Das gibt es bei steirischen Meisterschaften wohl nur sehr selten! Die Zwillinge Juliana und Bischoy SAROFEM - die Familie stammt aus Ägypten - haben alle nur  möglichen Platzierungen unter sich aufgeteilt. Beide wurden in Kapfenberg, im U15-Bewerb steirischer Meister im Einzel-, im Doppel- und gemeinsam im Mixed-Bewerb! Dazu muss man den beiden Aktiven, den Trainern des Grazer TT-Klubs Don Bosco, aber auch dem Vater, der die schwierige Basisarbeit geleistet hat, sehr herzlich gratulieren. Auch unsere Daniela MITAR (13) hat wieder einmal trotz eines Infektes ausgezeichnet gespielt. Sie gewann gemeinsam mit Juliana das Doppel, belegte im Mixed mit Sebastian Haberl (Langenwang) hinter den TT-Zwillingen den zweiten Platz und unterlag im Finale der österreichischen Doppel- und Mixed-Meisterin Juliana mit knappen Satzergebnissen 0:3. Ein steirischer Meistertitel und zweimal Vizemeisterin, bravo Daniela!!

Immer stärker wird nun auch wieder Robin Roch, der nach dem Jahr 2018, das für ihn durch Verletzungen geprägt war, zielsicher sein Comeback ansteuert. Robin, der Ende Dezember erst sein 12. Lebensjahr vollenden wird, schlug sich im Kreise der Großen hervorragend und holte sich im B-Bewerb den zweiten Platz! Im Mädchen B-Bewerb konnte Franziska Pichler ihren im Training deutlich sichtbaren Leistungsfortschritt nun auch im Wettkampf durch ihren dritten Platz bestätigen. Auch wenn es für Sebastian Sommerbauer dieses Mal für eine Platzierung noch nicht gereicht hat, wird sich der Erfolg durch sein konsequentes Training - er ist erst vor einigen Monaten zum Tischtennis gestoßen - bald bezahlt machen.

Damit hatte eigentlich niemand gerechnet! Gleich bei ihrem ersten Antreten bei steirischen Meisterschaften konnten Valentin PICHLER, Stefan HAFNER und Eldar SLATINŠEK mit ausgezeichneten Platzierungen aufwarten! Mit keinen allzu großen Erwartungen fuhren die drei Fürstenfelder Volksschüler mit ihrer Betreuerin Karin HAFNER nach Kapfenberg. Und siehe da! Valentin Pichler, der schon etwas länger bei ATUS Fürstenfeld trainiert, konnte tatsächlich aus der Vorrunde in die Hauptrunde aufsteigen und hat dort nur durch eine äußerst knappe 2:3-Niederlage gegen den Großlobminger Mateo Steinberger den Einzug in das Semifinale verpasst.

Den Einzug in die Hauptrunde haben Stefan Hafner und Eldar Slatinšek zwar nicht geschafft - es hat nur ein Sieg gefehlt -, dass die beiden aber im B-Finale die beiden dritten Plätze belegen, darf wohl als kleine Sensation betrachtet werden. Gratulation! Bitte so weitermachen!  

Obwohl Daniela wie schon so oft einen perfekten Start hingelegt hatte, konnte sie ihre gute Form nicht speichern und musste daher in der Folge zwei herbe Enttäuschungen hinnehmen. Sie konnte bei den in Freistadt (OÖ) ausgetragenen österreichischen Meisterschaften der nächsthöheren Altersstufe - Daniela ist erst vor ein paar Tagen 13 geworden - im Rahmen des Teambewerbes zunächst zwei äußerst starke Gegnerinnen besiegen. Nach dem recht eindeutigen Sieg gegen Wien wurde die Partie gegen Niederösterreich zwar verloren, aber Daniela konnte nun endlich Lara Taborsky, gegen die sie nun schon einige Male in Folge verloren hatte, besiegen.

Da der deutliche Sieg der Niederösterreicherinnen dadurch nicht verhindert werden konnte, musste das Team Steiermark gegen die starken Salzburgerinnen um Platz drei antreten. Auch in deren Reihen befand sich eine "Angstgegnerin" Danielas. Julia Dür, eine äußerst talentierte Volksschülerin (!), musste dieses Mal nach zwei Siegen hintereinander eine Niederlage gegen Daniela hinnehmen, die offensichtlich ein Rezept gegen das sichere Block- und Konterspiel ihrer sehr jungen und auch noch sehr kleinen "Spanierin" gefunden hatte. Auch in diesem Fall ließ sich aber die knappe 3:4-Niederlage der Mannschaft nicht verhindern und somit musste sich das Dreier-Team der Steiermark mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben.

Jene Niederlage, die Daniela wieder einmal total aus der Bahn warf, wurde durch die Linzerin Marlene Kühberger im Rahmen der Vorrundenspiele verursacht. Sie gewann durch sicheres Konterspiel indem sie nahezu jeden längeren Ballwechsel mit einem knallharten Abschlag abschließen konnte. Daniela wurde zur "Re-aktion" gezwungen, da die aus dem A-Liga Klub Linz Froschberg stammende Aufsteigerin eindeutig die Führungsrolle übernommen hatte. Daniela wusste nun, dass es nun abermals gegen Dür um den Aufstieg ging. Diesem Druck war zwar die "Kleine" gewachsen, leider aber Daniela nicht. Sie war nun einfach nicht mehr in der Lage, jene hochgezogenen rotationsstarken Spins zu spielen, mit denen ihre Gegnerin im ersten Spiel große Probleme hatte. Daniela kämpfte zwar mit letztem Einsatz, musste sich aber schließlich mit 2:3 geschlagen geben und auf den Aufstieg in die Hauptrunde verzichten.

Die Freude am Wettkampf war dadurch für Daniela vorbei, sodass es nicht verwunderlich war, dass sowohl das Mädchen-Doppel als auch der Mixed-Bewerb von ihr nur mehr als Pflichtübungen angesehen wurden und daher auch keine nennenswerten Erfolge bringen konnten. Schade Dani, aber WIR geben nicht auf! Nächster Termin: die steirischen U15-Meisterschaften in Kapfenberg am kommenden Wochenende.

 

Dafür hat sie hart gearbeitet, unsere große Nachwuchshoffnung Daniela Mitar! Zwei Tage nach ihrem 13. Geburtstag hat sie sich selbst auch noch ein Geschenk gemacht. Sie gewinnt in der Fürstenfelder Stadthalle alle ihre Vorrundenspiele der Altersgruppe U 13 und schließlich auch das Finale gegen ihre Gegnerin und Freundin Marlene Regner aus Unzmarkt mit 3:0. Mit dem steirischen Meistertitel bedankt sich Daniela auch für die finanzielle Unterstützung bei Bürgermeister Franz Jost, dem  Sportausschuss der Stadt Fürstenfeld und bei ihren beiden Trainern David Nemeth (Szombathely) und Marinko Grbic (Maribor). Dass sich alle Vereinskolleginnen und Funktionäre des ATUS Fürstenfeld mit ihr freuen, liegt auf der Hand. Als Draufgabe konnte sich Daniela aber auch gemeinsam mit ihrem Partner Sebastian Haberl, dem Sieger im Einzel männlich, aus Langenwang, den Titel im Mixed-Bewerb sichern und außerdem noch den zweiten Platz im Doppel mit ihrer erst acht(!) Jahre alten Partnerin Mariia Lytvyn (Indigo Graz) belegen. Am nächsten Tag hat sie versucht, auch bei den "Großen", in der Altersgruppe U18 Fuß zu fassen...  und es gelang! Hinter den beiden österreichischen Spitzenspielerinnen Rosa Sauer (Kapfenberg) und Larissa Regner (Unzmarkt) landete sie im Einzelbewerb gemeinsam mit Juliana Sarofem (Don Bosco-Graz) auf Platz drei! Im Doppel belegte sie mit Tugsjargal Dashzeveg (Indigo-Graz) etwas überraschend den zweiten Rang und mit ihrem U13-Doppelpartner Sebastian Haberl konnte sie aus den Händen von Finanzstadtrat und Obmann des Sportausschusses Christian Sommerbauer ihren sechsten Pokal an diesem Wochenende in Empfang nehmen. Pause gibt es für sie keine, denn bereits am kommenden Wochenende startet sie bei den österreichischen U15-Meisterschaften in Freistadt (OÖ).

Wie ist es unseren übrigen Teilnehmern ergangen? Bei den männlichen Nachwuchsspielern konnten sich zwar Jakob Rath (U18) und Robin Roch (U13) im jeweiligen A-Bewerb behaupten, für eine Platzierung hat es dieses Mal aber nicht gereicht. In den B-Bewerben, das sind jene Spieler und Spielerinnen, die in ihren Altersgruppen im A-Bewerb nicht mehr spielberechtigt waren, konnten Martin Braun (U18) für seinen dritten und Lana Pregartner (U13) für ihren zweiten Platz die entsprechenden Pokale in Empfang nehmen.

Für jene Spieler, die diese Wettkämpfe als Probegalopp bzw. als Standortbestimmung betrachteten, ganz einfach um Erfahrungen zu sammeln, waren die zum Teil wesentlich älteren Gegner noch um eine Nummer zu groß. Trotzdem sah man auch bei ihren Wettkämpfen sehenswerte Ballwechsel und in manchen Fällen nur ganz knapp vergebene Siege. Valentin Pichler, Stefan Hafner, Eldar Slatinsek und Sebastian Schuster werden bei entsprechendem Training sehr bald ihre ersten Siege einfahren! Für Valentin, Stefan und Eldar könnte sich dafür bereits am Samstag, den 11.5., ab 14:00, bei den steirischen U11-Meisterschaften, in Kapfenberg eine Gelegenheit ergeben.    

Auch wenn unsere Nachwuchshoffnung mit sich selbst nicht ganz zufrieden war, gehört Daniela doch zur absoluten Spitze ihrer Altersklasse! Ja sie hat recht, wenn sie meint, dass mehr drinnen gewesen wäre. Mit ihrem technischen Fortschritt, den sie in der 50 Tische fassenden Tips-Arena Linz sehr wohl demonstrieren konnte, darf sie sich aber allemal sicher sein, sehr bald den Durchbruch zu schaffen. Mit nur einer Niederlage konnte sie in die Hauptrunde aufsteigen, verlor dort allerdings gegen Aolin Panholzer, die sie beim letzten Zusammentreffen noch besiegen konnte, und kam dadurch außer Tritt. Ihr Handicap, hohe Führungen auch tatsächlich in Siege zu verwandeln, wird wohl über kurz oder lang zu beseitigen sein. Die Betreuung hatte dieses Mal Marinko Grbic übernommen, der von den ständigen Sekundanten Papa Danijel und Bruder Stefan unterstützt wurde.

Beim letzten Durchgang der Gebietsliga-SO, der in der Stadthalle Fürstenfeld durchgeführt wurde, waren "Heimkehrer" Daniel Turrer, Jakob Rath und Daniela Mitar am Start. Gegen Weiz 2 konnte ein glatter 7:0-Sieg eingefahren werden und gegen FC Donald (= St.Ruprecht an der Raab) gewann unser Team ebenfalls überlegen mit 6:1. Nur die Oldboys vom ATUS Graz waren (noch immer) um eine Nummer zu groß. Lediglich Jakob Rath, NSL-Spieler der Gruppe 1, konnte groß aufspielen und gegen Maric Jozo, Scharlach Robert und auch gegen Friedrich Michael überlegen gewinnen. Etwas unglücklich verlor Daniela gegen Maric Jozo, indem sie eine 10:5-Führung im fünften Satz noch aus der Hand gab. Unser Team, dem auch Martin Braun und der verletzte Stefan Schnecker angehören, belegte in der Endabrechnung den 5. Platz und musste somit vier Mannschaften den Vortritt lassen, konnte aber auch vier Mannschaften hinter sich lassen. Ein Aufsteigen unseres jungen Teams in die Unterliga aus eigener Kraft, das heißt ohne die Unterstützung der Routiniers, scheint nun doch wieder in weite Ferne gerückt zu sein.

Das mit Spannung erwartete Spiel gegen ATUS Voitsberg brachte uns in der letzten Runde der steirischen Unterliga-Süd einen unerwartet hohen Sieg gegen den bereits feststehenden Dritten der Endrangliste. Unser Team  m u s s t e  dieses Spiel gewinnen! Ein 5:5 wäre zu wenig gewesen, denn damit wäre Deutschlandsberg als sicherer Aufsteiger in die Oberliga festgestanden. 

Das für diese Begegnung überaus wichtige Doppel begann für unser Team mit einem 0:2-Rückstand nicht gerade vielversprechend. Unter dem Beifall der zahlreichen Fans konnten sich Toni Radl und Klaus Feitag aber "darappeln" und mit 3:2 als Sieger die Box verlassen. Im ersten Einzel war Klaus mit 3:0 gegen Alexander Taucher erfolgreich und danach schlitterte Barbara Voves an einer mittleren Sensation vorbei. Sie ging mit 2:1 gegen Roland Moises, den Spielmacher der Voitsberger, in Führung, verlor aber doch noch 2:3, als sie nicht mehr in der Lage war, ihr aggressives Spiel beizubehalten. Toni hatte in der folgenden Partie mit dem "Material" von Andreas Frohmann keine Probleme und stellte mit seinem 3:0-Sieg eine zunächst beruhigende 3:1-Gesamtführung her. Dass es nach dem vierten Einzel aber 4:1 stehen sollte, konnte wohl niemand im Saal ahnen. Klaus wuchs in einem sehenswerten TT-Krimi über sich hinaus und konnte Roland Moises knapp mit 3:2 besiegen. Damit hatte er wohl einen Grundstein für den späteren Erfolg gelegt! Toni Radl, der mit nur zwei Niederlagen als Ranglistenerster der UL bereits feststand, hatte auch mit Taucher im fünften Einzel dieser spannenden Partie keine Probleme und gewann mit 3:0! Alle Spieler und Fans rechneten nun mit der Niederlage von Barbara gegen das Material von Andreas Frohmann, der dieses aber auch in seltener Manier beherrschen kann, und mit einem einigermaßen klaren Erfolg von Toni gegen Moises. Barbara hakte das durch ihre Materialphobie geprägte Spiel gegen Frohmann mit 0:3 ab und nun, beim Stand von 4:2 für ATUS FF, jenes Spiel, dass die Fans von ihren Sitzen riss, besonders den Obmann... Zunächst ein Schock und "Ruhe im Saal": Toni verliert den ersten Satz und liegt im zweiten mit 7:10 hinten! Unter dem stürmischen Beifall der Fans - neben dem Fürstenfelder Nachwuchs waren auch die Angehörigen unserer Spieler fast vollzählig vertreten - kämpft sich Toni ins Nachspiel und kann dieses auch tatsächlich gewinnen. Es folgen knapper 3. Satz, knapper 4. Satz und bei 2:2 die Möglichkeit für Toni, durch einen Sieg im fünften den Meistertitel bereits vorzeitig zu fixieren. Die Stimmung im Saal entlud sich explosionsartig in Form von Applaus und Jubel, als es Toni tatsächlich gelungen war, den entscheidenden Satz zu gewinnen: 6:2 und Meister!

Fairerweise müssen wir zugeben, dass dieser Titel auch dadurch ermöglicht wurde, dass im Laufe der gesamten Saison der programmierte Aufsteiger Deutschlandsberg genau dann, als unser Team eine Niederlage oder ein nicht notwendiges Unentschieden kassierte, ebenfalls aus ihrer Sicht eine negative Überraschung lieferte. Um so mehr hat es unsere Spieler und den Obmann gefreut, als der Deutschlandsberger Obmann Franz Mandl am nächsten Tag in der Früh zum Meistertitel gratulierte. 

So schön das Gefühl nun aber auch ist, Meister zu sein, die Spielstärke in der Oberliga, die wir als Absteiger des Vorjahres ja kennengelernt haben, zwingt uns natürlich dazu, in den nächsten Wochen über alle Möglichkeiten nachzudenken. 

Jetzt heißt es aber Feiern und CARPE DIEM ! 

Gleich vorweg ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön an das gesamte Mitarbeiter-Team! Die Halle und das Buffet (danke Heinz!) waren bestens vorbereitet, sodass es wieder viel Lob von den Betreuern und den zahlreichen Angehörigen gab. 

Zum Sportlichen: Nach der langen Trainingspause von Robin Roch, der seit Saisonbeginn drei Mal (!) wochenlang mit Gipsfuß unterwegs war, hat nun wieder den Anschluss gefunden! In seiner Altersgruppe U13 blieb er als Einziger ungeschlagen! Insbesondere gegen Jonas Hansche, ein großes Talent aus Liezen, und gegen den hervorragenden Konterspieler Wiliam Hlade (ATSE-Graz) konnte er zu seiner Form zurückfinden und durch seinen sicheren und rotationsstarken VH-Spin auch die Finalrunde ohne Niederlage beenden. Besonders spannend verlief das Finale gegen Hlade, der den Rückstand von 0:1 nicht nur egalisieren konnte, sondern mit 2:1 sogar in Führung ging. Robin kam aber in der Folge immer besser ins Spiel und stellte schließlich den für die Fürstenfelder erfreulichen Endstand von 3:2 her. Er, aber auch Hlade steigen damit in die dritte Gruppe der steirischen Nachwuchsliga auf. Vielleicht gelingt es den beiden, sich am 26. 5., beim letzten Durchgang in Fürstenfeld in dieser schwierigen Gruppe zu halten.  

In der Gruppe U18 waren durch drei verletzungsbedingte bzw. privat begründbare ATUS-Ausfälle nur fünf Spieler am Start. Darunter war auch Julian Hirtenfelder (ATUS Fürstenfeld), der sich zwar wacker schlug, einige Sätze gewinnen konnte, in Summe aber doch zu unsicher war, um die übrigen Teilnehmer zu gefährden. Sein Vereinskollege Jakob Rath hatte sich viel vorgenommen und daher sehr gut und fleißig trainiert. Unser Absteiger wollte unbedingt wieder in die Gruppe 1 zurück! Leider kam er gegen die beiden harten Brocken aus Graz, den späteren Sieger Martin Kern (UTTV) und David Pölzl (Indigo Graz) mit 0:3 bzw. 1:3 unter die Räder, sodass er trotz des Sieges gegen Simon Nickel (Indigo Graz) nicht mehr als den bezüglich Aufstieg undankbaren dritten Platz belegen konnte. Durch unvorhergesehene Ausfälle beim letzten Durchgang in Fürstenfeld könnte er es aber doch noch mit ein bisschen Glück auch als Dritter schaffen, wieder dabei zu sein.

Da eine genaue Analyse aller übrigen 10 (!) ATUS-Spieler und -Spielerinnen den Rahmen dieses Berichtes sprengen würde, soll an dieser Stelle nur eine kurze Kritik versucht werden. Überraschend stark: Valentin Pichler (Platz 4 in Gruppe U11), Mateo Pregartner (Platz 4 in Gruppe U15) und Eldar Slatinšek (Platz 6 im oberen Playoff der Gruppe U11). Die Erwartungen erfüllt: Sebastian Schuster, der das untere Playoff im Bewerb U13 gewinnen konnte und somit den Gesamtrang 7 erreichen konnte. Auch Stefan Hafner, der nun seinen VH-Topspin einzusetzen weiß, präsentierte sich stark verbessert und gewann das untere Playoff in Gruppe U11! Eine zu starke Gruppe erwischten: Sebastian Sommerbauer und Franziska Pichler, die aber doch mit Satzgewinnen gegen Morteza Panahi (Indigo Graz) und Jona Richter (Kapfenberg, 2:3!) aufhorchen ließ.  Auch Lana Pregartner war mit ihrer Gruppe etwas überfordert, konnte aber ihren Leistungsanstieg deutlich demonstrieren. Ganz am Anfang ihrer Karriere stehen noch unsere jüngsten Teilnehmer Tigran (8) und Razmik Atabekyan (9), die das erste Mal an einem Turnier teilnahmen, sich aber keineswegs entmutigen ließen und bereits wieder voll im Training sind.

 

Das war knapp! Durch das 5:5 im Auswärtsspiel gegen Straß hätte normalerweise unser Team die Führungsposition an die Deutschlandsberger abgegeben. Auch der Meistertitel wäre dadurch so gut wie unerreichbar gewesen. Da aber auch die Titelaspiranten aus der Weststeiermark über ein 5:5 gegen Feldkirchen/Puch nicht hinauskamen, bleibt weiterhin alles beim Alten und das letzte Spiel gegen Voitsberg, am Dienstag, 9. April, 18:30 wird in der Stadhalle Fürstenfeld die Entscheidung bringen. Die Voitsberger haben im Herbst zuhause bereits gegen www.atusff.at gewonnen und gehen daher als Favoriten in das Rennen. Gewinnt Voitsberg, steigt Deutschlandsberg in die Oberliga auf - gewinnen Toni, Klaus und Barbara steht unser Team als Meister fest. Ob wir tatsächlich in die sehr starke Oberliga aufsteigen sollen, wird derzeit noch heftig diskutiert, denn in der vorigen Saison sind wir in ähnlicher Aufstellung abgestiegen. Zunächst fiebert aber alles dem entscheidenden Spiel am kommenden Dienstag entgegen. Das Spiel gegen Straß im Stenogramm: Toni 3, Klaus 1 und Barbara 1. Schade um das Doppel Toni/Klaus und um den Punkteverlust von Klaus gegen Gartsch. 

Einerseits darf sich Daniela Mitar  gemeinsam mit ihrem Betreuer Werner Voves und ihrer in voller Stärke anwesenden Familie über die beiden Platzierungen sehr freuen (Mannschaft Platz 2 und Doppel Platz 3), andererseits aber wird sie sich doch auch ein bisschen ärgern müssen über ihre Schwächephase am zweiten Spieltag.

Es beginnt sehr viel versprechend am Freitag im Mannschaftsbewerb mit einem sicheren Sieg gegen Wien und einem überraschenden Sieg gegen die starken Oberösterreicherinnen, die von der derzeit regierenden Staatsmeisterin LIU Yuan betreut wurden. Daniela spielt in Topform und gewinnt ihre beiden Einzelpartien gegen Aolin Panholzer und Elena Schinko. Im alles entscheidenden Doppel wächst aber auch ihre Partnerin Marlene Regner (Unzmarkt) über sich hinaus und kann sehr wichtige Punkte beisteuern.

Am zweiten Spieltag kann man bereits im nun ausgetragenen Finale des Teambewerbes gegen Niederösterreich erkennen, dass Daniela nicht so perfekt spielt wie am Vortag. Sie verliert das erste Spiel recht eindeutig gegen Lara Taborsky, die es hervorragend versteht, die gefährlichste Waffe Danielas, ihren VH Topspin, nicht durch Blocken, sondern durch Gegenziehen zu entschärfen. Die weiteren Spiele waren nur mehr Formsache, denn Marlene war gegen Jennifer Henning auf verlorenem Posten und auch das Doppel ging ziemlich sicher und daher auch verdient an die neuen österreichischen Mannschaftsmeisterinnen aus Niederösterreich. Für Daniela ging es leider in dieser Tonart weiter, denn sie hatte in den folgenden Spielen der Vorrunde erhebliche Probleme gegen Gegnerinnen, die sie in Normalform "locker" bezwingen hätte können. Sie gewinnt aber doch alle ihre Vorrundenspiele und steigt in die Hauptrunde auf. Die anschließende Auslosung für den Eintritt in die Hauptrunde beschert Daniela gleich zu Beginn einen harten Brocken: Elena Schinko, die talentierte U11-Spielerin von VOEST Linz, die bereits  als Fixstarterin im ÖTTV-Kader aufscheint. Da Daniela sie im Mannschaftsbewerb des Vortages bereits schlagen konnte, war sie selbst und ihre zahlreichen Fans von der Möglichkeit, diese Hürde zu bewältigen, überzeugt. Leider kam es anders! Sie war nicht in der Verfassung und auch technisch nicht in der Lage, das ihr aufgezwungene RH-Konterspiel ihrer Gegnerin zu durchkreuzen. Dass Daniela nach ihren hervorragenden Leistungen im aggressiven RH-Spiel, die sie im Training und auch in der steirischen Gebietsliga-Süd der Männer vielfach unter Beweis gestellt hatte, einfach nicht in der Lage war, z. B. das "ewig" gleiche RH-Service Schinkos zu entschärfen, hat bei Betreuer und Zusehern Verwunderung und bei ihr selbst mit zunehmender Dauer des Spiels allzu große Unsicherheit ausgelöst. Zu wissen, dass man bei etwas mehr Losglück "leichtere" Gegnerinnen gehabt hätte , tut natürlich besonders weh, wenn man sich bereits im Achtelfinale verabschieden muss.

Trotz dieses Wermuthstropfens darf man zusammenfassend aber mit den Leistungen Danielas zufrieden sein. Immerhin zählt sie zu jenen wenigen Spielerinnen des Turniers, die mit zwei Topplatzierungen nach Hause fahren durften.

Nur ganz knapp ist es sich gegen Feldkirchen/Puch ausgegangen! Leider hat uns zunächst wieder die Doppelschwäche von Klaus Feitag und Toni Radl deprimiert: 1:3 verloren! Wie gehabt gewinnt schließlich Toni gegen Thomas Novak, Robert Temmer und Gertraud Heigl seine Partien mit 3:0. Der Sieg von Gertraud Heigl über Klaus Freitag mit 3:1 macht das Spiel aber doch noch sehr spannend: Bei 5:4 kann aber Barbara Voves in einer "Zitterpartie" gegen das junge Talent Thomas Novak mit ihrem 3:2-Erfolg doch noch den Sieg fixieren. Jetzt geht es noch auswärts, am 5.4. gegen Straß und sollte nicht ein Ausrutscher passieren, wird es in Fürstenfeld, am Dienstag, den 9.4., in der Stadthalle so richtig spannend. Sollte Fürstenfeld gewinnen, bedeutet das den Meistertitel, sollte Voitsberg gewinnen oder ein Unentschieden erreichen, ist Deutschlandsberg Meister und steigt in die Oberliga auf!

 

Nach hartem Training, wöchentlich  mindestens viermal (!), hat es unser nun bald 13jähriges Aushängeschild Daniela MITAR geschafft, auch in der allgemeinen Klasse, also unter Erwachsenen auf sich aufmerksam zu machen. Immer wieder wurde ihr Betreuer, dieses Mal ihr an der Bande stehende Vater Danijel, bereits während der Vorrundenspiele gefragt, wer die Kleine sei und wie alt sie sei. Bei Nachwuchsturnieren ist sie ja längst keine Unbekannte mehr, bei den "Steirischen", dieses Mal in Kapfenberg, war sie aber das erste Mal dabei! Und mit großem Erfolg!

Dani belegte im Damen-Einzel bis 1250 Punkte sensationell den 3.Platz und konnte durch ihre Siege gegen Spielerinnen mit weitaus höherer Anzahl von RCL-Punkten ihr eigenes Punktekonto erheblich ausbauen. Gegen die routinierte Kapfenbergerin Bettina Ladinik verlor sie das Match äußerst knapp mit 2:3, verpasste dadurch zwar das Finale gegen Juliana Sarofem (Don Bosco Graz), durfte sich aber durchaus berechtigt über den 3.Platz uneingeschränkt freuen!

Im Bewerb Juniorinnen-Einzel dürfen junge Damen bis zum Alter von 21 Jahren mitspielen. Auch in diesem Bewerb übertraf Daniela alle in sie gesetzten  Erwartungen, stieg durch ihren 2.Platz in der Vorrunde in den Hauptbewerb auf und so musste sie ebenfalls erst im Semifinale gegen Rosa Sauer (Bruck) die erste  Niederlage hinnehmen. Daniela darf mit ihren zwei dritten Plätzen bei den Steirischen sehr zufrieden sein und wird daher mit viel Selbstvertrauen, das sie am kommenden Wochenende bei den Österreichischen U13-Meisterschaften gut brauchen kann, wiederum nach Kapfenberg fahren. Aber vorher heißt es natürlich noch eine Woche mit Vollgas zu trainieren. BRAVO DANI !!! 

Auf Steirisch würde man sagen, es war "a gmahte Wiesn"! Die Grazer Robert Fessler, Bernd Kahler und Helmut Gujahr zeigten kaum Gegenwehr und verloren gegen unser Team mit 0:7. Für Toni Radl, Klaus Freitag und Barbara Voves war es, bedingt durch Spielverlegungen aus Krankheitsgründen, das dritte Spiel in dieser Woche in Folge und der dritte Erfolg! Viel Pause gibt es nicht, denn in Kürze folgen noch zwei Auswärtspartien gegen Feldkirchen/Puch und Straß und schließlich das letzte Spiel in Fürstenfeld, am Dienstag, den 9. April, um 18:30, in der Stadthalle Fürstenfeld, bei dem es wohl um den Titel und damit um die Möglichkeit geht, nach einjähriger Absenz wieder in die steirische Oberliga zurückzukehren. 

Damit hat wohl niemand ernstlich gerechnet! Gehofft schon, aber dass sich diese Hoffnungen erfüllen, war für uns dann doch eine Sensation. Beim Doppel hat man beiden Mannschaften angemerkt, dass es sich doch um ein Schlüsselspiel im Kampf um den Meistertitel handelt. Die Nervosität hat beide Teams zu etlichen leichten Fehlern gezwungen. Schließlich bleiben Toni und Klaus die erfolgreicheren: 3:2 ! In der ersten Begegnung kann sich Christian Strametz gegen Barbara Voves vom Ergebnis her klar mit 3:1 durchsetzen, hat aber mit dem drehfreudigen Topspin seiner Gegnerin so seine Not, sodass mancher Satz nur sehr knapp auf das Konto des Deutschlandsbergers geht. In der Folge greift nun ATUS vehement an und geht mit Siegen von Toni Radl über Horst Brauchart (3:0), von einem in Überform spielenden Klaus Freitag gegen den Zweiten der UL-Einzelrangliste Stefan Rauscher (3:1) und durch einen weiteren sicheren Sieg von Toni Radl über Christian Strametz (3:0) mit dem Gesamtstand von 4:1 in Führung! Die Weststeirer geben aber nun noch einmal Gas und kommen durch Rauscher, der auf Barbara trifft (3:1) und Brauchart, der auf den zu passiv spielenden Hausherren stößt (3:1), auf 4:3 heran. Unser Mann der Saison, der sein Alter ignorierende HAK-Professor Toni Radl, schafft wieder einmal den Hattrick: 3:1 gegen Stefan Rauscher! Beim dem nunmehrigen Stand von 5:3 für ATUS kann sich Klaus Freitag leider nicht gegen Strametz durchsetzen, sodass es nun bei 5:4 von Barbara abhängt, ob wir mit einem Sieg oder einem Unentschieden nach Hause fahren werden. Ein Sieg würde bedeuten, dass wir nun doch noch die Chance auf den 1. Platz wahren können, falls wir die noch ausstehenden vier Spiele gewinnen. Für unsere Gegner würde ein Sieg bereits jetzt den ziemlich sicheren Aufstieg in die Oberliga bedeuten. Dass es unter dieser nervlichen Belastung zu so manch verbalem Ausrutscher auf beiden Seiten kommen kann, wissen und tolerieren die meisten mit allen Wassern gewaschenen Wettkampfspieler. Dieses Mal, das muss leider an dieser Stelle betont werden, sind doch einige Ausdrücke von Spielerseite gefallen, die nicht nur bei den zahlreichen Zusehern auf der Galerie mit Verwunderung und zum Teil auch mit Empörung wahrgenommen wurden. Sowohl Barbara, die in ihrer Zeit in der Damen-Bundesliga B allerhand an Spannung und Stress miterlebt hat, als auch  Routinier Brauchart, der nunmehr aus jahrzehntelanger Erfahrung weiß, wie man mit solch aufgeladenen Situationen umgeht, lieferten sich nun als Abschluss einen fairen Kampf auf Biegen und Brechen, den Barbara mit 3:0 für sich entscheiden konnte. Wie üblich spendierte Bäcker Klaus im VIP-Bereich seiner schönen TT-Halle Bier und Topfentascherl, sodass dieser stressige Abend einen versöhnlichen Ausklang fand. 

Der Sieg geht zwar in Ordnung, fällt aber durch einige Überraschungen doch etwas zu eindeutig aus. Das Spiel beginnt für die Heimmannschaft nicht gerade erfreulich, denn die Gäste gehen durch das ausgeglichene Spiel des bulgarischen Legionärs Nikolay Stoyanchev und Maximilian Ederegger im Doppel mit 12:10 im Fünften denkbar knapp in Führung. Sehr häufig dienen die Leistungen im Doppel als Indikator für den weiteren Spielverlauf - keine schönen Aussichten also für unser Team! Dass dieser Sieg aber der Einzige für die Grazer bleiben sollte, hätte sich zu diesem Zeitpunkt wohl niemand gedacht. Es beginnt gleich mit einer saftigen Überraschung. Barbara schlägt den favorisierten Ederegger mit 3:1. Toni holt sich seinen Pflichtsieg gegen Panahi Ali Reza mit 3:0 und danach der erste richtige Paukenschlag. Klaus gewinnt gegen Nikolay Stoyanchev, also jenen Spieler, dem es gelang unserem Spielmacher und derzeitigen Ranglisten-Ersten Toni Radl im Herbst eine seiner beiden Niederlagen zuzufügen, ganz glatt mit 3:0! Danach alle im Flow! Toni holt mit 3:0 gegen Ederegger einen weiteren Punkt, Barbara wächst über sich hinaus und bezwingt nun ihrerseits den Bulgaren mit 3:2 und Klaus macht gegen Panahi mit seinem klaren 3:0-Sieg den Deckel zu. Genau dieses Plus an Selbstvertrauen könnte dazu führen, dass sich unser Team im vorentscheidenden Spiel um den Meistertitel gegen die führenden Deutschlandsberger, am Mittwoch, den 20. 3., um 18:30 in der wunderschönen TT-Halle unseres Bäckermeisters Klaus Freitag, Blaindorf 71, zumindest heftig gegen eine Niederlage wehren wird. Da die Deutschlandsberger wie angekündigt von Schlachtenbummlern begleitet werden, sollten unsere Vereinsmitglieder, wenn es ihre Zeit erlaubt, auch recht zahlreich nach Blaindorf kommen. Wir werden sehen! Spannend wird es auf jeden Fall! 

Die 9 Mannschaften aus der Oststeiermark und aus dem Raum Graz lieferten sich auch dieses Mal spannende Kämpfe um Platz 2, denn der Sieger steht wie jedes Jahr bereits fest. Raika WEIZ tritt mit Herman Wiesenhofer und den beiden ungarischen Spitzenspielern Tibor Szarka und Barnabas Soos an, die wohl noch einige Jahre nicht zu schlagen sein werden. Aufsteigen ist schon mehrere Jahre lang nicht ihr Ziel, somit ist der 2. Platz, der ein eventuelles Antreten in der Unterliga ermöglichen könnte, hart umkämpft. 

Unsere U18-Mannschaft schlägt sich zwar recht gut, hat aber gegen die routinierten Senioren noch (immer) Probleme, ihre guten Trainingsleistungen im Wettkampf umzusetzen. Gegen Weiz gab es die erwartete hohe Niederlage, wobei nur Stefan Schnecker gegen Wiesenhofer den Ehrenpunkt holen konnte. Bemerkenswert war allerdings die gute Leistung unseres Doppels Jakob Rath/Stefan Schnecker, die gegen die beiden ungarischen Legionäre sensationell gut mithalten konnten. Am Ende stand es aber doch 3:2 für Weiz. Gesamt: 1:6. Erheblichen Widerstand leisteten die Feldbacher in gewohnter Aufstellung. Der Feldbacher Oldboy Karl-Heinz Maitz kann immer noch auf Reserven aus seiner großen Vergangenheit zurückgreifen, gewinnt gegen Martin Braun und Stefan Schnecker mit jeweils 3:1,  muss sich schließlich aber unserem derzeit intensiv trainierenden Jakob Rath mit 0:3 geschlagen geben. Stefan gewinnt gegen Christian Schneider denkbar knapp im Fünften, den auch Martin Braun mit 3:1 bezwingen kann. Alfred Kerschenbauer bleibt allerdings gegen unser Team sieglos. Gesamt 6:3 für Fürstenfeld! Gegen Hartberg wehren sich unsere jungen Spieler zwar heftig, können aber deren enormen Vorteil, sich nämlich in so gut wie jedem Match auf die drei Siege ihres ungarischen Legionärs Gaspar Kalman verlassen zu können, nicht ausgleichen. Die Punkte für ATUS holen Jakob recht eindeutig gegen Christopher Posch und Thomas Pölzler  sowie Martin Braun knapp mit 3:2 gegen Pölzler. Vor dem letzten Durchgang der GLSO liegt unser Team genau in der Mitte auf Platz 5

Unser "Silberrücken" Toni Radl, aber auch seine Assistenten Klaus Freitag und Barbara Voves waren wohl etwas unterfordert, denn die Grazer traten mit ihrer Gebietsligamannschaft an und setzten damit ihren programmierten Abstieg aus der Unterliga fort. Die genauen Gründe, warum die Grazer, die mit ihrer ersten Mannschaft sogar in der Landesliga (Andreas Unterweger !) vertreten sind, ihre Spiele in der Unterliga in dieser Saison nur als Pflichtübung absolvieren (müssen), sind uns nicht bekannt. Wir wünschen den "Postlern" aber ein baldiges erfolgreiches Comeback!

Der Tag begann mit einer unvergesslichen Premiere! Zum ersten Mal gelang es unserem Obmann mit seinem Team am selben Tag zweimal von Fürstenfeld zum Wettkampfort nach Feldkirchen, also hin und zurück zu fahren! Nachdem um halb 10 Uhr die Halle zum Erstaunen aller Beteiligten noch immer nicht geöffnet wurde, konnte nur ein Anruf beim U13-Referenten des STTTV helfen. Und siehe da, unser gestresster Obmann hatte ein bisschen die Übersicht verloren: Beginn 14 Uhr! Also zurück nach Fürstenfeld, den Vormittag genießen, gemütlich Mittagessen und schließlich die ganze Reise noch einmal! Auch auf diesem Wege möchte sich daher Obmann Voves bei allen "Geschädigten" entschuldigen.

Den jungen Spielerinnen und Spielern hatte dieses Malheur offensichtlich nicht geschadet, denn sie konnten durchwegs gute Leistungen abliefern. Mateo Pregartner verlor in Gruppe 2 nur das Spiel gegen Robin Felber (Post Graz) und erreichte durch fünf 3:0-Siege denn ausgezeichneten 2.Platz! Das erste Mal konnte bei diesem Turnier Valentin Pichler seine im Training gezeigten Leistungen auch in eine sehr gute Platzierung umsetzen. Er belegte in Gruppe 3 den dritten Platz und erhielt wie Mateo eine von Veranstalter Raimund Heigl sehr schön gestaltete Urkunde. Aber auch die anderen vier Teilnehmer des ATUS Fürstenfeld konnten durch starke Leistungen überzeugen. Allen voran Robin Roch, der als einziger Fürstenfelder in schwierigen Gruppe 1 starten musste, dort aber deutlich aufzeigen konnte, dass in Zukunft wieder mit ihm zu rechnen sein wird. Etwas unglücklich landete er trotz des 3:0-Sieges gegen den späteren Gesamtsieger Panahi Morteza (Indigo Graz) und einer hochklassigen Partie gegen Jakob Siebenhofer (Weiz) auf Platz 4. Bravo Robin, wenn man bedenkt, dass er im Vorjahr nur selten seine Gipsmanschetten am Knöchel ablegen konnte! Franziska Pichler trat so wie Sebastian Schuster in Gruppe 2 an und zeigte sich im Vergleich zum letzten Durchgang deutlich mutiger im Angriff, spielte nun bereits mit mehr Routine, war weniger nervös und konnte mit dem Verhältnis von 3:3 recht zufrieden sein. Eine äußerst positive Überraschung war das stark verbesserte Spiel von Lana Pregartner, der nun, wie man so schön sagt, der Knopf aufgegangen sein dürfte! Sie konnte durch ihr stark verbessertes Angriffsspiel in Gruppe 3 das Sieg - Niederlagen-Verhältnis von 3:3 erreichen. Was ihr auch in Zukunft helfen könnte, erfolgreich zu sein: Sie scheat sie nix! Sebastian Schuster hätte sich eine bessere Platzierung als Platz 6 verdient, denn gegen Valentin Oberlach (Indigo Graz) hat er nur sehr knapp mit 2:3 verloren. Unsere sympathische "Plaudertasche" aus St. Kind hätte das Zeug, ein guter Topspin-Spieler zu werden, wenn er sich in Zukunft mit etwas mehr Ernst in ein konsequentes Systemtraining stürzen würde. Durchaus zufrieden darf auch unser jüngster Teilnehmer Stefan Hafner sein, denn er hat zwar nicht alle seine Ziele erreicht, konnte aber enorm viel Erfahrung sammeln und weiß nun natürlich genau, welche Schwerpunkte er in Zukunft im Training setzen muss. Dieses Mal konnte er die im Training erlernte Technik noch nicht umsetzen, hat aber sicher gespürt, dass er das nächste Mal voll dabei sein wird.

  

Ungewöhnlich starken Zulauf an Nachwuchsspielern verzeichnet derzeit unser Tischtennisverein! Das bedeutet natürlich auch mehr Arbeit für die Trainer und für die Funktionäre, die natürlich alles versuchen werden, um möglichst viele Spielerinnen und Spieler auf längere Zeit zu halten. Das ist deswegen nicht einfach, weil den jungen Neuen noch nicht so richtig bewusst ist, dass der Weg zum Erfolg so wie in anderen Sportarten auch sehr steinig sein kann. Derzeit ist jedenfalls alles bestens, die Begeisterung kennt keine Grenzen, der Zusammenhalt im Team ist vorbildlich, man nimmt bereits an Wettkämpfen teil, freut sich über die ersten Siege und die jungen Sportler sind auch in der Lage so manche bittere Pille einer Niederlage zu verkraften und dies als notwendiges Übel auf dem Weg zum Erfolg zu akzeptieren.

In dieser Saison sind drei unserer Aktiven in der steirischen Nachwuchssuperliga, in der die besten Jugendlichen zwischen 8 und 18 Jahren in vier Gruppen jeweils jeder gegen jeden um die Ranglistenplätze kämpfen, vertreten. Alle anderen versuchen erste Erfolge in der steirischen Nachwuchsliga, die eher für Anfänger und Breitensportler installiert wurde, zu erringen. Ein Höhepunkt im Fürstenfelder Nachwuchsbereich wird wohl die Steirische Meisterschaft der U 18 - und der U 13 - Spieler(innen) sein, die in diesem Jahr am 4. und 5. Mai in Fürstenfeld über die Bühne geht.

Eines sollten sich alle Neulinge aber merken: Talent allein ist zu wenig! Nur durch sehr viel Fleiß und regelmäßiges Training sowie durch die Unterstützung der Eltern, die für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Schule und Sport zu sorgen haben, sind Erfolge möglich!

In diesem Sinne: Auf geht´s !!!   

Auch in diesem Jahr fand gleichzeitig mit der im Nebensaal stattfinden UL-Begegnung gegen ATSE Graz ein nicht allzu hartes Training unseres Nachwuchses unter der bewährten Führung unseres ungarischen Trainers David NÉMETH statt. Dieser musste allerdings einsehen, dass es gar nicht so einfach ist, die teilweise verkleideten und nicht verkleideten Narren bei der Stange zu halten. Grund zur Freude hat derzeit die Vereinsführung, die sich über einen ungewöhnlich starken Zulauf an jungen Talenten wundern darf. Vom jüngsten Nachwuchsspieler  - er ist erst 8 Jahre alt - bis zu den arrivierteren Youngsters, die sich bereits in "Führerscheinnähe" und darüber befinden, lieferte man sich einen beinharten Schlagabtausch. Als Belohnung wurde gemeinsam mit dem Trainer die übliche Analyse der Leistungen mit Faschingskrapfen aus dem Hause Freitag (Blaindorf) gemacht. Auf diesem Wege soll unserem "vereinseigenen" Bäckermeister Klaus Freitag herzlich gedankt werden. Am kommenden Wochenende ist der Spaß allerdings vorüber, denn dann geht es nach Feldkirchen bei Graz, zum 3. Durchgang der steirischen Nachwuchsliga, bei der sieben Nachwuchstalente des ATUS Fürstenfeld in das Wettkampfgeschehen eingreifen werden (einige das erste Mal!).  

 

Es war wieder einmal Toni RADL, der die Kastanien aus dem Feuer holte! Sein intensiver Trainingseinsatz macht sich bezahlt. Er konnte gegen die Grazer sowohl im Doppel, gemeinsam mit Klaus FREITAG, als auch in allen Einzelpartien reüssieren. Toni konnte gegen den als Nr.1 spielenden Lukas Heidorn 3:0, gegen den Koreaner Chang Woonghyun ebenfalls mit 3:0 und gegen den nicht gerade sportlich fair agierenden Marinko Dragulijic mit 3:1 die Oberhand behalten. Letzterer lässt seinen Emotionen mittels zahlreicher unflätiger Ausrufe sowohl in deutscher Sprache als auch in seiner Muttersprache freien Lauf, spielt mit Gummihandschuh und trägt während des Spiels Baseballkappe mit aufgesteckten Brillen. Leider lagen bei Klaus in der ersten Partie gegen den koreanischen Verteidiger die Nerven blank, da er sich ganz und gar nicht auf die Spielweise und die Beläge seines Gegners einstellen konnte: 2:3. Im vierten Spiel konnte er allerdings den in der Einzelrangliste auf Platz 6 liegenden Heidorn mit 3:2 bezwingen und damit den Grundstein für die 5:3-Führung seiner Mannschaft legen. Leider verlor er im achten Spiel gegen den TT-Clown Dragulijic unglücklich durch einen Netzball im fünften Satz mit dem Gesamtscore von 2:3, sodass es nun an Barbara lag, in der letzten Begegnung gegen den sportlich und fair agierenden Pastor der koreanisch-evangelischen Gemeinde in Graz Chang Woonghyun auf Sieg oder Unentschieden zu spielen. Aufgrund der unglücklichen Niederlagen gegen Heidorn 2:3 und gegen Dragulijic 1:3, wobei sie in dieser Partie die Chance auf das 2:2 trotz einer 7:2-Führung nicht nutzen konnte, trat sie nun als Außenseiterin gegen den durchtrainierten Koreaner an. Doch Barbara wuchs in einem äußerst spannenden Spiel über sich hinaus und konnte schließlich einen fünften Satz erzwingen. Auch in diesem Satz blieb das Kräfteverhältnis ausgewogen. Erst bei 9:9 war Barbara dem nervlichen Druck nicht mehr gewachsen: 9:11!

Da aber einen Tag zuvor die in Führung liegenden Deutschlandsberger gegen Voitsberg mit 6:3 doch einigermaßen überraschend verloren hatten, werden nun wohl unsere Heimspiele Fürstenfeld-Deutschlandsberg, 20.3., in Blaindorf und Fürstenfeld - Voitsberg, am 9. 4., in der Stadthalle den Aufsteiger in die Oberliga fixieren. 

Einen sensationellen Sieg landete Daniela Mitar gegen Daniel Frehsner (Liezen) in der Vorrunde der Gruppe 2b der NSL, in der die besten Nachwuchsspieler und -spielerinnen der Steiermark jeder gegen jeden antreten. Gegen den talentierten Obersteirer, der ein sehr geschicktes Passivspiel bevorzugt, hatte sie noch nie gewonnen. Auch dieses Mal sah es zunächst nach einem Sieg des haushohen Favoriten aus, der mit 2:1 in Führung lag, dann aber bei 10:7-Führung im 4. Satz seine drei Matchbälle vergab. Mit gestärktem Selbstvertrauen verließ sich Daniela nun auf ihr stark verbessertes Angriffsspiel und ihre verbesserte Kondition, holte sich mit ihrem scharfen VH-Topspin Punkt um Punkt und konnte auch die scharfen Konterbälle Daniels parieren. Endstand: Überraschend, aber doch verdient 3:2 für Daniela! Mit nur einer Niederlage in der Vorrunde gegen den immer stärker werdenden Tobias Hold (Indigo Graz) trat nun Daniela um den Einzug ins Finale gegen Jakob Remling (Feldkirchen/Puch-Graz) an, der aber erwartungsgemäß seine Überlegenheit durch einen 3:0-Sieg demonstrieren konnte. Im Semifinale gegen den Taiwanesen Tsai Cho-Ling zog nun Daniela abermals alle Register ihres Könnens, blieb mit 3:0 erfolgreich und stand somit bei der Siegerehrung als Dritte auf dem Podest.

Dass es für unsere beiden anderen Teilnehmer extrem schwer werden würde, wusste man bereits vorher. Jakob Rath hatte noch dazu nicht seinen besten Tag erwischt, große Unsicherheiten bei VH-Topspin und allzu viel Ballonverteidigung verhinderten einen weiteren Verbleib in der höchsten steirischen Nachwuchsklasse. 

Markus Matzhold wusste natürlich genau, dass sein souveräner Aufstieg aus der Qualifikation noch lange keine Garantie dafür sein konnte, in der sehr guten 2. Gruppe zu verbleiben. Es mangelte noch allzu sehr an der sicheren Anwendung seiner technischen und taktischen Fähigkeiten, um in der Gruppe bestehen zu können. Ein Lichtblick, der ihm Mut machen sollte, war sein ausgezeichnetes Spiel gegen den bereits arrivierten und erfahrenen Thomas Novak (Feldkirchen/Puch), den er doch gehörig aus der Fassung bringen konnte. Sein Abstieg in die Qualifikation scheint so gut wie sicher, hängt aber auch etwas davon ab, wie das entschuldigte Nichtantreten der beiden Langenwanger Brüder Valentino und Emilio Wildling bewertet werden wird.

Indigo hatte Aufstellungsprobleme, daher war das Ergebnis von vorneherein klar. Es ging eigentlich nur mehr um die Höhe des Sieges und der fiel sehr deutlich aus.  Es hätte auch ein 7:0 werden können, wenn Barbara gegen Dominik Schmid bei 9:9 im fünften Satz das eigene Service durchgebracht hätte. Alle anderen Spiele gingen mit 3:0 an Fürstenfeld, ausgenommen der knappe 3:2-Erfolg von Klaus gegen Schmid. Damit liegt unser Team abermals kurzfristig an der Tabellenspitze bis zum nächsten Spiel der Deutschlandsberger, die als "designierte" Aufsteiger so gut wie fest stehen. 

Zehn Kandidaten traten in der Altersgruppe U 15 in Kapfenberg zur Qualifikation für die Gruppe 2 der steirischen Nachwuchssuperliga (NSL) an. Markus Matzhold, Mateo Pregartner und Sebastian Sommerbauer waren sich natürlich der schwierigen Aufgabe bewusst, traten aber trotzdem voller Hoffnung die Fahrt in die steirische TT-Hochburg an. In zwei Vorrunden kämpften jeweils fünf Spieler jeder gegen jeden um die ersten drei Plätze, die den Aufstieg in das obere Playoff zur Folge haben sollten. Mit vollem Einsatz kämpften Mateo und Sebastian um die Plätze, für den Aufstieg hat es jedoch (noch) nicht gereicht. Sie spielten schließlich im unteren Playoff um die Plätze 7 bis 10. Mateo, der nicht unbedingt seinen besten Tag erwischt hatte, belegte im Abschlussranking Platz 8 und Sebastian, der seine Leistungssteigerung nun auch im Wettkampf umsetzen konnte und unter anderen auch seinen Vereinskollegen Mateo ein bisschen in Verlegenheit brachte, konnte sich durch einen Sieg gegen Christoph Wilhelm (Indigo Graz) auf Platz 9 positionieren.

Die Überraschung schlechthin lieferte aber Markus Matzhold, der sich von Spiel zu Spiel steigern konnte und mit nur einer Niederlage (gegen Lino Grill, Indigo) als Sieger der Vorrunde in das obere Playoff einzog. Der Höhepunkt der Finalrunde war sicher sein Sieg (3:0) gegen den aus Taiwan stammenden UTTV Graz-Neuzugang Tsai Cho-ling, der an Spannung nicht zu überbieten war. Als er schließlich den NSL-Absteiger Jonathan Schweiger (Kapfenberg) mit 3:2 bezwungen hatte, war alles klar: Platz 1 und Aufstieg in die NSL, deren 3. Durchgang am Sonntag, 10.2., um 14:00, in Fürstenfeld stattfindet.    

Wenn auch nur für ganz kurze Zeit, aber immerhin liegt unser Team nach dem Sieg gegen die Grazer, die nur mit zwei Mann antraten, an der Tabellenspitze und Toni Radl führt die Tabelle der Einzelwertung an. In erster Linie haben wir diese Platzierung unserem Spitzenspieler Toni zu verdanken, der so gut wie in jedem Spiel alle seine Partien gewinnt und damit seinen Mannschaftskollegen den nötigen Rückhalt gibt, um ebenfalls in der Lage zu sein, entscheidende Siege beizusteuern. Obwohl UTTV mit einem Mann weniger nach Blaindorf gekommen war, hatte man aber doch den Eindruck, dass Ewald Puhr und Walter Kober ihre Einzelspiele und das Doppel mit viel Kampfgeist unbedingt gewinnen wollten. Von Resignation keine Spur! Toni und Klaus holten sich zum Einstand das Doppel mit 3:0, je einen Sieg gegen den virtuellen w.o.-Gegner und je einen realen gegen Kober (Toni 3:0) und gegen Puhr (Klaus 3:1). Barbara musste gegen beide antreten, verlor relativ knapp gegen Ewald Puhr (1:3), gewann aber doch etwas überraschend gegen den Routinier Walter Kober, der nach einer 2:0-Führung in Sätzen und einer 5:0-Führung im fünften Satz doch noch verlor. Man darf gespannt sein, ob sich in weiterer Folge nun tatsächlich die favorisierten Deutschlandsberger oder doch noch deren Herausforderer Voitsberg und Fürstenfeld durchsetzen werden.

Mag. Hannes Zetter, Sportprofessor am hiesigen Gymnasium, hat um TT-Einheiten im Rahmen des Turnunterrichtes angefragt und unser Obmann war natürlich gerne bereit, den Schülern der sechsten, den Schülerinnen der vierten  (Mag. Astrid Jost) sowie den Schülern der ersten Klassen den Unterschied zwischen "Ping-Pong" und dem Wettkampfsport Tischtennis praxisnahe zu demonstrieren. Nach einer kurzen Einführung in die Regelkunde und dem Vorzeigen der Grundschlagarten, wobei das derzeitige Aushängeschild des ATUS Fürstenfeld Daniela Mitar (12 Jahre) dem gestressten Obmann hilfreich zur Seit stand, wurden Wettkämpfe im Rahmen des so genannten Kaiserspiels durchgeführt. Da die Schüler mit viel Freude und Begeisterung bei der Sache waren, darf man ohne Übertreibung von einer gelungenen Werbung für den TT-Sport sprechen. Da es bereits weitere Anfragen aus dem Sportlehrer-Team des Gymnasiums gibt, wird es wohl bald zu einer Fortsetzung kommen.  

Es sei gleich vorweggenommen: Das Experiment des Obmanns, die junge Daniela Mitar einzusetzen, verlief äußerst erfolgreich!

Zunächst setzte es zwar eine deutliche Niederlage mit 3:6 gegen die Spielgemeinschaft Übelbach-Don Bosco Graz. Gegen die Grazer(innen) stand man über weite Strecken auf verlorenem Posten. Julia Pfeifenberger, Juliana Sarofem und ihr Vater Karem Sarofem waren nicht zu biegen. Die stark verbesserte Julia Pfeifenberger blieb ohne Niederlage und hatte keine nennenswerten Schwierigkeiten mit den Fürstenfeldern. Nur Jakob Rath war nahe dran, ihr eine Niederlage zuzufügen, musste schließlich doch dem sicheren Angriff Julias Tribut zollen: 2:3. Jakob blieb aber mit zwei Siegen das erfolgreichste Mitglied der Fürstenfelder Mannschaft. Äußerst knapp und spannend verlief die Partie Juliana Sarofem gegen Daniela Mitar! Erst im fünften Satz musste sich Daniela mit 13:15 geschlagen geben, nachdem sie mit dem schnellen Aufschlag ihrer Gegnerin auf ihre Rückhand sehr oft große Probleme hatte.

Danielas erster Einsatz in der Herren-Gebietsliga SO lohnte sich ganz besonders  gegen die Hausherren, gegen die Mannschaft aus Kaindorf! Damit hatte vor der Begegnung wohl niemand gerechnet! Die 12jährige Gymnasiastin, die derzeit in ihrer Altersklasse an 6. Stelle der Österreich-Rangliste liegt, spielte gegen Krugleitner & Co groß auf und gewann alle ihre Partien! Den Rest besorgten ihre beiden Kollegen Jakob Rath und Martin Braun. Am Ende hieß es 6:1 für ATUS Fürstenfeld! Da sich durch die Siege für Daniela eine deutliche Aufbesserung ihres RCL-Punkte-Kontos ergab, könnte ein weiterer Einsatz für das junge Talent von großem Vorteil sein! Weiter so - Daniela! 

Klaus war beruflich verhindert. Mit Nachwuchsspieler Stefan Schnecker und Edelreservistin Barbara Voves trat unser Siegspieler Toni Radl zum ersten Unterligaspiel der Frühjahrssaison an. Dass es für Stefan sehr schwer werden könnte, wusste man. Auf eine Überraschung durch Barbara konnte man nur hoffen. Genau diese trat nun ein, denn Barbara konnte zwei wichtige Siege gegen Peter LITSCHER und Laszlo SCHOOLTINK beisteuern, sodass die drei Pflichtsiege unseres Top-Spielers Toni Radl und das gewonnene Doppel den 6:3-Sieg ergaben. 

Schade! Da war für unsere beiden Teilnehmer Jakob Rath und Stefan Schnecker nicht viel zu holen. Die Gegner der Vorrunde im Bewerb bis 1400 RCL waren schließlich doch um eine Nummer zu groß! Geschadet hat die Teilnahme den beiden Gebietsligaspielern aber sicher nicht. Mit vermehrter Erfahrung stürzen sie sich nun in die kommenden Durchgänge der Gebietsliga SO. Detaillierte Spielberichte wurden der Redaktion bis dato nicht übermittelt...

Besser kann man sich unter den gegebenen Umständen nicht auf einen Wettkampf vorbereiten! Und trotzdem ging es "schief"! In Topform trat Daniela Mitar (12 J.) beim 3.Durchgang der ÖTTV-Nachwuchssuperliga in Kuchl (Sbg.) zu jenen Ranglistenspielen an, bei denen die besten Nachwuchsspieler aus allen Bundesländern viermal im Jahr vertreten sind. Zunächst ging es in Gruppe 3, wie erhofft und erwartet, sehr erfreulich los. Die ersten beiden Begegnungen bereiteten Daniela keine nennenswerten Probleme und somit konnte sie sich mit dem Verhältnis von 2:0 und einer gehörigen Portion Selbstvertrauen in ihr drittes Spiel gegen Edina TIHAK (Ktn.) stürzen. Über die heftige Gegenwehr der Kärntnerin war Daniela umso mehr überrascht, da sie ja bisher noch nie gegen sie verloren hatte. Daniela war gegen das pefekte Block- und Konterspiel, das Tihak immer nach dem ersten Topspin Danielas aufzog, machtlos. Daniela wollte es zunächst nicht wahr haben, versuchte immer wieder mit ihrem VH-Topspin durchzukommen, musste aber schließlich akzeptieren, dass ihre von ihrer Trainerin hervorragend eingestellte Gegnerin in mehreren Belangen ganz einfach zu sicher agierte. Diese Akzeptanz wurde nun leider von allzu großer Nervosität und offen zur Schau gestellter resignierender Körpersprache begleitet. Die Partie war nicht mehr zu retten. Der Schock Danielas saß sehr tief!  Sie und natürlich auch ihr Betreuer Werner Voves hatten auf Grund ihrer jüngsten Fortschritte wohl auch berechtigt mit der Chance auf den Gruppenaufstieg spekuliert. Es sollte allerdings noch "dicker" kommen! In der nächsten Runde traf Daniela auf die 9jährige (!) Salzburgerin Julia DÜR, die zwar als großes Talent gehandlet wird, von Daniela aber total unterschätzt wurde. Immer noch fix und fertig von der vorangegangenen Niederlage erkannte sie zu spät, dass die junge Volksschülerin mit genau derselben Taktik wie Tihak versuchte, zum Erfolg zu kommen. Und nun war die Nervosität Danielas nicht mehr zu bremsen! Aus der Traum! 0:3 !! Nach einer (viel zu) langen Pause von etwa zwei Stunden gelang Daniela aber doch noch eine kleine Sensation. Sie fügte der späteren Zweiten der Vorrundenspiele Celine PANHOLZER eine empfindliche Niederlage zu. Mit dem Verhältnis von 4:2 konnte Daniela mit Rang vier doch noch den Aufstieg in das obere Playoff schaffen. Als Vierte musste sie nun am Sonntag gegen die Erste der anderen Vorrundengruppe, gegen Elena SCHINKO (SK Voest Linz) antreten. Es waren dieselben zahlreichen Schupf- und Topspinfehler, die Daniela mit 0:2 in Rückstand brachten. Dann erhörte sie nun doch ihren nur mehr den Kopf schüttelnden Betreuer, stellte ihre Taktik total um und wartete nun ihrerseits auf den ersten Spin der Gegnerin, der aber durch den verstärkten Unterschnitt Danielas nur selten den Weg über das Netz finden konnte. Mit ihrem 3:2-Sieg stand Daniela nun im Semifinale wieder ihrer Gegnerin aus der Vorrunde Edina TIHAK gegenüber. Dieses Mal konnte Daniela das Match bis in den fünften Satz offenhalten, musste dann aber doch die enorme technische Sicherheit ihrer Gegnerin anerkennen. Und wer war nun ihre Gegenerin im Spiel um Platz drei, der mit dem sicheren Aufstieg in die Gruppe 2 verbunden gewesen wäre? Da stand sie wieder, die kleine Spielerin - das große Talent: Julia DÜR! Und abermals gelang es Daniela nicht, ihre übergroße Nervosität zu besiegen! Sie konnte zwar auch dieses Mal einen fünften Satz erzwingen, scheiterte aber einerseits am sicheren Konter- und Blockspiel ihrer Gegnerin und andererseits wohl auch an ihren Nerven. Platz vier in einem österreichischen Ranglistenturnier zu erreichen ist ganz sicher ein schöner Erfolg, tut aber doch sehr weh, wenn man bedenkt, dass Daniela ganz knapp am Gruppensieg dran war.     

Jakob fuhr etwas skeptisch zum Turnier nach Straß, da er in diesem Jahr in einer Gruppe mit wesentlich höherem RCL-Punktelimit (bis 1200) antreten musste als im Vorjahr. Nach seinem Sieg in der Vorrunde spielte er in der Finalgruppe aber groß auf, konnte bis auf den jungen Voitsberger Markus Preschan (0:3) alle Spiele gewinnen. Jakob hatte zwar gegen den ewig jungen Erich Focke (Voitsberg) hart zu kämpfen (3:2), konnte aber gegen Franz Mandl (Deutschlandsberg) und Anton Störi (Voitsberg) seiner Favoritenrolle als NSL-Gruppe 1-Spieler gerecht werden und sich für das Finale qualifizieren. Für das Endspiel gegen Martin Zach (Admont) musste Betreuer & Vater Günther seine Nerven bis auf das Äußerste strapazieren. Da standen sich nun doch zwei absolut gleichwertige Gegner gegenüber und somit kam es wie es kommen musste: Gleichstand im fünften Satz! Jakob hatte das bessere Ende für sich und holte sich mit 13:11 seinen zweiten Gruppensieg in Folge und einen recht ansehnlichen Pokal.