Die Doppelpaarung Daniela Mitar (ATUS Fürstenfeld) und Jennifer Henning (Wiener Neudorf) hätte eigentlich gegen das wesentlich jüngere Doppel Dür/Fuchs (Sbg/Bgld) gewinnen können. Wäre da nicht ein Schwächeanfall Jennifers unmittelbar vor dem Finale passiert. Sie wurde von Übelkeit und Schwindel geplagt, sodass ein Antreten zunächst fraglich war. Sie entschloss sich schließlich doch, das Finale zu spielen, gab ihr Bestes, war aber sichtlich geschwächt, sodass die beiden ersten Sätze eindeutig an die Youngsters Julia Dür und Elina Fuchs gingen. Ein Satz konnte in der Folge mit einer gehörigen Portion Glück 17:15 gewonnen werden, der vierte Satz wurde zwar auch im Nachspiel entschieden, leider aber zugunsten ihrer Gegnerinnen. Die 1:3-Niederlage hat aber nicht lange weh getan – es überwog schließlich doch die Freude über den 2. Platz bei einer österreichischen Meisterschaft.

Im Mixed konnte Daniela mit dem ausgezeichneten Franciszek Kolodziejczyk (TTV Wiener Neudorf) bis ins Viertelfinale, also unter die besten 8 vorstoßen. Im Kampf um den Einzug ins Semifinale mussten sie sich aber den als Nummer 1 Gesetzten geschlagen geben. Immerhin haben sie das Bestmögliche herausgeholt.

Das Einzel verlief für Daniela zunächst sehr gut. Sie gewann die Vorrunde gegen ihre drei Kontrahentinnen überlegen und zog in den Hauptbewerb, unter die besten 16 Nachwuchsspielerinnen Österreichs ein. Dort war leider Endstation gegen Celine Panholzer, die sie zwar erst kürzlich besiegt hatte, dieses Mal aber mit 1:4 das Nachsehen hatte.

Eine ganz besondere Belastung Danielas durch erzwungenes Nichtstun am ersten und zum Teil auch am zweiten Turniertag ergab sich durch das Nichterscheinen ihrer für das steirische Team nominierten Kolleginnen Juliana Sarofem (Don Bosco Graz) und Dorothea Alexandru (Bruck/Mur). Was immer auch die Gründe für die beiden gewesen sein mögen, den Teambewerb zu streichen, für Daniela war es enttäuschend und zermürbend, statt im Teambewerb anzutreten, fast zwei Tage lang zum Zuschauen verurteilt zu sein. Durch rechtzeitiges Reagieren bzw. Informieren seitens der Verantwortlichen hätte man ihr das ersparen können. 

6.Mai 2022, Landesliga: 6:1 gegen Post Graz!

Dieses Mal lief im Heimspiel alles wie am Schnürchen! Gelungener Start im Doppel mit 3:0 (im Herbst verloren) und dann ging es Schlag auf Schlag! David Németh gewinnt in gewohnt überlegener Manier gegen den 19jährigen David Jovanovic und gegen Yaman Almualem, Toni Radl gewinnt gegen den Nachwuchsspieler Jovanovic und auch gegen Andreas Unterweger, die Nummer 1 der Grazer,  mit 3:0. Daniela Mitar ließ bereits durch einen Satzgewinn gegen Unterweger (1:3) aufhorchen, bevor sie gegen den aus Syrien stammenden Spitzenspieler Yaman Almualem zur Hochform auflief. Nachdem sie beim Auswärtsspiel in Graz gegen ihn nur ganz knapp im fünften Satz verloren hat, konnte sie dieses Mal den Spieß umdrehen und im fünften Satz nach einer 10:6-Führung (und der damit verbundenen nervlichen Belastung der Zuseher) 11:9 gewinnen!. Eine großartige Leistung Danielas, wenn man bedenkt, dass Yaman mit einem RCL-Vorsprung von 141 Punkten in der Einzelrangliste deutlich vor Daniela zu finden ist.

Mit ein bisschen Wehmut blicken wir nun aber doch zurück auf das Auswärtsspiel im Herbst. Dieselbe Mannschaft, aber ohne Jovanovic, also zu zweit spielend (!), konnte ein 5:5 erzwingen! Bei einem knappen 6:4-Sieg wären wir nun Vizemeister, vielleicht...

Nun gilt es noch das letzte Spiel gegen Leoben 2, am 20. Mai, auswärts zu gewinnen, womit der hervorragende und nicht erwartete 3. Platz in der steirischen Landeliga fix wäre. Alles Gute!  

Nachwuchsspielerinnen aller Altersgruppen trafen sich in Linz zu einer provisorischen Weltmeisterschaft. Für Daniela Mitar war es nach Szombathely 2021 das zweite derartige internationale Kräftemessen. Leider musste sie auch bei diesem hochklassig besetzten Turnier zur Kenntnis nehmen, dass ihre Gegnerinnen um eine Nummer zu groß waren. Im U 17-Bewerb war für sie bereits in der Vorrunde durch Niederlagen gegen eine Polin und eine Portugiesin Endstation. Im U 19 Bewerb, einen Tag später, war gegen eine Materialspielerin aus Polen und gegen eine ausgezeichnete Verteidigerin aus Deutschland auch „nix drinnen“!

Der Bericht ihres Betreuers, der diesen Zeilen zugrunde liegt, fiel allerdings ganz und gar nicht negativ aus. Nach Attila Balaz wären für Daniela doch auch zwei Siege in der U-17-Vorrunde möglich gewesen. Stark verbessert zeigte sie sich bei eigenem Aufschlag und bei Eröffnungsvariationen mit starkem VH- und RH-Spin. Es fehlt, meint der sie schon jahrelang begleitende "Fremdtrainer", immer noch an Konstanz, das heißt an der Fähigkeit längere Ballwechsel durchzuhalten und mit Erfolg abzuschließen. Als positiv wurde vermerkt, dass Daniela ihre nahezu jeden negativen Ballwechsel begleitenden emotionalen Ausbrüche nun besser im Griff hat und sich dadurch technisch und taktisch auf ihre Kontrahentinnen einstellen kann.

Zusammenfassend darf man festhalten, dass Daniela durch den dem Turnier vorangegangenen mehrtägigen Trainingskurs des ÖTTV in Linz und durch das Aufeinandertreffen mit den Spitzenspielerinnen der europäischen Jugend wieder einen wichtigen Schritt zur Verbesserung des Eigenkönnens getan hat.

Im Auswärtsspiel im Jugendzentrum Don Bosco wurde die Erfolgsserie von David Németh nun doch noch knapp vor Ende der Saison unterbrochen. Er bezog gegen den für seine nahezu jeden Ballwechsel begleitenden Schreie und seine lautstark vorgetragenen Selbstgespräche allseits bekannten Spitzenspieler Mathias Eibegger und auch gegen den groß aufspielenden Manuel Matlschweiger jeweils eine 1:3-Niederlage. Gegen Lisa Storer konnte er erwartungsgemäß mit 3:0 gewinnen. Toni Radl verlor überraschend klar mit 0:3 gegen Lisa Storer und mit 1:3 auch gegen Matlschweiger. Obwohl der 3:1-Erfolg im Doppel unserem Team zunächst noch einen Funken Hoffnung bescherte, war natürlich von vorneherein klar, dass man mit einem 2-er-Team – Dani hat sich tapfer gewehrt - nur dann gegen diese ausgeglichen starke Mannschaft gewinnen kann, wenn es unserem Spielertrainer gelänge, in Normalform drei Siege einzufahren und Toni mindestens einen Sieg beisteuern könnte. Die designierten Landesmeister 2022 waren dieses Mal um eine Nummer zu groß. Wir gratulieren! 

Mehr Pech geht nicht! Gesamtrang: 3. Platz (56 P.) und damit endgültiges AUS für das Abenteuer Bundesliga! Wir können zwar für uns reklamieren, als beste steirische Mannschaft vor Indigo, Voitsberg und Bruck abgeschlossen zu haben, die Freude über unseren 3. Platz hält sich aber auf Grund der verlorenen Chancen in Grenzen.

  • Zwei wichtige Spiele  mussten wir im Herbst aufgrund des krankheitsbedingten Ausfalls von Barbara verschenken (4 Punkte weniger.)
  • Zwar keine Siege, da wir auch zu zweit drei Durchgangsspiele gewinnen konnten, aber wichtige Einzelsiege verloren wir durch die Quarantäne Danielas im Frühjahrsdurchgang und
  • zu guter Letzt mussten wir gleich zwei Ausfälle beim gestrigen, letzten Durchgang in Baden verkraften: Unsere Siegspielerin Veronika Tušlová (Brünn, CZE) konnte drei wichtige Prüfungen an der Militärakademie für Verteidigung nicht verschieben und fiel aus. Daher haben wir es wieder einmal zu zweit versucht.
  • Barbara verreißt sich das Kreuz beim Einkaufen am Samstag in der Früh und macht sich unter starken Schmerzen auf die Reise nach Baden.

Im ersten Spiel gegen den Tabellenletzten Bruck konnte wir gerade noch mit Ach und Krach einen 4:3-Sieg einfahren, dann wurden aber die Schmerzen Barbaras unerträglich und wir mussten das Spiel gegen Baden beim Stand von 2:3 w.o. geben (2 Punkte weniger). Auch die in Hochform spielende Daniela, die alle ihre Spiele gewann, konnte uns nicht retten. Der Kampf um den 2. Platz, der uns eine kleine Chance auf den Aufstieg in die A-Liga eröffnet hätte, war somit endgültig verloren. Wie knapp wir allerdings diese Chancen verpasst hatten, wurde uns aber erst am Sonntag bewusst, als es feststand, dass unsere unmittelbaren Konkurrenten St. Veit/Hainfeld ihr letztes Nachtragsspiel gegen Feldkirch (Vorarlberg) ohne ihre Siegspielerin Claudia Steinbach (Handbruch) mit 1:5 verloren hatten.

Wir gratulieren den Spielerinnen von Wiener Neudorf, die mit Viktoria Truzsinszki und der mehrfachen Europameisterin Valentina Popova sowie mit der Nachwuchsspielerin Jennifer Henning mit überlegener Führung (66 P.) in die A-Liga aufsteigen. Wir freuen uns aber auch mit den Zweitplatzierten Sankt Veit/Hainfeld, die durch den Ausfall von Claudia Steinbach gezwungen waren, (fast) die ganze Familie, Mama mit drei von ihren vier Töchtern, ins Team zu holen (58 P.)

Wir gratulieren aber auch sehr herzlich unserer Legionärin Veronika Tušlová, die in der Einzelwertung hinter Truzsinszki und Popova den hervorragenden 3.Platz belegen konnte. Danke, Veronika, für deine Unterstützung und alles Gute auf deinem weiteren Lebensweg!

Wie erwartet brachte das Heimspiel gegen Feldkirchen 2 eine Vorentscheidung im Kampf um den Titel. Leider waren Kevin Klemm, Martin Brandstätter (als Nachwuchsspieler…) und Tomas Tripolt zu stark für Daniela und leider auch für den vom Pech verfolgten Toni. Eine Klasse für sich war wieder einmal unser Spielertrainer David Németh, der bei den zahlreichen Zusehern mit Ballwechseln, die absolutes Bundesliga-Niveau aufwiesen, Begeisterungsstürme auslösten. Offensichtlich gilt, je stärker die Gegner umso stärker spielt David. Im Doppel, das immer am Anfang jeder Begegnung gespielt wird, war allerdings in erster Linie Toni für den knappen 3:2-Erfolg verantwortlich. Er fungierte nicht nur als Assistent, sondern fungierte über entscheidende Phasen hinweg als Spielgestalter.

Dann begann aber der Leidensweg für unseren HAK-Professor. Gegen Kevin Klemm, den stärksten unter den drei starken Spielern, gelang es Toni, das Spiel bis zum 2:2 in Sätzen offen zu halten. Erst im fünften Satz musste er dem ständig stärker werdenden Druck des Gegners Tribut zollen. Die schmerzvollste Niederlage sollte er aber noch vor sich haben. Gegen Martin Brandstätter, der bereits Bundesliga-Erfahrung aufweist und mit seinen 22 Jahren wohl seine letzte Saison als Pflicht-Nachwuchsspieler absolviert, lag Toni im fünften Satz bereits mit 2:8 (!) im Rückstand, legte dann aber eine furiose, viel umjubelte Aufholjagd hin und geht sogar mit 10:8 (!) in Führung. Die Spannung war in der Halle greifbar! Nach der unglücklichen 11:13-Niederlage war Toni natürlich am Boden zerstört. Mit dieser Hypothek zum nächsten Spiel gegen Tomas Tripolt anzutreten, war für ihn offensichtlich zu viel. Er konnte zu seiner Normalform nicht mehr zurückfinden, verlor mit 1:3, womit die 4:6-Niederlage besiegelt war. Für die junge Daniela waren diese Gegner in keiner Weise erreichbar.

Alles deutet nun darauf hin, dass sich nun die Spielgemeinschaft Übelbach/Don Bosco 3 mit dem kompakt starken Team aus Feldkirchen den Titel untereinander ausmachen werden. Unser Team wird sich nun bemühen müssen, den dritten Platz abzusichern, denn knapp dahinter lauert die andere Mannschaft von SPG Ü/DB.

Zuerst ein dreitägiger Trainingskurs in Linz und anschließend das europäische RAIKA-Nachwuchsturnier auf 50 Tischen (!) in der Tipps-Arena in Linz brachten Daniela MITAR wiederum einen beachtlichen Schritt weiter in ihrer Entwicklung zu einer österreichischen Spitzenspielerin. Nur ganz knapp verfehlte sie den Einzug in das obere Play-off, da sie in ihrer Vierer-Vorrundengruppe zwar eine klare 0:3-Niederlage gegen ein deutsches Talent bezog, aber andererseits nur ganz knapp mit jeweils 2:3 gegen eine Nachwuchsspielerin aus Italien und eine aus England verlor, sodass sie anschließend versuchen musste, im unteren Play-off gute Figur zu machen. Das gelang ihr auch! Und wie! Sie traf im Semifinale auf Lara Taborsky (Tulln), gewann klar mit 3:0 und konnte auch das Finale gegen Juliana Sarofem (Don Bosco Graz) knapp, aber doch mit 3:2  für sich entscheiden. Somit hatte sie als Siegerin der Gruppe 2 beim kürzlich ausgetragenen WIN-Turnier gegen die favorisierte Siegerin der Gruppe 1 (siehe Bericht) einen beachtlichen Erfolg errungen. BRAVO DANI ! !

 

Daniela hat zwar in jüngster Vergangenheit des Öfteren, insbesondere in der Herren-Landesliga durch sehr gute Leistungen aufhorchen lassen, mit dem Gewinn der Gruppe 2, die wie alle anderen Gruppen aus 10 Spielerinnen bestand, und ihrem Aufstieg in die österreichische Top-Gruppe 1 hat sich Daniela nun aber endgültig einen Stammplatz unter den besten Nachwuchsspielerinnen gesichert.

In ihrer Gruppe 2, die bei diesem Turnier der WIN-Serie vom Leistungsniveau der Gruppe 1 kaum zu unterscheiden war, musste sie gegen einige österreichische Spitzenspielerinnen antreten. Als es am Samstagabend feststand, dass Dani alle Partien gewonnen hatte, durfte man als Insider mit dem Ende des Turniers, am Sonntag, mit einem relativ sicheren dritten oder sogar zweiten Platz rechnen. Dani konnte aber auch am Sonntagvormittag an ihre Hochform anschließen, gewinnt gegen Celine Panholzer (OÖ), ihre unmittelbare Konkurrentin um Platz 1, mit 3:1, verliert ihr einziges Match gegen Elena Schinko (OÖ) mit 1:3, gewinnt auch noch ihre beiden letzten Spiele und belegt schließlich punktegleich mit Celine Panholzer den ersten Platz. Durch ihren Sieg in der direkten Begegnung gehört der 1. Platz ihr allein.

Wie zwei sehr gute und erfahrene Trainer, die Dani schon einige Jahre kennen, berichten, lässt sich ihr Erfolg unter anderem zurückführen auf den wesentlich schnelleren, rotationsintensiveren und sehr gut, häufig auf die Grundlinie platzierten Spin. Das Erfahrungssammeln in der steirischen Herren-Landesliga hat sich ausgezahlt. Sie hat die Bälle kaum auf den Schläger der Gegnerin gespielt. Ob ihre Aufschläge auch so variantenreich waren, ist der Redaktion (noch) nicht bekannt…

Für Dani gibt es bis in den Mai hinein nun kaum mehr Pausen. Derzeit nimmt sie an einem Kadertraining des ÖTTV in Linz teil, spielt bereits ab Donnerstag bis Sonntag beim internationalen Raiffeisen-Turnier in der oberösterreichischen Landehauptstadt, tritt vom 1. bis 3. Mai beim sogenannten Youth Contender-Turnier der Europäischen TT-Union, bei dem Aktive aus 5 Kontinenten in Linz am Start sein werden, an, muss sich auch auf die österreichischen U 17-Meisterschaften, am 13.-15. Mai, in Salzburg, vorbereiten, noch weitere 6 Spiele in der Herren-Landesliga absolvieren und so „nebenbei“ die 6. Klasse des Fürstenfelder Gymnasiums bewältigen. Der Erfolg hat seinen Preis!

                                                                                          BRAVO DANI !!!   

Das Auswärtsspiel gegen die Böhlerstädter wurde wieder einmal von unserem Spielertrainer David Németh dominiert. Er konnte gegen Christoph Pichler, Klaus Eschbacher und Sebastian Haberl relativ sicher gewinnen. Daher führt er auch weiterhin ungeschlagen die Gesamtrangliste der LL mit 44:0 (!) an. Toni Radl hat nur gegen Sebastian Haberl verloren und somit durch seine beiden Siege gegen Pichler und Eschbach zwei wichtige Punkte beigesteuert. Für Daniela war dieses Mal nichts zu holen.

Wie erwartet wird sich nun das Quartett bestehend aus der Spielgemeinschaft Übelbach/Don Bosco 3 (42 Punkte aus 16 Spielen), Feldkirchen 2 (43/17), ATUS Fürstenfeld 1 (41/16) und der SPG Ü/D.B. 2 (40/16) den Titelgewinn untereinander ausmachen. Nach dem 6:4-Sieg der Feldkirchner unter Federführung von Tobias Siwetz (3:0) gegen Übelbach/Don Bosco 3 muss sich unser Team, das auf Grund der noch fehlenden Reife Danielas, die ganze Meisterschaft faktisch zu zweit gespielt hat, am 22. April, Stadthalle, 18:30, im direkten Aufeinandertreffen auf einen in Topform befindlichen David und auf einen über sich hinauswachsenden Toni verlassen können. Dass beide dazu in der Lage sind, haben sie in den bisherigen Partien schon vielfach unter Beweis gestellt. Man darf gespannt sein!

Kapfenberg 3 trat in der Stadthalle Fürstenfeld mit den beiden Jugendspielern Emilio WILDLING und Steven SCHLOFFER, beide aus der Talenteschmiede Langenwang, ohne dritten Mann an. Die an sechster Stelle der LL-Rangliste liegenden Obersteirer hatten offensichtlich Aufstellungsprobleme, sind aber trotzdem zu unserem Heimspiel angereist, so quasi unter dem Motto "Einen Versuch ist´s wert!" Beide Teams hatten bei der Aufstellung gepokert, das heißt sie haben nicht nach Papierform gespielt. Dadurch ist es zu einer spannenden Begegnung der beiden Jugendspieler Emilio und Daniela gekommen, die Daniela trotz heftigen Widerstands ihres Gegners - die beiden kennen sich nun schon einige Jahre - mit 3:1 für sich entscheiden konnte. Während Emilio bereits vier Siege auf seinem Konto hat, war es für Daniela der erste Sieg in der höchsten Herren-Spielklasse der Steiermark. Bravo Dani!

Die beiden Routiniers David NÈMETH und Toni RADL ließen das Doppel zwar gefährlich lange in indifferentem Zustand, verließen aber so wie bei allen ihren Einzelspielen die Spielbox mit einem 3:0-Erfolg. Damit liegt ATUS Fürstenfeld wieder einmal an der Spitze der Tabelle und erwartet in Kürze den programmierten Schritt zurück auf den zweiten Platz, da Don Bosco 3 derzeit mit einem Spiel weniger so gut wie sicher mit einem Punkt Vorsprung die Führung übernehmen wird. Da sowohl die  beiden Don-Bosco Teams (1.und 3.) als auch Feldkirchen 2 (4.) und unser Team (vorauss. 2.) jeweils 10 Siege aufweisen, wird der Kampf um den Meistertitel zu einem offenen, spannenden Schlagabtausch führen. Für uns werden die Schlüsselspiele nach Ostern, am Freitag, den 22.4., in der Fürstenfelder Stadthalle, gegen Feldkirchen bei Graz und am Freitag, den 29. 4., in Graz, gegen den Titelanwärter Don Bosco 3 eine Vorentscheidung bringen.

Unser Obmann Werner Voves musste kurzfristig als Betreuer des steirischen U-19 Teams (weiblich) für den Voitsberger Roland Moises einspringen. Für die Zweier-Mannschaft wurden Juliana Sarofem (Don Bosco-Graz), Larissa Regner (Unzmarkt) und unsere Daniela Mitar vom STTTV einberufen. Daniela, die erst einige Tage zuvor offiziell von ihrer zweiten Corona-Infektion "befreit" wurde und daher noch an erheblicher Restmüdigkkeit zu leiden hatte, verzichtete  auf ihren Einsatz in den Vorrundenspielen des Teambewerbes und kam daher nur im Doppel mit Juliana zum Einsatz. 

Im ersten Spiel gegen die Damen von NÖ 1, die mit der Favoritin auf den Einzeltitel Fang Molei an den Start gingen, waren wir von vorneherein Außenseiter. Lediglich Juliana Sarofem konnte einen knappen 5-Satz-Sieg gegen Jeniffer Henning einfahren. Das erwartete Ergebnis: 1:3

Das zweite Spiel gegen OÖ 2 stand lange auf Messers Schneide! Ein gleich zu Beginn bemerkenswerter 3:2-Erfolg von Katharina Regner gegen Celine Panholzer ließ uns noch hoffen. Ihre überraschend starke Schwester Aolin Panholzer konnte Juliana mit 3:1 bezwingen. Nach dem Doppel, das Juliana und Daniela für die Steiermark mit 3:1 gewinnen konnten, hing der Himmel für unsere Girls voller Geigen: 2:1-Führung! Danach folgte aber die kalte Dusche durch zwei äußerst unglückliche 5-Satz-Niederlagen! Juliana verliert auf 10 gegen Celine und Larissa in einem hochklassigen Kampf gegen Aolin auf 9, nachdem sie einen 4:7-Rückstand in eine 9:7-Führung verwandelte, schließlich aber doch mit Pech verlor. Durch diese beiden Niederlagen konnten wir nur mehr um die Plätze 5 bis 7 ins Rennen gehen. 

Da sich am Samstag Juliana nicht ganz fit fühlte, sprang nun Daniela als Einzelspielerin ein. Sie hatte die bereits mehrmals von ihr bezwungene Vanessa Tang aus dem Team Wien zunächst beinahe etwas unterschätzt, konnte schließlich aber doch recht eindeutig mit 3:0 gewinnen. Larissa gewinnt danach gegen Sofia Angerer glatt mit 3:0 und das Doppel war für Juliana und Daniela auch keine Problem (3:1).

Der Doppelbewerb verlief für Daniela Mitar und Jeniffer Henning (NÖ) katastrophal. Daniela konnte sich aus ihrer selbst gewählten Statistenrolle über alle drei Sätze hinweg nicht befreien, ergriff kaum die Initiative und setzte damit ihre Freundin Jeniffer unter Druck, dem diese aber nicht ganz gewachsen war. Sie verlieren in ihrer ersten Runde knapp, aber doch eindeutig gegen die taktisch gut eingestellten Oberösterreicherinnen Aolin Panholzer und Romy Reiter. Larissa Regner und ihre Kärntner Doppelpartnerin Lena Matitz wehrten sich tapfer und sehenswert gegen die als Nummer 2 gesetzten Juliana Sarofem und Michelle Kases und verlieren sehr unglücklich im 5. Satz auf 10(!). Dasselbe Ergebnis, aber in umgekehrter Weise, mussten die beiden leider im Semifinale hinnehmen. Sie verlieren denkbar knapp gegen Nicole Aolin Panholzer und Romy Josefa Reiter im 5. Satz mit 9:11. Immerhin bedeutete das BRONZE!

Der Mixedbewerb begann für die als Nummer 2 gesetzten Daniela Mitar/André Pierre Kases (den späteren Einzel-Sieger) mit zwei Siegen hintereinander recht vielversprechend. Im Halbfinale trafen sie aber auf nicht erwarteten und unbezwingbaren Widerstand und verlieren gegen die hervorragend eingestellten Tullner (NÖ) Lara Taborsky und Patrick Skerbinz im 5. Satz 12:14(!). Ein wesentlicher Anteil an diesem Sieg geht auf das Konto von Lara, die respektlos und erfolgreich die gefährlichen Aufschläge von André Pierre aggressiv retournierte, Daniela damit überrumpelte und den späteren U-19-Meister zu höherem Risiko und damit auch zu Fehlern zwang. Für Daniela bedeutet dieses Ergebnis immerhin BRONZE!

Die Vorrunde im Einzelbewerb konnte Daniela recht locker für sich entscheiden und gewinnt im Hauptbewerb ihre erste Runde gegen Lara Taborsky mit 4:2. Die Hoffnungen ihres Betreuers und ihres extra am Sonntag angereisten Bruders Stefan, eventuell doch gegen die Linz-Froschberg-Spielerin Romy Reiter eine Chance zu haben, waren aber bereits nach dem ersten Satz dahin. Romy spielte groß auf und gewinnt gegen die nun bereits sehr müde wirkende Daniela glatt mit 4:0. Unter die besten acht U 19-Spielerinnen Österreichs vorzustoßen, darf aber, wenn man bedenkt, dass Daniela noch weitere drei Jahre in dieser Altersgruppe spielen kann, als Erfolg gewertet werden. Larissa Regner kann sich durch einen knappen Sieg (4:3) gegen Elina Fuchs (Bgld) ebenfalls unter die besten acht Spielerinnen vorarbeiten, kommt aber über Michelle Kases, die sich im Einzel gegen Fang Molei den Titel (!) holen sollte, nicht hinweg. Juliana geht im Achtelfinale (unter den besten 16) gegen Aolin Panholzer zwar mit 2:0 in Führung, unterliegt schließlich nun ein weiteres Mal der stark verbesserten Oberösterreicherin mit 2:4. Ein bemerkenswerter Sieg gelingt der Bruckerin Dorotheea Alexandru, die gegen das aufstrebende Talent aus Tulln Nina Skerbinz die Oberhand behält und dadurch auch ihre Vorrunde gewinnen kann. Auch ins Achtelfinale vorgestoßen unterliegt sie aber nun gegen Celine Panholzer recht klar mit 0:4.

Ein kurzzeitiger Eklat, der innerhalb des steirischen Mädchen-Teams durch das ostentative In-Frage-stellen der fachlichen Kompetenz des Betreuers und das sportlich nicht ganz lupenreine Verhalten einer Spielerin während und nach einem Wettkampf zustande gekommen war, konnte bald neutralisiert werden, sodass einer positiven Gesamtbilanz dieser österreichischen Meisterschaft nichts im Wege steht.   

 

 

 

Der Samstag begann mit einer Hiobsbotschaft! Etwa um 7 Uhr 15 traf bei Familie Voves der Anruf von Daniela ein, in dem sie von dem kurz vorher eingetroffenen  positiven Ergebnis ihres PCR-Tests berichtete. Unser Spielertrainerobmann war im Dilemma! Was tun? Es galt nun viele Probleme zu bewältigen, bevor wir uns entschließen konnten, zu zweit anzutreten.

Was aber nun folgte, sollte uns für alle Unannehmlichkeiten entschädigen. Wer hätte sich das gedacht? Barbara und Veronika spielten gegen Voitsberg groß auf, gewinnen alle ihre Spiele und stehen bereits nach guten eineinhalb Stunden als Sieger fest. Für Veronika war natürlich Verlieren verboten, hatte aber verständlicherweise gegen die Ukrainerin Anastasiia Strutynska erhebliche Startschwierigkeiten, gewann aber schließlich doch mit 3:2 die Eröffnungspartie. Barbara war nach ihrem ersten gewonnen Spiel bereits warm und kann gegen die durch lautes Rufen allseits bekannte Anastasiia recht eindeutig mit 3:0 gewinnen. Das Spiel endet aufgrund der vorgegebenen w.o.-Niederlagen Danielas mit 4:2 für ATUS Fürstenfeld.

Die noch sehr junge Anastasiia, die schon seit Spielbeginn, im Herbst des Vorjahres immer wieder Siege für die Weststeirerinnen einfahren konnte, bekam die Brutalität des Krieges auf ihrer Flucht mit ihrer Tante und Cousine nach Voitsberg am eigenen Leib zu spüren. Sie lebt nun schon seit einer Woche in Voitsberg. Hier an einer TT-Meisterschaft teilzunehmen, war für sie bestimmt nicht einfach! Bravo Anastasiia!

Pünktlich, nun im Zeitplan begann das zweite Samstag-Spiel gegen die niederösterreichischen Damen der Spielgemeinschaft Unteres Triestingtal/Guntramsdorf. Gleich das erste Spiel brachte uns eine 1:3-Niederlage Barbaras, die gegen die in Hochform agierende Isabella Hauer keine Chance hatte. Aufgrund der beiden vorzugebenden w.o.-Niederlagen Danielas mussten wir nun die drei folgenden Spiele gewinnen, um die Möglichkeit zu haben, beim Stande von 3:3 das entscheidende Doppel zu erreichen. Eine in Hochform befindliche Veronika Tuslova eröffnete uns nun diese Chance, obwohl sie gegen Hauer in arge Bedrängnis geriet. Doch da kam ihr und uns gleichsam ex macchina ihr ehemaliger Trainer aus Tulln Andreas Hammerschmid zu Hilfe, übernahm indirekt die Betreuung und brachte durch seine Tipps Veronika wieder zurück auf die Siegerstraße. Danke Andi! Beim Gesamtstand von 3:3 kam es nun zum alles entscheidenden Doppel. Die Routine und das technische Können der ehemaligen tschechischen Jugend-Kaderspielerin gaben der phasenweise schwächelnden Barbara den nötigen Rückhalt, um den 3:1- Erfolg und damit den Gesamtsieg zu sichern. 

Gestärkt durch ein opulentes Abendessen in der Stiftstaverne des berühmten Klosters, durch geruhsamen, ausgiebigen Schlaf sowie durch ein gesundes und schmackhaftes Frühstück im Hotel Schlair musste die Heimmannschaft Kremsmünster mit dem Ärgsten rechnen. Und so kam es auch. Das sympathische Team aus Oberöstereich mit Doris Kronsteiner, Verena Rössner, Christine Murauer und ihrem Betreuer Otto Kefer hatte keine Chance: 4:2 für "Fürstenfeld zu zweit"!

Alles in allem war es ein riskantes Abenteuer, das Gott sei Dank gut ausgegangen ist! Nach den noch ausständigen Nachtragsspielen anderer Vereine, die uns den derzeit 2. Platz sicher strittig machen, werden wir als Ranglisten-Dritte zum letzten Durchgang der 2.BL-Damen.am 23. April nach Baden fahren.

 

Es lag eigentlich auf der Hand! Für den aus Salzburg zugezogenen Burgenländer Vinzent NEUPER (Geb. Jg. 2012) konnte unser steirischer JOSEFITAG in der Union-Halle Graz natürlich kein Feiertag werden. Bei seinem effektiven Sieg-Niederlagen-Verhältnis von 1:3 in Gruppe 4 muss man allerdings unserem Neuling zugestehen, dass er erstens von vorneherein gegen eine deutlich ältere Hanna Mrak (Deutschlandsberg) genau so wenig eine Chance haben konnte wie alle anderen Gruppenmitglieder und dass er zweitens in seiner Gruppe auch gegen die beiden aufstrebenden Talente aus der Heigl-Schule Feldkirchen Elias Deutsch und Cedric Arnaud ohne erfahrenen Betreuer antreten musste. Bei dieser Gelegenheit muss aber seinem Vater Walter Neuper großes Lob ausgesprochen werden, der als Fahrer und Betreuer eingesprungen ist, als es feststand, dass in unserem Verein niemand von den arrivierten Meisterschaftsspielern Zeit hatte. Schade, denn gerade in diesem Alter sind Spielerinnen und Spieler noch sehr auf die Hilfe von außen angewiesen. Spielt keine Rolle! Auf dem Weg nach oben haben Niederlagen noch niemandem geschadet!  

Beim Heimspiel gegen Deutschlandsberg präsentierte sich Toni RADL wieder in Topform, nachdem es bei einigen Partien in letzter Zeit ganz und gar nicht nach Wunsch gelaufen war. Großartige Ballwechsel  schloss Toni sehr oft mit technisch glanzvollen und theatralischen Abschlussbällen ab, was die Zuseher mit ungewöhnlich lang anhaltendem Applaus quittierten. Nicht nur die beiden Spiele gegen Kevin Kronawetter (3:0), einen äußerst sicheren Topspin-Spieler aus der Halbdistanz, und gegen den Ex-Düsseldorfer Jochen Heinzig (3:0), dessen Material Toni sehr klug neutralisieren konnte, sondern im besonderen Maße das Spiel gegen Michael Strauss (3:2) ließen unseren Senior zur Hochform auflaufen.

Dass unser Spielmacher David NÉMETH aus der Sicht der von ihm verwöhnten Zuseher seine Spiele gewinnen m u s s und der mit sensationellen 39 Siegen (!) und keiner einzigen Niederlage die steirische Einzelrangliste anführt, erzeugt auch in einem abgebrühten und erfahrenen Profi Druck, sehr hohen Erwartungsdruck! Die Art und Weise wie unser Spielertrainer aus Szombathely damit umgeht, verdient großen Respekt. Er gibt nur einen einzigen Satz gegen den sich heftig wehrenden und sehr gut spielenden Kevin Kronawetter ab, gewinnt daher das Spiel mit 3:1 und die beiden anderen mit dem gewohnten 3:0-Ergebnis. In seinem Heimatland Ungarn kennen ihn seine TT-Kollegen aus längst vergangenen Tagen übrigens unter dem Spitznamen "ICE" (sprich ITZE), da er nach Budapest, zum Kadertraining des ungarischen Verbands, immer mit der Bahn, mit dem äußerst schnellen ICE angereist kam. Bravo ITZE! Wir sind sehr stolz auf dich! 

Vorbildhaft agiert zur Zeit Daniela MITAR, die es immer wieder schafft, trotz der Überlegenheit der meisten Herren der Liga, sich zu motivieren, nicht aufzugeben und damit hin und wieder knapp an Satzgewinne heranzukommen. Ganz chancenlos war sie auch dieses Mal nicht, aber die sich anbahnende Infektion mit Covid 19 dürfte sie doch erheblich eingebremst haben. Am nächsten Tag in der Früh verhinderte das positive PCR-Ergebnis ihre Teilnahme an der Damen-Bundesliga in Kremsmünster. Alles Gute und baldige Genesung wünschen wir alle unserer DANI!

Wir, seine Vereinskollegen und Freunde, wissen Bescheid: Toni betont immer wieder, dass er gegen Don Bosco ganz einfach nicht spielen mag. Woher diese innere Abneigung kommt, hat uns Toni schon einige Male zu erklären versucht. Leider hat diese seine Aversion während des Spiels in Graz sportlich unschöne Szenen hervorgerufen, die unserem ewig jung gebliebenen Oldie, der übrigens noch immer zu den besten steirischen TT-Spielern gehört, nachträglich sicher leid getan haben. Das Spiel ist vorbei, wir haben gegen keine schwache Mannschaft 3:6 verloren, die Wogen haben sich geglättet, wir liegen in der Rangliste derzeit sogar in Führung, die zwar nicht lange halten wird, da das Team Don Bosco 3, als programmierte Aufsteiger in die 2. Bundesliga, zwei Spiele weniger ausgetragen hat, es gibt also keinen Grund die Köpfe hängen zu lassen. Die Frühjahrsmeisterschaft hat, verzögert durch Corona, erst begonnen. Es liegen noch 9 (!) Spiele vor uns.

Da Toni diese Mal total ausgelassen hat und Daniela gegen diese Spitzenmannschaft von vorneherein chancenlos war, blieb es wieder einmal an David  NÉMETH  hängen, für Siege zu sorgen. David gewinnt gegen Edgar WALTER mit 3:0, gegen den immer noch exzellent spielenden Don Bosco-Obmann Armin Siari mit 3:1 und gegen den jungen Manuel Matlschweiger ebenfalls mit 3:1. Man kann es nicht oft genug betonen: David Németh, nun auch jenseits der 40, spielt ohne Training (!) phänomenal und könnte sicher auch in der Bundesliga erfolgreich mitmischen. David liegt noch immer ungeschlagen mit einem Verhältnis von 36:0 an der Spitze der Rangliste! 

Freitag, Stadthalle Fürstenfeld, 18:30: Günther RATH, unser Spielführer der Gebietsliga Südost, hatte an diesem Wochenende viel zu tun. Zunächst kümmerte er sich darum, für Freitag die beiden Mannschaften AFUE 2 und AFUE 3 zu besetzen, was gar nicht so einfach war. Schließlich sorgte das 3er-Team gleich für einen Knalleffekt und ging mit 2:0 im Doppel (Klaus/Robin gegen Jakob/Stefan) in Führung. Sie konnten aber diesen Vorsprung nicht halten und verloren doch noch mit 2:3. Auch wenn in der Folge alle Einzel-Zweikämpfe an Jakob RATH, Kleinsteinbach, Stefan SCHNECKER, Rudersdorf-Bergen und Martin BRAUN, Deutsch-Kaltenbrunn-Bergen, gingen, konnte AFUE 3 mit Günther RATH, Kleinsteinbach, Klaus Dieter BALDIN, Dobersdorf, ehem. Heiligenstadt bei Wolfsburg, D, und ihrem "Enkerl" Robin ROCH, als einzigem indigenen Fürstenfelder, einige Satzgewinne wie folgt auf ihr Konto verbuchen: Klaus-Dieter nahm dem wegen der Maturavorbereitung große Trainingsrückstände aufweisenden Martin gleich zwei Sätze ab und Günther konnte durch einen Satzgewinn gegen unseren "Serviceman" Stefan einmal anschreiben. Robin gewährte dem gestressten Martin durch seine Niederlage, beim Stand von 1:2, im 3. Satz, bei einer 9:5-Führung (!)  einen 3:1-Erfolg. Der 7:0-Erfolg der Zweier-Mannschaft entspricht also dem tatsächlichen Kräfteverhältnis nur bedingt, reicht aber aus, um den 2. Platz im Gesamtklassement abzusichern.

Samstag, Sporthalle des BRG Weiz, 14:00: Über viele Jahre hinweg waren wir es gewohnt, gegen Raika Weiz hohe Niederlagen zu beziehen. Ein Sieg gegen den übermächtigen, ehemaligen ungarischen Spitzenspieler Tibor SZARKA zu erringen, war von vorneherein ein Ding der Unmöglichkeit. Da sich im Team der Weizer auch Soos BARNABAS, ein weiterer ungarischer Legionär, häuslich niedergelassen hat und mit Hermann WIESENHOFER ein erfahrener Eigenbauspieler zur Verfügung steht, waren hohe Niederlagen für uns vorprogrammiert. Dieses Mal ließen aber unsere Spieler Jakob RATH, Stefan SCHNECKER und der junge Robin ROCH aufhorchen. Es begann gleich mit einer ersten Überraschung im Doppel, das mit 3:2 an RATH/SCHNECKER geht. Robin verliert zwar sein Einzel gegen Barnabas mit 1:3, wobei aber sein Satzgewinn, seine aggressive Spielweise und ganz allgemein die deutlich erkennbare Leistungssteigerung sehr bald einen sensationellen Sieg erwarten lassen. Stefan gewinnt überraschend sicher gegen Wiesenhofer mit 3:0. Der erfahrene Weizer konnte  seinerseits überraschend mit der gefährlichen Verteidigung Jakobs geschickt umgehen und gewinnt nach langem Hin und Her mit 3:2. Genau diese Verteidigung, mit der Jakob nun schon längere Zeit auch im Training schöne Erfolge erringt, war es aber, die den beiden Ungarn große Probleme bereiten sollte. Und die Überraschung, nein, die Sensation gelingt! Jakob fügt dem über viele Jahre unschlagbaren Tibor Szarka, dem ehemaligen Trainer unseres David Németh, eine deutliche 3:1-Niederlage zu! Sein Sieg gegen den ebenfalls machtlosen Soos Barnabas war nur die logische Folge des Sieges gegen Tibor. 

Das Spiel wurde zwar mit 4:6 verloren. Diese Niederlage tut aber nicht weh - Bravo Jakob! Bravo Stefan! Bravo Robin! Der zweite Gesamtrang ist nun fix!     

Eine äußerst schwierige Aufgabe wartete auf Robin Roch (Jg. 2007), der das erste Mal in der höchsten Leistungsgruppe der steirischen Nachwuchsspieler, in der Gruppe 1 bzw. Gruppe U19, antreten musste. Schafft er es, den Klassenerhalt zu erreichen oder heißt es absteigen in die Gruppe 2? Das war die Gretchenfrage! Ganz knappe Niederlagen gegen die "Superstars" der steirischen Jugend, bei denen er aber immer wieder einen Satzgewinn verzeichnen konnte, prägten den Beginn dieses Turniers. Dann aber stellten sich auch einige Siege ein und am Ende stand das erfreuliche Ergebnis fest. Robin belegte den 5.Platz, bleibt aber mit sehr großer Wahrscheinlichkeit leider nicht in der Spitzenklasse, da dieses Mal 4 Spieler absteigen müssen, da einerseits Mariia Lytwyn (Indigo Graz) auf Grund einer internationalen ÖTTV-Verpflichtung und unsere Daniela Mitar wegen der Teilnahme an den Staatsmeisterschaften in Klagenfurt entschuldigt waren und andererseits zwei Plätze für die Aufsteiger bereitgehalten werden müssen.  Um den schwierigen Wiederaufstieg zu schaffen, muss Robin aber noch an der Sicherheit arbeiten. Ein scharfer Topspin ist in dieser Gruppe einfach zu wenig! Da weht eben schon ein rauer Wind! Ein herzliches Dankeschön an seinen "Privattrainer"

Balács HETYESY

 

Und nun zu unserem jüngsten Meisterschaftsteilnehmer! Vinzent Neuper (Jg. 2012), er trainiert erst seit sehr kurzer Zeit bei uns im Verein und lieferte bereits einige positive Überraschungen. Was ihm aber nun, bei seinem ersten Antreten beim Styria Cup, in Gruppe 5 bzw. U11 gelungen ist, fällt beinahe in die Rubrik Sensation! Sein Fleiß beim Training hat sich bezahlt gemacht! Er spielte sich von Sieg zu Sieg und erst beim Stande von 4:0 (4 Siege und keine Niederlage) musste  er sich nur äußerst knapp dem französischen "Legionär" von Feldkirchen bei Graz Cedric ARNAUD, einem "Routinier", der schon mehrere Monate Wettkampfpraxis aufzuweisen hat, geschlagen geben. Diese Niederlage war aber für Vinzent nicht besonders tragisch, da er mit einem Gesamtergebnis von 6:1 den hervorragenden 2. Platz belegte, der ihn zum Aufstieg in die 4. Gruppe berechtigt. Die Vereinsleitung gratuliert ihm sehr herzlich und bedankt sich bei seinem Trainer

David NÉMETH.

In Klagenfurt, bei den Staatsmeisterschafen der Allgemeinen Klasse, spielte Daniela zunächst groß auf, gewinnt, übrigens als einzige Steirerin, ihre Vorrunde vor Julia Suppnig (K) und Vanessa Tang (W), kommt im Mixed mit ihrem hervorragenden Partner Andre Pièrre Kases (OÖ, derzeit  BL in Oberwart, Bgld.) eine Runde weiter und schlittert aber anschließend ins Chaos. Die Hoffnung, mit ihrer Wiener Partnerin Sophie Schuster das Doppel-Viertelfinale zu erreichen, zerschlug sich leider bereits in der ersten Runde. Ganz knapp mussten sie sich als erklärte Favoritinnen gegen die beiden Kärntnerinnen Schätzer und Vouk im fünften Satz mit 9:11 geschlagen geben. Diese große Enttäuschung dürfte schließlich auch der Auslöser für das kraft- und saftlose Spiel Danielas in ihrem ersten Einzel gewesen sein. In der ersten Hauptrunde wurde sie zu ihrer Doppelpartnerin Sophie Schuster (kommt aus dem Lehrersportverein Wien) gelost, die mit der müde und motivationslos agierenden Daniela keine Probleme hatte und sie mit 0:4 (-3, -3, -8, -3) aus dem Hauptbewerb warf.

Auch wenn man mit der Tatsache, dass Daniela immerhin unter den besten Damen Österreichs zunächst eine äußerste gute Figur machte, sehr zufrieden sein durfte, waren die Zuseher, die einige Spiele per Livestream mitverfolgen konnten, doch einigermaßen enttäuscht. Der einhellige Tenor: "Da wäre mehr drinnen gewesen!" Schade, eine weitere Chance, nun doch endlich, das RCL-Punkte-Konto etwas auszubauen, ist leider dahin. Nach wie vor sind aber ihre Vereinskollegen und auch ihr Trainer David Németh überzeugt, dass es nur mehr eine Frage der Zeit ist, bis Daniela den großen Coup landet, vorausgesetzt sie bewältigt einerseits ihre psychischen Defizite, sprich unnötige Nervosität und andererseits auch ihre konditionellen Probleme, die nach wie vor vorhanden sind. "Dani, gib nicht auf! Du stehst kurz davor, eine Wand niederzureißen und damit große Erfolge zu erringen. Dass du die nötigen technischen Fertigkeiten beherrschst,  hast du gerade in den Spielen der Herren-Landesliga schon mehrmals bewiesen. Um ganz vorne mitzumischen, muss man eben auch Dinge trainieren, die man nicht so mag", meint ihr alter, aber erfahrener Trainer Werner Voves und wünscht ihr alles Gute für die nun vor der Tür stehenden österreichischen Jugendmeisterschaften. Ein gutes Abschneiden bei den U19- und U17-Meistershaften könnte die Tür für eine Teilnahme an der Jugend-EM in Novisad weit aufstoßen...

Einmal mehr schlug sich unsere LL-Mannschaft sehr erfolgreich im Heimspiel gegen Indigo! Ein alle überragender David Németh legte wie schon so oft den Grundstein für diesen 6:3-Erfolg gegen die Grazer. Ohne Satzverlust präsentierte sich der ehemalige ungarische A-Liga-Spieler in Top-Form und gewinnt gegen Nikolaus Kalogeropoulos, Markus Schätzer und Florian Nickel jeweils mit 3:0. Toni Radl gewinnt gegen Nickel und Schätzer glatt mit 3:0 und muss sich nur gegen Niki Kalogeropoulos mit 1:3 geschlagen geben. Da die beiden auch das zu Beginn gespielte Doppel mit 3:0 für sich entscheiden konnten, war unserem Team der Sieg nicht mehr zu nehmen. Daniela Mitar war wieder einmal knapp dran, ihren ersten Sieg in der steirischen Landesliga der Männer zu landen, spielte modernes Angriffstischtennis, gewinnt sogar gegen Markus Schätzer einen Satz, verliert einen weiteren nur knapp auf 9 und verliert den dritten Satz mit vier bis fünf Glücksbällen des Kärntner Bauingenieurs wiederum hauchdünn. 

ATUS Fürstenfeld 1 liegt nun punktegleich (31 P.) mit dem führenden Team Don Bosco 3 an an 2. Stelle der Gesamtrangliste. Allerdings haben die Grazer ein Spiel weniger ausgetragen und werden daher voraussichtlich demnächst den Drei-Punkte-Unterschied wieder herstellen. Hinter unserem Team lauert Don Bosco 2 mit nur drei Punkten Rückstand. Don Bosco - Graz hat uns eingekesselt!

Beim 2. Durchgang der BL traten wir zunächst gegen die klaren Favoritinnen um den Aufstieg in die A-Liga Wiener Neudorf (NÖ) an. Da sich dieses Team, wie bereits berichtet, im Jänner mit der oftmaligen Ex-Europameisterin Valentina POPOVA verstärkt hatte, war für uns natürlich nichts mehr zu holen.  Ganz so tragisch wurde es schließlich gar nicht, denn es gelang sowohl unserer Legionärin Veronika Tušlová (CZE) als auch Barbara Voves, Jeniffer Henning, die Nummer Drei der Niederösterreicherinnen zu bezwingen und somit hieß es am Ende 2:4, ein Achtungserfolg war es allemal! Knapp an einem Sieg vorbeigeschrammt ist Veronika gegen die "andere Legionärin" der Wiener Neudorfer, die bislang ohne Niederlage agierende Viktoria Truzsinszki: 2:3 beachtlich!

Die gute Form Veronikas hielt phasenweise auch noch gegen unsere nächsten Gegnerinnen aus Feldkirch (Voralrberg) an. Sie gewinnt knapp gegen Sibel Sallamaci mit 3:2, kann aber schließlich noch einen weiteren Sieg (3:1) gegen die aus China stammende Angriffsspielerin Lian Jin hinzufügen. Da sowohl Barbara als auch Daniela Mitar Viola Amann, die Nummer Drei aus dem Ländle, bezwingen konnten, hieß das Resultat daher 4:2 für ATUS Fürstenfeld!

Am Sonntag Vormittag traten wir schließlich gegen Kirchbichl (Tirol), die unmittelbaren Gegnerinnen im Kampf um den 3. Gesamtrang, an. Warum die Vorarlbergerinnen die Aufstellung umgedreht hatten, ist uns zwar zunächst nicht ganz klar geworden, denn das hat uns in die Hände gespielt. Somit blieb zwar die als Nr. 3 aufgestellte Martina Kapfinger unbesiegt, ihre beiden Assistentinnen Nicola Salzburger und Theresa Genser mussten allerdings gegen Veronika und jeweils gegen Barbara (Nicola) und Daniela (Theresa) eine Niederlage einstecken. Unser 4:2-Erfolg hat unseren dritten Gesamtrang in der Tabelle abgesichert.

Die Quali für den so genannten Styria-Cup, die höchste Nachwuchsliga der Steiermark, ging in der Fürstenfelder Stadthalle über die Bühne. Einen Tag nach ihrem erfolgreichen Abschneiden bei der NL-Süd in Graz, wollten die beiden Talente Neuper und Bertha es nun auch in der wesentlich höheren Spielklasse versuchen. Für Theodor war es in erster Linie ein Erfahrungsammeln, da er durch eine für ihn unglücklich verlaufende Zusammenlegung von Leistungsgruppen unter die Besten der Besten (U15 bis U19!) gelost wurde. Somit blieb es bei einem fruchtbaren Lernprozess,  der ihm aber für die kommenden Trainings die anzustrebenden Ziele vorgeben wird. Theo, jetzt heißt es Vollgas eben!

Unter den Jüngeren gelang es Vinzent in der Gruppe U11+U13 mit 5 Siegen und 4 Niederlagen, abermals ein beachtliches Ergebnis zu erzielen. Vinzent, trainiere weiterhin so fleißig und du wirst noch viel Freude haben beim Tischtennisspielen!

Zusammenfassend darf also festgestellt werden:  ATUS Fürstenfeld freut sich über das gute Abschneiden der beiden Talente und wünscht weiterhin viel Erfolg und Freude am Spiel! 

Ein großes Dankeschön ergeht an alle jene Helfer, die unseren Turnierleiter Stefan Schnecker hervorragend unterstützt haben. 

Zunächst fuhren beide Neueinsteiger mit einem doch etwas mulmigen Gefühl nach Graz zu ihrem ersten Turnier. Kaum war der erste Sieg eingefahren, war aber jeder Anflug von Nervosität vorbei und sowohl Vinzent Neuper (10 Jahre), aus Mogersdorf und Theodor Bertha (13 Jahre), aus Neudau konnten gleich bei ihrem ersten Antreten ausgezeichnete Platzierungen erreichen. Gut betreut in der Grazer Union-Halle von Markus Schwarz und Stefan Schnecker holte sich Vinzent den 2. Platz in der Gruppe 4 (U 11) und Theodor den 4. Platz in der Gruppe 3 (U15). Obmann Voves und Trainer Németh hatten mit einem guten Abschneiden insbesondere bei Vinzent auf Grund seiner guten Trainingsleistungen während der letzten Monate zwar gerechnet, dass er aber gleich mit der Silbernen nach Hause fahren würde, ist nun doch eine große Überraschung! Bravo Vinzent! Für Theodor, der erst einige wenige Trainingseinheiten absolviert hatte, sollte diese Teilnahme eigentlich nur ein Kennenlernen der Wettkampfszene sein. Umso größer war die Überraschung, als es in der Endabrechnung geheißen hat Platz 4 - Bravo Theodor! Mach weiter so!

 

Mit diesem Resultat hat wohl keine der beiden Mannschaften gerechnet, weder die mit einem Spieler weniger angetretenen "Postler" und schon gar nicht die sich dadurch im Vorteil wähnenden Fürstenfelder. Der erste Warnschuss erfolgte gleich im Doppel. Toni und David konnten zueinander nicht finden und verloren glatt gegen Andreas UNTERWEGER und Almualem YAMAN mit 0:3. Das erste Einzel deutete aber noch kaum auf das für uns enttäuschende Endresultat hin, denn unsere Nachwuchsspielerin Daniela MITAR (1425 RCL-Punkte) leistete gegen den haushohen Favoriten Yaman (1725 RCL-Punkte) nicht nur erbitterten Widerstand, nein, sie hatte im fünften Satz sogar beim Stand von 10:8 zwei Matchbälle! Schade Dani, aber mach´ so weiter, deine Leistungskurve zeigt steil nach oben. Ein frommer Wunsch des Obmanns: Um ganz nach oben zu kommen, fehlt noch konsequentes Konditionstraining!

Wie gewohnt präsentierte sich unser Spielertrainer David NÉMETH wieder in Topform. Er hatte mit den beiden Grazern keine Probleme und gewinnt gegen beide mit 3:0! Enttäuscht und mit seiner Leistung sicher nicht zufrieden wird wohl unser Toni RADL gewesen sein. Er verliert gegen beide Gegner recht klar mit 0:3 bzw. 1:3.

Mit diesem Spiel ist, verzögert durch die Corona-Einschränkungen, erst der Herbstdurchgang abgeschlossen. Betrachtet man nun die Tabelle (siehe unten) dürfen wir mit unserem Landesliga-Team wohl mehr als zufrieden sein. Wer hätte sich das zu Beginn der Saison gedacht? Mit dem 2. Gesamtrang  hatte wohl niemand gerechnet!

Als Obmann darf ich daher dem Team gratulieren und für die nun beginnende Frühjahrssaison alles Gute wünschen!

 

Mannschaftstabelle: Landesliga Herren - 2021/2022 (Runden einschränken)

Rang

Mannschaft

T-Abk.

Sp

S

U

N

Sp-V

P

1.

SG Übelbach/Don Bosco 3

SGÜDB3

11

9

2

0

65

:

27

31

2.

ATUS Fürstenfeld 1

AFUE1

11

7

3

1

61

:

39

28

3.

TTC Feldkirchen 2

FKI2

11

7

2

2

57

:

38

26

4.

SG Übelbach/Don Bosco 2

SGÜDB2

10

6

1

3

50

:

32

23

5.

HiWay Grill Kapfenberg 4

KAPF4

10

4

2

4

42

:

36

20

6.

USV Indigo Graz 1

IND1

11

2

5

4

46

:

55

20

7.

SPG Zeltweg/Unzmarkt 1

SZU1

9

4

2

3

38

:

41

19

8.

POST SV Graz 1

POS1

10

3

3

4

42

:

47

19

9.

HiWay Grill Kapfenberg 3

KAPF3

10

3

2

5

36

:

46

18

10.

SV Leoben 2

LEO2

11

1

4

6

36

:

58

17

11.

SK TT Deutschlandsberg 1

DLB1

11

2

1

8

34

:

55

16

12.

SV Leoben 3

LEO3

11

1

1

9

28

:

61

14

 

Einzelrangliste Landesliga Herren - 2021/2022

Rang

Name

Nat.

Passnr.

T-Abk.

Sp

S / N

RC-Wertung

AK

1.

Nemeth David

HUN

3693

AFUE1

11

30

:

0

2318

±

155

 S40

2.

Hold Tobias

AUT

4311

KAPF3

8

17

:

2

1853

±

56

 U152

3.

Klemm Kevin

AUT

2024

FKI2

10

22

:

5

1863

±

51

 

4.

Nöst Alexander

AUT

2554

SGÜDB2

7

14

:

3

1887

±

61

 

5.

Eibegger Matthias

AUT

2759

SGÜDB3

8

16

:

4

1810

±

59

 

6.

Hufnagl Stefan

AUT

2955

LEO2

11

21

:

9

1773

±

46

 

7.

Matlschweiger Manuel

AUT

3527

SGÜDB3

9

16

:

6

1737

±

46

 U211

8.

Egger Gernot

AUT

1223

SZU1

6

12

:

4

1908

±

66

 

9.

Haberl Sebastian

AUT

4144

KAPF3

8

13

:

6

1730

±

41

 U171

10.

Cirar Christian

AUT

1798

SZU1

8

15

:

7

1837

±

54

 

 

BRAVO DAVID !!!                  

Gleich vorweg möchten alle Betreuer und Teilnehmer des steirischen Nachwuchsturniers unserem Pechvogel ADAM TORBICS gute Besserung wünschen. Als haushoher Favorit der Gruppe3 musste er nach seinem zweiten Spiel aus dem Bewerb ausscheiden. Was war passiert? Kann man sich beim Tischtennis überhaupt verletzen? Ja, man kann, wenn auch nur ganz selten! Um den Ball zu holen, sprang Adam über die Bande und kippt dabei mit dem rechten Fußgelenk nach außen um. Viele Sportler kennen diesen Schmerz! Adam hat den Satz noch fertig gespielt und gewonnen, nach Betrachtung des stark angeschwollenen Gelenks war aber an ein Weiterspielen nicht zu denken. Ab ins Spital zum Röntgen!

Daniela MITAR war wie zu erwarten sechs Spiele lang in der Leistungsgruppe  U 19 unterfordert und musste sich nur in der letzten Begegnung gegen das 11jährige "TT-Wunderkind" Mariia LYTVYN (Indigo Graz) glatt mit 0:3 geschlagen geben. Das bedeutet in der Endabrechnung Platz 2. Konditionstraining, eine von mehreren Möglichkeiten, den Rückstand gegen die äußerst sichere, um vier Jahre jüngere Angriffsspielerin, zu verringern, wird leider von unserer Dani, konsequent außer Acht gelassen. 

Robin Roch, wird langsam aber sicher zum Trainingsweltmeister! Betreuer, Vereinskollegen und seine Eltern müssen sich nach seinem an und für sich guten 2. Platz in der Leistungsgruppe U 17 fragen, warum Robin seine im Training hervorragenden Leistungen kaum umsetzen kann. Seine Krise wurde bereits im ersten  Spiel gegen Raphael Seidl (Indigo Graz) evident. Gerade noch rechtzeitig konnte er einen 0:2-Rückstand, in den er durch konsequentes Schupfen (!?) geraten war, durch seinen VH-Spin in ein 3:2 verwandeln. Taktisch und technisch total konfus agierte Robin schließlich gegen Robin Felber (Post Graz) und musste sich mit 2:3 geschlagen geben. Nun wissend, dass der Gruppensieg vergeben war, spielte er nun für seine Betreuer provozierend lustlos gegen Hanna Mrak (Deutschlandsberg), die er erst im fünften Satz besiegen konnte. Schließlich reichte auch der 2. Platz für den Aufstieg in die Gruppe 1, in der sich Robin aber warm anziehen wird müssen...

Yannik GRABNER begann sehr vielversprechend, musste aber schließlich doch seiner recht kurzen Vereinszugehörigkeit Tribut zollen. Zu viele Elemente aus dem Hobby-Tischtennis konnten noch nicht ausgemerzt werden, sodass die Betreuer seiner Gegner, keine Probleme hatten, die richtigen Tipps zu geben. Nun heißt es ganz einfach mit Geduld und Fleiß weitermachen, dann wird es bald nicht mehr wie dieses Mal der undankbare 4. Rang, sondern ein Platz auf dem Podest. Ein nicht zu verachtender Erfolg ist aber trotzdem sein Verbleib in der Gruppe, sodass er das nächste Mal wieder seine Chance bekommt.

Adam TORBICS: Wie es mit Adam nun weitergeht steht noch nicht fest. Wichtig ist nun nur, dass er möglichst bald wieder ganz gesund wird. Alles Gute von uns allen!

Allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, allen Bäckermeistern (Stefan Schnecker!) und Bäckermeisterinnen, allen österreichischen und deutschen ATUS-Betreuern

 v i e l e n  D a n k  ! ! ! 

 

 

Langsam aber sicher muss den beiden treuen Zusehern Günther RATH und Klaus Dieter BALDIN die perfekte Performance unseres Spielertrainers David Németh "unheimlich" werden. Locker und souverän setzt sich der ehemalige ungarische A-Liga-Spieler im Nachtragsspiel gegen alle seine Leobener Gegner in der höchsten steirischen Spielklasse durch und liegt noch immer ungeschlagen mit einem Sieg-Niederlagen-Verhältnis von 28:0 (!) an der Spitze der Einzelrangliste. Gegen die Obersteirer ("Hochsteirer"?) gab er im Heimspiel keinen Satz ab und gewinnt jeweils mit 3:0 gegen den Nachwuchsspieler Nico HARECKER, gegen den Montanistik- Studenten aus Kärnten Thomas VOUK und auch gegen den ehemaligen Senioren-Weltmeister Reinhard SORGER (im Doppel, 2012, Stockholm, mit Stanislaw Fraczyk).

Besonders erfreulich ist auch, dass sich unser Toni RADL von seinem Ausrutscher im letzten Spiel gegen Don Bosco mehr als nur erholt hat, denn er spielte groß auf und gewinnt seine Spiele gegen Harecker und Sorger ebenfalls mit 3:0. Bravo Toni - mach so weiter  - wir freuen uns mit dir!

Unsere große Nachwuchshoffnung Daniela MITAR nähert sich Schritt für Schritt ihrem ersten Sieg in der Herren-Landesliga. Das konnte sie ganz besonders gegen den zunächst dominierenden Vouk unter Beweis stellen. Mit zunehmender Dauer der Begegnung gewöhnte sich Dani nämlich daran, dass der "Leihspieler" aus Velden einerseits über einen äußerst rotationsfreudigen RH- und VH-Spin verfügt und andererseits aus der Halbdistanz ihre scharfen VH-Topspins und Abschläge sehr sicher retourniert. Beim Rückstand von 0:2 hätte sie es beinahe geschafft die Partie zu drehen. Sie gewinnt den technisch hochklassigen dritten Satz mit 17:15 und verliert leider den vierten Satz nach Aufholjagd von 3:9 (!) im Nachspiel mit 11:13. Mit dieser Form könnte die 15-jährige Gymnasiastin auch in der 2. Damen-Bundesliga (12./13.2., Voitsberg) und bei den Staatsmeisterschaften der allgemeinen Klasse (Klagenfurt, 6./7.3.) für so manche Überraschung gut sein!

Derzeit liegt unser LL-Team mit einem Rückstand von 5 Punkten, allerdings mit einem Spiel weniger, hinter Don Bosco-Graz auf dem hervorragenden 2. Platz. Nach dem nächsten Nachtragsspiel, auswärts gegen Post Graz, könnte sich der Abstand zu Platz 1 auf 2 Punkte verringern. 

Am Beginn eines für unser Team enttäuschend verlaufenden Wochenendes in Hainfeld (NÖ) stand die Partie gegen Indigo Graz, die zunächst gleich einen überraschend eindeutigen Sieg (1:3) der 11jährigen Mariia Lytvyn - sie wird am 29. Juli 12 -  über unsere Daniela Mitar bringen sollte. Äußerst stark spielte unsere unmittelbar vor dem Turnier von einem vierwöchigen Urlaub aus Sri Lanka zurückgekehrte tschechische Legionärin Veronika Tušlová, der es gelang sich für die Niederlage im Herbst bei Chiu-Ying Yang mit 3:0 zu revanchieren. Die  gar nicht gute physische und psychische Verfassung Barbaras wurde gleich in ihrem ersten Spiel gegen die groß aufspielende Tugsjargal Dashzeveg evident. Mit Ach und Krach konnte sie gegen die Nummer 3 der Grazer doch noch mit 3:2 gewinnen. Die nächsten drei Spiele verliefen nach Papierform, sodass das Doppel beim Stand von 3:3 die Entscheidung bringen musste. Leider konnten Veronika und Barbara einen Vorsprung sowohl im vierten (9:6) als auch im fünften Satz (10:8) nicht nach Hause bringen und somit hieß es am Ende 4:3 für Indigo.

Die Chancen auf ein eventuelles Aufsteigen als Sieger der 2.BL in die A-Liga waren zwar ohnehin durch die ab Jänner mit Valentina Popova verstärkten Wiener Neudorferinnen nicht mehr vorhanden, trotzdem hätten wir uns noch eine kleine Chance ausgerechnet, den 2.Platz zu ergattern. Dieses Ziel ist nun durch die in der Folge erlittene 2:4-Niederlage gegen die punktegleichen Hainfelderinnen so gut wie unerreichbar geworden. Mit äußerst knappen Satzergebnissen musste Veronika gegen Claudia Steinbacher, die Nummer 1 bei Hainfeld, eine 1:3-Niederlage hinnehmen. Daniela gewinnt durch ein sehenswertes Spiel gegen Lisa Fuchs mit 3:1 und Sandra Fuchs revanchiert sich bei Barbara für die Herbstniederlage mit 3:1. In großartiger Form präsentierte sich schließlich Daniela im Match gegen die haushohe Favoritin Claudia Steinbacher, spielte unglaubliche Konterbälle, musste sich aber schließlich doch ganz knapp mit 2:3 geschlagen geben. Die bereits oben erwähnte Verfassung Barbaras ließ es leider nicht zu, das letzte Spiel gegen Lisa Fuchs (1:3), gegen die sie im Herbst kaum Probleme hatte, unserem Konto gut zu schreiben. Zum Doppel ist es daher nicht mehr gekommen: 2:4! 

Am Sonntag gegen Oberpullendorf nahezu dasselbe Bild! Echt zufrieden konnte Betreuer Voves nur mit der Leistung Danielas sein, die zwar das für sie so wichtige Spiel gegen Julia Dür knapp mit 2:3 verlor, den Zusehern aber hochklassiges Tischtennis präsentierte. Es fehlt ihrem Angriff nur mehr ein bisschen an Sicherheit, technisch und taktisch sind kaum mehr Fehler zu bemerken. Gegen Pauline Tajmel hatte sie keine Probleme. Sie gewinnt mit 3:0. Veronika hatte wiederum mit der Nummer 1 der "Burgenländerinnen" Julia Dür (sie ist Salzburgerin) kein Nachsehen (3:0), musste sich aber gehörig plagen, um gegen die stark verbesserte Elina Fuchs zu reüssieren (3:2!). Elina gewinnt auch gegen Barbara mit 3:1, Tajmel war aber für Barbara doch (noch) um eine Nummer zu klein (3:0). Beim Stand von 3:3 ging es nun abermals an diesem Wochenende in das entscheidende Doppel. Dieses Mal war Daniela die Doppelpartnerin Veronikas. die beiden konnten den nun doch etwas versöhnlichen Gesamtsieg (4:3) durch ihren 3:1-Erfolg fixieren.  

Schade! Das erste Heimspiel der Frühjahrssaison 2021/22 brachte eine knappe Niederlage gegen die Grazer, die mit Edgar Walter, Lisa Storer und Manuel Mattlschweiger antraten.

Ein rabenschwarzer Tag für Toni Radl, der ganz und gar nicht zu seiner Normalform finden konnte und durch sein verhaltenes "Hybridspiel" zwischen Angriff und Verteidigung ins Dilemma schlitterte. Es begann mit einer nur scheinbar glatten 0:3-Niederlage gegen die Übelbacherin Lisa Storer, denn die Sätze standen durchwegs auf des Messers Schneide. Manuel Mattlschweiger, der sein Talent als Nachwuchsspieler - er war österreichischer Schülermeister - auch im "reiferen" Alter von nunmehr 19 Jahren unter Beweis stellen konnte, fügte unserem Toni durch sein schnelles und druckvolles Angriffsspiel eine 1:3-Niederlage zu. Mit einer nahezu ostentativen Lustlosigkeit begann Toni den ersten Satz gegen Edgar Walter - er liegt in der steirischen 50+-Rangliste hinter Zenz auf Platz 2 - und verlor nach erfolgreicher Aufholjagd den ersten Satz sehr knapp. Im weiteren Spielverlauf konnte Walter Toni durch sein druckvolles Angriffsspiel - er zieht nahezu jedes Service und jeden Schupfball meist aus dem Handgelenk äußerst platziert auf - mit 3:1 besiegen.

Wie wir es nun bereits gewohnt sind, spielte unser Legionär David Németh groß auf, gab nur einen Satz gegen Mattlschweiger, der den Zusehern seinen ungeheuer scharfen und sicheren VH-Spin präsentierte, ab. Es ist ganz einfach bewundernswert, dass David praktisch ohne entsprechendes Training die steirische Einzelrangliste der LL noch immer ohne Niederlage anführt! Er ließ sowohl Walter und Storer keine Chance und dominierte auch das Doppel, das er gemeinsam mit Toni 3:0 gewinnen konnte. Unserem David gebührt ein großes Lob! Mit einem doch etwas mulmigen Gefühl wurde die Anwesenheit des Pinkafelder Obmanns Gottfried WOLF registriert, der verdächtig oft unseren erfolgreichen Spielertrainer ins Visier genommen hat. Es wäre nicht der erste Verkauf an Pinkafeld. Claudia VOVES spielte vor vielen Jahren für Pinkafeld in der Damen-Bundesliga und holte den österreichischen Vizemeistertitel ins Burgenland. 

Auf keinen Fall verurteilen darf man die drei Niederlagen von Daniela Mitar (15 J.) die einfach noch nicht in der Lage ist, gegen derart erfahrene Spitzenspieler zu gewinnen. Über weite Strecken konnte sie jedoch mithalten, hatte aber doch noch zu viel Respekt von den in der RCL-Rangliste weit vor ihr liegenden Gegnern bzw. Gegnerin. Immerhin konnte sie Mattlschweiger einen Satz abnehmen und gegen Storer besonders im dritten Satz ihre deutlich erkennbare Leistungssteigerung unter Beweis stellen. Es bleibt zu hoffen, dass Dani, nun eine Woche später, beim Durchgang der 2. Bundesliga der Damen, in Hainfeld (NÖ), ihre Leistungssteigerung ungehemmt, d. h. auch mit der entsprechenden Körpersprache zur Schau stellen kann.

Daniela Mitar (15) traf in der ersten Runde auf das große Nachwuchstalent Nina Skerbinz aus Tulln (NÖ). die etwas jüngere Niederösterreicherin lag in der RCL-Punkterangliste deutlich vorne, sodass Daniela heftiges Angriffsspiel zu erwarten hatte. Es kam aber ganz anders! Wie sich einige unserer Vereinsmitglieder in der TV-Übertragung mittels Livestream überzeugen konnten, drehte Daniela mächtig auf. Lupenreines Angriffsspiel geprägt durch äußerst sicheres, beidseitiges Topspin-Spiel sowie platzierte Abschläge ermöglichten Daniela drei überlegene Satzsiege auf 4, 6 und 6. Zu bemängeln hatte ihr Trainer David Németh lediglich die fehlenden Aufschlagvariationen sowie deren Platzierung fast immer in die Tischmitte der Gegnerin. Trotzdem gab es aber viel Lob nicht nur von ihm beim nächsten Training.

Im Viertelfinale musste schließlich Daniela gegen die als Nummer 2 gesetzte Amelie Solja antreten, die durch ihr schwer durchschaubares Spiel mit ihren äußerst gefährlichen Schlägerbelägen bereits im Vorjahr, beim Top 12 in der Fürstenfelder Stadthalle, bis ins Finale vorgedrungen war. Zunächst musste sich Daniela einer Schocktherapie unterziehen, indem sie die beiden ersten Sätze auf 2 und 1 (!) verliert. Doch siehe da, im dritten Satz gelang es der Außenseiterin durch konsequenten Angriff einen 2-Punkte-Vorsprung bis zum Stand von 9:7 durchzuhalten. Dann war allerdings Endstation. Die Nr. 78 der Weltrangliste zog auf 11:9 davon. 

Ein großes Kompliment, Daniela!! 

Der heutige Marienfeiertag wurde auch für Daniela zum Festtag! Sie wurde heute vom ÖTTV für das österreichische Damen-Top 12-Turnier, das am kommenden Montag in Horn (NÖ) stattfinden wird, nominiert. Nachdem Daniela bereits beim letzten Top 12, das in unserer Stadthalle, am 28.12.2020 durch den Ausfall von Nicole Galitschitsch aus Kapfenberg (sie wurde vor Turnierbeginn, beim Halleneingang positiv getestet) als Ersatzspielerin einspringen durfte, ist sie nun als reguläre Spielerin von vorne herein dabei! Sie gehört natürlich im Kreise der Teamspielerinnen Polcanova, Liu Yuan, Mischek, Solja etc. zu den Außenseitern. Allein die Einberufung ist für Daniela und für den ganzen Verein, speziell für ihren Trainer David Neméth, eine große Auszeichnung.

Wir gratulieren dem Trainer aus Ungarn (Szombathely) und unserem 15jährigen Aushängeschild zu diesem großen Erfolg. Und wer weiß, vielleicht kann Daniela dort eine Runde überstehen. 

Sowohl gegen Bruck als auch gegen Baden spielten unsere Damen Barbara VOVES, Daniela MITAR und Veronika TUŠLOVÁ groß auf und gewannen beide Partien mit 6:0. Es gab nur zwei Begegnungen, die knapp mit 3:2 gewonnen werden konnten, alle anderen Spiele wurden für unser Team eine sichere Beute. Tušlová musste allerdings durch Obmann und Coach Werner Voves beim Stand von 0:2 gegen die Material-Verteidigerin Ulli Mayer aus Bruck ernstlich ermahnt werden, da sie im Begriff war die Partie quasi absichtlich, aus Trotz -"sie mag diese Art von Tischtennis nicht" - zu verlieren. Mit viel Glück konnte sie dann doch den dritten Satz für sich entscheiden und in der Folge durch die richtige Taktik mit 3:2 gewinnen. Gegen Baden spielten unsere Damen groß auf, gaben keinen einzigen Satz ab, nur Daniela musste gegen die Kärntner Legionärin Denise Kopeinig gehörig raufen. Schließlich verließ aber doch mit 3:2 die Box.

Da die letzten fünf Spiele der Damenliga mit jeweils 6:0 gewonnen werden konnten, sind durch den entsprechend großen Punktegewinn unsere Spielerinnen auf Platz 2 der Herbsttabelle. Vorne liegt als Favorit Wiener Neudorf, die Zweitplatzierten des Vorjahres, mit einem 2-Punkte Vorsprung und punktegleich auf Platz drei liegen das äußerst ausgeglichen starke Team der Spielgemeinschaft St. Veit/Hainfeld mit Claudia Steinbacher (1690 RCL-Punkte), Sandra Fuchs (1674 P.) und Lisa Fuchs (1603 P.) Vergleicht man den Punktestand nach RCL-Liste wird ein Sieg gegen St. Veit eine harte Sache: Tuslova (1618 P.), Voves (1484 P.) und Mitar (1464 P.) Das erste Team steigt auf, das zweite Team muss in die Relegation gegen die neuntplatzierten Damen der 1.Bundesliga (unteres Playoff).  

In Kapfenberg wurde der 1. Durchgang des neu geschaffenen STYRIA-CUPS, bei dem die besten steirischen Nachwuchsspieler/innen in fünf Leistungs- bzw. Altersgruppen zu je 8 Teilnehmer/innen, jeder gegen jeden, um die Ranglistenplätze spielen, ausgetragen. Die Gruppenersten steigen auf, die Gruppenletzten steigen ab. ATUS Fürstenfeld war mit Betreuer und Fahrer Stefan MITAR und mit den Aktiven Daniela MITAR (Gruppe 1/U 19), Robin Roch und Yannick GRABNER (beide in Gruppe 3/U 15) vertreten.

Robin Roch spielte groß auf und gewann alle seine Spiele bis auf jenes gegen Leon Friedl (3:2, Ligist) in überlegener Manier. Er wird daher beim nächsten Durchgang wieder auf seine "alten" Freunde aus der präcoronalen Zeit in der Gruppe 2/U 17 treffen und seinen Heimvorteil, am Mittwoch, den 8. Dezember, in der Stadthalle Fürstenfeld sicher zu nutzen wissen.

Daniela Mitar - sie ist nach wie vor unser österreichweites Aushängeschild - war zunächst im Flow und präsentierte sich gegen die übermächtigen "großen Drei" Bischoy Sarofem (0:3, Don Bosco-Graz), Sebastian Haberl und Tobias Hold (0:3, 1:3, beide Kapfenberg) in ausgezeichneter Form und konnte gegen das um ein Jahr jüngere Ausnahmetalent Tobias Hold sogar einen Satz gewinnen. Dass sich Emilio Wildling (Langenwang) in letzter Zeit gewaltig gesteigert hatte, bemerkte Daniela viel zu spät und reagierte leider passiv und durch ihre Körpersprache wieder einmal deutlich sichtbar resignierend. Am Ende lag sie aber im gemischten Feld doch auf dem gar nicht so schlechten 5. Platz. 

Yannick Grabner, der erst kurze Zeit beim ATUS trainiert, war sich seiner Außenseiterrolle in Gruppe 3 bewusst, belegte aber durch seinen Sieg über den favorisierten Simon Schrittwieser(Langenwang) doch noch unter 8 Startern den 6.Platz und wird daher die bereits im Vorhinein offensichtlich voreilig fixierte Nennung für die eine Leistungsstufe tiefer liegende Nachwuchsliga (21. Nov., Graz) gar nicht in Anspruch nehmen dürfen. Bravo Yannick!