Schon im Vorfeld zu dieser ersten Runde hatte man mit unangenehmen Hindernissen zu kämpfen! Zunächst hieß es aus Graz von der Vereinsleitung der Spielgemeinschaft Übelbach/Don Bosco, dass die als Siegspielerin engagierte Dominikanerin aus Deutschland auf Grund der Corona-Auflagen nicht einreisen dürfe und es daher sehr unsicher sei, ob sie beim Eröffnungsdurchgang in Tulln antreten kann. Je näher aber der Spieltermin kam, umso mehr wurde es zur Gewissheit, dass die per Vertrag an Graz gebundene Legionärin zu Hause bleiben wird. Welche Folgen das für die Spielerin bzw. für den deutschen Vermittler haben wird, bleibt abzuwarten... Da unsere als eiserne Reserve bei Don Bosco gemeldete Barbara Voves bereits einige Tage vor dem Spieltermin mit einer starken, grippeähnlichen Verkühlung zu kämpfen hatte, fiel sie ebenfalls für diesen Durchgang aus. Zu guter Letzt war Don Bosco auch nicht in der Lage, einen Fahrer zu stellen.

So blieb den beiden noch sehr jungen Spielerinnen Juliana Sarofem (Don Bosco) und Daniela Mitar (ATUS Fürstenfeld, für ein Jahr per Sekundärvertrag bei Graz) nichts anderes übrig, als zu zweit die Reise nach Tulln anzutreten. Als Fahrer und Selbstvertrauen-Spender stellte sich schließlich Danielas Bruder Stefan Mitar zur Verfügung. Das Coaching übernahm Bischoy Sarofem, der Bruder von Juliana. 

Dass man mit nur zwei Spielerinnen wohl kaum eine Begegnung für sich entscheiden wird, war den beiden sehr guten steirischen Nachwuchsspielerinnen natürlich bewusst. Es ging also nur darum, die persönliche Statistik etwas aufzufrischen. Juliana hatte offensichtlich nicht ihren besten Tag erwischt, konnte gegen die ersten Gegnerinnen aus Tulln kein Spiel gewinnen, war aber gegen die übermächtigen Gegnerinnen aus Oberpullendorf gegen Lena Palatin knapp dran, einen nicht programmierten Sieg zu landen. Sie unterlag nur ganz knapp mit 2:3. 

Erfreulich dagegen das Abschneiden für Daniela Mitar! Gegen Tulln holt sich Daniela gegen die erfahrene Gabriele Raffeis mit 3:1 ihren ersten Sieg in der A-Liga  und gegen Lara Taborsky, die sie schon von einigen nicht erfolgreichen Begegnungen in der Nachwuchssuperliga kennt, konnte sie mit 3:2 ihren wohl bemerkenswertesten Sieg in diesem Jahr verbuchen. Gegen die Damen aus Oberpullendorf, allesamt österreichische Spitzenspielerinnen, war für die Einsteigerinnen nichts zu holen 0:6. Daniela liegt mit ihren beiden Siegen nun am 14. Platz der Gesamttabelle, wobei zu beachten ist, dass sich unter den 13 vor ihr liegenden Damen sieben (!) Legionärinnen aus Ungarn, Tschechien und der Slowakei befinden. Bravo Dani!

Es bleibt nun abzuwarten, wie schnell und effizient die Vereinsleitung von Don Bosco auf die Vertragsverletzung der Legionärin reagieren wird, denn schon am nächsten Wochenende geht es zum zweiten Durchgang nach Dietach (OÖ), wo die Spielgemeinschaften Mariahilf/Langenzersdorf und Bodensdorf/Ossiachersee sowie Vorchdorf als Gegnerinnen warten werden.

Da kam Stimmung auf beim Heimspiel gegen Post-Graz! Toni RADL kann seine derzeitige "Überform" prolongieren und gegen die mit nur zwei Mann angetretenen Grazer alle Spiele ohne Satzverlust gewinnen. Damit setzt sich Toni, der durch seine spektakulären Verteidigungsbälle das Publikum begeisterte, an die Spitze der steirischen LL-Einzelrangliste. Die Erfolge des äußerst vielseitigen HAK-Professors, der sowohl während des COVID 19-Lockdowns (13. März bis 1. Juni) als auch während des alljährlichen "Sommerschlafs" unserer Stadthalle nahezu täglich trainiert hat, könnten so manchem anderen Spieler in reiferem Alter und im besonderen Maße dem Nachwuchs ein Beweis dafür sein, dass man mit harter Arbeit unglaublich viel erreichen kann. Bravo Toni! Mach weiter so!

In besonderem Maße müssen auch die Leistungen unseres Bäckermeisters Klaus FREITAG aus Blaindorf erwähnt werden. Nachdem er gegen Andreas Unterweger etwas zu passiv agiert und mit 0:3 verloren hatte, konnte er den aus Wörschach im Ennstal stammenden Spitzenspieler Christian Lasser, mit 11:9 im fünften Satz bezwingen und somit den ersten Sieg der Saison fixieren. Auch seine Leistung verdient große Anerkennung, da er am regulären Vereinstraining auf Grund der Corona-Ansteckungsgefahr nicht mehr teilnehmen möchte. 

Unserem Jugendspieler Stefan Schnecker fehlt es offensichtlich (noch) in erster Linie an Routine und Nervenstärke. Er war zwar gegen Andreas Unterweger chancenlos, konnte aber gegen Lasser in technischer Hinsicht überraschend gut mithalten, sodass seine 3:0-Niederlage nur durch äußerst knappe Satzergebnisse zustande kam. Wenn es ihm gelingt, seinen scharfen Topspin gezielter und an die jeweilige Situation adaptiert einzusetzen, dann wird sich auch unser HTL-Maturant bald über seinen ersten Sieg in der LL freuen können.

Derzeit dürfen wir mit dem doch nicht ganz erwarteten 4.Tabellenrang mehr als zufrieden sein! 

Auswärts ging es gegen Feldkirchen bei Graz deprimierend los: 0:3! Dann konnten aber Toni Radl, durch seine Siege gegen Herbert Sidak (3:1) und Martin Brandstätter (3:0) sowie Klaus Freitag, durch einen durchaus überraschenden Sieg gegen Herbert Sidak (3:2), aufholen. Somit stand es nach dem 7. Spiel nur mehr 4:3 für die "Grazer". Im achten Spiel konnte der stärkste Spieler der Heimmannschaft Thomas Tripolt gegen Klaus Freitag glatt mit 3:0 gewinnen. Zuvor hatte er bereits gegen Toni Radl, unsere Nummer 1, knapp mit 3:2 gewonnen. Bemerkenswert auch dieses Mal die Leistung unseres Nachwuchsspielers Stefan Schnecker (1154 RCL-Punkte), der weit davon entfernt ist, zum Prügelknaben unseres Teams zu werden. Er hatte zwar gegen den übermächtigen Tripolt keine Chance, spielte aber gegen Herbert Sidak (1685 RCL-Punkte) groß auf und unterlag nur ganz knapp mit 2:3!  Seine Leistungen in den ersten beiden Begegnungen müssten ihm eigentlich genug Selbstvertrauen geben, um sehr bald seinen ersten Sieg in der LL einzufahren. Alles Gute Stefan!

Die strengen Corona-Auflagen wurden eingehalten. Die Spielfreude aller Beteiligten hat aber dadurch keineswegs gelitten! Durch die Mithilfe der Aktiven bei Auf- und Abbau und durch die Betreuung des Buffets durch Stefan Schnecker konnte die Organisation ohne Probleme abgewickelt werden.

Das Team von AFUE 2 mit Barbara Voves, Jakob Rath und Martin Braun konnte die Tabellenführung durch hohe Siege über UTTV Graz 5 (6:0) und Kaindorf 2 (5:1) souverän verteidigen, bleibt also weiterhin vor Weiz 1 auf Platz 1. Die Entscheidung um den Herbstmeistertitel wird wohl zwischen diesen beiden oststeirischen Mannschaften am 22. November, beim 3. Durchgang, in der Stadthalle Fürstenfeld fallen. Das einzige Spiel, das verloren ging, wurde vom "Kaindorfer" Stefan Mitar und Martin Braun bestritten. Der stark verbesserte und daher vor Selbstbewusstsein strotzende Stefan hatte mit dem Nervenbündel Martin kein Erbarmen und holte sich den knappen 3:2-Sieg.

Mit ihrem ersten Sieg konnten die Spieler unseres Teams AFUE 3 gegen UTTV Graz 5 aufwarten! Die entscheidende Partei beim Stand von 4:4 konnte unser jüngster Spieler Robin Roch (12 Jahre) vor begeistertem Publikum gegen Leo Max Pirkwieser nach einem 0:2-Rückstand mit seinem ersten Sieg in der Gebietsliga zu unseren Gunsten entscheiden. Gegen Pirkwieser hat Günter Rath noch knapp mit 2:3 verloren, gegen Stefan Klamminger konnte aber auch er seinen ersten Sieg als Gebietsligaspieler einfahren. Wir gratulieren den beiden zum gelungenen Einstand in der GL-SO! Gegen die Titelaspiranten von Weiz 1 war natürlich nichts zu holen: 0:6. Nur Daniela hätte eine Chance gegen den jungen ungarischen Legionär Barnabas Soos gehabt, leider aber mit 1:3 verloren. Es sollte der einzige Satzgewinn gegen die Weizer bleiben. Gegen Feldbach, die mit ihrem immer noch sehr starken Oldie Maitz ins Rennen gingen, konnte Daniela zwar zwei Siege erringen, musste sich aber schließlich doch, allerdings erst im fünften Satz gegen den Routinier knapp geschlagen geben. Robin hatte sich mittlerweile bereits ans Siegen gewöhnt und landete gegen Liedl seinen zweiten Sieg! In Summe war aber gegen Feldbach nichts zu holen: 3:5.

 

Wir waren im Heimspiel gegen das Team von Deutschlandsberg, welches mit Legionär Marinko GRBIC und zwei jungen Spitzenspielern antrat,  klarer Außenseiter. Das Match ging auch mit 3:5 (Coronabedingt: kein Doppel) verloren, was aber unser "Oldie" Toni Radl in dieser Partei ablieferte, verursachte in der Halle eine Bombenstimmung! Toni trainierte über die Corona-Pause (ab Mitte März!) und die Sommerferien hinweg extrem hart mit seinem privat bezahlten Roboter und, als es wieder erlaubt war, mit David Németh, Klaus Freitag und Barbara Voves nahezu täglich! Zunächst hat es gar nicht gut ausgeschaut! Toni geriet fast in jeder Partie mit 0:2 in Rückstand. Offensichtlich hatte er aber zum richtigen Zeitpunkt Technik und Taktik der beiden ausgezeichneten jungen Angreifer Michael Rothschädl und Michael Strauss "gelesen", stellte seine Taktik um und gewinnt mit sehenswerten Rallyes beide Spiele. Den Höhepunkt lieferte aber Toni, der im Dezember seinen 56. (!) Geburtstag feiert, gegen Marinko Grbic. Auch in dieser Partie gelang es Toni einen 0:2-Rückstand aufzuholen, um im fünften Satz über sich hinauszuwachsen: 11:9! Toni durfte sich zu Recht ostentativ freuen, der Trainingsaufwand hat sich ausgezahlt und sollte auch Beweis und Ansporn sein für unsere Nachwuchsspieler! Bravo, Herr Professor!

Auch wenn die Spiele von Klaus Freitag und Stefan Schnecker alle mit 0:3 verloren gingen, täuschen die Ergebnisse etwas über die tatsächlichen Kräfteverhältnisse hinweg. Relativ viele Sätze gingen für die beiden nur ganz knapp verloren, wobei insbesondere die Ergebnisse und das technische Können unseres Jugendspielers Stefan die Zuseher zu Beifallsstürmen hinriss. Gegen Rothschädl dreimal äußerst knapp zu verlieren, zweimal im Nachspiel, einmal mit zwei vergebenen Satzbällen, müsste dem jungen Burgenländer doch jenen gewissen Vorschuss an Selbstvertrauen geben, den er in den folgenden Partien noch brauchen wird.

Ein besonderer Dank gebührt auch dem Publikum, das die Motivation und den Einsatz der Spieler beflügelte. Wir dürfen gespannt sein, wie sich das Abenteuer "Landeliga" für das ATUS-Team weiter entwickeln wird. Der Einstieg ist sicher nicht misslungen! 

   

Das wäre für AFUE 2 beinahe schief gegangen! Völlig überraschend verlieren gegen Kaindorf 1 gleich zu Beginn eine völlig desorientierte und stressgeplagte Barbara gegen Krugleitner Werner (0:3), ein unsicher agierender Jakob gegen Müller Christoph (2:3) und ein chancenloser Markus gegen Krugleitner Michael (0:3)! Die Stimmung in der Mannschaft war am Tiefpunkt und trotzdem gelang es Barbara und Co, die Partie noch zu drehen. Mit einem glücklichen 5:4 - Markus gewinnt mit kraftvollem VH-Spin gegen Christoph Müller das entscheidende letzte Spiel - ging man mit gestärktem Selbstvertrauen in die nächste Partie gegen ATUS Graz. Da war auf einmal alles anders! Wie ausgewechselt agierten Barbara (3), Markus (1) und Jakob (1) gegen die Grazer, die im Kampf um die vorderen Plätze wohl ein gewichtiges Wort mitreden werden. Da auch das am 18.9. vorgespielte Match gegen die Vereinskollegen mit 5:2 gewonnen werden konnte, liegt nun AFUE 2 an der Spitze der Tabelle. Die Einzelrangliste führt zurzeit Barbara an.

Für AFUE 3 ging die Interne zwar mit 2:5 verloren - die Gegenwehr konnte sich aber sehen lassen! Besonders Martin Braun spielte groß auf, gewann gegen Markus Schwarz und brachte Barbara Voves in arge Schwierigkeiten. Dass unser Neuling Robin Roch, der seinen ersten Einsatz in einer Herrenliga absolvierte, gegen Markus einen Satz holen konnte, gab ihm offensichtlich sehr viel Selbstvertrauen, sodass er einen Tag später gegen Robert Fessler (ATUS Graz) in allen drei Sätzen, die nur knapp verloren gingen, mit ein bisschen Glück und mehr Taktik seine Matchbälle bzw. seine hohe Führung den einen oder anderen Sieg verwandeln hätte können. In Summe waren die Grazer aber ein Nummer zu groß, sodass ihr hoher Sieg mit 5:1 durchaus dem Leistungsverhältnis entsprach. Den Ehrenpunkt holte Martin Braun, der gegen Jozo Maric mit 3:2 gewinnen konnte. Für Günter Rath kam seine Feuertaufe in der GL einem Sprung ins kalte Wasser gleich, aber wer ihn kennt, der weiß: Günter gibt nicht auf! AFUE 3 hatte nur ein Spiel zu absolvieren!

 

  • Oberstes Gebot: 1m Mindestabstand einhalten! Besondere Vorsicht in den Garderoben! (Stand 21.9.2020)
  • Vor und nach dem Training Hände desinfizieren (direkt beim Stadthallen-Eingang)!
  • Bei jedem Training sind Anwesenheitslisten zu führen (Trainer bzw. ein "Covid 19-Beauftragter")!
  • Tische und Netze, eventuell auch die Banden sind nach dem Training zu desinfizieren! Zwei Flaschen Desinfektionsspray und Tücher stehen bereit!
  • Bei Teilnahme von Unter-18-Jährigen wird das Einverständnis der Eltern vorausgesetzt!
  • Unter 14-Jährige dürfen nur unter Aufsicht Erwachsener (18+) am Training teilnehmen!
  • Keine Handshakes vor und nach einem Wettkampf!
  • Kein Platzwechsel nach den Sätzen!
  • Kein Doppel!
  • Kein Schlägertausch, kein Händeabwischen am Tisch, kein Anhauchen des Balles, Vorsicht bei Niesen und Husten, keine Trinkflaschen weiterreichen, Handtücher immer in der Sporttasche aufbewahren (nicht unter den Tisch oder über die Banden hängen), stark schwitzende Spieler und Spielerinnen bitte mehrere Handtücher bzw. Leibchen mitnehmen, mit der Nicht-Spielhand nicht ins Gesicht fassen!
  • Sammeltransporte zum/vom Training nach Möglichkeit vermeiden!
  • Risikopatienten wird vom ÖTTV empfohlen, eine Einverständniserklärung eines Arztes einzuholen.
  • Bitte immer den neuesten Stand der Covid 19-Maßnahmen den Medien zu entnehmen und zu beachten!

 

 

Bis auf Weiteres wurden weitere Wettkampf- und Trainingsaktivitäten vom ÖTTV verboten!

Der 6:3-Erfolg gegen die zweite Mannschaft von Gratwein/Straßengel verweist auf eine relative Überlegenheit unseres Teams. Dem war aber ganz und gar nicht so! Fünf Spiele wurden nämlich erst im fünften Satz entschieden. Im Doppel haben Toni und Klaus wieder festen Boden unter den Füßen. Sie gewinnen mit 3:1. Im ersten Einzel kann Barbara überraschend den auf Platz 6 der Einzel-Gesamtrangliste platzierten Peter Habiger (1682 RCL-Punkte) mit 3:2 besiegen. Das darauf folgende 3:0 von Toni (1806 RCL-Punkte) war vorhersehbar, dass die anschließende Niederlage von Klaus gegen Johannes Dirnberger so knapp ausfiel nicht. Klaus geht nämlich mit 2:0 in Führung, muss sich aber schließlich doch mit 2:3 geschlagen geben. Toni verliert sein zweites Einzel gegen Habiger knapp mit 2:3, womit die Gäste nun wieder auf 2:3 aufholen. Im fünften Einzel setzt sich Dirnberger (1859 RCL-Punkte) mit 3:1 gegen Barbara (1537 RCL-Punkte) durch, wobei Barbara technisch einwandfrei mithalten kann und bei 1:1 in Sätzen sogar zwei Matchbälle auf die 2:1-Führung hat. Beim Gesamt-Spielstand von 3:3  gewinnt auch Klaus (1567 RCL-Punkte) gegen Gernot Thonhauser mit 3:0 und schließlich gewinnen Toni und Klaus ihre nächsten Spiele gegen Dirnberger bzw. Habiger jeweils knapp im fünften Satz und fixieren damit den 6:3-Erfolg. 

Unser Oberliga-Team liegt nun mit 37 Punkten auf Platz 4, punktegleich mit den unmittelbar dahinter liegenden Deutschlandsbergern. Von Rang Drei, den zurzeit die Breitenauer belegen, ist unser heterogenes Herrenteam nur einen Punkt entfernt. Allerdings weist das "Magnesit-Team" um ein Spiel mehr auf. Toni liegt noch immer auf dem hervorragenden und abgesicherten 2. Platz der Einzel-Gesamtrangliste!

 

Es war nicht nur der Heimvorteil! Barbara Voves und Daniela Mitar spielten in der Stadthalle groß auf! Gleich die erste Begegnung gegen Kapfenberg war die wichtigste, da die Obersteirerinnen nur 2 Punkte in der Gesamtrangliste hinter unserem Team "auf der Lauer" lagen. Obwohl Daniela im Doppel zunächst schwächelte und Barbara in ihrem ersten Spiel gegen Daniela Schwinger doch etwas nervös agierte, gingen beide Partien relativ klar an Fürstenfeld: 2:0 ! In ihrem ersten Spiel hatte Daniela gegen die Materialspielerin Ulrike Mayer keine Chance. Sie wollte mit dem Kopf durch die Wand, aber mit reinem Angriffsspiel war da nichts zu holen:0:3. Barbara, die gegen Materialspieler doch schon einige Erfahrungen gesammelt hatte, legte ihr Spiel ganz anders an und brachte Ulrike mit locker über das Netz gehobenen rotationsschwachen Spinbällen in Verlegenheit, wartete auf ihre Chancen und nutzte diese mit harten Abschlägen. Mit ihrem 3:0-Sieg war auch der Gesamtsieg mit 3:1 fixiert. Am Nebentisch spielten gleichzeitig "Daniela gegen Daniela" und lieferten sich einen sehenswerten Schlagabtausch. Daniela konnte zwar ganz knapp im fünften Satz gewinnen - das Spiel wurde aber nicht mehr gewertet, da der 3:1-Gesamtsieg bereits fest stand.

Die beiden Spiele gegen Zeltweg/Unzmarkt 1 und 2 waren eher nur Formsache, obwohl diese obersteirische Spielgemeinschaft, insbesondere Unzmarkt, bereits über Jahrzehnte in regelmäßigen Abständen weibliche Talente in den steirischen Spielbetrieb integriert. Die beiden Spiele wurden klar mit jeweils 3:0 gewonnen.

Spannend wurde es aber noch einmal, als unsere eineinhalb Damen auf die Spielgemeinschaft Gratwein/Straßengel trafen. Es begann ähnlich wie gegen Kapfenberg: 3:0-Sieg im Doppel und 3:0-Sieg von Barbara gegen Hanna Zurl. Heike Peskoller (geb. Handl) ließ Daniela keine Chance und demonstrierte Bundesliga-Niveau. In ihrem zweiten Einzel traf nun Barbara auf die im Herbst in die 2.Bundesliga zurückkehrende Gratweinerin. Der erste Satz ging eindeutig an Peskoller, die einer übermüdet wirkenden Barbara keine Chance ließ. Doch Barbara holte sich durch einen Energieschub wieder zurück ins Geschehen, spielte nun wieder den scharfen VH- und RH-Spin, gewann die meisten Konterduelle und war in den folgenden drei Sätzen die Überlegene. Und wieder zählte der parallel errungene 3:0-Sieg Danielas gegen Hanna Zurl nicht, da das Spiel abermals mit 3:1 zu Ende war.

Da Barbara beim letzten Durchgang in Kapfenberg verhindert ist, müssen die beiden letzten Spiele gegen Indigo Graz und Feldkirchen/Puch an noch zu fixierenden Trainingsterminen der beiden Vereine vorgespielt werden. Sollte nur eines der beiden Spiele gewonnen werden, sind unsere Damen Landesmeister. Man darf gespannt sein!

Von den 11 qualifizierten ATUS-Spielern waren 9 am Start. Martin Braun und Adam Torbics mussten aus gesundheitlichen Gründen pausieren. Auf 16 Tischen traten insgesamt 47 Spielerinnen und Spieler in vier Leistungsgruppen an. Diese 4 Gruppen wurden jeweils in zwei Gruppen zu je sechs Teilnehmern aufgeteilt und dann ging es darum, im Kampf jeder gegen jeden in der 6er-Gruppe unter die ersten drei zu kommen, um das obere Playoff zu erreichen. Diejenigen, denen das gelingen sollte, spielten dann um die Ranglistenplätze 1 bis 6 - im unteren Playoff ging es um die Plätze 7 bis 12.

In der Gruppe 1 gelang es Daniela Mitar, bis ins Finale des oberen Playoff vorzustoßen, um dort noch dem haushohen Favoriten Bischoy Sarofem (Don Bosco Graz) einen Satz abzunehmen, bevor es feststand, dass Dani ihre bislang beste Platzierung mit Rang 2 erringen konnte. Dass Stefan Schnecker als Aufsteiger (!) ebenfalls seinen besten je erreichten Gesamtrang, den 3. Platz erreichen konnte, war eigentliche keine echte Sensation, denn der Feuerwehrmann aus Rudersdorf war bereits im Training und auch bei der Gebietsliga SO durch starke Leistungen aufgefallen. Der Sieg gegen seine in der RC-Rangliste vor ihm liegende Vereinskollegin Daniela kam aber doch etwas überraschend, geht aber durch seine präsentierte Leistung durchaus in Ordnung!

Einen erfolgreichen Wiedereinstieg in die Gruppe 2 konnte nach längerer schulbedingter Trainingspause Markus Matzhold feiern. Er gewann ohne Niederlage die Vorrunde der Gruppe 2A und erwartete seine nächsten Gegner daher im oberen Playoff. Ganz knapp mit 2:3 unterlag er aber im Semifinale in einem spannenden Match dem Indigo Spieler Nino Grill aus Graz, sodass er nun im Spiel um Platz 3 auf den Verlierer des Semifinales der Gruppe 2B treffen musste. In dieser Gruppe belegte Robin Roch in der Vorrunde ebenfalls Platz 1 und auch er verlor sein Semifinale nur knapp gegen das "erste Geburtstagskind" Stefan Mörschbacher (Liezen) mit 2:3. Was blieb den beiden nun anderes übrig, als sich den dritten Gesamtrang in einer vereinsinternen Partie auszuspielen. Da Markus schließlich doch einsehen musste, dass ihm die lange Absenz vom Training Einiges an Sicherheit gekostet hatte, musste er sich dem wesentlich jüngeren Robin mit 1:3 geschlagen geben. Robin war somit endlich wieder am Podest gelandet. Mateo Pregartner musste durch ein paar knappe Niederlagen ins  untere Playoff der Gruppe 2, konnte dort aber bis ins Finale gelangen und somit den 8. Gesamtrang für sich verbuchen.

Eldar Slatinšek gelang es durch seinen 3. Platz in der Vorrunde der Gruppe 3A, in das obere Playoff der Gruppe 3 vorzustoßen. Dort war allerdings Endstation, denn über das "zweite Geburtstagskind" Janko Noah (Indigo Graz) und Valentin Oberlach (Indigo Graz) kam er nicht hinweg. Er darf aber mit dem Ergebnis bei seinem ersten Antreten in der Gruppe 3 sehr zufrieden sein!

In der Gruppe 4 waren Hafner Stefan und die beiden Atabekyans am Start. Für Stefan war es ganz sicher ein schöner Erfolg, durch seinen 3.Rang in der Vorrunde, in das obere Playoff zu gelangen. Dort waren die Gegner aber doch etwas zu stark, sodass sich Stefan mit dem 6. Gesamtrang begnügen musste. Immerhin eine deutliche Leistungssteigerung! Auch wenn es für Razmik Atabekyan für Siege noch zu früh war, konnte man aber doch eine deutliche Leistungssteigerung erkennen. Topspin und Konterbälle hinterließen bei den Zusehern einen äußerst positiven Eindruck. Unser jüngster Teilnehmer Tigran Atabekyan hat abermals Erfahrungen gesammelt, die ihn wohl bald zu seinen ersten Erfolgen führen werden. Die beiden Brüder trainieren nur einmal pro Woche, da sie auch in anderen sportlichen Bereichen ihre Fähigkeiten testen wollen.

 

 

Nicht ganz unerwartet musste unser dezimiertes Team beim Auswärtsspiel gegen Deutschlandsberg eine Niederlage hinnehmen. Dass es aber ein Debakel werden sollte, kam doch etwas überraschend. Toni Radl und Klaus Freitag mussten dieses Mal auf Barbara Voves verzichten, die privaten Verpflichtungen nachzukommen hatte. Als Ersatz dachte man an Jakob Rath, der aber nicht spielberechtigt gewesen wäre, da er bereits in derselben Runde in der Gebietsliga im Einsatz war. Daher fuhren Toni und Klaus zu zweit in die Weststeiermark. Beim Stand von 0:4 gelang Toni der erste und einzige Sieg (3:0) gegen Kevin Kronawetter, nachdem Klaus zuvor etwas unglücklich gegen Stefan Rauscher mit 2:3 verloren hatte. Christian Strametz konnte dieses Mal sowohl Toni mit 3:0 und auch Klaus mit 3:1 bezwingen. Zwei Partien mussten w.o. gegeben werden und somit war der 6:1-Sieg der Deutschlandsberger fixiert.

29 Spielerinnen und Spieler haben sich um den Einstieg in die Nachwuchssuperliga beworben und haben in der Grazer Union-Halle, bei Indigo-Graz, in mehreren Gruppen jeder gegen jeden gespielt. Trotz enormer Trainingsrückstände haben sich Markus Matzhold und Mateo Pregartner nach Graz begeben, ganz einfach, um es zu versuchen. Sie spielten in einer 8er-Gruppe und hatten somit sieben Gegner zu bekämpfen. Beide begannen gleich mit einem Sieg, trafen aber bereits in der nächsten Runde aufeinander. Nachdem Markus dieses Duell für sich entscheiden konnte, ging es für beide sehr erfolgreich weiter. Einzig gegen Raphael Seidl (Indigo) und Laurenz Eisenberger (UTTV) mussten beide "ein bisserl schwitzen", ansonsten gab es keinen nennenswerten Widerstand auf ihrem Weg zurück unter die besten Nachwuchsspieler der Steiermark.  Stefan Schnecker, Martin Braun, Daniela Mitar (alle Gruppe 1), Robin Roch, Markus Matzhold, Mateo Pregartner (alle Gruppe 2), Adam Torbics, Eldar Slatinšek (beide Gruppe 3) sowie Stefan Hafner, Razmik Atabekyan und Tigran Atabekyan (alle Gruppe 4) werden dieses Mal mit Heimvorteil beim letzten Durchgang der steirischen NSL, am Samstag, den 7.3., ab 10:00, in der Fürstenfelder Stadthalle dabei sein. Gesamt 11! Das ist Teilnehmerrekord! So viele Fürstenfelder waren noch nie unter den 48 besten Nachwuchsspielern der Steiermark. Ein sehr zufriedener und auch ein bisschen stolzer Obmann bedankt sich auch auf diesem Wege bei allen, die dazu beigetragen haben. 

Am kommenden Samstag werden wir, die Spieler, Funktionäre und Eltern, nun abermals versuchen, den zahlreichen Aktiven, Betreuern, Eltern und Begleitern aus der ganzen Steiermark eine gediegene Veranstaltung zu bieten. 

Aviso: Einen Tag später, mit Beginn 10:00, findet der 3. Durchgang der steirischen Damenliga ebenfalls in der Stadthalle statt. Das Team Barbara Voves und Daniela Mitar führen derzeit die Rangliste an und werden alles versuchen, die Grundlage für den Titelgewinn beim 4. Durchgang vorzubereiten. 

Acht Mannschaften trafen sich in der Fürstenfelder Stadthalle zum 5. Durchgang der GL-SO. Zunächst musste unser junges Team gegen Kaindorf antreten, gegen eine Mannschaft, in deren Reihen seit Jänner Stefan Mitar, der Bruder unserer Daniela, spielt. Auch wenn wir laut Papierform als Favoriten antraten, erregte diese Begegnung doch einiges Aufsehen. Gleich in der ersten Begegnung trafen die beiden Geschwister aufeinander! Daniela hatte zwar zwischendurch erhebliche Probleme mit dem noch immer durch seine von exzellentem Tennis geprägte TT-Technik, mit seiner gefürchteten Ballonverteidigung und seinem ostentativ demonstrierten Selbstvertrauen, war aber schließlich doch in der Lage sich im Kopf zu befreien und das Match mit 3:1 für sich zu entscheiden. Sehr stark zeigte sich dieses Mal Michael Krugleitner, der sowohl Daniela mit 3:1 als auch Stefan Schnecker mit 3:2 besiegen konnte. Alle anderen Begegnungen gingen aber relativ eindeutig an Fürstenfeld und so hieß es am Ende 6:2.

Jakob RATH, Stefan SCHNECKER und Daniela MITAR hatten sich gegen die nur zu zweit (!) angetretenen Tabellenführer aus Weiz zunächst Hoffnungen auf ein Unentschieden gemacht. Schade, die Partie ging mit 3:6 verloren, da es nur Daniela gelang, in einem hochklassigen Match gegen Barnabas SOOS, einen der beiden Weizer Legionäre aus Ungarn, mit 3:1 zu gewinnen. Dass es für alle drei unmöglich war, gegen Tibor SZARKA, einen ehemaligen A-Liga-Spieler aus Ungarn, zu gewinnen, war von vorne herein klar. Gegen Soos waren Stefan und Jakob zwar knapp daran, ihn zu biegen, aber eben nur knapp. Beide verloren mit 1:3. Da die beiden auch im Doppel mit 1:3 unter die Räder kamen, blieb es bei nur einem realen Sieg.

Die Hartberger, die hinter Weiz zurzeit den 2. Platz in der Tabelle einnehmen, traten wie gewohnt ebenfalls mit ihrem ungarischen Legionär Kalman GASPAR, Kurt Nusshold und Rosamunde LECHNER an. Nahezu immer auf Augenhöhe bleibend spielten sich die beiden Mannschaften zum Unentschieden. Nervenkitzel pur gab es nicht nur für die in voller Stärke angetretene Familie MITAR, sondern für alle Zuseher, als Daniela auf Kalman Gaspar, die Nummer 1 der Hartberger traf. Schon allein die Tatsache, dass die 14-jährige Nachwuchsspielerin - sie ist derzeit die Nr. 2 der steirischen U 15-Rangliste - den ersten Satz gewinnen konnte, löste in der Halle Gemurmel aus. Als sie schließlich auf 2:2 stellen konnte, begann es zu Knistern. Schafft sie es oder schafft sie es nicht? Die Routine des S 60 - Spielers hat schließlich aber doch den Ausschlag gegeben: 3:2 für Gaspar! Technisch extrem verbessert präsentierte sich Rosamunde LECHNER, die Obfrau des TSV Hartberg, die sich vom Tischtennis-Mauerblümchen Rosi zur blühenden TT- Rose, zu einer echten Expertin entwickelt hat! Nachdem sie bereits im Doppel angedeutet hatte, dass mit ihr zu rechnen sei, schlug sie schließlich die bereits kopfmüde agierende Daniela im Kampf "Sieg für Fürstenfeld oder Unentschieden" glatt mit 3:0. Da  Stefan und Jakob aber gegen sie mit 3:1 gewinnen konnten und Kurt Nusshold keinen Sieg landen konnte, stand das Ergebnis fest: 5:5!

Für unser junges Team haben die beiden Ergebnisse ein Abrutschen um einen Platz in der Gesamtrangliste auf Platz 5 zur Folge. Wir müssen also weiter darauf warten, bis unser Nachwuchs in der Lage ist, die zahlreichen TT-Senioren der Gebietsliga endlich in Verlegenheit zu bringen. Unter den ersten 10 der Einzel-Rangliste finden sich 8 (!) Senioren, davon 7 (!) über 50, davon 3 über 60, davon 1 über 70(!). Es bleibt zu hoffen, dass durch den Einstieg einer zweiten ATUS-Mannschaft im kommenden Herbst, die Rivalität untereinander (Wer spielt in der Ersten?) auch eine deutliche Leistungssteigerung zur Folge haben wird.

Mit einer Niederlage hatte man zwar gerechnet, dass sie aber in Graz so deutlich ausfiel, hing doch zu einem guten Teil mit der Verletzung zusammen, die sich Toni eventuell durch eine ruckartige Bewegung während einer intensiven Trainingseinheit zugezogen haben dürfte. Jede Drehbewegung im Oberkörper war mit heftigen Schmerzen verbunden. Somit hatte Toni zwar versucht, gegen die Grazer anzutreten, musste aber bereits während seiner ersten Partie gegen Philip Hiden aufgeben und in weiterer Folge auch das Spiel gegen Herbert Sidak mit 0:3 w.o. geben. Das Spiel hatte mit dem 3:2-Sieg im Doppel zunächst recht vielversprechend begonnen. Dann war aber gegen die Titelaspiranten Schluss mit lustig. Barbara konnte zwar gegen Helmut Schwarz noch einen Satzgewinn verbuchen (1:3), alle anderen Spiele gingen aber mit 0:3 verloren oder mussten von Toni bedingt durch seine Verletzung abgegeben werden. Ein Trost, wenn auch nur ein schwacher: ATUS 1 bleibt nach wie vor auf Platz 3 der Gesamtrangliste und Toni Radl kann seinen zweiten Rang in der Einzelrangliste halten. Es bleibt nur zu hoffen, dass unser Spielmacher seine Verletzung über die Semesterferien in den Griff bekommt, da ansonsten unser Team in den restlichen Spielen mit erheblichen Problemen zu rechnen hat. 

An die Erfolge gegen Münzgraben und Feldbach, die im Vorjahr errungen wurden, konnte leider nicht angeschlossen werden. Es setzte nach dem 5:5 gegen die Grazer eine deutliche 2:6-Niederlage und gegen die im Herbst mit 6:3 besiegten Feldbacher reichte es dieses Mal nur für ein Unentschieden. Soweit der sachliche Bericht.

Für eine positive Überraschung sorgte allerdings die 13-jährige Daniela Mitar. Es gelang ihr ein Sieg gegen die dieses Mal in stärkerer Aufstellung angetretenen Münzgrabener. In der Partie gegen Feldbach spielte sie ihr ganzes Können aus. Zunächst gelang ihr ein Sieg gegen Schneider, dann setzte es eine äußerst knappe 2:3-Niederlage gegen Saurugg, die Feldbacher Nummer 1, wobei sie beim Stande von 2:1 einen Satzball zum 3:1-Sieg vergeben hatte und schließlich mit 9:11 im fünften Satz den Kürzeren zog. Dass sie aber in ihrem letzten Spiel den Routinier Maitz mit 3:0 besiegen konnte, war wohl für alle Beteiligten eine große Überraschung! Bravo Dani!

Jakob Rath hatte gegen Schneider keine nennenswerten Probleme, obwohl der Satzgewinn seines Gegners auf Jakobs obligate Nachlässigkeiten schließen lässt. Ein hervorragendes Spiel lieferte unser Kleinsteinbacher Legionär allerdings gegen Peter Sauruck, die Nummer 1 der Feldbacher. Gegen den Routinier mit 3:0 zu gewinnen ist sicher nicht ganz einfach! Martin Braun steuerte seinen Pflichtsieg gegen Christian Schneider bei, unterlag aber Peter Sauruck und Karlheinz Maitz glatt mit jeweils 0:3. Dass Martin, der sich in letzter Zeit durch seinen sehr schnellen und sicheren Vorhand-Topspin in Szene setzen konnte, im Doppel nicht aufgestellt wurde, war sicher ein taktischer Fehler, der uns um eine eventuelle Chance auf den Sieg brachte. AFUE 2 liegt nun an 4. Stelle der Gesamtrangliste.

Nahezu 40 Teilnehmer kämpften unter Anleitung von Marion und Attila Humann (Indigo Graz) in 6 Gruppen in der Grazer Union-Halle um die Podestplätze.

Karin Hafner und Werner Voves, die unsere 6 Teilnehmer nach Graz brachten, hatten wohl kaum damit gerechnet, dass man mit zwei ersten und einem dritten Platz zurückkehren würde. Besonders stark verbessert zeigten sich die Geschwister Lana und Mateo Pregartner aus Nestelbach bei Graz. Lana holte sich den Sieg in Gruppe 4 und Mateo stieg als Sieger der Gruppe 3 aus der Box. Ein großes Kompliment an die beiden Nestelbacher, die regelmäßig mit dem Postbus zum regulären Montag-, Dienstag- und Freitag-Training kommen. Sie lassen aber auch die Chance, ein Extra-Training mit Marinko Grbic, jeden Mittwoch in der Freitag-Halle, in Blaindorf zu absolvieren niemals aus. Es hat sich ausgezahlt! Bravo ihr beiden!

Stark verbessert präsentierte sich aber auch unsere Plaudertasche Sebastian Schuster, der offenbar die Fähigkeit besitzt, mit seinem Gegner auch während der Ballwechsel über Gott und die Welt zu philosophieren und trotzdem sein Ziel, das Spiel zu gewinnen, nicht aus den Augen lässt. Auch er hat mit dem Handicap einer weiten An- und Rückreise zum Training zu kämpfen, daher hat er sich diesen nun bereits zur Gewohnheit gewordenen 3. Platz in der Gruppe 3 redlich verdient.

Franziska Pichler war zunächst überrascht, als sie in der plakatierten Auslosung erkennen musste, dass sie nach ihrem Sieg in der Gruppe 4 nun auf einmal in die schwierige Gruppe 2 aufgestiegen war. Sie agierte daher in den ersten beiden Partien etwas nervös, verlor dadurch diese Spiele, konnte sich aber schließlich sammeln und holte sich in erster Linie durch ihren gefährlichen Unterschnitt sowie durch die professionelle Betreuung durch ihren Cousin zwei Siege. Leider war der Unterschnitt allein in der letzten Begegnung gegen einen Newcomer aus St. Stefan ob Stainz zu wenig. Als dieser bemerkte, dass Franzi eigentlich nur schupft, übernahm er das Kommando und gewann, wenn auch knapp im fünften Satz, die entscheidende Partie um Platz drei.

Sebastian Sommerbauer spielte in Gruppe 3 seinem Können entsprechend gut, wäre beinahe auf dem Podest gelandet, hätte ihm nicht sein eloquenter Vereins- und Namenskollege einen Strich durch die Rechnung gemacht und ihn auf Platz 4 verwiesen.

Technisch verbessert, aber nervlich noch etwas labil präsentierte sich Stefan Hafner in Gruppe 6. Lange Ballwechsel beim Kontern, wie man sie von ihm bisher nicht kannte, prägten den Kampf gegen seine männlichen und weiblichen Gegner. Zum endgültigen Durchbruch fehlt nun nicht mehr viel. Ein konsequentes Schupf-, Topspin- und Aufschlag-Training wird ihm sicher dabei helfen, aus der 6.Gruppe aufzusteigen. Fleißig weitertrainieren heißt die Devise!

Donnerstag, 6.2.2020, Fürstenbräu, Fürstenfeld, Beginn 18:30

Leider sind nur 14 Vereinsmitglieder der Einladung gefolgt. Da es sich dabei um jene Personen handelte, die ohnehin über die innere Vereinsstruktur sowie die Wettkampfbestimmungen des Verbandes Bescheid wissen, beschränkte sich Obmann Voves auf das Notwendigste und beendete die Sitzung bereits nach einer guten Stunde.

Dank und Anerkennung für die jahrelange Tätigkeit als Kassierin wurden Andrea Schnecker ausgesprochen. Sie hat ihre Funktion mit Datum dieser JHV zurückgelegt.

Relativ schnell ging die Neuwahl des Vorstandes über die Bühne. Das Ergebnis möge unserer Homepage atusff.at entnommen werden.

Mit dem Appell des Obmannes, die WhatsApp-Gruppe nur für dringende Informationen und eventuelle Glückwünsche zu nutzen, ging die JHV zu Ende.

Ende 19:45

Akzeptiert man die Anzahl der Teilnehmer als einen wichtigen Gradmesser für die Jugendarbeit in einem Verein, so wäre ATUS-Fürstenfeld unter den steirischen Vereinen im Spitzenfeld. Wir hatten zwar schon einmal 6 Teilnehmer aufzuweisen, dieses Mal waren wir aber mit acht aus fünf(!) Nationen stammenden Teilnehmern am stärksten vertreten! Leider war aber die Quantität nicht unbedingt ein Garant für die Qualität der Leistungen.

Ausgerechnet unserem Aushängeschild Daniela Mitar passierte ein schmerzhafter Ausrutscher in Gruppe 1 gegen Dorothea Alexandru, das 11-jährige aufstrebende, angriffslustige Talent aus Bruck. In der Schlussabrechnung blieb aber alles beim Alten: Daniela belegte als bestes Mädchen unter den vielen Burschen den 4.Platz. Auch Martin Braun hatte mit der "Kleinen" seine liebe Not! Sein relativ sicher funktionierender scharfer Topspin war aber schließlich für Dorothea doch etwas zu heftig. Leider zwang ihn aber Mariia Lytvyn (Indigo Graz), ein noch jüngeres Mädchen als Dorothea, mit ihrem überlegenen 3:0-Sieg in das untere Playoff! Somit war für Martin, der in der Vorrunde seine Vereinskollegin Daniela ganz arg in Schwierigkeiten brachte, nur mehr der 7. Platz als Sieger des unteren Playoffs zu erreichen. Stefan Schnecker konnte doch etwas glücklich aus einem "Dreierradl" (drei Spieler mit 1:3) aus der Vorrunde in das obere Playoff aufsteigen, dort war allerdings gegen Daniela in der ersten Hauptrunde vorläufig Endstation. Ein Sieg gegen den Favoritenschreck Lytvyn Maria und eine Niederlage gegen Florian Nickel (Indigo Graz) ergaben für ihn immerhin den 5.Gesamtrang!

In Gruppe 2 war nur Robin Roch als einziger Fürstenfelder am Start. Was war nur los mit ihm? Warum kann er die Trainingsleistungen ganz und gar nicht auf die Wettkampfsituation umlegen? Wer Robin im Training beobachtet hat und dann sein Verhalten im Wettkampf sieht, kann einfach nicht glauben, dass es sich um denselben Spieler handelt. Er konnte zwar noch nach der sieglosen Vorrunde durch zwei Pflichtsiege im unteren Playoff den 9. Gesamtrang erreichen, befindet sich aber in unmittelbarer Abstiegsgefahr. Robin wird nun wohl seinen Trainingsschwerpunkt auf die Taktik in Wettkämpfen legen müssen. Dann muss er ganz einfach eine Platzierung erreichen, die seinem Können entspricht.

Für die beiden Neulinge in der NSL Razmik Atabekyan und Tigran Atabekyan war die Gruppe 3 wohl noch etwas zu hoch gegriffen. Einen Versuch war es jedenfalls wert. Da die beiden Allroundtalente sind, nehmen sie derzeit an Trainingseinheiten verschiedener Sportarten teil, wohl wissend, dass nur oftmaliges und konsequentes Training zum Erfolg führen kann. Hauptsache es macht ihnen Spaß! Im Spiel um Platz 11 standen sich schließlich die beiden US-Amerikaner aus der Volksschule Fürstenfeld gegenüber. Razmik Platz 11 - Tigran Platz 12. Die beiden anderen Teilnehmer konnten zwar den Erwartungen des von Halle zu Halle eilenden Betreuers nicht ganz entsprechen, dürfen aber mit ihren Platzierungen zufrieden sein. Eldar Slatinšek hat zwar schon Turniererfahrung, konnte diese aber nicht genug nutzen. Immerhin hat es für das obere Playoff gereicht. Unter den besten 6 der Gruppe landete er auf Platz 5. Die strapazierten Nerven haben es verhindert, dass Ádám Torbics bei seinem ersten Antreten in der NSL nicht in das obere Playoff gekommen ist. Dass er aber das untere Playoff gewinnen konnte und er damit den 7. Gesamtrang belegte, hat ihm wieder das nötige Selbstvertrauen für kommende Aufgaben zurückgegeben.

Bei dem schon traditionellen Abschlussessen in unserem Stammlokal war die Welt für alle wieder in Ordnung, auch für Martin, der über sein 0:3 gegen das ukrainische Mäderl Mariia ausgerechnet zu Maria Lichtmess schon wieder schmunzeln konnte. Obmannn Werner Voves bedankte sich bei den Betreuern bzw. Fahrern Manfred und Ingrid Braun, Christine Roch, Danijel Mitar, Etbin Slatinšek und Vahan Atabekyan. 

 

 

Absolut zufrieden durften Martin Braun, Stefan Schnecker und Adam Torbitsch die Heimreise antreten. Martin, der gleich in der ersten Partie gegen seinen Vereinskollegen Stefan die Oberhand behielt, konnte das Turnier auf Platz 1 beenden. Stefan ließ aber auch nichts anbrennen: Platz 2. Somit waren beide für den 3.Durchgang der NSL, der gleich am nächsten Tag in Deutschlandsberg angesetzt war, in Gruppe 1 qualifiziert. Nicht ganz zufrieden war Betreuer W. Voves mit den Leistungen von Adam, der derzeit noch an seinen Nerven scheitert. Er belegte etwas unglücklich durch eine entscheidende 2:3-Niederlage (10:10 im fünften Satz) den 4.Platz und wäre somit knapp am Aufstieg gescheitert. Da aber zwei Spieler des UTTV-Graz aus privaten Gründen in Deutschlandsberg nicht dabei sein konnten, war der Weg für Adam in die höchste Nachwuchsklasse der Steiermark frei.

Nach dem 7:0-Erfolg unserer Mannschaft im Herbst hat Toni den Versuch unternommen, sich selbst als Spielmacher auf Position 3 zu setzen. Nachdem das Doppel knapp verloren gegangen war, wusste man, dass es in der Folge sehr eng werden wird. Und so kam es auch: Barbara auf Position 2 spielend verliert ganz knapp mit jeweils 2:3 gegen Moser und Aichholzer, gewinnt aber gegen Tassatti, die Nummer 1 der Obersteirer, relativ klar mit 3:1. Umgekehrt dazu gewinnt Klaus gegen Aichholzer und Moser, verliert aber gegen Tassatti. Und wieder einmal rettet Toni, derzeit auf Rang 2 der Einzelrangliste, die Partie indem er seine drei Spiele gewinnt! Toni Radl meint aber,"dass Sölk zu Hause um gefühlte drei Klassen besser gespielt hat als in Fürstenfeld." ATUS bleibt vorerst weiter auf dem hervorragenden dritten Platz der Rangliste.  

Als einziger ATUS Ffd-Teilnehmer wollte es Klaus Freitag, wieder einmal unmittelbar nach einer harten Arbeitsnacht, nicht verabsäumen, an diesem großartig besetzten Turnier (Chen Weixing, David Vorcnik...) teilzunehmen. Dieses Mal ging dieses gewagte Experiment aber gründlich schief! Klaus konnte in der Vorrunde des Einzel-B-Bewerbes kein einziges Spiel gewinnen, auch nicht gegen Gegner, die er bis jetzt fast immer bezwingen konnte. Es lief ganz einfach nicht so, wie er es sich vorgestellt hatte. Dass die Stimmung nicht ganz in den Keller fiel, dafür zeichnete sein hervorragender 2. Platz im B-Doppel mit Horst Brauchart (Deutschlandsberg) verantwortlich. Wer Klaus kennt, der weiß, dass er diesen Ausrutscher längst weggesteckt hat und in Kürze gemeinsam mit Toni und Barbara, in diesem Fall als einer der Favoriten, in Topform nach Sölk zum ersten Spiel der Frühjahrssaison der Oberliga fahren wird.

Eine noch nicht ganz gesunde Daniela - sie hatte am Mittwoch noch 39° Fieber - hatte am Samstag im Holztechnikzentrum Kuchl (Salzburg) große Probleme, zu ihrer Form zu finden. Aufgrund einer radikalen Neuordnung der Gruppeneinteilung wurde Daniela beim letzten Durchgang im Herbst gemeinsam mit anderen steirischen Mädchen gezwungen, von Gruppe 2 (14 Mädchen) in die Gruppe 3 (ebenfalls 14 Mädchen, in zwei 7-er-Gruppen, A und B, unterteilt) abzusteigen. Daher ging es für sie nun darum, sich für das obere Playoff zu qualifizieren, das hieß für sie zu versuchen, in ihrer 7-er-Gruppe, der Gruppe B, unter die ersten vier zu kommen.  Einigermaßen enttäuscht von ihren drei Niederlagen in der Vorrunde gegen Lena Matitz (Ktn), Aolin Panholzer (OÖ) und Katharina Gstaltner (Wien) konnte sie aber doch noch drei Siege gegen Viola Amann (Vlbg), Julia Fuchs (NÖ) und Rebecca Gruber (Tirol) einfahren. Mit dem Sieg-Niederlagen-Verhältnis von 3:3 gelang ihr das nur mit größter Anstrengung: Platz 4 und damit Aufstieg unter die besten 8 Teilnehmer der 14-er-Gruppe. Auf Besserung am Sonntag hoffend wurde der erste Turniertag mit einer gründlichen Analyse durch Trainer Marinko Grbic beendet.

Laut Reglement musste Daniela nun im K.o.-System als Gruppenvierte am Sonntag in ihrem ersten Spiel gegen die Siegerin der Gruppe A spielen. Daniela war wie verwandelt! Voll motiviert und mit totalem Einsatz spielte sie als Außenseiterin groß auf und konnte Edina Tihak (Ktn) mit 3:1 - im vierten Satz mit 19:17(!) - besiegen. Im Semifinale musste sie sich zwar der jüngeren Elena Schinko (OÖ) mit 1:3 geschlagen geben, konnte aber im anschließenden Spiel um Platz 3 mit einer kleinen Sensation aufwarten! Es gelang ihr zum ersten Mal, Juliana Sarofem (Don Bosco Graz), die derzeitige Nummer 1 der steirischen U 15-Spielerinnen, nach einer 2:0-Führung doch noch mit 3:2 zu schlagen. Bravo Dani und viel Erfolg in der zweithöchsten Nachwuchsgruppe der österreichischen Mädchen!

Von 17:00 - 19:00, Vereinsmeiserschaft in der Stadthalle und anschließend Weihnachtfeier im Schulbuffet des Gymnasiums, so lautete das Programm für Freitag, den 20. Dezember. Ohne Pannen und Verzögerungen konnten die beiden Events auch durchgeführt werden.

Das große Teilnehmerfeld bei den Vereinsmeisterschaften - es waren 34 Spieler und Spielerinnen am Start - wurde vom Obmann möglichst leistungsgerecht in sechs Gruppen aufgeteilt. Durch die große Anzahl von Tischen war es tatsächlich möglich, in allen Gruppen jeder gegen jeden zu spielen, sodass eventuelle Benachteiligungen durch Setzung und Losen von vorne herein ausgeschlossen waren.

Die Ergebnisse:

Gruppe 1:

1. und Vereinsmeisterin 2019: Barbara VOVES (ohne Satzverlust!) 2. Stefan SCHNECKER (war in Topform!) 3. Daniela MITAR (in dieser Form wäre sie auch reif für das U15-Nationalteam!)

Gruppe 2: 

1. Heinz KÖNIG (mit 71 ohne Niederlage!!!) 2. Markus MATZHOLD jun. (knüpfte an... an seine Erfolge in der NSL!) 3. Günter RATH (rechtfertigte seinen Einsatz in der Gebietsliga im Herbst 2020) 

Gruppe 3: 

1. Sebastian SOMMERBAUER (wenn die Nerven halten, ist er unschlagbar!) 2. Sebastian SCHUSTER (punktegleich mit Platz 1 ließ er deutlich aufhorchen!) 

3. Franziska PICHLER (Rookie of the year! Aufsteigerin des Jahres!) 

Gruppe 4:

1. Stefan HAFNER (wieder auf dem Weg nach oben!) 2. Razmik ATABEKYAN (zeigte sich stark verbessert!) 3. Tigran ATABEKYAN (wird wohl bald seinen Papa schlagen!) 

Gruppe 5:

1. Danijel MITAR (tritt in die Fußstapfen seiner Tochter: unschlagbar!) 2. Markus MATZHOLD sen. (holt gehandicapt durch eine komplizierte Operation am Handgelenk das zweite Silber in die Familie!) 3. Paul ROCH (traumatisiert durch die Niederlage gegen Danijel schwor er bittere Rache im nächsten Jahr!)

Gruppe 6:

1. Katalin TOBRICS (Sie kam, sah und siegte! Unglaublich: Ihr erstes Turnier!) 2. Martina SCHUSTER (Sie wusste  genau, warum sie sich angemeldet hatte: Gold oder Silber - das war ihre Frage!) 3. Roland ROCH (ein junger Orientierungsläufer versucht sich im Tischtennis und holt Bronze! Sensationell!)

 

"Full house" ruft unser Trainer David NEMETH immer hoch erfreut, wenn er die mit Kindern und Jugendlichen überfüllte Halle betritt. Dieser Ausruf hätte auch wunderbar für die mehr als gut besuchte Weihnachtsfeier bei Martina Ehrenhöfler gepasst! Nachdem unsere Spieler und viele ihrer Angehörigen das ausgezeichnete Buffet "erledigt" hatten, begann Obmann Werner VOVES mit der Siegerehrung, die er zur allgemeinen Erheiterung absichtlich... mit ein paar Versprechern und Verwechslungen garnierte. 

Nicht ohne Stolz und Freude verwies unser nun doch allmählich amtsmüde werdender Obmann auf den sensationellen 3.Platz, den unsere erste Mannschaft in der steirischen Herren-Oberliga im Herbst erreichen konnte. Eine umfangreiche Bilanz der sportlichen Erfolge wird es bei der im nächsten Jahr stattfindenden Jahreshauptversammlung geben, bei der auch über eventuelle Feierlichkeiten anlässlich des 100-jährigen Bestehens des ATUS Fürstenfeld gesprochen werden wird. 

Nach Dank und Anerkennung an alle Mitarbeiter des Jahres 2019 wünscht Obmann Voves im Namen des gesamten Vereinsvorstandes allen Aktiven, Funktionären und Angehörigen frohe Weihnachten und ein glückliches, gesundes Neues Jahr!

Alle Termine für die kommende Frühlingssaison sind auf dieser Homepage atusff.at bereits eingetragen! Kopieren wäre von Vorteil!

 

 

Im Turnsaal der Volksschule Unzmarkt wurde der letzte Durchgang der steirischen Damenliga, bestens organisiert von Ulli Trattner und ihrem Team, abgewickelt. Barbara Voves und Daniela Mitar waren bereits im ersten Durchgang unschlagbar - sie sind es auch im zweiten geblieben! Die Spiele gegen Feldkirchen/Puch, Unzmarkt und Indigo-Graz wurden jeweils mit 3:0 gewonnen, sodass nun die beiden Fürstenfelderinnen in der Herbst-Rangliste an erster Stelle liegen. Etwas stärkerer Gegenwind blies den beiden nur im Doppel gegen Indigo (Felicitas Ferder/ Dr. Bärbel Unger) und im Einzel, Daniela gegen die vielfache österreichische Meisterin im Behinderten-TT Heike Koller, entgegen. Während man den 11:4-Sieg der beiden Indigo-Spielerinnen im ersten Satz aufgrund der weiteren Satzergebnisse als Ausrutscher bezeichnen könnte, muss man vor Heike im Rollstuhl den Hut ziehen, da sie die "G´sunde" Daniela - sie ist immerhin steirische U13-Meisterin - in arge Bedrängnis bringen konnte. Die Sätze verliefen über weite Strecken total ausgeglichen und konnten von Daniela nur knapp gewonnen werden. So endete ein entscheidender Satz mit 18:16 zugunsten Danielas. Das Daniela gegen die routinierte und mit allen Wassern gewaschene Heike schließlich aber doch die Nerven bewahren konnte, spricht für die sehr junge Nachwuchsspielerin aus der Mühlbreiten. 

Gratulation zum Herbstmeistertitel!

Wir bedanken uns für die im Anschluss an das Turnier gebotene Gastfreundschaft der Familie Regner, in ihrem Haus, hoch oben, in einer an einem rauschenden Gebirgsbach (fast) direkt unter Ulrich von Liechtensteins Frauenburg gelegenen umgebauten Mühle! Ein Erlebnis!

Mit erheblicher Verspätung war unser Team mit Toni Radl, Barbara Voves und Stefan Schnecker, der für den erkrankten Klaus Freitag einspringen musste, um etwa 19:00 spielbereit. Da unser Team einen klaren Sieg landen musste, um den erhofften dritten Platz zu belegen, war eine zunächst vorhandene Nervosität absolut verständlich. Als aber ATUS nach dem Doppel (Toni/Barbara) und der ersten Runde mit 3:1 in Führung lag, durfte man hoffen, den benötigten klaren Sieg zu erringen: Barbara gegen Gerd Prosen 3:0, Stefan Schnecker gegen Stefan Hasler 0:3 und Toni gegen Verena Prosen 3:0. Die zweite Runde begann mit dem erwarteten 3:0-Sieg des steirischen Spitzenspielers Stefan Hasler gegen Barbara Voves, wurde mit dem ebenso vorhersehbaren Sieg von Toni Radl gegen Verena Prosen fortgesetzt und schließlich mit dem absolut nicht zu erwartenden Sieg unseres Gebietsligaspielers Stefan Schnecker - er gewann trotz 0:2-Rückstand - gegen Verena Prosen beendet. Er legte damit den Grundstein für den nun laut Papierform zu erwarteten hohen Sieg. Dank einer abermals hervorragenden Leistung konnte Toni Stefan Hasler, die Nummer 1 des Zeltweger Teams, mit 3:1 bezwingen und damit den Endstand von 6:2 fixieren.

Da Ligist im letzten Spiel vor der Winterpause unseren unmittelbaren Verfolgern Breitenau ein 5:5 abringen konnte, liegt unser Team auf dem sensationellen dritten Platz der Herbst-Rangliste. Man darf ja nicht vergessen, dass man sich trotz des ersten Platzes in der Unterliga nur mit großen Bedenken an das Abenteuer Oberliga herangewagt hatte. Daher gebührt in erster Linie Toni Radl ein großes Lob, dessen Dominanz auch im ersten Platz der Einzelrangliste ihren Niederschlag fand, aber natürlich auch seinem erfolgreichen Assistenten Klaus Freitag, der nicht nur im Doppel mit Toni hervorragend spielte (nur eine Niederlage!), sondern auch durch zahlreiche wichtige Einzelsiege so manchen Erfolg absichern konnte. Nicht zuletzt hat aber auch Barbara Voves ihr Letztes gegeben, die ja nur quasi als "Notlösung", als dritter "Mann" in der steirischen Herrenliga im Einsatz sein sollte, trotzdem aber so manchen wichtigen Sieg, etwa gegen Breitenau, beisteuern konnte. 

Das kam doch für alle Beteiligten etwas überraschend! Insbesondere deshalb, weil Daniela Mitar seit Saisonstart innerhalb der Steiermark immer wieder respektable Leistungen erbrachte. Nur gegen die besten österreichischen Mädchen war dieses Mal einfach nichts zu holen. Dani spielte in Gruppe 2 gemeinsam mit 19 anderen Mädchen aus allen Bundesländern, im Alter zwischen 11 und 18. Die in der Rangliste vorne liegenden wurden zunächst auf 4 Vorrundengruppen verteilt und damit gesetzt, alle anderen dazugelost. Ihre entscheidende Niederlage bezog sie gleich im ersten Spiel gegen Marlene Kühberger aus Oberösterreich. Entscheidend deshalb, weil es mit dieser Hypothek einer knappen und absolut vermeidbaren Niederlage  in den nächsten Spielen ganz einfach nicht mehr klappen sollte. Bei 8:8 im fünften Satz spielten wieder einmal die Nerven unserer steirischen Topspielerin nicht mit: 11:8 für Kühberger. Wider Erwarten konnte sich Dani aber von diesem Schock zunächst erholen und gewinnt gegen Ronja Neuhofer "vom Wolfgangsee" mit 3:1. Das ist umso bemerkenswerter, da Ronja es schließlich schaffen sollte, als Zweite in das obere Playoff, unter die besten acht Teilnehmerinnen, aufzusteigen. Für Daniela begann aber danach der Leidensweg! Nicht so sehr die erwartete Niederlage gegen Sibel Sallamaci (Vorarlberg), die spätere Aufsteigerin in Gruppe 1, als viel mehr das knappe 2:3 (wieder bei 8:8 im Fünften...) gegen ihre gut bekannte Gegnerin Lena Matiz (Kärnten) tat sehr weh, da sie nun wusste, dass sie in der Folge im unteren Playoff um die Plätze 9 bis 20 spielen musste.

Aber auch im unteren Playoff sollte die nun bereits deprimierte Daniela auf harte Gegnerinnen treffen. Mit Ach und Krach konnte sie gegen die Indigo-Graz-Spielerin Tugsjargal Dashzeveg (sie stammt aus der Mongolei) im fünften Satz mit 11:9 die Oberhand behalten und damit den Kampf um den Abstieg in Gruppe 3 (vermeintlich, s. u.) verhindern. Aber schon die nächsten Partien gegen Juliana Sarofem (Don Bosco Graz, 0:3) und gegen die um zwei Jahre jüngere Elena Schinko (OÖ, 0:3) waren weitere Tiefschläge für die immer mehr Selbstvertrauen verlierende Fürstenfelderin. So hätte eine Daniela in Normalform eine 10:6-Führung gegen die junge Oberösterreicherin ziemlich sicher nicht aus der Hand geben! Im Spiel um Platz 15 bzw. 16 gegen Edina Tihak (Kärnten) konnte sich Dani zwar etwas rehabilitieren, so richtig freuen konnte sie sich nicht mehr. Dazu waren die zum Teil berechtigten Erwartungen, mit denen sie nach Tirol gekommen war, ganz einfach zu hoch gewesen. Wie Betreuer und Spieler gegen Ende des Turniers in Erfahrung brachten, hatten sich die Mitglieder des Jugendausschusses des ÖTTV zu einem radikalen Umbau der Gruppenstruktur entschlossen, womit es ab sofort 10 (!) Absteiger aus Gruppe 2 gibt und aus der Gruppe 3 die ersten Vier aufsteigen. Damit wird die Anzahl der Gruppe 2 auf 14 reduziert. Damit müssen drei Steirerinnen (Sarofem, Mitar und Dashzeveg) den Weg in das Unterhaus antreten. Sie werden aber durch die drei jungen steirischen Aufsteigerinnen Mariia Lytvyn (Indigo Graz), Marlene Regner (Unzmarkt) und Dorothea Alexandru (Bruck) ersetzt.  Erfreulicherweise darf der steirische Verband aber auch einen Lichtblick in Gruppe 2 vermerken, denn Larissa Regner (Unzmarkt) steigt durch ihren 2. Platz in die Gruppe 1 auf! Bravo Larissa! 

Enttäuscht mussten Familie Mitar, die in nahezu voller Stärke angereist war, und Verbandstrainer Marinko Grbic die Heimreise antreten. Unter dem Motto "Den Kopf nicht hängen lassen!" geht es aber für Dani bereits am kommenden Samstag weiter, wenn sie gemeinsam mit Barbara Voves in Unzmarkt um den Herbstmeistertitel in der steirischen Damenliga spielen wird. 

Unsere erste Mannschaft spielt am kommenden Freitag in Zeltweg um den dritten Ranglistenplatz in der steirischen Oberliga. Es wird ziemlich sicher eine äußerst knappe Entscheidung geben, da unser Team, die Breitenauer und die Kapfenberger derzeit (Montag) mit 23 Punkten gleichauf liegen!!!