Schade! Dieses Mal kamen unsere beiden Damen, in der österrreichischen Damenliga für Don Bosco Graz spielend, unter die Räder! Da Barbara, Daniela und Juliana gegen alle vier Gegner die Hinspiele gewonnen hatten, kam es ausgerechnet auf heimischem Boden zu einem Fiasko! Die Wurzel allen Übels war dieses Mal unsere durch zahlreiche Siege verwöhnte Barbara. Sie konnte ganz einfach nicht zu ihrer Normalform finden, wirkte müde und unsicher. Am Samstag lief es noch einigermaßen: 3 Siege und 1 Niederlage. Am Sonntag dagegen klappte gar nichts mehr: 1 Sieg und 3 Niederlagen. Den positiven Ausreißer lieferte Daniela, die im Spiel gegen Baden die haushohe Favoritin Daniela Petrekova (1641 RCL-Punkte!) glatt mit 3:0 besiegen konnte! Wäre dieses Kunststück, so wie beim vorigen Mal, auch Barbara gelungen (2:3), hätten die 3 Punkte uns gehört. Leider konnte Daniela dieses hohe Niveau nicht halten und vergab, wenn auch hin und wieder unglücklich, mögliche Siege.  Bei 3:3 verloren Barbara und Juliana das entscheidende Doppel gegen Petrekova und die stark verbesserte Kärntnerin Lena Matitz. Gesamtergebnis 3:4. 

Der große Lichtblick war dieses Mal die enorme Leistung von Juliana Sarofem. Von Nervenbündel keine Spur! Mit ihrem Zwillingsbruder Bischoy, einem hervorragenden Don Bosco-Landesligaspieler, an der Bande war sie nicht zu bremsen. Die beiden Siege, im Nachtragsspiel gegen Vorchdorf, gegen die beiden österreichischen Kaderspielerinnen Michelle Kases (3:2) und Elena Pöll (3:0) waren Güteklasse 1! Daniela und Barbara blieben sieglos. Gesamtergebnis: 2:4. 

Gegen die Spielgemeinschaft Oberes Triestingtal/ Guntramsdorf konnte nur Barbara gegen Daniela Magerle knapp mit 3:2 gewinnen. Gegen die enorm stark spielende Legionärin Dominika Vizinova konnte Barbara ihren Sieg vom letzten Mal nicht wiederholen und verlor glatt mit 0:3. Daniela und Juliana mussten allerdings jeweils zwei hohe Niederlagen einstecken. Gesamtergebnis 1:5.

Leider konnte auch der Sieg gegen Amstetten nicht wiederholt werden. Da konnten auch die beiden Siege von Barbara gegen Lena Promberger (3:1) und Lena Hartl (3:0) nicht helfen. Lena Promberger, Claudia Steinbacher und Sylvia Fuchs waren ganz einfach eine Nummer zu groß für Juliana und Daniela. Dass Daniela aber gegen Steinbacher, die mit 1690 RCL-Punkten in der Einzelrangliste auf Platz 7 liegt, den ersten Satz gewinnen konnte, sollte für unsere Dani aber Ansporn genug sein, um in den beiden letzten Spielen, am 13. Mai, gegen die Tabellenletzten von Olympic Wien und gegen die auf Platz 2 der Gesamtrangliste liegenden Dietacherinnen noch einmal zu zeigen, dass sie es nicht nur in ihrer Altersgruppe versteht zu gewinnen. Gesamtergebnis: 1:5.

Als Verfasser dieser Zeilen und als Obmann des ATUS Fürstenfeld darf ich mir erlauben, allen Helferinnen und Helfern und all jenen, die sich angeboten hatten zu helfen, aber nicht benötigt wurden, sehr herzlich zu danken. Unser Verein wurde einmal mehr für die Organisation und Abwicklung dieser vorletzten Runde der Damen-Bundesliga A von Aktiven, Betreuern und auch vom äußerst umsichtigen Schiedsrichter Helmut SIMONER gelobt.

Da das Engagement unserer Damen bei der Spielgemeinschaft Übelbach/Don Bosco Graz ziemlich sicher nicht mehr verlängert wird, ist daran gedacht, ein eigenes, durch eine noch zu findende Legionärin verstärktes Damenteam in der 2. Bundesliga antreten zu lassen. Eine endgültige Entscheidung wird wohl in den nächsten Tagen getroffen werden müssen, da es bereits von anderen steirischen Vereinen Engagement-Angebote für unsere beiden Damen  gibt. 

 

 

 

 

  

Im ersten Spiel gegen Vorchdorf (Oberösterreich) gelang uns ein überraschender 4:3-Sieg! Nicht zuletzt wieder einmal durch eine überragende Barbara, der es gelang, die beiden großen Nachwuchshoffnungen Österreichs Elena Pöll und Natasa Djordjevic (Stammverein Kuchl!) mit 3:1 bzw. 3:0 zu besiegen. Da Daniela an diesem Nachmittag einfach nicht in Form kommen wollte (0:2), sprang Juliana ein und besiegte Jessica Spehar mit 3:2. Somit war nun beim Stand von 3:3 das Doppel entscheidend. Juliana und Barbara spielten groß auf und fixierten mit ihrem 3:2-Erfolg den knappen, unerwarteten Sieg gegen die Oberösterreicherinnen.

Für Barbara, Daniela und die Don Bosco-Stammspielerin Juliana Sarofem setzte es in unserem zweiten Spiel eine 2:4-Niederlage gegen Mariahilf/Langenzersdorf. Eine abermals in Hochform spielende Barbara, die ihre beiden Einzel gegen Brigitte Gropper und Tina Gerhardt recht eindeutig gewinnen konnte, war leider zu wenig. Sowohl Juliana als auch Daniela hatten nicht ihren besten Tag erwischt. Juliana war nervlich nicht ganz auf der Höhe und Daniela konnte nur gegen Anna Pfeffer zeigen, dass sie beim österlichen Trainingskurs in Maria Alm technisch zwar recht viel dazu gelernt hatte, für die quirlige Anna (Stammverein Lehrersportverein  Wien) war sie doch noch um eine Nummer zu klein (0:3).

Barbara gewann zwar am Sonntag, in unserer dritten Begegnung, gegen die äußerst erfahrene Evelyn Schätzer vom Kärntner Verein Ossiachersee Bodensdorf klar mit 3:0, musste aber gegen das technisch hochversierte Kraftbündel Viktoria Ehn klein beigeben (0:3). Für positive Überraschungen sorgte Daniela mit ihrem 3:2-Sieg gegen Evelyn Schätzer, die oftmalige Kärntner Landesmeisterin der allgemeinen Klasse! Zuvor hatte sie bereits Julia Suppnig mit 3:2 besiegt. Damit hat sich das intensive Training während der Corona-Zeit mit David Neméth, Toni Radl und Barbara so richtig ausgezahlt. Die 0:3-Niederlage im ersten Spiel Julianas gegen die überlegene Ehn war quasi programmiert. Die knappe Niederlage (2:3) gegen Julia Suppnig war aber eine sehr unglückliche. Juliana hat sich wohl selbst am meisten über ihre taktischen Fehler geärgert. Das Hauptübel scheint aber ihre Nervosität gewesen zu sein, die sie einfach nicht unter Kontrolle bringen konnte. Das entscheidende Doppel ging schließlich recht eindeutig an die Kärntnerinnen. Gesamtscore: 3:4 - Schade!

Am kommenden Wochenende, am 17./18. 4., ist unser Verein Gastgeber für den vorletzten Durchgang der Damen-Bundesliga. Unser Team hat vier Spiele zu bestreiten!

Als wir uns über die Aufstellung des Tullner Dreier-Teams im Klaren waren, wussten wir, das wir gegen Andrea BOTKOVA und Veronika TUSLOVA, die beiden Legionärinnen aus Tschechien keine Chance haben werden. Beide haben in der bisherigen Meisterschaft erst eine Niederlage einstecken müssen. Im ersten Satz der ersten Partie konnte Juliana SAROFEM gegen Botkova (1821 RCL-Punkte) noch mithalten (10:12), in der Folge war es aber vorbei mit lustig: 4:11 und 3:11. Als Barbara im zweiten Spiel gegen das niederösterreichische Nachwuchstalent Lara TABORSKY den ersten Satz mit 9:11 abgegeben hatte und schließlich den zweiten Satz nur mit Mühe 13:11 gewinnen konnte, wurden ihre Mannschaftskolleginnen in der Box bereits nervös. Schließlich gelang es Barbara aber doch noch relativ sicher, die beiden nächsten Sätze für sich zu entscheiden (11:6, 11:7). Nach zwei klaren Niederlagen (6:11, 8:11) gegen die haushohe Favoritin Veronika TUSLOVA (1688 RCL-Punkte) konnte Daniela aber doch den dritten Satz mit 12:10 für sich entscheiden, hatte aber im letzten Satz mit 6:11 das Nachsehen. Die großgewachsene Tschechin brillierte durch einen sagenhaft sicheren und extrem schnellen RH-Spin. Im vierten Spiel der Begegnung hätte Barbara beinahe eine weitere Sensation in der Hand gehabt. Sie führte in einem hochklassigen Spiel gegen Botkova bereits mit 2:1, hatte aber schließlich in den beiden folgenden Sätzen gegen die nun technisch und taktisch groß aufspielende Legionärin keine Chance mehr (2:3). Auch Juliana Sarofem, die Don Bosco-Stammspielerin -  sie hatte am Wochenende davor das österreichischen Top 12-U17-Turnier ohne Niederlage gewonnen - holte sich  gegen Tuslova den 3. Satz, konnte aber in den übrigen Sätzen durch ihr lethargisches Verhalten nicht überzeugen (1:3). Im letzten Spiel gegen Taborsky wurde Daniela wieder einmal zum Opfer ihrer Nervenschwäche. Sie traut sich ganz einfach nicht, die im Training erlernten Techniken im Wettkampf zum Einsatz zu bringen. Sie verliert ohne nennenswerte Gegenwehr mit 1:3. Es bleibt zu hoffen, dass Daniela beim nun, in den Osterferien, in Maria Alm sattfindenden einwöchigen Trainingslehrgang des ÖTTV diese Schwäche ausmerzen kann.

Nach der knappen 3:4 Niederlage gegen Dietach, es waren die Mitfavoriten im Kampf um den Aufstieg in das Obere Playoff der 1.Bundesliga, hatten wir uns gegen Oberpullendorf (Bgld.) - sie führen derzeit die Tabelle an - doch ein knappes Resultat erhofft. Daraus wurde leider nichts! Die Burgenländerinnen, die mit der Ranglistenzweiten Sophie SCHUSTER, mit der ausgezeichneten Kristina ÖSTERREICHER und mit der verletzungsbedingt nicht ganz fitten Lena PALATIN ohne ausländische Legionärinnen (!) agieren, hatten kein Erbarmen! Es begann sehr ernüchternd mit glatten Niederlagen Barbaras gegen Schuster und Julianas gegen Palatin. Dass in Daniela noch viele Fähigkeiten schlummern, konnte sie in ihrem ersten Spiel gegen Sophie SCHUSTER beweisen. Sie gewinnt zur Überraschung aller den ersten Satz der dritten Begegnung mit 15:13 und führt im zweiten Satz durch eine Spielweise, die an ihre Leistungen im Training erinnern, mit 8:1 (!) und war somit im Begriff gegen eine Spielerin, die über rund 500 (!) RCL-Punkte mehr verfügt, auf 2:0 zu stellen!  Und plötzlich war er wieder da, ihr innerer "Geist, der stets verneint"!   Erfahrene TT-SpielerInnen wissen genau, dass man auch bei diesem Stand verlieren kann und wie sehr das schmerzt. Deswegen wollen wir den weiteren Verlauf des Satzes nicht weiter schildern. Nur so viel sei Dani ins Stammbuch geschrieben: "Ja du kannst es schaffen, du musst nur ganz fest an dich glauben"! Dani verliert mit 1:3 - Schwamm drüber! Beim Stand von 0:3 gelang dann aber Barbara doch ein Husarenstück! Sie setzte alles auf eine Karte und spielte konsequent ihren drehfreudigen VH-Spin direkt auf den Körper von Kristina ÖSTERREICHER (1814 RCL-Punkte). Die Taktik ging auf, obwohl Kristina fallweise durch Gustostückerl ihres technischen Könnens den Flow unserer Barbara  unterbrechen konnte. Barbara gewinnt überraschend mit 3:1! Bei einem Sieg von Juliana gegen Schuster, der beim derzeitigen Leistungsstand der Grazerin ganz und gar nicht unmöglich gewesen wäre, hätte Daniela noch eine kleine Chance gehabt, auf 3:3 zu stellen. Leider wurde auch Juliana ein Opfer ihrer größten Schwäche: Sie zeigt der Gegnerin und allen Beteiligten rund um den Tisch, dass  "nichts geht" und verhält sich ostentativ unmotiviert. Obwohl sie den dritten Satz gewinnen kann und den ersten Satz nur knapp verliert, gibt sie innerlich und für alle sichtbar auch äußerlich auf und lässt sich zweimal auf 6 abservieren. Beim Gesamtstand von 1:4 erhielt Daniela von Lena Palatin etwas verfrüht ein kleines Ostergeschenk. Lena wollte ihr verletztes Knie nicht unnötig strapazieren - die Partie war ja bereits entschieden - und gab das Match gegen Daniela mit 0:3 w.o. Wir gratulieren den Spielerinnen und ihrem Trainer Dr. Balázs MOLNÁR zu ihrem 4:2-Erfolg und wünschen ihnen jetzt schon viel Glück auf ihrem Weg ganz nach oben.

Derzeit liegen die Fürstenfelder Don Bosco-Damen auf dem vorletzten Platz der Rangliste, hoffen aber weiterhin auf den Verbleib in der 1. Bundesliga, da sie die ganz "schweren Brocken" nun hinter sich gelassen haben und sich nun auf einige (wenige) besiegbare Teams konzentrieren können. 

Drei Durchgänge gilt es noch zu überstehen:  10./11.4. in Tulln - 17./18.4. in FÜRSTENFELD (!)  - 13.5. Austragungsort noch nicht festgelegt. 

 

 

Unsere beiden Damen Barbara und Daniela, derzeit unter Vertrag bei Don Bosco Graz, erwarteten beim Durchgang des Unteren Playoffs, in Klagenfurt, einen Sieg gegen die Tabellenletzten Olympic Wien und eine Niederlage gegen die Aufstiegskandidaten ins Obere Playoff aus Dietach (bei Steyr, OÖ). So kam es auch, aber doch ganz anders als erwartet. Gleich zu Beginn gegen Olympic Wien, das mit drei Legionärinnen antrat, sorgte Barbara für einen kleinen Schock bei Daniela und Juliana Sarofem. Sie war den harten Abschlägen von Nicoleta TANCIBOVA (Slovakei) nahezu hilflos ausgesetzt und konnte ihren sonst gefürchteten VH-Spin einfach nicht zur Geltung bringen (1:3). TT-Spielerinnen kennen dieses Gefühl, wenn man ganz einfach noch nicht ganz "da" ist und so gut wie nichts gelingen mag. Man rechnete schon mit dem Ärgsten, als Daniela dann auch noch das 2. Spiel dieser Begegnung glatt mit 0:3 gegen Rita PIROS (Ungarn) verloren hatte. Schließlich drehten aber unsere Damen, dieses Mal motiviert durch eine in Hochform agierende Juliana SAROFEM (2 Siege!), auf, gewannen alle noch ausständigen Spiele und durften sich daher doch noch über einen 4:2-Erfolg freuen.

Die zu erwartende Niederlage gegen die Damen aus Dietach, die mit der bis jetzt ungeschlagenen Ungarin Adrienn KOVACCS um den Aufstieg in das Obere Playoff aussichtsreich mitmischen, wäre um Haaresbreite zu verhindern gewesen. Birgit ESCHINGER verliert gegen Barbara (1:3) und auch gegen Daniela (2:3) und das große österreichische Nachwuchstalent Celine PANHOLZER (knapp 12 Jahre alt) stand gegen Juliana auf verlorenem Posten. Bei 3:3 Gesamtstand sollte das Doppel nun die Entscheidung bringen. Der erste Satz gegen Kovacs/Panholzer ließ die Möglichkeit zu, an eine große Sensation zu glauben. Es war insbesondere Juliana, die sich in einen furiosen Flow steigerte, sehenswerte Rallys mit unglaublichen VH-Spins scharf und platziert abschloss und die durch Barbaras VH- und  RH-Spin erzwungenen Chancen mittels harter Abschläge erfolgreich nutzen konnte. Endstand 11:3 (!). Leider konnten die beiden diesen Lauf nicht prolongieren und somit mussten sie sich schließlich doch den vermeintlichen Favoritinnen mit 1:3 geschlagen geben. Gesamtergebnis lautete somit 3:4.

Es soll an dieser Stelle auch auf den großen Erfolg verwiesen werden, den Juliana SAROFEM am nächsten Tag, auch im neu eröffneten Sportpark, im Stadion Klagenfurt, beim österreichischen Top 10 der U 17-Spielerinnen erreichen konnte. Juliana, wir gratulieren dir zu deinem 1. Platz, durch den du die Leistungen, die du am Vortag erbracht hast, voll und ganz bestätigst. 

Es sind nun noch drei Durchgänge ausständig: Am 27. März geht es nach Kremsmünster, am 27./28. April sind die 10 Damenmannschaften in Fürstenfeld zu Gast und am 8. Mai wird das Untere Playoff an einem noch zu fixierenden Ort abgeschlossen. Somit steht dann fest, wer in die oberste Damenliga Österreichs aufsteigen und wer in die 2.Bundesliga absteigen wird.      

Der Start bei den Top 10 in Kapfenberg war für Daniela alles andere als vielversprechend! Die erste Partie gegen Mariia Lytvyn, ein bei Indigo Graz spielendes großes Talent (10 Jahre!), war für Dani noch keine schwierige Hürde (3:0). Im zweiten Match gegen Nina Skerbinz (NÖ) ging zunächst noch alles gut. Bei 2:0 für Dani begann sie sich allerdings auf einmal zurückzunehmen, spielte verhalten, wurde zunehmend unsicher und konnte sich glücklich schätzen, schließlich doch noch den fünften Satz ganz knapp für sich entscheiden zu können. Auch wenn unser derzeitiges Aushängeschild im Nachwuchsbereich das dritte Spiel gegen die wesentlich jüngere dritte Steirerin Dorothea Alexandru (Bruck an der Mur) ohne Probleme gewinnen konnte, waren ihr Trainer David Nemeth und ihr "Erfinder" Werner Voves - beide verfolgten einige Spiele über Livestream des ÖTTV von zu Hause aus - ganz und gar nicht zufrieden. Daniela konnte ihre im Training gezeigten hervorragenden Leistungen im Wettkampf nicht umsetzen. Zu einer deutlichen Steigerung, insbesondere durch ihren nun in Ansätzen versuchten Angriff, kam es aber im vierten Spiel, bei dem sie als krasse Außenseiterin Jennifer Henning in Bedrängnis bringen konnte (2:3). Ein gefährliches Angriffsspiel war aber auch in dieser Begegnung kaum zu sehen. Relativ sicher blieb sie gegen Pia Geineder (Wien), Elina Fuchs (Burgenland) und Lara Taborsky (Niederösterreich) erfolgreich. Einen Tiefschlag setzte es aber gegen die um zwei Jahre jüngere Salzburgerin Julia Dür, der sie das totale Kommando überlassen musste (0:3).

Die ständige Angst davor, ihre eigenen Stärken im Angriff auch im Wettkampf einzusetzen, war aber auf einmal gegen die haushohe Favoritin Kiara Segula, eine aus Slowenien eingebürgerte Spielerin, verflogen, einfach nicht mehr da. Daniela spielte sich durch ihre immer wieder gelungenen RH-Spins in einen regelrechten Spielrausch und ging zur Überraschung der nun aufmerksam gewordenen Mitspielerinnen und deren Betreuer mit 2:0 in Führung und hatte im dritten Satz beim Stand von 12:11 sogar die Möglichkeit mit 3:0 überlegen zu gewinnen. Es sollte nicht sein. Segula kam nun immer besser in Form und begann nun ihrerseits durch scharfe Spins und durch ihr gefährliches Retournieren zu ihrer Form zu finden. Auch wenn Daniela den fünften Satz knapp verloren und in der Endabrechnung das Podest knapp verpasst hat, so war man doch auf sie aufmerksam geworden. Daniela belegte in der Endabrechnung hinter der ungeschlagenen Kiara Segula, hinter Jennifer Henning und Julia Dür den hervorragenden 4. Platz und wurde auf Grund ihrer Leistungen vom österreichischen Jugendtrainer BIAN Yadong  zum österreichischen Kadertraining, in den kommenden Osterferien, nach Maria Alm eingeladen.

Die Betreuung hatte dieses Mal Danielas Vater übernommen, an der Platte assistierten einmal Attila Balaz und bei den übrigen Spielen Thomas Wildling, unser ÖTTV-Delegierter aus Langenwang. Ein herzliches Dankeschön an alle drei sendet Werner Voves, ATUS Fürstenfeld. 

Nach sehr langer Pause fand nun wieder ein Durchgang der 1. Bundeliga (Unteres Play off) in Tulln an der Donau statt. Für Don Bosco Graz mit Sekundärvertrag spielend traten  Barbara VOVES und Daniela MITAR mit der Don Bosco Eigenbau-Spielerin Juliana SAROFEM am Samstag gegen Baden und Amstetten und am Sonntag gegen Guntramsdorf an.

Vorweg die erfreulichen Gesamtergebnisse: Gegen Baden 4:2, gegen Amstetten 6:0, gegen Guntramsdorf 3:4 (bei 3:3 das Doppel verloren)

Daniela Mitar (15) hatte aufgrund ihrer Kräfte raubenden Corona-Erkrankung mehr als sechs Wochen keinen Schläger in der Hand und war daher nahezu chancenlos. Sie konnte zwar ihre beiden Partien (mit RCL-Punktegewinnn) gegen Amstetten für sich entscheiden, musste aber der langen Pause Tribut zollen und sich allen anderen Gegnerinnen geschlagen geben. Es bleibt zu hoffen, dass sich Daniela gesundheitlich und technisch so weit regenerieren kann, dass sie bei den Top 10 der österreichischen U 15-Spielerinnen, am kommenden Wochenende, in Kapfenberg nicht unter die Räder kommt.

In Topform präsentierte sich die Grazerin Juliana Sarofem (16)! Bis auf das eine Spiel gegen die Guntramsdorfer Legionärin aus Tschechien Dominika VIZINOVA,  das sie ganz knapp im 5. Satz abgeben musste, gewann die steirische Spitzenspielerin alle ihre Partien. Juliana bot sicheres und kraftvolles Angriffsspiel auf sehr hohem Niveau. Sie dürfte das Training während der Corona-Pause intensiv genutzt haben. Bravo Juliana!

Die große positive Überraschung war aber die ursprünglich nur als Ersatzspielerin engagierte Barbara Voves, deren intensives Training während der letzten Wochen zu einer unglaublichen Leistungssteigerung geführt hat. Sie hat gegen keine der drei Mannschaften ein Spiel abgegeben, wobei die Siege gegen die für teures Geld engagierten Spielerinnen Dominika Vizinova (CS, Guntramsdorf, 1726 RCL-Punkte, 3:1) und Daniela PETREKOVA (CS, Baden, 1719 RCL-Punkte, 3:2) zum Teil auch den guten Ratschlägen unseres Trainers David Németh zu verdanken sind. 

Herbst 2020: Lockdown auf - Lockdown zu! Der fixierte Termin war zunächst der 7. Dezember, dann hieß es 9. Dezember und schließlich wurde gemeinsam mit dem ÖTTV der 28. Dezember als Termin fixiert. Ein Turnier in der Vorweihnachtszeit vorzubereiten, wäre an und für sich schon schwer genug gewesen. Die Auflagen des von der Behörde vorgeschriebenen Covid 19-Präventivkonzeptes zu erfüllen und die durch den Lockdown arg in Bedrängnis geratene Wirtschaft um finanzielle Unterstützung zu ersuchen, haben aber alle Mitarbeiter über Gebühr belastet. Die von der Bezirkshauptmannschaft Hartberg/Fürstenfeld vorgeschriebene Corona-Schnelltestung aller Spieler und Spielerinnen unter ärztlicher Aufsicht, aller Betreuer und Funktionäre, aller Mitarbeiter unseres Vereines und der Belegschaft des Hallenrestaurants  schien zunächst ein weiteres zunächst unlösbares Problem zu sein. Um so erfreulicher war es, als sich schließlich Dr. Peter Zechner jun. und seine Assistentin cand. med. Jaqueline zur Verfügung stellten.

Ich möchte daher an dieser Stelle die Gelegenheit benutzen, um mich auch in unserem Vereinsmedium noch einmal recht herzlich bei allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für die Unterstützung bedanken. Ohne eure Hilfe wäre es unmöglich gewesen, diese im TV live übertragene TT-Großveranstaltung zu bewältigen. Die Veranstaltung hat in allen Medien nachhaltiges Echo hinterlassen, sodass die Ergebnisse an dieser Stelle nicht wiederholt werden müssen. Der Hinweis auf die einerseits etwas glücklich zustande gekommene Teilnahme unserer Daniela Mitar soll aber doch Erwähnung finden. Sie durfte als Ersatz für die positiv getestete, als Nummer 4 gesetzte Kapfenbergerin Nicole Galitschitsch einspringen und hat ihre Sache sehr gut gemacht. Ein paar Tage später flatterte der 14jährigen Austro-Kroatin eine besonders erfreuliche Nominierung ins Haus. Daniela (in dieser Saison an Don Bosco Graz verliehen) wird gemeinsam mit ihrem derzeitigen Vereinskollegen Tobias Hold die Stadt Graz, im Juli, bei den Internationalen Jugendspielen in Daegu (Süd-Korea) vertreten. 

Besonderer Dank gebührt dem Generalsekretär des ÖTTV Mathias NEUWIRTH, der sein Plansoll von Wien aus an Organisationsarbeit bei Weitem überbot und mir hier in Fürstenfeld im wahrsten Sinn des Wortes Tag und Nacht mit Rat und Tat zur Seite stand. 

Dass die vom durchführenden Verein zu übernehmenden Kosten schließlich doch noch zu bewältigen waren, haben wir dem Mitarbeiter des Tourismusverbands Christian Thomaser und seinem Chef Markus Jahn zu verdanken, die gemeinsam mit unserem Bürgermeister Franz Jost die Stadt Fürstenfeld in den Mittelpunkt der TV-Werbung stellen konnten. Äußerst effektiv waren auch die beiden Thermen Waltersdorf und Loipersdorf sowie die Fürstenfelder Volksbank, die Fürstenfelder Sparkasse, Puchas-Hotels & Destillerie Kukmirn und E-Biking-Steiermark vertreten. Ein herzliches Dankeschön an alle!

 

 

Was will man mehr?! Das harte Training hat sich ausgezahlt! Adam TORBICS holte sich ungeschlagen den Sieg in Gruppe 3 und Stefan HAFNER belegte punktegleich mit dem Sieger, den er übrigens in der direkten Begegnung mit 3:2 besiegen konnte, den 2. Platz in Gruppe 4. Adam war tatsächlich eine Klasse für sich. Er war den übrigen Teilnehmern technisch und taktisch überlegen und gab sich keine Blöße!

Stark verbessert präsentierte sich auch Razmik ATABEKYAN, der als einer der jüngsten Teilnehmer zwar einen Sieg verbuchen konnte, aber noch Probleme hat, die Trainingsleistungen auch im Wettkampf abzurufen. Ganz groß spielte er gegen Theodor Scharl auf, der bereits mit 2:0 in Front lag, dann aber in den beiden folgenden Sätzen gegen Razmik hohe Niederlagen bezog, schließlich aber doch noch den 5. Satz gewinnen konnte. Am Ende reichte es für Razmik für den 4.Platz!

Ein besonderes Lob haben sich die Veranstalter rund um das Ehepaar Marion und Attila Humann (Indigo Graz) verdient. In dieser schwierigen Zeit, in der sich alles um den am selben Tag zu erwartenden zweiten Corona-Lockdown dreht, waren große Anstrengungen notwendig, um alle Auflagen zu erfüllen. Wie sich auch Thomas Wildling als Mitglied des österreichischen Jugendausschusses überzeugen konnte, ist es ihnen bestens gelungen, alle Schwierigkeiten zu überwinden. Damit haben sie den Kindern und deren Betreuern nach der langen Wettkampfpause eine große Freude bereitet.

 

 

Unsere Leihgaben an die Spielgemeinschaft Übelbach/Don Bosco-Graz Barbara Voves und Daniela Mitar mussten gemeinsam mit der Don Bosco-Stammspielerin Juliana Sarofem ziemlich deprimiert die Heimreise antreten. Juliana und Daniela konnten zwar jeweils ein Spiel für sich entscheiden, an der Tatsache, dass für alle drei Damen das Tempo des unteren Playoffs der Damen A-Liga zu hoch war, konnten sie aber auch nichts ändern. Sie verloren recht eindeutig am Samstag gegen Mariahilf/Großenzersdorf mit 1:5 (bei 0:5 konnte Daniela gegen Gerhard 3:0 gewinnen) und am Sonntag gegen die Spielgemeinschaft Bodensdorf/Ossiachersee ebenfalls mit 1:5 (Juliana konnte beim Stand von 0:4 gegen Suttnig mit 3:1 gewinnen). Da sich am Kräfteverhältnis zu den übrigen Mannschaften durch das Fehlen der Legionärin aus der Dominikanischen Republik nicht allzu viel ändern wird, bleibt nur zu hoffen, dass wir durch einzelne Überraschungssiege beim letzten Durchgang, am 22. November in Baden den uns drohenden letzten Platz in der Herbst-Rangliste etwas beschönigen können.

Zu einem Versäumnis der Veranstalter kam es durch die coronabedingte Absage von Vorchdorf am Samstag. Man hatte es nicht geschafft, unser Team rechtzeitig zu verständigen, da unser erstes Spiel (13 Uhr!) dadurch ausfiel. Die weite Anreise hätte daher für uns wesentlich gemütlicher ausfallen können. Unser erste Spiel fand erst um 16:45 statt! Das Spiel soll am 5. Dezember nachgetragen werden. Eine beschwerliche lange Reise wirft ihre Schatten voraus... 

Ob es die laut Don Bosco-Obmann Armin Siari vertraglich gebundene Legionärin schaffen wird, wenigstens beim 3. Durchgang zur Mannschaft zu stoßen, bleibt äußerst fraglich. Aus welchen Gründen auch immer das passieren konnte, bleibt wohl weiterhin ein Geheimnis. Fest steht, dass fast alle anderen Mannschaften in ihren Reihen sehr gute Ausländerinnen bzw. sehr gute geliehene Spielerinnen aufweisen.    

Der Verteidiger Hannes Zenz war eine Klasse für sich! Die Nr. 1 der dritten Mannschaft der Kapfenberger gewann sowohl gegen Toni Radl, gegen Klaus Freitag und auch gegen unseren Jugendspieler Stefan Schnecker mit jeweils 3:0. Klaus Freitag konnte gegen Fabian Granitz einen 3:0-Sieg landen, musste sich aber Oliver Heimrath und Hannes Zenz mit jeweils 0:3 geschlagen geben. Toni Radl war wieder einmal unser bester Spieler. Er konnte sich mit den beiden Siegen gegen Fabian Granitz (3:0) und gegen Oliver Heimrath (3:2) unter den besten LL-Spielern behaupten und belegt nun in der Einzelranglist mit 9 Siegen und 2 Niederlagen den 4.Platz. Für Stefan, der gegen die Nr. 1 und gegen die Nr. 2 der Obersteirer anzutreten hatte, war nicht viel drinnen. Gegen Granitz, die Nr. 3 der Kapfenberger, kam er nicht mehr dran. Somit muss er trotz ansprechender Leistungen weiterhin auf seinen ersten Sieg in der LL warten. Vielleicht klappt es im Heimspiel, am 6.11., 18:30, gegen die Spielgemeinschaft Übelbach/Don Bosco-Graz 2.

Schon im Vorfeld zu dieser ersten Runde hatte man mit unangenehmen Hindernissen zu kämpfen! Zunächst hieß es aus Graz von der Vereinsleitung der Spielgemeinschaft Übelbach/Don Bosco, dass die als Siegspielerin engagierte Dominikanerin aus Deutschland auf Grund der Corona-Auflagen nicht einreisen dürfe und es daher sehr unsicher sei, ob sie beim Eröffnungsdurchgang in Tulln antreten kann. Je näher aber der Spieltermin kam, umso mehr wurde es zur Gewissheit, dass die per Vertrag an Graz gebundene Legionärin zu Hause bleiben wird. Welche Folgen das für die Spielerin bzw. für den deutschen Vermittler haben wird, bleibt abzuwarten... Da unsere als eiserne Reserve bei Don Bosco gemeldete Barbara Voves bereits einige Tage vor dem Spieltermin mit einer starken, grippeähnlichen Verkühlung zu kämpfen hatte, fiel sie ebenfalls für diesen Durchgang aus. Zu guter Letzt war Don Bosco auch nicht in der Lage, einen Fahrer zu stellen.

So blieb den beiden noch sehr jungen Spielerinnen Juliana Sarofem (Don Bosco) und Daniela Mitar (ATUS Fürstenfeld, für ein Jahr per Sekundärvertrag bei Graz) nichts anderes übrig, als zu zweit die Reise nach Tulln anzutreten. Als Fahrer und Selbstvertrauen-Spender stellte sich schließlich Danielas Bruder Stefan Mitar zur Verfügung. Das Coaching übernahm Bischoy Sarofem, der Bruder von Juliana. 

Dass man mit nur zwei Spielerinnen wohl kaum eine Begegnung für sich entscheiden wird, war den beiden sehr guten steirischen Nachwuchsspielerinnen natürlich bewusst. Es ging also nur darum, die persönliche Statistik etwas aufzufrischen. Juliana hatte offensichtlich nicht ihren besten Tag erwischt, konnte gegen die ersten Gegnerinnen aus Tulln kein Spiel gewinnen, war aber gegen die übermächtigen Gegnerinnen aus Oberpullendorf gegen Lena Palatin knapp dran, einen nicht programmierten Sieg zu landen. Sie unterlag nur ganz knapp mit 2:3. 

Erfreulich dagegen das Abschneiden für Daniela Mitar! Gegen Tulln holt sich Daniela gegen die erfahrene Gabriele Raffeis mit 3:1 ihren ersten Sieg in der A-Liga  und gegen Lara Taborsky, die sie schon von einigen nicht erfolgreichen Begegnungen in der Nachwuchssuperliga kennt, konnte sie mit 3:2 ihren wohl bemerkenswertesten Sieg in diesem Jahr verbuchen. Gegen die Damen aus Oberpullendorf, allesamt österreichische Spitzenspielerinnen, war für die Einsteigerinnen nichts zu holen 0:6. Daniela liegt mit ihren beiden Siegen nun am 14. Platz der Gesamttabelle, wobei zu beachten ist, dass sich unter den 13 vor ihr liegenden Damen sieben (!) Legionärinnen aus Ungarn, Tschechien und der Slowakei befinden. Bravo Dani!

Es bleibt nun abzuwarten, wie schnell und effizient die Vereinsleitung von Don Bosco auf die Vertragsverletzung der Legionärin reagieren wird, denn schon am nächsten Wochenende geht es zum zweiten Durchgang nach Dietach (OÖ), wo die Spielgemeinschaften Mariahilf/Langenzersdorf und Bodensdorf/Ossiachersee sowie Vorchdorf als Gegnerinnen warten werden.

Da kam Stimmung auf beim Heimspiel gegen Post-Graz! Toni RADL kann seine derzeitige "Überform" prolongieren und gegen die mit nur zwei Mann angetretenen Grazer alle Spiele ohne Satzverlust gewinnen. Damit setzt sich Toni, der durch seine spektakulären Verteidigungsbälle das Publikum begeisterte, an die Spitze der steirischen LL-Einzelrangliste. Die Erfolge des äußerst vielseitigen HAK-Professors, der sowohl während des COVID 19-Lockdowns (13. März bis 1. Juni) als auch während des alljährlichen "Sommerschlafs" unserer Stadthalle nahezu täglich trainiert hat, könnten so manchem anderen Spieler in reiferem Alter und im besonderen Maße dem Nachwuchs ein Beweis dafür sein, dass man mit harter Arbeit unglaublich viel erreichen kann. Bravo Toni! Mach weiter so!

In besonderem Maße müssen auch die Leistungen unseres Bäckermeisters Klaus FREITAG aus Blaindorf erwähnt werden. Nachdem er gegen Andreas Unterweger etwas zu passiv agiert und mit 0:3 verloren hatte, konnte er den aus Wörschach im Ennstal stammenden Spitzenspieler Christian Lasser, mit 11:9 im fünften Satz bezwingen und somit den ersten Sieg der Saison fixieren. Auch seine Leistung verdient große Anerkennung, da er am regulären Vereinstraining auf Grund der Corona-Ansteckungsgefahr nicht mehr teilnehmen möchte. 

Unserem Jugendspieler Stefan Schnecker fehlt es offensichtlich (noch) in erster Linie an Routine und Nervenstärke. Er war zwar gegen Andreas Unterweger chancenlos, konnte aber gegen Lasser in technischer Hinsicht überraschend gut mithalten, sodass seine 3:0-Niederlage nur durch äußerst knappe Satzergebnisse zustande kam. Wenn es ihm gelingt, seinen scharfen Topspin gezielter und an die jeweilige Situation adaptiert einzusetzen, dann wird sich auch unser HTL-Maturant bald über seinen ersten Sieg in der LL freuen können.

Derzeit dürfen wir mit dem doch nicht ganz erwarteten 4.Tabellenrang mehr als zufrieden sein! 

Auswärts ging es gegen Feldkirchen bei Graz deprimierend los: 0:3! Dann konnten aber Toni Radl, durch seine Siege gegen Herbert Sidak (3:1) und Martin Brandstätter (3:0) sowie Klaus Freitag, durch einen durchaus überraschenden Sieg gegen Herbert Sidak (3:2), aufholen. Somit stand es nach dem 7. Spiel nur mehr 4:3 für die "Grazer". Im achten Spiel konnte der stärkste Spieler der Heimmannschaft Thomas Tripolt gegen Klaus Freitag glatt mit 3:0 gewinnen. Zuvor hatte er bereits gegen Toni Radl, unsere Nummer 1, knapp mit 3:2 gewonnen. Bemerkenswert auch dieses Mal die Leistung unseres Nachwuchsspielers Stefan Schnecker (1154 RCL-Punkte), der weit davon entfernt ist, zum Prügelknaben unseres Teams zu werden. Er hatte zwar gegen den übermächtigen Tripolt keine Chance, spielte aber gegen Herbert Sidak (1685 RCL-Punkte) groß auf und unterlag nur ganz knapp mit 2:3!  Seine Leistungen in den ersten beiden Begegnungen müssten ihm eigentlich genug Selbstvertrauen geben, um sehr bald seinen ersten Sieg in der LL einzufahren. Alles Gute Stefan!

Die strengen Corona-Auflagen wurden eingehalten. Die Spielfreude aller Beteiligten hat aber dadurch keineswegs gelitten! Durch die Mithilfe der Aktiven bei Auf- und Abbau und durch die Betreuung des Buffets durch Stefan Schnecker konnte die Organisation ohne Probleme abgewickelt werden.

Das Team von AFUE 2 mit Barbara Voves, Jakob Rath und Martin Braun konnte die Tabellenführung durch hohe Siege über UTTV Graz 5 (6:0) und Kaindorf 2 (5:1) souverän verteidigen, bleibt also weiterhin vor Weiz 1 auf Platz 1. Die Entscheidung um den Herbstmeistertitel wird wohl zwischen diesen beiden oststeirischen Mannschaften am 22. November, beim 3. Durchgang, in der Stadthalle Fürstenfeld fallen. Das einzige Spiel, das verloren ging, wurde vom "Kaindorfer" Stefan Mitar und Martin Braun bestritten. Der stark verbesserte und daher vor Selbstbewusstsein strotzende Stefan hatte mit dem Nervenbündel Martin kein Erbarmen und holte sich den knappen 3:2-Sieg.

Mit ihrem ersten Sieg konnten die Spieler unseres Teams AFUE 3 gegen UTTV Graz 5 aufwarten! Die entscheidende Partei beim Stand von 4:4 konnte unser jüngster Spieler Robin Roch (12 Jahre) vor begeistertem Publikum gegen Leo Max Pirkwieser nach einem 0:2-Rückstand mit seinem ersten Sieg in der Gebietsliga zu unseren Gunsten entscheiden. Gegen Pirkwieser hat Günter Rath noch knapp mit 2:3 verloren, gegen Stefan Klamminger konnte aber auch er seinen ersten Sieg als Gebietsligaspieler einfahren. Wir gratulieren den beiden zum gelungenen Einstand in der GL-SO! Gegen die Titelaspiranten von Weiz 1 war natürlich nichts zu holen: 0:6. Nur Daniela hätte eine Chance gegen den jungen ungarischen Legionär Barnabas Soos gehabt, leider aber mit 1:3 verloren. Es sollte der einzige Satzgewinn gegen die Weizer bleiben. Gegen Feldbach, die mit ihrem immer noch sehr starken Oldie Maitz ins Rennen gingen, konnte Daniela zwar zwei Siege erringen, musste sich aber schließlich doch, allerdings erst im fünften Satz gegen den Routinier knapp geschlagen geben. Robin hatte sich mittlerweile bereits ans Siegen gewöhnt und landete gegen Liedl seinen zweiten Sieg! In Summe war aber gegen Feldbach nichts zu holen: 3:5.

 

Wir waren im Heimspiel gegen das Team von Deutschlandsberg, welches mit Legionär Marinko GRBIC und zwei jungen Spitzenspielern antrat,  klarer Außenseiter. Das Match ging auch mit 3:5 (Coronabedingt: kein Doppel) verloren, was aber unser "Oldie" Toni Radl in dieser Partei ablieferte, verursachte in der Halle eine Bombenstimmung! Toni trainierte über die Corona-Pause (ab Mitte März!) und die Sommerferien hinweg extrem hart mit seinem privat bezahlten Roboter und, als es wieder erlaubt war, mit David Németh, Klaus Freitag und Barbara Voves nahezu täglich! Zunächst hat es gar nicht gut ausgeschaut! Toni geriet fast in jeder Partie mit 0:2 in Rückstand. Offensichtlich hatte er aber zum richtigen Zeitpunkt Technik und Taktik der beiden ausgezeichneten jungen Angreifer Michael Rothschädl und Michael Strauss "gelesen", stellte seine Taktik um und gewinnt mit sehenswerten Rallyes beide Spiele. Den Höhepunkt lieferte aber Toni, der im Dezember seinen 56. (!) Geburtstag feiert, gegen Marinko Grbic. Auch in dieser Partie gelang es Toni einen 0:2-Rückstand aufzuholen, um im fünften Satz über sich hinauszuwachsen: 11:9! Toni durfte sich zu Recht ostentativ freuen, der Trainingsaufwand hat sich ausgezahlt und sollte auch Beweis und Ansporn sein für unsere Nachwuchsspieler! Bravo, Herr Professor!

Auch wenn die Spiele von Klaus Freitag und Stefan Schnecker alle mit 0:3 verloren gingen, täuschen die Ergebnisse etwas über die tatsächlichen Kräfteverhältnisse hinweg. Relativ viele Sätze gingen für die beiden nur ganz knapp verloren, wobei insbesondere die Ergebnisse und das technische Können unseres Jugendspielers Stefan die Zuseher zu Beifallsstürmen hinriss. Gegen Rothschädl dreimal äußerst knapp zu verlieren, zweimal im Nachspiel, einmal mit zwei vergebenen Satzbällen, müsste dem jungen Burgenländer doch jenen gewissen Vorschuss an Selbstvertrauen geben, den er in den folgenden Partien noch brauchen wird.

Ein besonderer Dank gebührt auch dem Publikum, das die Motivation und den Einsatz der Spieler beflügelte. Wir dürfen gespannt sein, wie sich das Abenteuer "Landeliga" für das ATUS-Team weiter entwickeln wird. Der Einstieg ist sicher nicht misslungen! 

   

Das wäre für AFUE 2 beinahe schief gegangen! Völlig überraschend verlieren gegen Kaindorf 1 gleich zu Beginn eine völlig desorientierte und stressgeplagte Barbara gegen Krugleitner Werner (0:3), ein unsicher agierender Jakob gegen Müller Christoph (2:3) und ein chancenloser Markus gegen Krugleitner Michael (0:3)! Die Stimmung in der Mannschaft war am Tiefpunkt und trotzdem gelang es Barbara und Co, die Partie noch zu drehen. Mit einem glücklichen 5:4 - Markus gewinnt mit kraftvollem VH-Spin gegen Christoph Müller das entscheidende letzte Spiel - ging man mit gestärktem Selbstvertrauen in die nächste Partie gegen ATUS Graz. Da war auf einmal alles anders! Wie ausgewechselt agierten Barbara (3), Markus (1) und Jakob (1) gegen die Grazer, die im Kampf um die vorderen Plätze wohl ein gewichtiges Wort mitreden werden. Da auch das am 18.9. vorgespielte Match gegen die Vereinskollegen mit 5:2 gewonnen werden konnte, liegt nun AFUE 2 an der Spitze der Tabelle. Die Einzelrangliste führt zurzeit Barbara an.

Für AFUE 3 ging die Interne zwar mit 2:5 verloren - die Gegenwehr konnte sich aber sehen lassen! Besonders Martin Braun spielte groß auf, gewann gegen Markus Schwarz und brachte Barbara Voves in arge Schwierigkeiten. Dass unser Neuling Robin Roch, der seinen ersten Einsatz in einer Herrenliga absolvierte, gegen Markus einen Satz holen konnte, gab ihm offensichtlich sehr viel Selbstvertrauen, sodass er einen Tag später gegen Robert Fessler (ATUS Graz) in allen drei Sätzen, die nur knapp verloren gingen, mit ein bisschen Glück und mehr Taktik seine Matchbälle bzw. seine hohe Führung den einen oder anderen Sieg verwandeln hätte können. In Summe waren die Grazer aber ein Nummer zu groß, sodass ihr hoher Sieg mit 5:1 durchaus dem Leistungsverhältnis entsprach. Den Ehrenpunkt holte Martin Braun, der gegen Jozo Maric mit 3:2 gewinnen konnte. Für Günter Rath kam seine Feuertaufe in der GL einem Sprung ins kalte Wasser gleich, aber wer ihn kennt, der weiß: Günter gibt nicht auf! AFUE 3 hatte nur ein Spiel zu absolvieren!

 

  • Oberstes Gebot: 1m Mindestabstand einhalten! Besondere Vorsicht in den Garderoben! (Stand 21.9.2020)
  • Vor und nach dem Training Hände desinfizieren (direkt beim Stadthallen-Eingang)!
  • Bei jedem Training sind Anwesenheitslisten zu führen (Trainer bzw. ein "Covid 19-Beauftragter")!
  • Tische und Netze, eventuell auch die Banden sind nach dem Training zu desinfizieren! Zwei Flaschen Desinfektionsspray und Tücher stehen bereit!
  • Bei Teilnahme von Unter-18-Jährigen wird das Einverständnis der Eltern vorausgesetzt!
  • Unter 14-Jährige dürfen nur unter Aufsicht Erwachsener (18+) am Training teilnehmen!
  • Keine Handshakes vor und nach einem Wettkampf!
  • Kein Platzwechsel nach den Sätzen!
  • Kein Doppel!
  • Kein Schlägertausch, kein Händeabwischen am Tisch, kein Anhauchen des Balles, Vorsicht bei Niesen und Husten, keine Trinkflaschen weiterreichen, Handtücher immer in der Sporttasche aufbewahren (nicht unter den Tisch oder über die Banden hängen), stark schwitzende Spieler und Spielerinnen bitte mehrere Handtücher bzw. Leibchen mitnehmen, mit der Nicht-Spielhand nicht ins Gesicht fassen!
  • Sammeltransporte zum/vom Training nach Möglichkeit vermeiden!
  • Risikopatienten wird vom ÖTTV empfohlen, eine Einverständniserklärung eines Arztes einzuholen.
  • Bitte immer den neuesten Stand der Covid 19-Maßnahmen den Medien zu entnehmen und zu beachten!

 

 

Bis auf Weiteres wurden weitere Wettkampf- und Trainingsaktivitäten vom ÖTTV verboten!

Der 6:3-Erfolg gegen die zweite Mannschaft von Gratwein/Straßengel verweist auf eine relative Überlegenheit unseres Teams. Dem war aber ganz und gar nicht so! Fünf Spiele wurden nämlich erst im fünften Satz entschieden. Im Doppel haben Toni und Klaus wieder festen Boden unter den Füßen. Sie gewinnen mit 3:1. Im ersten Einzel kann Barbara überraschend den auf Platz 6 der Einzel-Gesamtrangliste platzierten Peter Habiger (1682 RCL-Punkte) mit 3:2 besiegen. Das darauf folgende 3:0 von Toni (1806 RCL-Punkte) war vorhersehbar, dass die anschließende Niederlage von Klaus gegen Johannes Dirnberger so knapp ausfiel nicht. Klaus geht nämlich mit 2:0 in Führung, muss sich aber schließlich doch mit 2:3 geschlagen geben. Toni verliert sein zweites Einzel gegen Habiger knapp mit 2:3, womit die Gäste nun wieder auf 2:3 aufholen. Im fünften Einzel setzt sich Dirnberger (1859 RCL-Punkte) mit 3:1 gegen Barbara (1537 RCL-Punkte) durch, wobei Barbara technisch einwandfrei mithalten kann und bei 1:1 in Sätzen sogar zwei Matchbälle auf die 2:1-Führung hat. Beim Gesamt-Spielstand von 3:3  gewinnt auch Klaus (1567 RCL-Punkte) gegen Gernot Thonhauser mit 3:0 und schließlich gewinnen Toni und Klaus ihre nächsten Spiele gegen Dirnberger bzw. Habiger jeweils knapp im fünften Satz und fixieren damit den 6:3-Erfolg. 

Unser Oberliga-Team liegt nun mit 37 Punkten auf Platz 4, punktegleich mit den unmittelbar dahinter liegenden Deutschlandsbergern. Von Rang Drei, den zurzeit die Breitenauer belegen, ist unser heterogenes Herrenteam nur einen Punkt entfernt. Allerdings weist das "Magnesit-Team" um ein Spiel mehr auf. Toni liegt noch immer auf dem hervorragenden und abgesicherten 2. Platz der Einzel-Gesamtrangliste!

 

Es war nicht nur der Heimvorteil! Barbara Voves und Daniela Mitar spielten in der Stadthalle groß auf! Gleich die erste Begegnung gegen Kapfenberg war die wichtigste, da die Obersteirerinnen nur 2 Punkte in der Gesamtrangliste hinter unserem Team "auf der Lauer" lagen. Obwohl Daniela im Doppel zunächst schwächelte und Barbara in ihrem ersten Spiel gegen Daniela Schwinger doch etwas nervös agierte, gingen beide Partien relativ klar an Fürstenfeld: 2:0 ! In ihrem ersten Spiel hatte Daniela gegen die Materialspielerin Ulrike Mayer keine Chance. Sie wollte mit dem Kopf durch die Wand, aber mit reinem Angriffsspiel war da nichts zu holen:0:3. Barbara, die gegen Materialspieler doch schon einige Erfahrungen gesammelt hatte, legte ihr Spiel ganz anders an und brachte Ulrike mit locker über das Netz gehobenen rotationsschwachen Spinbällen in Verlegenheit, wartete auf ihre Chancen und nutzte diese mit harten Abschlägen. Mit ihrem 3:0-Sieg war auch der Gesamtsieg mit 3:1 fixiert. Am Nebentisch spielten gleichzeitig "Daniela gegen Daniela" und lieferten sich einen sehenswerten Schlagabtausch. Daniela konnte zwar ganz knapp im fünften Satz gewinnen - das Spiel wurde aber nicht mehr gewertet, da der 3:1-Gesamtsieg bereits fest stand.

Die beiden Spiele gegen Zeltweg/Unzmarkt 1 und 2 waren eher nur Formsache, obwohl diese obersteirische Spielgemeinschaft, insbesondere Unzmarkt, bereits über Jahrzehnte in regelmäßigen Abständen weibliche Talente in den steirischen Spielbetrieb integriert. Die beiden Spiele wurden klar mit jeweils 3:0 gewonnen.

Spannend wurde es aber noch einmal, als unsere eineinhalb Damen auf die Spielgemeinschaft Gratwein/Straßengel trafen. Es begann ähnlich wie gegen Kapfenberg: 3:0-Sieg im Doppel und 3:0-Sieg von Barbara gegen Hanna Zurl. Heike Peskoller (geb. Handl) ließ Daniela keine Chance und demonstrierte Bundesliga-Niveau. In ihrem zweiten Einzel traf nun Barbara auf die im Herbst in die 2.Bundesliga zurückkehrende Gratweinerin. Der erste Satz ging eindeutig an Peskoller, die einer übermüdet wirkenden Barbara keine Chance ließ. Doch Barbara holte sich durch einen Energieschub wieder zurück ins Geschehen, spielte nun wieder den scharfen VH- und RH-Spin, gewann die meisten Konterduelle und war in den folgenden drei Sätzen die Überlegene. Und wieder zählte der parallel errungene 3:0-Sieg Danielas gegen Hanna Zurl nicht, da das Spiel abermals mit 3:1 zu Ende war.

Da Barbara beim letzten Durchgang in Kapfenberg verhindert ist, müssen die beiden letzten Spiele gegen Indigo Graz und Feldkirchen/Puch an noch zu fixierenden Trainingsterminen der beiden Vereine vorgespielt werden. Sollte nur eines der beiden Spiele gewonnen werden, sind unsere Damen Landesmeister. Man darf gespannt sein!

Von den 11 qualifizierten ATUS-Spielern waren 9 am Start. Martin Braun und Adam Torbics mussten aus gesundheitlichen Gründen pausieren. Auf 16 Tischen traten insgesamt 47 Spielerinnen und Spieler in vier Leistungsgruppen an. Diese 4 Gruppen wurden jeweils in zwei Gruppen zu je sechs Teilnehmern aufgeteilt und dann ging es darum, im Kampf jeder gegen jeden in der 6er-Gruppe unter die ersten drei zu kommen, um das obere Playoff zu erreichen. Diejenigen, denen das gelingen sollte, spielten dann um die Ranglistenplätze 1 bis 6 - im unteren Playoff ging es um die Plätze 7 bis 12.

In der Gruppe 1 gelang es Daniela Mitar, bis ins Finale des oberen Playoff vorzustoßen, um dort noch dem haushohen Favoriten Bischoy Sarofem (Don Bosco Graz) einen Satz abzunehmen, bevor es feststand, dass Dani ihre bislang beste Platzierung mit Rang 2 erringen konnte. Dass Stefan Schnecker als Aufsteiger (!) ebenfalls seinen besten je erreichten Gesamtrang, den 3. Platz erreichen konnte, war eigentliche keine echte Sensation, denn der Feuerwehrmann aus Rudersdorf war bereits im Training und auch bei der Gebietsliga SO durch starke Leistungen aufgefallen. Der Sieg gegen seine in der RC-Rangliste vor ihm liegende Vereinskollegin Daniela kam aber doch etwas überraschend, geht aber durch seine präsentierte Leistung durchaus in Ordnung!

Einen erfolgreichen Wiedereinstieg in die Gruppe 2 konnte nach längerer schulbedingter Trainingspause Markus Matzhold feiern. Er gewann ohne Niederlage die Vorrunde der Gruppe 2A und erwartete seine nächsten Gegner daher im oberen Playoff. Ganz knapp mit 2:3 unterlag er aber im Semifinale in einem spannenden Match dem Indigo Spieler Nino Grill aus Graz, sodass er nun im Spiel um Platz 3 auf den Verlierer des Semifinales der Gruppe 2B treffen musste. In dieser Gruppe belegte Robin Roch in der Vorrunde ebenfalls Platz 1 und auch er verlor sein Semifinale nur knapp gegen das "erste Geburtstagskind" Stefan Mörschbacher (Liezen) mit 2:3. Was blieb den beiden nun anderes übrig, als sich den dritten Gesamtrang in einer vereinsinternen Partie auszuspielen. Da Markus schließlich doch einsehen musste, dass ihm die lange Absenz vom Training Einiges an Sicherheit gekostet hatte, musste er sich dem wesentlich jüngeren Robin mit 1:3 geschlagen geben. Robin war somit endlich wieder am Podest gelandet. Mateo Pregartner musste durch ein paar knappe Niederlagen ins  untere Playoff der Gruppe 2, konnte dort aber bis ins Finale gelangen und somit den 8. Gesamtrang für sich verbuchen.

Eldar Slatinšek gelang es durch seinen 3. Platz in der Vorrunde der Gruppe 3A, in das obere Playoff der Gruppe 3 vorzustoßen. Dort war allerdings Endstation, denn über das "zweite Geburtstagskind" Janko Noah (Indigo Graz) und Valentin Oberlach (Indigo Graz) kam er nicht hinweg. Er darf aber mit dem Ergebnis bei seinem ersten Antreten in der Gruppe 3 sehr zufrieden sein!

In der Gruppe 4 waren Hafner Stefan und die beiden Atabekyans am Start. Für Stefan war es ganz sicher ein schöner Erfolg, durch seinen 3.Rang in der Vorrunde, in das obere Playoff zu gelangen. Dort waren die Gegner aber doch etwas zu stark, sodass sich Stefan mit dem 6. Gesamtrang begnügen musste. Immerhin eine deutliche Leistungssteigerung! Auch wenn es für Razmik Atabekyan für Siege noch zu früh war, konnte man aber doch eine deutliche Leistungssteigerung erkennen. Topspin und Konterbälle hinterließen bei den Zusehern einen äußerst positiven Eindruck. Unser jüngster Teilnehmer Tigran Atabekyan hat abermals Erfahrungen gesammelt, die ihn wohl bald zu seinen ersten Erfolgen führen werden. Die beiden Brüder trainieren nur einmal pro Woche, da sie auch in anderen sportlichen Bereichen ihre Fähigkeiten testen wollen.

 

 

Nicht ganz unerwartet musste unser dezimiertes Team beim Auswärtsspiel gegen Deutschlandsberg eine Niederlage hinnehmen. Dass es aber ein Debakel werden sollte, kam doch etwas überraschend. Toni Radl und Klaus Freitag mussten dieses Mal auf Barbara Voves verzichten, die privaten Verpflichtungen nachzukommen hatte. Als Ersatz dachte man an Jakob Rath, der aber nicht spielberechtigt gewesen wäre, da er bereits in derselben Runde in der Gebietsliga im Einsatz war. Daher fuhren Toni und Klaus zu zweit in die Weststeiermark. Beim Stand von 0:4 gelang Toni der erste und einzige Sieg (3:0) gegen Kevin Kronawetter, nachdem Klaus zuvor etwas unglücklich gegen Stefan Rauscher mit 2:3 verloren hatte. Christian Strametz konnte dieses Mal sowohl Toni mit 3:0 und auch Klaus mit 3:1 bezwingen. Zwei Partien mussten w.o. gegeben werden und somit war der 6:1-Sieg der Deutschlandsberger fixiert.

29 Spielerinnen und Spieler haben sich um den Einstieg in die Nachwuchssuperliga beworben und haben in der Grazer Union-Halle, bei Indigo-Graz, in mehreren Gruppen jeder gegen jeden gespielt. Trotz enormer Trainingsrückstände haben sich Markus Matzhold und Mateo Pregartner nach Graz begeben, ganz einfach, um es zu versuchen. Sie spielten in einer 8er-Gruppe und hatten somit sieben Gegner zu bekämpfen. Beide begannen gleich mit einem Sieg, trafen aber bereits in der nächsten Runde aufeinander. Nachdem Markus dieses Duell für sich entscheiden konnte, ging es für beide sehr erfolgreich weiter. Einzig gegen Raphael Seidl (Indigo) und Laurenz Eisenberger (UTTV) mussten beide "ein bisserl schwitzen", ansonsten gab es keinen nennenswerten Widerstand auf ihrem Weg zurück unter die besten Nachwuchsspieler der Steiermark.  Stefan Schnecker, Martin Braun, Daniela Mitar (alle Gruppe 1), Robin Roch, Markus Matzhold, Mateo Pregartner (alle Gruppe 2), Adam Torbics, Eldar Slatinšek (beide Gruppe 3) sowie Stefan Hafner, Razmik Atabekyan und Tigran Atabekyan (alle Gruppe 4) werden dieses Mal mit Heimvorteil beim letzten Durchgang der steirischen NSL, am Samstag, den 7.3., ab 10:00, in der Fürstenfelder Stadthalle dabei sein. Gesamt 11! Das ist Teilnehmerrekord! So viele Fürstenfelder waren noch nie unter den 48 besten Nachwuchsspielern der Steiermark. Ein sehr zufriedener und auch ein bisschen stolzer Obmann bedankt sich auch auf diesem Wege bei allen, die dazu beigetragen haben. 

Am kommenden Samstag werden wir, die Spieler, Funktionäre und Eltern, nun abermals versuchen, den zahlreichen Aktiven, Betreuern, Eltern und Begleitern aus der ganzen Steiermark eine gediegene Veranstaltung zu bieten. 

Aviso: Einen Tag später, mit Beginn 10:00, findet der 3. Durchgang der steirischen Damenliga ebenfalls in der Stadthalle statt. Das Team Barbara Voves und Daniela Mitar führen derzeit die Rangliste an und werden alles versuchen, die Grundlage für den Titelgewinn beim 4. Durchgang vorzubereiten. 

Acht Mannschaften trafen sich in der Fürstenfelder Stadthalle zum 5. Durchgang der GL-SO. Zunächst musste unser junges Team gegen Kaindorf antreten, gegen eine Mannschaft, in deren Reihen seit Jänner Stefan Mitar, der Bruder unserer Daniela, spielt. Auch wenn wir laut Papierform als Favoriten antraten, erregte diese Begegnung doch einiges Aufsehen. Gleich in der ersten Begegnung trafen die beiden Geschwister aufeinander! Daniela hatte zwar zwischendurch erhebliche Probleme mit dem noch immer durch seine von exzellentem Tennis geprägte TT-Technik, mit seiner gefürchteten Ballonverteidigung und seinem ostentativ demonstrierten Selbstvertrauen, war aber schließlich doch in der Lage sich im Kopf zu befreien und das Match mit 3:1 für sich zu entscheiden. Sehr stark zeigte sich dieses Mal Michael Krugleitner, der sowohl Daniela mit 3:1 als auch Stefan Schnecker mit 3:2 besiegen konnte. Alle anderen Begegnungen gingen aber relativ eindeutig an Fürstenfeld und so hieß es am Ende 6:2.

Jakob RATH, Stefan SCHNECKER und Daniela MITAR hatten sich gegen die nur zu zweit (!) angetretenen Tabellenführer aus Weiz zunächst Hoffnungen auf ein Unentschieden gemacht. Schade, die Partie ging mit 3:6 verloren, da es nur Daniela gelang, in einem hochklassigen Match gegen Barnabas SOOS, einen der beiden Weizer Legionäre aus Ungarn, mit 3:1 zu gewinnen. Dass es für alle drei unmöglich war, gegen Tibor SZARKA, einen ehemaligen A-Liga-Spieler aus Ungarn, zu gewinnen, war von vorne herein klar. Gegen Soos waren Stefan und Jakob zwar knapp daran, ihn zu biegen, aber eben nur knapp. Beide verloren mit 1:3. Da die beiden auch im Doppel mit 1:3 unter die Räder kamen, blieb es bei nur einem realen Sieg.

Die Hartberger, die hinter Weiz zurzeit den 2. Platz in der Tabelle einnehmen, traten wie gewohnt ebenfalls mit ihrem ungarischen Legionär Kalman GASPAR, Kurt Nusshold und Rosamunde LECHNER an. Nahezu immer auf Augenhöhe bleibend spielten sich die beiden Mannschaften zum Unentschieden. Nervenkitzel pur gab es nicht nur für die in voller Stärke angetretene Familie MITAR, sondern für alle Zuseher, als Daniela auf Kalman Gaspar, die Nummer 1 der Hartberger traf. Schon allein die Tatsache, dass die 14-jährige Nachwuchsspielerin - sie ist derzeit die Nr. 2 der steirischen U 15-Rangliste - den ersten Satz gewinnen konnte, löste in der Halle Gemurmel aus. Als sie schließlich auf 2:2 stellen konnte, begann es zu Knistern. Schafft sie es oder schafft sie es nicht? Die Routine des S 60 - Spielers hat schließlich aber doch den Ausschlag gegeben: 3:2 für Gaspar! Technisch extrem verbessert präsentierte sich Rosamunde LECHNER, die Obfrau des TSV Hartberg, die sich vom Tischtennis-Mauerblümchen Rosi zur blühenden TT- Rose, zu einer echten Expertin entwickelt hat! Nachdem sie bereits im Doppel angedeutet hatte, dass mit ihr zu rechnen sei, schlug sie schließlich die bereits kopfmüde agierende Daniela im Kampf "Sieg für Fürstenfeld oder Unentschieden" glatt mit 3:0. Da  Stefan und Jakob aber gegen sie mit 3:1 gewinnen konnten und Kurt Nusshold keinen Sieg landen konnte, stand das Ergebnis fest: 5:5!

Für unser junges Team haben die beiden Ergebnisse ein Abrutschen um einen Platz in der Gesamtrangliste auf Platz 5 zur Folge. Wir müssen also weiter darauf warten, bis unser Nachwuchs in der Lage ist, die zahlreichen TT-Senioren der Gebietsliga endlich in Verlegenheit zu bringen. Unter den ersten 10 der Einzel-Rangliste finden sich 8 (!) Senioren, davon 7 (!) über 50, davon 3 über 60, davon 1 über 70(!). Es bleibt zu hoffen, dass durch den Einstieg einer zweiten ATUS-Mannschaft im kommenden Herbst, die Rivalität untereinander (Wer spielt in der Ersten?) auch eine deutliche Leistungssteigerung zur Folge haben wird.

Mit einer Niederlage hatte man zwar gerechnet, dass sie aber in Graz so deutlich ausfiel, hing doch zu einem guten Teil mit der Verletzung zusammen, die sich Toni eventuell durch eine ruckartige Bewegung während einer intensiven Trainingseinheit zugezogen haben dürfte. Jede Drehbewegung im Oberkörper war mit heftigen Schmerzen verbunden. Somit hatte Toni zwar versucht, gegen die Grazer anzutreten, musste aber bereits während seiner ersten Partie gegen Philip Hiden aufgeben und in weiterer Folge auch das Spiel gegen Herbert Sidak mit 0:3 w.o. geben. Das Spiel hatte mit dem 3:2-Sieg im Doppel zunächst recht vielversprechend begonnen. Dann war aber gegen die Titelaspiranten Schluss mit lustig. Barbara konnte zwar gegen Helmut Schwarz noch einen Satzgewinn verbuchen (1:3), alle anderen Spiele gingen aber mit 0:3 verloren oder mussten von Toni bedingt durch seine Verletzung abgegeben werden. Ein Trost, wenn auch nur ein schwacher: ATUS 1 bleibt nach wie vor auf Platz 3 der Gesamtrangliste und Toni Radl kann seinen zweiten Rang in der Einzelrangliste halten. Es bleibt nur zu hoffen, dass unser Spielmacher seine Verletzung über die Semesterferien in den Griff bekommt, da ansonsten unser Team in den restlichen Spielen mit erheblichen Problemen zu rechnen hat. 

An die Erfolge gegen Münzgraben und Feldbach, die im Vorjahr errungen wurden, konnte leider nicht angeschlossen werden. Es setzte nach dem 5:5 gegen die Grazer eine deutliche 2:6-Niederlage und gegen die im Herbst mit 6:3 besiegten Feldbacher reichte es dieses Mal nur für ein Unentschieden. Soweit der sachliche Bericht.

Für eine positive Überraschung sorgte allerdings die 13-jährige Daniela Mitar. Es gelang ihr ein Sieg gegen die dieses Mal in stärkerer Aufstellung angetretenen Münzgrabener. In der Partie gegen Feldbach spielte sie ihr ganzes Können aus. Zunächst gelang ihr ein Sieg gegen Schneider, dann setzte es eine äußerst knappe 2:3-Niederlage gegen Saurugg, die Feldbacher Nummer 1, wobei sie beim Stande von 2:1 einen Satzball zum 3:1-Sieg vergeben hatte und schließlich mit 9:11 im fünften Satz den Kürzeren zog. Dass sie aber in ihrem letzten Spiel den Routinier Maitz mit 3:0 besiegen konnte, war wohl für alle Beteiligten eine große Überraschung! Bravo Dani!

Jakob Rath hatte gegen Schneider keine nennenswerten Probleme, obwohl der Satzgewinn seines Gegners auf Jakobs obligate Nachlässigkeiten schließen lässt. Ein hervorragendes Spiel lieferte unser Kleinsteinbacher Legionär allerdings gegen Peter Sauruck, die Nummer 1 der Feldbacher. Gegen den Routinier mit 3:0 zu gewinnen ist sicher nicht ganz einfach! Martin Braun steuerte seinen Pflichtsieg gegen Christian Schneider bei, unterlag aber Peter Sauruck und Karlheinz Maitz glatt mit jeweils 0:3. Dass Martin, der sich in letzter Zeit durch seinen sehr schnellen und sicheren Vorhand-Topspin in Szene setzen konnte, im Doppel nicht aufgestellt wurde, war sicher ein taktischer Fehler, der uns um eine eventuelle Chance auf den Sieg brachte. AFUE 2 liegt nun an 4. Stelle der Gesamtrangliste.

Nahezu 40 Teilnehmer kämpften unter Anleitung von Marion und Attila Humann (Indigo Graz) in 6 Gruppen in der Grazer Union-Halle um die Podestplätze.

Karin Hafner und Werner Voves, die unsere 6 Teilnehmer nach Graz brachten, hatten wohl kaum damit gerechnet, dass man mit zwei ersten und einem dritten Platz zurückkehren würde. Besonders stark verbessert zeigten sich die Geschwister Lana und Mateo Pregartner aus Nestelbach bei Graz. Lana holte sich den Sieg in Gruppe 4 und Mateo stieg als Sieger der Gruppe 3 aus der Box. Ein großes Kompliment an die beiden Nestelbacher, die regelmäßig mit dem Postbus zum regulären Montag-, Dienstag- und Freitag-Training kommen. Sie lassen aber auch die Chance, ein Extra-Training mit Marinko Grbic, jeden Mittwoch in der Freitag-Halle, in Blaindorf zu absolvieren niemals aus. Es hat sich ausgezahlt! Bravo ihr beiden!

Stark verbessert präsentierte sich aber auch unsere Plaudertasche Sebastian Schuster, der offenbar die Fähigkeit besitzt, mit seinem Gegner auch während der Ballwechsel über Gott und die Welt zu philosophieren und trotzdem sein Ziel, das Spiel zu gewinnen, nicht aus den Augen lässt. Auch er hat mit dem Handicap einer weiten An- und Rückreise zum Training zu kämpfen, daher hat er sich diesen nun bereits zur Gewohnheit gewordenen 3. Platz in der Gruppe 3 redlich verdient.

Franziska Pichler war zunächst überrascht, als sie in der plakatierten Auslosung erkennen musste, dass sie nach ihrem Sieg in der Gruppe 4 nun auf einmal in die schwierige Gruppe 2 aufgestiegen war. Sie agierte daher in den ersten beiden Partien etwas nervös, verlor dadurch diese Spiele, konnte sich aber schließlich sammeln und holte sich in erster Linie durch ihren gefährlichen Unterschnitt sowie durch die professionelle Betreuung durch ihren Cousin zwei Siege. Leider war der Unterschnitt allein in der letzten Begegnung gegen einen Newcomer aus St. Stefan ob Stainz zu wenig. Als dieser bemerkte, dass Franzi eigentlich nur schupft, übernahm er das Kommando und gewann, wenn auch knapp im fünften Satz, die entscheidende Partie um Platz drei.

Sebastian Sommerbauer spielte in Gruppe 3 seinem Können entsprechend gut, wäre beinahe auf dem Podest gelandet, hätte ihm nicht sein eloquenter Vereins- und Namenskollege einen Strich durch die Rechnung gemacht und ihn auf Platz 4 verwiesen.

Technisch verbessert, aber nervlich noch etwas labil präsentierte sich Stefan Hafner in Gruppe 6. Lange Ballwechsel beim Kontern, wie man sie von ihm bisher nicht kannte, prägten den Kampf gegen seine männlichen und weiblichen Gegner. Zum endgültigen Durchbruch fehlt nun nicht mehr viel. Ein konsequentes Schupf-, Topspin- und Aufschlag-Training wird ihm sicher dabei helfen, aus der 6.Gruppe aufzusteigen. Fleißig weitertrainieren heißt die Devise!