Toni Radl allein auf weiter Flur! Ein Toni in Hochform war zu wenig. Wir würden drei Tonis brauchen, um im Kampf um den Aufstieg in die Oberliga mitreden zu können. Es gibt allerdings keinen Grund zu verzagen, denn unser Team liegt in der Herbsttabelle auf dem ausgezeichneten 2. Platz, mit dem eigentlich zu Beginn der Saison niemand gerechnet hatte. 

Nach dem Doppel war in Voitsberg die Welt noch in Ordnung. Klaus und Toni spielten groß auf und gewannen mit 3:0. In der Folge war es nur mehr Toni, der den drei Gegnern Roland MOISES, Alexander TAUCHER und Andreas Frohmann etwas entgegenzusetzen hatte. Seine drei Siege waren jedoch zu wenig, denn Klaus und Barbara konnten in allen ihren Partien nur jeweils einen Satzgewinn verzeichnen und verloren daher dreimal mit 1:3. Wie gesagt, es gibt keinen Grund die Köpfe hängen zu lassen - wir überwintern immerhin auf Platz 2!   

Hoch konzentriert: Valentin im Einsatz!

Aller Anfang ist schwer! Lana! Gerade noch erreicht!

Wir dürfen sehr zufrieden sein! Nach intensiver, für manchen Geschmack etwas zu "aufdringlicher" Werbung unseres Obmanns bei allen für die NL-Süd in Frage kommenden Vereinen konnten wir immerhin 32 Teilnehmer(innen) aus 6 Vereinen aus Graz und der Oststeiermark begrüßen. Gleich vorweg soll jenen Betreuern, die sich an diesem Feiertag die Zeit genommen haben, um mit ihren Schützlingen den Nachmittag in Fürstenfeld zu verbringen, herzlich gedankt werden. Die zahlreichen freiwilligen Helfer und Betreuer des ATUS Fürstenfeld bedanken sich ihrerseits für das Lob, das sie von Betreuern und Begleitern für die vorbereitende Organisation und die Durchführung dieser Wettkämpfe erhalten haben. Die Leistungen aller 11 (!) Fürstenfelder(innen) sollen an dieser Stelle einer kurzen Kritik unterzogen werden, um eventuell aufgetretene Schwächen in Zukunft durch intensiveres Training zu beheben bzw. die eigenen Stärken taktisch klüger einzusetzen.

Stefan SCHNECKER gewinnt die Spitzengruppe, wurde damit seiner Favoritenrolle durchaus gerecht und kann sich nun auf die Qualifikation für die NSL vorbereiten. Markus MATZHOLD gewinnt ohne Niederlage die Gruppe 2, hat sich nur gegen den klug spielenden Benjamin Ornig (Indigo) etwas schwer getan (3:2), ansonsten aber überlegen gewonnen. Auch für ihn gilt es nun, höhere Ziele anzustreben, vorausgesetzt er bekommt seine emotionalen Defizite (noch) besser in den Griff. Robin ROCH holt sich in der Gruppe 3 ebenfalls den Sieg , musste allerdings in einigen 3:2-Spielen ganz schön "schwitzen",  denn die durch die lange verletzungsbedingte Pause verloren gegangene Sicherheit hat sich noch nicht wiedereingestellt. Da heißt es nun Training intensivieren und dann dort hin, wo er eigentlich hingehört, in die Nachwuchssuperliga! Stefan MITAR, der zwar mit sehr gutem Ballgefühl und mit einem sehr "guten Auge" ausgestattet ist, muss endlich versuchen, den Eröffnungs-Topspin zu spielen, damit sich schließlich jene Siege einstellen, die er sich längst verdient hat. Er landet etwas unglücklich in Gruppe 1 auf Platz 4. Mateo PREGARTNER weist auch noch Rückstände auf, was seine Sicherheit bei Topspin und Aufschlagannahme betrifft, hat aber wie Robin nach längerer Pause seine Sache sehr gut gemacht und belegt in Gruppe 3 hinter seinem Vereinskollegen Platz 2! Sebastian SOMMERBAUER hätte sich natürlich durch sein intensives Training mehr erwartet. Ein Ausrutscher in Gruppe 4 gegen seine Vereinskollegin Franziska kostete ihm den Podestplatz. Trainer, Vereinskollegen und natürlich auch er selbst waren total verwundert, dass er nicht in der Lage war, seine ihm Training gezeigten hervorragenden Leistungen in den Wettkämpfen umzusetzen. Dann war plötzlich alles vorbei! Sein derzeit noch größtes Problem, seine Nervosität, muss unbedingt behoben werden, damit er beim nächsten Mal das zeigen kann, was tatsächlich in ihm steckt! Franziska PICHLER hätte nur einen Sieg mehr gebraucht, um punktegleich mit drei(!) anderen Mitspielern der Gruppe 4 ihr bisher bestes Turnierresultat zu erzielen. Der Überraschungssieg mit 3:0 gegen Sebastian blieb ihr einziger und somit muss auch sie in Zukunft versuchen, das im Training erlernte Angriffsspiel nun so rasch wie möglich in die Tat umzusetzen. Sebastian SCHUSTER, der das erste Mal bei einem Turnier antrat, hat seine Sache im Großen und Ganzen optimal gelöst, bis auf seine Niederlage gegen Valentin, mit der er sicher nicht gerechnet hatte. Er darf aber mit seinem 4.Platz durchaus zufrieden sein. Valentin PICHLER belegte in der Gruppe 5 zwar nur den 7.Platz,  darf aber zu den am kommenden Wochenende ausgetragenen Vereinsmeisterschaften aufgrund seines Sensationssieges mit wesentlich mehr Selbstbewusstsein ins Rennen gehen. Lana PREGARTNER ist sicher nicht böse, wenn sie derzeit noch als Anfängerin bezeichnet wird. Daher hat sie auch ganz und gar nicht mit einem Satzgewinn gerechnet. Und siehe da: Sie gewinnt bei ihrem ersten Antreten gleich ein ganzes Spiel und zwar gegen Valentin, der ja seinerseits bereits vorher eine Überraschung geliefert hatte. Man darf wirklich gespannt sein, wer bei den Vereinsmeisterschaften am kommenden Wochenende die Nase vorne haben wird! Großes Pech, das sei noch abschließend erwähnt, hatte der 17jährige Julian HIRTENFELDER, der gleich nach seinem ersten Spiel in Gruppe 1 mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte und seine restlichen Spiele w.o.- geben musste. Alles Gute Hirti!

Obmann Voves möchte sich auch auf diesem Wege bei allen Mitarbeitern, Betreuern, Eltern und beim Hallenwart Günter Schäfer bedanken, der uns immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Nur ein gutes Zusammenwirken aller Beteiligten garantiert den Jugendlichen Erfolg und Freude beim Sport.    

Keine Probleme hatte unser Team gegen die Gäste aus Straß. Wie gehabt, Toni und Klaus blieben ohne Niederlage, Barbara hatte wieder so ihre Probleme. Am Ende hieß es Toni 3, Klaus 2, Barbara 0 und das Doppel (Toni/Klaus). Nalukowy, Deutschmann und Leber spielten zwar nach eigener Aussage sehr gerne in der bestens ausgestatteten TT-Halle  der Bäckerei PÖTZ-FREITAG, konnten aber "nur" gegen Barbara punkten. Beim traditionellen Abschlussmenü mit "Bier und Früchteplunder" wurde nicht nur die Analyse durchgeführt, sondern auch über die in den letzten Jahren erfolgten Veränderungen der TT-Technik im Spitzensport, deutlich sichtbar geworden bei der TT-Gala in Linz, intensiv diskutiert.

An dieser Stelle soll an Klaus Freitag Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht werden für die Gratisbenützung dieser wunderbaren Halle, die uns schon so oft als "Ausweichquartier" für Training und Wettkampf gedient hat. Es wäre uns ansonsten nicht möglich, die ständigen Trainingsausfälle, die in der Stadthalle Fürstenfeld durch Ball(!)veranstaltungen jedweder Art herbeigeführt werden, zu kompensieren.

In der in Kürze folgenden letzten Herbst-Runde gegen Voitsberg (auswärts) - ein sehr schwieriges Spiel - wird sich zeigen, ob unser Team punktegleich mit den führenden Deutschlandsbergern in die Winterpause gehen kann.   

Sowohl Jakob als auch Daniela haben in den letzten Wochen ihr Trainingspensum deutlich erhöht, sonst wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Besonders Jakob Rath sah sich einer deutlich stärkeren ersten Gruppe als das letzte Mal in Fürstenfeld gegenüber. Grundlage für sein weiteres Verbleiben in der Gruppe der besten Nachwuchsspieler der Steiermark dürften seine beiden Erfolge gegen Larissa Regner (Unzmarkt) gewesen sein, die zwar in Fürstenfeld gegen ihn gewonnen hatte, dieses Mal aber einen rabenschwarzen Tag erwischt hat. Jakob musste aufgrund seiner Vorrundenplatzierung auf Rang 5 unter 6 Spielern im so genannten Unteren Play-off um das "Überleben" kämpfen. Er kam in der ersten K.O.-Runde etwas glücklich kampflos weiter, da Simon Zündel (Leoben) das Handtuch warf und w.o. gab. Nun ging es bereits im Finale des Unteren Play-offs ein zweites Mal gegen Larissa, dieses Mal kämpfte man um den Verbleib in der Gruppe. Beide wussten, dass man als Verlierer die NSL verlassen und sich abermals qualifizieren müsste. Larissa, die davor bereits einige Partien knapp verloren hatte, konnte ihr Selbstbewusstsein und damit ihre Sicherheit nicht wiederfinden und verlor ziemlich klar mit 1:3. Jakob bleibt in Gruppe 1!

Daniela Mitar konnte auch bei diesem Durchgang die in sie gesetzten Erwartungen voll und ganz erfüllen. Das Training mit David Nemeth (Ungarn) und das fallweise absolvierte Training in Blaindorf mit Marinko Grbic (Slowenien) hatte sich offensichtlich ausgezahlt. Man muss dabei berücksichtigen, dass Daniela als einziges Mädchen in der Vorrunde antrat. Hätte sie die überraschend hohen Führungen, etwa jene gegen den späteren Zweitplatzierten Daniel Frehsner aus Liezen (8:1 im ersten Satz!) über die Runden gebracht, wäre die Chance, in das Obere Play-off vorzustoßen, sehr groß gewesen. Heftigen und sehenswerten Widerstand leistete sie auch dem Feldkirchen/Puch-Spieler Jakob Remling, indem sie trotz eines 0:2-Rückstands den fünften Satz erzwingen konnte. Einen doch etwas überraschenden und umso erfreulicheren Sieg landete sie gegen Valentino Wildling (Langenwang), wobei sie ihr ganzes technisches Repertoire zur Anwendung bringen konnte. Im Mittleren Play-off traf sie nach einem sehr hart umkämpften Sieg gegen Tugsjargal Dashzeveg (Indigo-Graz) in der 2. Runde auf Emilio Wildling (Langenwang), der dieses Finale glatt mit 3:0 gewinnen konnte. Daniela auf Gesamtrang 6!

Knapp vier Jahrzehnte gehört Heinz König, pensionierter Postler aus Blumau, zu den Stammspielern unseres Vereins. Seinen Entschluss, auf eine Erfolg versprechende Karriere als Sportkegler zu verzichten und es mit Tischtennis zu versuchen, hat er ganz sicher nie bereut. Sein Start erfolgte als talentierter Hobbyspieler, der aber den Ehrgeiz entwickelte, sich auch als Meisterschaftsspieler zu bewähren. Unglaublich schnell ließ er seine Ping-Pong-Zeit hinter sich und entwickelte sich durch sein kluges und durch so manche Konterattacke unterbrochenes Passivspiel zum Prüfstein für seine jungen Trainingsgegner. Bis jetzt mussten sämtliche Nachwuchstalente, bevor sie in den regulären Meisterschaftsbetrieb einsteigen durften, die "Hürde Heinz" überwinden. Wer gehofft hatte, dass Heinz in höherem Alter leichter zu schlagen wäre, hat sich getäuscht. Heinz kommt zwar nicht mehr so regelmäßig zum Training wie früher, wenn er aber da ist, liefert er immer wieder Überraschungen, indem er so manchen Jungen zur Verzweiflung bringt. Mittlerweile wächst aber ein Talent aus der eigenen Familie heran, das ihn doch hin und wieder besiegen kann. Sein Sohn Markus, der nun regelmäßig beim Training erscheint, hat ihn langsam aber sicher im Griff. Seinen größten Erfolg feierte unser Heinzi erst im vorigen Jahr(!) als es ihm gelang, im Rahmen der Gebietsliga-SO gegen die hoch favorisierten Hartberger das entscheidende letzte Spiel unter dem Jubel der zahlreichen Zuseher zu gewinnen. 

Bei seiner kürzlich stattgefundenen Geburtstagsfeier im Verwandten- und Bekanntenkreis überreichte ihm Obmann Werner Voves u. a. ein nagelneues Meisterschaftsleibchen mit dem Vereinslogo und einem lorbeerbegrenzten "70er". Das entsprechende 80er-T-Shirt wurde bereits bestellt!

Lieber Heinz! Alle Fürstenfelder TT-Spieler wünschen dir zu deinem runden Geburtstag alles Gute!

Mit einem doch überraschend hohen Ergebnis gelang es unserem Team, die an dritter Stelle der Tabelle gelegenen Grazer zu besiegen. Einmal mehr war es Toni Radl, der nach dem Sieg im Doppel durch seine drei Siege gegen Robert Temmer, Gertraud Heigl und den 14-jährigen Nachwuchsspieler Thomas Novak den Grundstein für diesen wichtigen Sieg legen konnte. Auch Klaus Freitag blieb in dieser Begegnung ungeschlagen. Er gewann gegen Novak und, was ihn und das ganze Team besonders freute, das erste Mal gegen Robert Temmer, der im fünften Satz bereits 10:8 führte, seine beiden Matchbälle aber nicht verwerten konnte. Bravo Klaus! Barbara Voves hätte zwar die Chance gehabt, ihr erstes Spiel gegen Gertraud Heigl zu gewinnen indem sie einen 0:2-Rückstand ausgleichen konnte, schließlich aber aufgrund vieler leichter Fehler insbesondere bei der Aufschlag-Annahme die 3:2-Niederlage akzeptieren musste. Gegen Robert Temmer war sie erwartungsgemäß chancenlos. Unser Team liegt nun in der Tabelle wieder punktegleich mit den führenden Deutschlandsbergern an 2. Stelle. Es sind nun noch das Heimspiel gegen Straß (vom 4.12. auf 5.12. nach Blaindorf verlegt) und die Auswärtspartie gegen Voitsberg, am 10.12. ausständig. Toni führt bis auf Weiteres mit nur zwei Niederlagen die Einzelrangliste an. Bravo Toni!

Bravo Burschen!! Markus - Stefan - Martin

Die drei Haudegen vom ATUS Graz: erschöpft, aber sehr erfolgreich!

Ohne unseren derzeit stärksten Nachwuchsspieler Jakob Rath gelang es Stefan Schnecker, Martin Braun und dem sehr lange beruflich verhinderten Markus Schwarz zwei Partien zu gewinnen. Nur ein Match musste mit 2:6 abgegeben werden.

Die beiden ersten Spiele gegen Weiz 2 und FC Donald (St. Ruprecht an der Raab) konnten für unser U18-Team gar nicht besser laufen. Mit den zweimaligen 7:0-Erfolgen konnten überlegene Siege eingefahren werden. In der letzten Begegnung der Herbstmeisterschaft wehte dann aber ein anderer Wind! Die Oldies vom ATUS Graz waren unseren Nachwuchsspielern technisch, taktisch und letzten Endes auch durch ihr Schlägermaterial überlegen. Allen voran trumpfte der ehemalige Bundesligaspieler Michael Friedrich (70+ !!) mit seinem immer noch sehr sicheren Verteidigungsspiel auf - geriet nur einmal gegen Stefan Schnecker, der ihm sogar einen Satz abnehmen konnte, kurz ins Wanken - konnte aber schließlich alle seine Spiele nicht nur durch sein gefürchtete Beläge überlegen gewinnen. Der durch eine Knieverletzung in seiner Bewegungsfreiheit stark eingeschränkte Robert Scharlach (60+ !!) gab gegen Stefan und Markus keinen Satz ab. Durch sein taktisch kluges Spiel und nicht zuletzt aber auch durch seine alle Kategorien sprengenden Defensivbeläge, mit denen er aber auch knallharte VH-Abschläge produzierte, ließ er seinen um Jahrzehnte jüngeren Gegnern nicht den Funken einer Chance. Lediglich der faire und immer gut aufgelegte Maric Jozo (50+) konnte gegen Martin Braun und Stefan Schnecker seinen Angriff nicht durchbringen und verlor mit 1:3 bzw. 2:3 seine beiden Partien. In der Herbsttabelle musste sich unser Team vier Mannschaften beugen, ließ aber andererseits auch vier Mannschaften hinter sich: Platz 5.

Den zahlreichen Helfern bei Auf- und Abbau sowie im Buffetbereich sei auf diesem Wege gedankt. Dass wir für die gesamte Abwicklung des Turniers von zahlreichen Spielern und Funktionären gelobt wurden, freut uns alle und motiviert uns für die Zukunft.

Durch einen geschickten Aufstellungspoker versuchten die Grazer unser Team zu verunsichern. Sie traten nämlich mit ihrem bulgarischen Legionär Nikolay Stoyanchev an, dem es in den Reihen des Indigo 3(!)-Teams vor einigen Wochen gelang, Toni Radl zu bezwingen. Nach dem Doppel durften die Grazer noch hoffen, denn das scheint ein wunder Punkt in unserem Team zu sein. Indigo geht also mit 1:0 in Führung. In der Folge spielten aber Toni Radl und Klaus Freitag groß auf und gewinnen sowohl gegen Stoyanchev, aber auch gegen Ali Reza Panahi und Maximillian Ederegger alle ihre Einzelpartien. Unser Nachwuchsspieler Jakob Rath war den Grazern noch nicht ganz gewachsen, hat aber durch zahlreiche sehenswerte Ballwechsel seine Nominierung gerechtfertigt. Erfreulich: Die kurzfristige Tabellenführung - Deutschlandsberg wird uns in dieser Woche sicher überholen - und Toni Radl als Erster in der Einzelrangliste!

Daniela Mitar, ihr Betreuer Werner Voves und ihre mitgereiste Familie dürfen mit dem 7. Platz unter den besten 13- bis 15-jährigen Mädchen Österreichs sehr zufrieden sein. 16 Mädchen traten in der Gruppe 3 zu je 8 Teilnehmerinnen jede gegen jede an. Für Daniela begann das Turnier katastrophal mit drei hintereinander kassierten Niederlagen. Auch wenn so manches Spiel nur knapp verloren ging - es war einfach nicht mehr herauszuholen. Danach begann es aber für Dani so richtig zu laufen: Vier Siege in Folge brachten sie mit etwas Glück in das obere Play-off. Sie gehörte nämlich zu jenen vier Spielerinnen, die das Sieg-Niederlagen-Verhältnis von 4:3 aufwiesen. Da nun das Satzverhältnis für den Aufstieg ausschlaggebend war, konnte Dani mit einem Satz Vorsprung das bessere Ende für sich verbuchen.

Im oberen Play-off kommt das K.O.-System zum Einsatz, bei dem sich die Verliererinnen der beiden Spiele um die Plätze 1 bis 4 verabschieden müssen und nur mehr für die Plätze 5 bis 8 in Frage kommen. Und genau in dieser Runde traf Daniela als Vierte der Gruppe A auf ihre "Angstgegnerin", die Kärntner Meisterin Lena MATITZ, die ihre Gruppe B gewinnen konnte. Daniela konnte gegen sie noch nie gewinnen. Dieses Mal war sie jedoch ganz knapp dran! Sie ging sogar durch ihr stark verbessertes Angriffsspiel mit 2:1 in Führung, verlor dann allerdings recht deutlich Satz 4 und mit viel Pech - das Netzband verhinderte dreimal einen möglichen Punktegewinn - auch den 5. Satz mit 9:11. Wenn man bedenkt, dass Lena in der Folge alle ihre Spiele gewann und sich sogar den Gruppensieg und damit den Aufstieg in die Gruppe 2 holen konnte, demonstriert das doch sehr deutlich, dass sich Dani immens verbessert hat. Während Lena wie gehabt ihrer Abwarte-Technik vertraute und konsequent Schupfbälle auf die RH von Daniela steuerte, zog Daniela ein modernes Angriffsspiel mit zahlreichen VH- und RH-Spins auf, das ihr viele Punkte einbrachte. Ihr zum Greifen naher Sieg wurde nur durch leichte Schupffehler und die nicht ganz korrekte Stellung zum Ball bei einigen Top-Spins vergeben. Das Spiel um Platz 5 verlor Daniela gegen Stefanie KOSTOLANI (NÖ), die, obwohl sie nahezu "aus dem Stand" spielt, nicht nur durch sehr gutes Ballgefühl bei Block- und Angriffsbällen, sondern auch durch extremen Unterschnitt zum Erfolg kam. Dass Daniela den Ausgleich zum 1:1 beim Stande von 10:5 (!) aus der Hand gab, soll hier nur am Rande vermerkt werden... Im letzten Spiel Danielas gegen die Salzburgerin Ronja NEUHOFER ging es um Platz 7. Daniela konnte sich mit einem 3:1-Erfolg für die in der Vorrunde erlittene Niederlage revanchieren. Durch diese Platzierung hat sie sich in  den Reihen der besten österreichischen Nachwuchsspielerinnen einen Stammplatz unter den besten zehn U-13-Spielerinnen Österreichs erkämpft.

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Das war eine etwas einseitige Angelegenheit! Die Grazer Gäste hatten laut eigenen Aussagen im Vorfeld mit Aufstellungsproblemen zu kämpfen und kamen daher nicht unbedingt mit ihrer stärksten Mannschaft nach Fürstenfeld. Toni Radl, Klaus Freitag und Jakob Rath, der für die erkrankte Barbara Voves einspringen musste, hatten gegen das derzeitige Tabellenschlusslicht keine nennenswerten Probleme und konnten alle ihre Partien sicher gewinnen. Überraschend aber nichtsdestoweniger erfreulich liegt unser Team punktegleich mit den führenden Deutschlandsbergern auf Platz 2 der Unterliga-Tabelle. Die als Aufsteiger favorisierten Weststeirer kassierten ihre erste, eine 4:6-Niederlage gegen Münzgraben-Graz, die sich für diese Partie mit Eibegger und Co. enorm verstärkten.

Als einziger ATUS-Spieler wagte es Markus Matzhold (U15), an der NSL-Qualifikation, in Kapfenberg teilzunehmen. Für Betreuer Werner Voves und seinen jungen Spieler begann das Turnier mit acht U15-Teilnehmern (jeder gegen jeden) zunächst recht vielversprechend. Nach einem nicht notwendigen 0:2-Rückstand gegen Max Weller (Post-Graz) konnte unser Neuling die Partie noch drehen und mit 3:2 seinen ersten Sieg landen. Mit einem fremden Schläger (seinen eigenen hatte er zuhause gelassen...) agierte Markus in der Folge unglaublich nervös und konnte ganz und gar nicht zu seinem Spiel finden. Er konnte zwar noch zwei Siege gegen Jona Richter (Kapfenberg) und Morteza Panahi (Indigo-Graz) mit viel Taktik und wenig Technik erkämpfen, war aber wie sein Betreuer mit der gebotenen Leistung ganz und gar nicht zufrieden. Markus hat zwar gekämpft wie ein Löwe, musste sich aber im Endklassement mit einem positiven Sieg-Niederlagen-Verhältnis von 4:3 mit dem vierten Gesamtrang zufrieden geben. Mit ein bisschen Glück - das hätte er an diesem Tag ganz sicher benötigt - wäre ein Topergebnis zu erzielen gewesen, denn alle Niederlagen, auch jene gegen den späteren Sieger Florian Payer (Indigo-Graz), waren mit 2:3 äußerst knapp ausgefallen. Für Markus war es eine Erfahrung, die wohl alle Anfänger einmal machen müssen. Jetzt geht es eben darum, fleißig weiter zu trainieren und die im Training gezeigten guten Leistungen wettkampftauglich zu machen. Aufschlag, Topspin und Block verlangen nach mehr Sicherheit, die schließlich auch zum notwendigen Selbstvertrauen führen sollte. 

Einen sicheren Sieg landete unser Team in der TT-Halle des ASKÖ-Stadions Eggenberg gegen die dortige Heimmannschaft ATSE. Auch wenn hin und wieder ein Satz verloren ging, der 3-Punkte-Gewinn war nie gefährdet. Nachdem Klaus und Toni das Doppel 3:1 für sich entschieden hatten, gewannen die beiden alle ihre Einzelspiele und hatten noch genug Reserven, um Barbara wegen ihrer beiden Niederlagen zu trösten. Sie hatte allerdings als dritter "Mann" den Nachteil , dass sie gegen die besiegbare Nummer drei der Grazer Chang Woonhyun nicht mehr antreten konnte, da die Partie bereits entschieden war. Derzeit liegt unser Team mit 16 Punkten auf dem hervorragenden 2.Platz ex aequo mit Feldkirchen/Puch. Das auf Platz drei liegende Team der Deutschlandsberger (15 P.) hat aber ein Spiel weniger und wird sich ziemlich sicher in Kürze an die Spitze setzen. 

Nun doch schon über einige Jahre hinweg nehmen einige unserer Nachwuchsspieler am internationalen Turnier in Oberwart teil. In diesem Jahr holte sich Jakob Rath, derzeit die Nummer 1 unserer Jugend, den Titel im Bewerb E (bis 1200 RCL-Punkte). Er behielt gegen die U18-Spielerin Evelyn Schrattner aus Halbturn die Nerven und die Oberhand. Der im Training immer näher an Jakob aufschließende Stefan Schnecker (U18) schrammte leider an einer Platzierung vorbei, darf aber mit seinem derzeitigen Leistungsstandard sehr zufrieden sein. Um so erstaunlicher ist es, dass er zur Qualifikation für die NSL, am 3.11., in Kapfenberg nicht antritt.  

Man hatte zwar mit einem Sieg gegen die Grazer spekuliert, dass er aber so deutlich ausfallen würde, damit hatte niemand gerechnet. Durch den überraschenden 3:1-Erfolg von Barbara Voves gegen Bernd Kahler, die Nummer 1 der Grazer, stellte unser Team nach dem Doppel (Toni/Klaus) und den drei Einzelpartien den beruhigenden 4:0-Vorsprung her. Danach musste sich zunächst zwar Klaus Freitag gegen Bernd Kahler mit 2:3 etwas unglücklich geschlagen geben, Toni Radl, souverän wie immer, und Barbara besserten aber jeweils mit 0:3 nach und fixierten damit den doch recht eindeutigen Sieg gegen Hannes Konrad und Robert Fessler. Gesamt: Toni 2, Barbara 2, Klaus 1 und Doppel. Als nächster Gegner erwartet uns am 31.10., im Stadion Eggenberg ATSE, derzeit auf Platz 6 rangierend. 

Ein durchaus erfreuliches Ergebnis brachte das Antreten unserer Nachwuchsspieler in der Grazer Union-Halle, beim 1. Dg. der NL-Südsteiermark. Von den sieben Teilnehmern konnten immerhin drei das Podest erklimmen. In der Leistungsgruppe 3 konnte Robin Roch den ausgezeichneten 2. Platz trotz großer Schmerzen im Knöchel erkämpfen. Die Leistung muss ihm sehr hoch angerechnet werden, denn ein unmittelbar nach dem Turnier durchgeführtes Röntgen im LKH Fürstenfeld erbrachte die Diagnose: Knöcherner Bandabriss im Innenknöchel, das heißt für unseren Pechvogel des Jahres 2018 abermals Gips für 3 Wochen und Schulegehen mit Krücken... Den 3. Platz in dieser Gruppe holte sich Mateo Pregartner, der endlich zu seiner Trainingsform finden konnte, dieses Mal auch in der Lage war seinen rotationsstarken Topspin erfolgreich einzusetzen und mit seinem stark verbesserten Aufschlag seine Gegner in Bedrängnis brachte. DIE Überraschung schlechthin lieferte aber der erst am Ende der vorigen Saison zu uns gestoßene Markus Matzhold aus Hainfeld. Nachdem er bei der erst kürzlich stattgefundenen Qualifikation für die NSL sein Lehrgeld bezahlt hatte, wusste er offensichtlich genau, was man mit einem TT-Schläger alles machen kann und vor allen Dingen war er dieses Mal in der Lage abzuschätzen, welche Technik und Taktik er der jeweiligen Situation entsprechend anwenden darf bzw. soll. Das erfreuliche Ergebnis: Markus holt sich in der Gruppe 2 den Gesamtsieg! Bravo Markus! Sehr schwer hatte es Stefan Mitar, der aufgrund seines Zeitaufwandes für die HTL kaum zum Training kommen kann. Und trotzdem brachte er die Favoriten der Gruppe 1 ganz schön zum Schwitzen. Beinahe wäre ihm eine Sensation gelungen, indem er den haushohen Favoriten und späteren Gesamtsieger David Pölzl (Indigo Graz) bei 10:8-Führung im Fünften das Fürchten lehrte, ihm schließlich aber doch noch den Sieg überlassen musste. Schließlich konnte er unter intensiver Betreuung seiner gesamten Familie den hervorragenden 4. Platz in der leistungsstärksten Gruppe erringen. Unsere drei Neulinge Sebastian Sommerbauer, Franziska und Valentin Pichler konnten bei ihrem ersten Schnupperturnier doch einige Sätze gewinnen, Franziska und Sebastian sogar ein ganzes Spiel. Sie wissen nun ganz genau, wie es bei einem TT-Turnier zugeht. Es wird nun von ihrem Trainingseifer abhängen, ob sie in der Lage sind, bis zum nächsten Durchgang, am 8. Dezember, in der Stadthalle Fürstenfeld ihre Technik und Taktik soweit zu verbessern, dass auch sie bald am Stockerl stehen. Obmann und Betreuer Werner Voves möchte sich auf diesem Wege bei den zahlreichen Eltern und Verwandten der Spielerinnen und Spieler für ihre Bereitschaft bedanken, an einem schönen herbstlichen Sonntag Vormittag ihre Schützlinge nach Graz zu bringen und dort auch tatkräftig zu unterstützen.

Unsere durch eine private Verhinderung von Jakob RATH ersatzgeschwächte Jugendmannschaft hatte gegen die Routiniers aus Hartberg (2:6), Weiz (0:7) und Feldbach (1:6) keine Chance! Auch wenn einige Spiele nur äußerst knapp verloren gingen, muss man ganz einfach akzeptieren, dass diese drei Teams (noch) nicht zu bezwingen sind. Durch einen Sieg gegen ATUS Graz - das Seniorenteam aus Eggenberg spielt derzeit ganz vorne mit - könnte unser Team (Schnecker, Braun, Schwarz) beim letzten Herbst-Durchgang in Fürstenfeld, am 25. November, in der Stadthalle noch einen Platz im Mittelfeld erkämpfen. Wir werden sehen! 

Die ausgeglichene Mannschaft der Weststeirer mit Christian STRAMETZ, Horst BRAUCHART und Stefan RAUSCHER gab sich keine Blöße und siegte mit 6:3. Ein kurzes Aufbäumen im Doppel, das zwar verloren ging, ließ in unserem Team zunächst noch Hoffnung aufkeimen, musste aber in den folgenden Partien die Überlegenheit der Gastgeber akzeptieren. Durch einen verdienten Sieg von Klaus Freitag gegen Horst Brauchart und durch die beiden Siege von Toni gegen Rauscher und Strametz konnte das Match zunächst offen gehalten werden, bis schließlich beim Stande von 3:5 Klaus und der für seine erkrankte Gattin Barbara eingesprungene Obmann Werner Voves simultan zu den beiden letzten Spielen antraten. Da Klaus gegen Rauscher nicht unbedingt in seiner Bestform agierte, die Partie daher verlor, musste das Match Voves gegen Brauchart abgebrochen werden. Es hieß nun bereits 3:6.  

 

Bei der nunmehr auf 4 Gruppen reduzierten NSL waren für ATUS Ffd nur mehr Jakob Rath in der Spitzengruppe und Daniela Mitar in der 2. Gruppe spielberechtigt. Aufgrund der allgemeinen Spielstärke der 11 (Gruppe 1) bzw. 12 (Gruppe 2) Teilnehmer haben sich unsere beiden Aktiven lediglich den Gruppenerhalt zum Ziel gesetzt. Beide haben ihr Ziel erreicht und werden damit auch weiterhin in der stärksten steirischen Nachwuchs-Liga vertreten sein.

Für Jakob sollte das Spiel in der Vorrunde gegen Maximilian Heyn (Indigo Graz) bereits die Entscheidung bringen. Durch seinen knappen 3:2-Erfolg in der Vorrunde war zunächst einmal der Grundstock für das "Obenbleiben" gelegt. Leider musste sich Jakob dieses Mal den beiden österreichischen Spitzenspielerinnen Larissa Regner (Unzmarkt) und Rosa Sauer (Bruck) äußerst knapp mit 2:3 geschlagen geben, sodass ihm ein Platz an der Sonne, im oberen Play off verwehrt blieb. Im Kampf um die Plätze 5 bis 8 im mittleren Playoff belegte er nur den letzten Platz, bleibt aber als Gesamtachter in Gruppe 1!

Eine große Überraschung lieferte Daniela Mitar gleich in ihrem ersten Spiel gegen den haushohen Favoriten Remling (Feldkirchen/Puch Graz), den sie unter dem Applaus ihrer vielen Fans mit 3:1 besiegen konnte. Ihre gute Form versetzte sie in die Lage, noch weitere zwei Spiele zu gewinnen. Mit einem Gesamtscore von 3:2 erreichte sie schließlich wie Frehsner (Liezen) und Remling dasselbe Ergebnis. Durch das schlechtere Satzverhältnis musste sie sich aber recht unglücklich mit dem 4. Gesamtrang der Vorrunde begnügen. Damit war auch sie für das mittlere Playoff qualifiziert, in dem sie schließlich den 7. Gesamtrang belegte. Ihre Betreuerin Barbara Voves konnte mit der deutlich sichtbaren Leistungssteigerung ihres erst 12 Jahre alten Schützlings sehr zufrieden sein, weiß aber nun genau, wo noch Verbesserungspotential besteht und wo man den Hobel, pardon, den Hebel ansetzen muss.

Zur gelungenen Organisation wurde dem ganzen ATUS-Team von zahlreichen Trainern und Zusehern gratuliert. Obmann Voves: „Mit solchen Spielern und Funktionären ist man ganz einfach gerne Obmann! Danke für die Unterstützung!“  

Das war an Spannung nicht mehr zu überbieten! Bis zum Stand von 4:4 wogte das Unterliga-Spiel ausgeglichen hin und her. Man wusste natürlich, dass der Sieger punktegleich mit den führenden Deutschlandsbergern auf Platz 2 der Tabelle gleichziehen würde. Die Spiele 8 und 9 mussten also die Entscheidung bringen. Laut Papierform waren natürlich die „indigonen“ Grazer, die mit Dominik Schmid (Mathematik-Student aus OÖ), Nikolay Stoyanchev (Student aus Bulgarien) und Tobias Holter (AHS-Professor in Graz) eine sehr starke Mannschaft nach Fürstenfeld entsandten, die Favoriten. Doch zur Freude des angespannten und heftig applaudierenden heimischen Publikums spielten sowohl Klaus Freitag (Spiel 8) und Barbara Voves (Spiel 9) gleichzeitig auf nebeneinander liegenden Tischen groß auf und fixierten den 6:4-Erfolg. Klaus konnte doch etwas überraschend den bulgarischen Studenten Stoyanchef, der bereits gegen Toni Radl gewonnen hatte, durch seinen gewaltigen Vorhand-Spin in Verlegenheit bringen und 3:2 gewinnen. Barbara wuchs unter Beifallstürmen des Publikums über sich hinaus und gewann mit ihrem rotationsstarken Spin gegen Tobias Holter mit 3:0. Das offenbar eindeutige Ergebnis sollte aber nicht über die in den Sätzen lange anhaltende Gleichwertigkeit der beiden Aktiven hinwegtäuschen. Die souveräne Spielweise unseres Spielmachers Toni Radl trug natürlich wie schon so oft dazu bei, seinen beiden Assistenten den nötigen Rückhalt zu verleihen. Toni 2, Klaus 2, Barbara 1, Doppel Toni/Klaus.

Sie haben schon wieder zugeschlagen, in Fischbach, beim dortigen TT-Turnier, das bekannt ist für Sport UND Spaß! Jakob Rath holte sich den Sieg im Bewerb A (bis 1200 Punkte) indem er Gerhard Grasser aus St.Peter i. S. mit 3:1 bezwingen konnte. Stefan hatte davor gegen Grasser im Semifinale mit 2:3 verloren, darf aber mit seinem 3.Platz sehr zufrieden sein, da er diesen gegen Werner Höfler (Weiz) erst ausspielen musste (3:0). Im Doppel, bei dem Partner zugelost wurden (!), gelang Stefan und seinem nunmehrigen Partner Werner Höfler gegen Mario Winter (SUF) und Rene Gusterer im Finale das Kunststück, den 5. Satz beim Stand von 6:10 doch noch zu gewinnen. Stefan strapaziert nun bereits des Öfteren die Nerven der Fans (siehe 1.Dg., GL-SO, in Fürstenfeld) durch äußerst knappe Siege im fünften Satz. Jakob konnte mit seinem Weizer Partner Peter Kalcher Platz 3 belegen. Beide freuen sich jetzt schon darauf, ihre Titel im nächsten Jahr in Fischbach zu verteidigen. 

Nach den deprimierenden Ergebnissen in der steirischen Oberliga, die unser Team schließlich zum Absteigen zwangen, tun die beiden erfreulichen Siege in der Unterliga natürlich besonders gut. Nach dem 6:1-Heimerfolg gegen Münzgraben-Graz musste unser Team mit Toni Radl, Klaus Freitag und Barbara Voves am Montag nach Graz zu einem wesentlich schwierigeren Gegner, dem UTTV. Nach einem gelungenen Einstand im Doppel - Toni trat mit Barbara an - hieß es 1:0. In der Folge spielte Toni Radl in gewohnter Manier groß auf und holte drei Siege. Der wieder genesene Klaus Freitag tat es ihm gleich und gewann ebenfalls seine beiden Spiele glatt mit 3:0! Dass Barbara ihre sehr guten Trainingsleistungen nicht auch in den Einzelspielen umsetzen konnte, war für den überraschend sicheren Sieg nicht mehr relevant. Sie verlor gegen "Onkel" Ewald Puhr (1:3) und seinen Neffen Hans Puhr, die beide das Tischtennisspielen bei ihrem Vater bzw. Großvater "Jonny" Puhr in Fürstenfeld erlernten.  

Ganz und gar nicht nach Wunsch verlief das Turnier in der Grazer Union-Halle für unsere drei Qualifikanten Robin Roch (U13), Mateo Pregartner (U15) und unseren Novizen Markus Matzhold (U15). Obmann Werner Voves, der einmal mehr als Betreuer und Fahrer fungierte, hatte schon bei der Anreise ein mulmiges Gefühl, denn alle drei Kandidaten husteten um die Wette, direkt in ihre auf Dauerbetrieb eingestellten Handys. Besonders Robin machte einen sehr müden und kränklichen Eindruck, sodass an einen Überraschungssieg, den er in einem sehr starken Starterfeld unbedingt gebraucht hätte, nicht zu denken war. Sehr deutlich waren seine Schwächen in den Bereichen Konzentration und Technik erkennbar, sodass unter sieben Spielern für ihn nur der fünfte Rang drinnen war. Ähnlich erging es auch Mateo Pregartner, der große Defizite im Bereich Sicherheit und Taktik aufwies und unter acht Teilnehmern nur den vorletzten Platz belegte. Etwas besser schlug sich Markus Matzhold bei seinem ersten Antreten bei einer TT-Meisterschaft und das gleich in der schwierigen Gruppe der U15-Spieler. Er verlor zwar gegen seinen Vereinskollegen Mateo überraschend eindeutig mit 0:3, konnte sich aber in der Folge, Schritt für Schritt seine Taktik verbessernd, auf den vierten Gesamtrang nach vorne arbeiten. Sein Glanzstück: Der Sieg gegen den afghanischen Indigo-Spieler Morteza Panahi, wobei es ihm gelang, bei 1:2 in Sätzen, beim Stande von 6:10 durch äußerst kluges Umstellen seiner Taktik, den vierten Satz noch zu gewinnen, um schließlich auch den fünften Satz überlegen mit 10:2 für sich zu buchen. Die drei Qualifikanten werden daher am 21. Oktober gemeinsam mit einigen anderen ATUS-Neulingen die Gelegnheit erhalten, abermals in der Union-TT-Halle, im Rahmen der steirischen Nachwuchsliga ihr Können unter Beweis zu stellen.

Unsere drei Jugendspieler wurden den Erwartungen gerecht. Jakob Rath, Stefan Schnecker und Martin Braun erkämpften sich ein 5:5 gegen die Spielgemeinschaft von Don Bosco und Übelbach. Jakob 2, Stefan 1, Martin 1 und Doppel Jakob/Stefan. Herausragend die Leistung der jungen Julia Zeya, die alle drei Spiele für sich entscheiden konnte. Juliana Sarofem holte sich je einen Sieg gegen Martin und Stefan, musste sich nur Jakob geschlagen geben. Ihr Vater Karem Sarofem blieb allerdings ohne Sieg, sodass dieses Unentschieden aus der Sicht der Grazer ein rein weibliches war.

Der 6:1-Erfolg unserer Nachwuchsspieler gegen das Team von Kaindorf (Michael Krugleitner, Herbert Klaindl, Johann Poller) musste härter erkämpft werden, als es im Ergebnis zum Ausdruck kommt. Ganz besonders strapazierte Stefan die Nerven der Zuseher in beiden Lagern. In einem wahren THRILLER wuchs Johann Poller, der erst seit Kurzem in den Meisterschaftsbetrieb integriert ist, über sich hinaus und brachte Stefan, der immerhin bereits in der zweitbesten Gruppe der steirischen Nachwuchssuperliga einen Stammplatz hatte, an den Rand einer Niederlage. Mit viel Zittern und ein bisschen Glück konnte der junge ATUS-Spieler mit 15:13 den fünften Satz für sich entscheiden. Spannend bis zum Schluss blieb auch die Partie Herbert Klaindl gegen Martin Braun. Der junge HTL-Schüler aus Deutschkaltenbrunn konnte gegen den ehemaligen ATUS-Spieler Klaindl, einem exzellenten Passivspieler aus Kroisbach, nur sehr schwer ein zum Erfolg führendes Rezept finden. Schließlich reichte es aber doch für einen knappen 5-Satz-Erfolg. Jakob agierte in all seinen Spielen souverän überlegen.

Obwohl Münzgraben-Graz einen Spieler vorgab (zwei Partien w.o.), dürfen die "ersatzgeschwächten" Fürstenfelder zufrieden sein. Jakob Rath (U18) sprang für den erkrankten Klaus Freitag ein und holte sich seinen ersten Sieg in der Ersten. Nachdem er doch etwas unglücklich sein erstes Spiel gegen Prasch mit 9:11 im fünften Satz verloren hatte, konnte er gegen Schooltink relativ sicher mit 3:1 gewinnen. Barbara Voves musste sich gegen Schooltink sehr anstrengen, blieb aber schließlich doch mit 3:2 erfolgreich. Toni Radl, der von allen UL-Spielern die höchste RCL-Punkteanzahl aufweist, hatte keine Probleme und holte sich mit 3:1 gegen Prasch seinen Pflichtsieg. Das Doppel ging mit 3:0 klar an Radl/Voves B. Nächster Gegener ist UTTV-Graz, am Montag, 1. Oktober, 19:00, in der Union-Halle.

Schade! Daniela hat sich mittels Trainingscamp in Slowenien zwar gut auf die Saison vorbereitet, konnte aber leider ihr technisches Können aufgrund großer Defizite im taktischen Bereich nicht umsetzen. In der Vorrunde der Leistungsgruppe 3 (von 4) nahm das Unheil seinen Lauf, als sie ihre erste Partie gegen die Indigo-Graz-Spielerin Tugsjargal Dashzeveg (sie stammt aus der Mongolei) nach einer 2:0-Führung in Sätzen im entscheidenden fünften Satz bei 9:7-Führung praktisch w.o. gab. Das zweite Match gegen ihre Freundin Marlene Regner aus Unzmarkt war für die Obersteirerin nur mehr Formsache, denn von der niedergeschlagenen Dani war kaum mehr Gegenwehr zu verspüren. Durch zwei Pflichtsiege gegen Einsteigerinnen aus Tirol bzw. Niederösterreich konnte sie sich unter sechs Teilnehmerinnen zwar noch auf Platz 3 postieren und damit die Berechtigung für das mittlere Playoff erlangen, ihre Leistungen im Kampf um die Platzierungen zwischen Platz 7 und 12 zeigten aber auch am zweiten Spieltag, mit einer Ausnahme (gegen Pfeifer, NÖ), dass sie derzeit nicht mehr in der Lage ist, mit der österreichischen Spitze mitzuhalten. Der enttäuschende 11. Gruppenrang, der ziemlich sicher den Abstieg in die Gruppe 4 bedeutet, resultiert aus fehlerhaftem und einseitigem Training, aus allzu lockerer Einstellung der Spielerin während des Trainings und aus der Nachlässigkeit des Obmanns, der diese beiden Mankos zu lange nicht ernst genommen hat. Trotzdem bleibt Dani auch weiterhin die einzige Spielerin des Vereins, der es derzeit noch gelingt, auf Bundesebene mitzuhalten. Sollte es in naher Zukunft möglich sein, die erwähnten Schwachstellen zu beseitigen, wird Daniela MITAR bald wieder mit Vollgas unterwegs sein.  

Für unsere beiden U-18-Spieler gab es bei der Stiga-Trophy, am 15. 9., in der Grazer Union-Halle leider keine Podestplätze. Sie versuchten sich in den Gebietsliga-Bewerben Einzel und Doppel. Jakob konnte sich über die Vorrunde für den Hauptbewerb im Einzel qualifizieren, musste dort aber im Viertelfinale eine bittere Niederlage einstecken und war damit aus dem Rennen. Stefan hatte nicht seinen besten Tag erwischt, denn es gelang ihm nicht, die Vorrunde im Einzel zu überstehen. Somit lagen alle Hoffnungen der beiden Nachwuchsspieler im Doppelbewerb. Aber auch in dieser Disziplin blieben die beiden hinter den Erwartungen zurück und mussten sich im Viertelfinale verabschieden. Da sich die beiden bei der vereinsinternen Berichterstattung an keinen Namen ihrer Gegner erinnern konnten, kann an dieser Stelle auch keine exakte Bewertung ihrer Leistungen vorgenommen werden... 

Am Freitag, den 7. September 2018, konnte Obmann Werner Voves im Stadthallenrestaurant Fürstenfeld 30 Gäste begrüßen. Nach einer kurzen Einleitung wurde sogleich das ausgezeichnete Buffet gestürmt, um sich schließlich kulinarisch gestärkt ernsteren Themen widmen zu können. Hauptthemen waren dieses Mal die Datenschutz-Grundverordnung sowie die Trainerfrage. Alle Spielerinnen, Spieler und Funktionäre mussten/konnten mit ihrer Unterschrift beglaubigen, dass sie mit der Speicherung ihrer Daten sowohl im STTTV als auch im Vereinsverzeichnis sowie mit einer eventuellen Veröffentlichung von Bildern in den entsprechenden Medien einverstanden sind.

Obwohl die Frage, ob sich der Verein auch weiterhin einen bislang so erfolgreichen Spitzentrainer wie David Nemeth leisten kann, nicht leicht zu beantworten war, hat man sich schließlich doch einstimmig für die Fortführung dieser Zusammenarbeit entschlossen. Nach einem Blick in die finanzielle Gebarung, den uns Kassierin Andrea Schnecker gewährt hatte, wurden die bis jetzt agierenden Vorstandsmitglieder in ihren Funktionen einstimmig bestätigt. Das offizielle Ende um ca. 20:30 wurde durch die gute Unterhaltung unserer Mitglieder und deren Angehörigen um einige Stunden überschritten... Das erste offizielle Training wird am Montag, den 10. 9., ab 16:00 in der Stadthalle stattfinden.