In Kapfenberg wurde der 1. Durchgang des neu geschaffenen STYRIA-CUPS, bei dem die besten steirischen Nachwuchsspieler/innen in fünf Leistungs- bzw. Altersgruppen zu je 8 Teilnehmer/innen, jeder gegen jeden, um die Ranglistenplätze spielen, ausgetragen. Die Gruppenersten steigen auf, die Gruppenletzten steigen ab. ATUS Fürstenfeld war mit Betreuer und Fahrer Stefan MITAR und mit den Aktiven Daniela MITAR (Gruppe 1/U 19), Robin Roch und Yannick GRABNER (beide in Gruppe 3/U 15) vertreten.

Robin Roch spielte groß auf und gewann alle seine Spiele bis auf jenes gegen Leon Friedl (3:2, Ligist) in überlegener Manier. Er wird daher beim nächsten Durchgang wieder auf seine "alten" Freunde aus der präcoronalen Zeit in der Gruppe 2/U 17 treffen und seinen Heimvorteil, am Mittwoch, den 8. Dezember, in der Stadthalle Fürstenfeld sicher zu nutzen wissen.

Daniela Mitar - sie ist nach wie vor unser österreichweites Aushängeschild - war zunächst im Flow und präsentierte sich gegen die übermächtigen "großen Drei" Bischoy Sarofem (0:3, Don Bosco-Graz), Sebastian Haberl und Tobias Hold (0:3, 1:3, beide Kapfenberg) in ausgezeichneter Form und konnte gegen das um ein Jahr jüngere Ausnahmetalent Tobias Hold sogar einen Satz gewinnen. Dass sich Emilio Wildling (Langenwang) in letzter Zeit gewaltig gesteigert hatte, bemerkte Daniela viel zu spät und reagierte leider passiv und durch ihre Körpersprache wieder einmal deutlich sichtbar resignierend. Am Ende lag sie aber im gemischten Feld doch auf dem gar nicht so schlechten 5. Platz. 

Yannick Grabner, der erst kurze Zeit beim ATUS trainiert, war sich seiner Außenseiterrolle in Gruppe 3 bewusst, belegte aber durch seinen Sieg über den favorisierten Simon Schrittwieser(Langenwang) doch noch unter 8 Startern den 6.Platz und wird daher die bereits im Vorhinein offensichtlich voreilig fixierte Nennung für die eine Leistungsstufe tiefer liegende Nachwuchsliga (21. Nov., Graz) gar nicht in Anspruch nehmen dürfen. Bravo Yannick!  

Kapfenberg kam nur mit 2 Mann hoch nach Fürstenfeld. Sebastian HABERL (Jg. 2006) zeigte bereits in ganz jungen Jahren, da spielte er noch bei Langenwang, dass er das Zeug dazu hatte, nicht nur auf Landes-, sondern auch auf Bundesebene ganz vorne mitzumischen. Kapfenberg erkannte das Talent, engagierte und trainierte ihn, bis er in der Lage war, in der Landesliga positiv zu bilanzieren. Die kurze, aber erfolgreiche Karriere von Tobias HOLD (Jg. 2007) begann bei Indigo Graz und führte ihn über Don Bosco Graz in die steirische Tischtennis-Metropole Kapfenberg. Diese beiden Ausnahmetalente kamen ohne dritten Spieler als Kapfenberg 4 zu uns nach Fürstenfeld und hätten beinahe eine Sensation geschafft!

Der U15-Spieler Tobias Hold, Enkel des legendären Toni Hold, hatte es tatsächlich in der Hand, unserem bis dato ungeschlagenen Ranglistenersten David Németh die erste Niederlage zuzufügen. Nachdem David zunächst einen Matchball des jungen Grazers abwehren konnte, gelang es ihm nur mit größter Mühe den fünften und entscheidenden Satz mit 17:15 (!) zu gewinnen. Nachdem er sein erstes Spiel gegen Haberl glatt mit 3:0 gewonnen hatte, bleibt unser Spielmacher auch weiterhin ungeschlagen und führt nach wie vor die Einzelrangliste mit 22:0 (aus 8 Spielen) vor Tobias Hold mit 10:2 (aus 5 Spielen) an. Wenn man bedenkt, dass der ehemalige A-Liga-Spieler aus Ungarn quasi ohne Training agiert, kann man seine Leistungen nicht hoch genug einschätzen.

Toni Radl zog vor dem ehemaligen Rookie Tobias Hold, der auf dem besten Weg ist, sich zu einem österreichischen Spitzenspieler zu entwickeln, den Hut und überließ ihm mit 1:3 den Sieg. Auch Toni hatte mit Sebastian Haberl (3:1) keine nennenswerten Probleme und trug auch durch den wichtigen (!) 3:1- Erfolg im Doppel ganz wesentlich zum Gesamterfolg bei.

Für Daniela Mitar waren ihre beiden Altersgenossen - man kennt sich schon viele Jahre - um eine Nummer zu groß. Für Daniela ist aber der Einsatz in der Landesliga der Herren nicht nur eine große Auszeichnung, sondern bietet ihr vor allem die Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln und in ihren Geschäftsfeldern der  weiblichen Jugend Österreichs und in der 2. Bundesliga der Damen Erfolge zu verzeichnen.

  

Es ist einfach unglaublich, welches Potential in unserem Spielertrainer steckt! David NÈMETH blieb auch im äußerst schwierigen Spiel gegen die Feldkirchner ungeschlagen und führt nun die Einzelrangliste der steirischen Herren-Landesliga mit einem Sieg-Niederlagen-Verhältnis von 20:0 (!!) an. David gewinnt gegen Kevin Klemm (3:0, gegen Martin Brandstätter (3:1) und gegen Thomas Tripolt (3:2) und holt sich gemeinsam mit Toni Radl auch das Doppel sicher mit 3:0! Toni Radl hatte gegen Martin Brandstätter (2:3) und Kevin Klemm (1:3) nicht unbedingt in Topform agiert, konnte aber schließlich doch im vorletzten Spiel gegen Tripolt mit 3:1 die Oberhand behalten und das ATUS Team sogar noch mit 5:4 in Führung bringen. Daniela Mitar, erst kurz davor vom World Tour Nachwuchsturnier in Szombathely zurückgekehrt, hatte gegen Brandstätter in der letzten Partie zwar keine Chance (0:3), konnte aber bereits in ihren ersten beiden Spielen demonstrieren, wie sehr sie sich an das hohe Niveau der höchsten steirischen Männerliga anpassen konnte. Den beiden Spitzenspielern Tripolt und Klemm je einen Satz abzunehmen darf als Beweis für ihre in letzter Zeit ständig ansteigende Formkurve genommen werden.

Bis zum Wochenende liegt nun unser Team wieder an der Tabellenspitze, wird sich diese aber wohl nach dem programmierten Sieg der Spielgemeinschaft Übelbach/Don Bosco gegen Leoben 3, am kommenden Freitag, mit den hartnäckigen Verfolgern aus Graz/Umgebung teilen müssen. Es soll uns nichts Ärgeres passieren... 

Das war kein Honiglecken für Daniela! Gemeinsam mit Mariia Lytvyn verbrachte sie unter der Delegationsleitung von Attila Balaz (Indigo Graz) einige Tage bei einem Turnier der europäischen World Tabeltennis Tour, deren Teilnehmer(innen) allerdings aus nahezu allen Kontinenten anreisten. Man wollte die Chance ganz einfach nutzen und bei einem in unmittelbarer Nähe stattfindenden Turnier, bei dem die besten Nachwuchsspieler(innen) eines "erweiterten" Europas am Start sind, ganz einfach einmal sehen, wo man so steht. Das Ergebnis war ernüchternd. Daniela gelang zwar hin und wieder ein Satzgewinn, war manchmal sogar knapp dran und "hätte sogar gewinnen können" (Attila) - schließlich hat es aber in keinem der beiden Einzelbewerbe für einen Sieg gereicht!

Da ich als Verfasser dieser Zeilen nach einer verlängerten Corona-Woche noch nicht so richtig fit bin, werde ich versuchen, nach einer Erholungsphase und nach dem Bericht, den ich von Attila noch erwarte, eine genauere Schilderung der Ereignisse in Ungarn vorzulegen. Zunächst aber herzlichen Dank an Attila Balaz, der trotz Turnierstress immer wieder Zeit gefunden hat, mir einige Details zukommen zu lassen. Es muss summa summarum doch ein einzigartiges Erlebnis gewesen sein. Bravo Dani, dass du es geschafft hast, zu diesem Turnier eingeladen zu werden.

!!!                                            !!!                                        !!!                                         !!!                                    !!!                                               !!!

Soeben habe ich bereits jetzt den Bericht von Attila Balaz, dem staatlich geprüften Trainer und Obmann der Grazer Nachwuchsschmiede Indigo, bekommen und möchte diesen niemandem vorenthalten. Außerhalb unseres Vereines wird es wohl kaum jemanden geben, der unsere Dani besser kennt als er. Im Folgenden sein Bericht, der zwar recht hart mit Daniela ins Gericht geht, der aber - soweit kenne ich unsere Dani - seine Wirkung nicht verfehlen wird!

Über Daniela in Ungarn: Die erste Spielerin aus Polen und die letzte Spielerin aus Indien sind für Daniela noch zu stark. Alle andere wären machbar gewesen, aber es fehlte an Bereitschaft alles zu geben. Der größte Unterschied zwischen Bundesliga und WTT ist, dass jede schlechte Platzierung ausgenutzt wird und man danach sofort im Bedrängnis kommt. Es darf nie ein Ball einfach nur zurückgespielt werden, denn alle warten nur auf die Chance, den Ballwechsel zu übernehmen. Nach einem zu langen Service, Serviceannahme oder einem passiven Block bekommt man unangenehme Bälle zurück! Die Mädchen kämpfen aus den unmöglichsten Positionen um das Überleben und warten auf einen Ball, der ein wenig schwächer ist, um den Vorteil im Ballwechsel zu bekommen und wechseln dann blitzschnell von Passiv auf totalen Angriff.

Und genau das fehlte Daniela in allen Spielen bis auf das letzte! Sobald es unangehm wurde, hat sie aufgegeben und nicht weitergekämpft. Und mit Ihrer Körpersprache brachte sie zum Ausdruck, dass es ihr egal sei. Ich dachte wirklich, dass Daniela aus der Vorrunde aufsteigen könnte und bin mir auch sicher, dass sie es in Zukunft schaffen wird. Die Qualität einzelner Bälle, welche ihre Gegenerin ihr in die ideale Position anspielen, ist wirklich fantastisch. Um öfters in die Situation zu kommen, Ihre eigene Bälle zu spielen, muss sie sich viel besser und schneller in Position bringen.

Was bei WTT auch extrem anders ist und das trifft viele Spielerinnen und passiert sehr oft: Den "komfortablen Vorsprung" von z.B. 8:3 "einfach nach Hause zu spielen" gibt es nicht - nimmt eine Spielerin nur 10-15% raus vom Tempo, dreht der Satz !- Es gibt so eine Dichte von guten Spielerinnen, dass sich das nicht einmal die besten erlauben können. Du wirst sofort bestraft und deine Gegnerin übernimmt sofort das Kommando. Hier schwächelt Daniela auch - sie gibt den Satz schon auf, wenn sie 4-5 Punkte hinten ist, während andere bei 3-9 noch um den nächsten Ball so kämpfen als ob es der eigene Matchball bei 11:10 wäre.

Liebe Dani, ich hoffe, du nimmst dir diese Zeilen zu Herzen - wie oft haben wir schon darüber gesprochen! Gerade nach den Superleistungen, die du in letzter Zeit abgeliefert hast, waren wir, deine Fans, das sind wir und das bleiben wir, der Meinung, jetzt sei dir der Knopf aufgegangen. So soll das ein Ausrutscher auf internationalem Parkett gewesen sein, den du nicht vergessen sollst, der dein Spiel hier in Österreich aber beflügeln soll.

GL-SO, am 5.11., in Kaindorf

Am Freitag, 5.11. ging es für unsere zweite Gebietsligamannschaft AFUE3 nach Kaindorf zum vorgezogenen Spiel gegen KAIN1 (Michael und Werner Krugleitner sowie Christoph Müller). Dabei kam es zum Debüt unseres 12-jährigen Adam Torbics, welcher erstmalig versuchte, gegen langjährig erfahrene Spieler anzutreten. Dabei konnte er alle drei Kaindorfer mit seinen berüchtigten Abschlägen zumindest fordern, jedoch nur gegen Werner Krugleitner einen Satz gewinnen. Mit den gefinkelten Services und der ungewohnten Spielweise der Kaindorfer hatten er und auch unser zweiter Jugendspieler Robin Roch ihre Probleme. Robin brachte aber die Krugleitner-Brüder ziemlich ins Schwitzen und verlor nach überwiegend knappen Sätzen je 1:3. Dabei gelang ihm zu Beginn mit seinem Doppelpartner Markus Schwarz fast eine Überraschung, denn sie mussten sich erst im fünften Satz knapp 9:11 geschlagen geben. Markus spielte dann sein perfektes Angriffsspiel und konnte seine drei Begegnungen souverän gewinnen. Speziell der 3:1 Erfolg gegen seinen langjährigen Freund und Trainingspartner Christoph Müller freute ihn sehr. Endstand somit 6:3 für Kaindorf.

(Fahrer, Betreuer und Bericht: Obmann-Stellvertreter Ing. Günther RATH)

 

 

Steirische Mannschaftsmeisterschaft U15, am 6.11., in Kapfenberg

Am darauffolgenden Tag standen in der Dr. Theodor Körner Halle die steirischen Nachwuchs-Mannschaftsmeisterschaften auf dem Programm. Dabei traten Robin Roch und Adam Torbics im Bewerb U15 gegen Indigo Graz, Liezen und Feldkirchen an.

Als Erstes stand die Begegnung gegen Liezen am Programm. Im Doppel mussten sie sich trotz gewonnenen ersten Satzes 1:3 geschlagen geben. Im darauffolgenden Duell der Mannschaftsleader musste sich Robin einem in Topform spielenden Daniel Frehsner in knappen Sätzen ebenfalls 1:3 geschlagen geben. Danach gewann Adam überraschend eindeutig gegen den höher eingeschätzten Jonas Hansche 3:1, musste jedoch gegen Frehsner ein 0:3 einstecken. Somit 3:1 für Liezen.

Danach ging es gegen die topgesetzten Indigo Graz, welche mit einem eindeutigen 3:0-Sieg ihrer Favoritenrolle gerecht wurden.

Im abschließenden Duell um Platz drei wurden unsere Jungs aber ihrer Favoritenrolle gerecht und konnten alle Partien gegen Feldkirchen ohne Satzverlust gewinnen.

Somit konnte Adam erstmals in seiner Karriere einen Pokal mit nach Hause nehmen, Robin überließ ihm diesen selbstlos!

Unser Team mit dem Leader der Einzeltabelle David Németh, Toni Radl und Stefan Schnecker als Jugendspieler traten dieses mal in Kapfenberg gegen das dortige Team 3 an. Zunächst war man etwas irritiert, denn da standen doch die Nachwuchstalente des TTC Langenwang bereit: Emilio und Valentino Wildling sowie Steven Schloffer! Sie spielen nun aber in der steirischen TT-Hochburg Kapfenberg in der Herren-Landesliga! Die beiden Routiniers David und Toni hatten keine Probleme, nur unser Werksstudent Stefan, der nun in Graz arbeitet und studiert und für Daniela Mitar (Turnier in Szombathely) einspringen musste, konnte seinen Trainingsrückstand nicht deutlich genug verbergen und kassierte zwei Niederlagen. Und so ging es abermals mit einem 6:2-Sieg in der Tasche ham noch Fiaschtenföd. Da die bisher gemeinsam mit unserem Team in Führung liegenden Spieler aus Übelbach/Don Bosco 3 bei Feldkirchen 2 durch das 5:5 einen Punkt liegen ließen, liegt nun ATUS Fürstenfeld wiederum alleine in Führung

Unser Team ist im Flow! Wer hätte sich das zu Saisonbeginn gedacht! ATUS Fürstenfeld liegt nach 5 Runden gemeinsam mit der Spielgemeinschaft Übelbach/Don Bosco-Graz 3 mit 14 Punkten (5 Spiele, 4 Siege, 1 Unentschieden, 0 Niederlagen) an der Spitze der Tabelle! Wieder einmal mehr waren es unser Spielertrainer David Németh, der seine drei Spiele dieses Mal aber doch nicht so ohne weiteres gewinnen konnte, gegen Schmücker 3:0, aber gegen Gutschi und Hufnagl jeweils 3:2, und Toni Radl, dessen hartes Training über die Corona-Zeit hinweg sich nun bezahlt macht. Er verliert zwar gegen Hufnagl mit 1:3, gewinnt aber seine Spiele gegen Gutschi (3:1) und Schmücker (3:0). Im Doppel waren Radl/Németh nicht zu biegen: 3:0! Im Windschatten der Routiniers macht sich der Einsatz unserer Jugendspielerin Daniela Mitar in der höchsten steirischen Herrenliga auch bezahlt. Sie kann war zwar hin und wieder einen Spitzenspieler in Verlegenheit bringen, z. B. jeweils ein Satzgewinn gegen Gutschi und Hufnagl, profitiert aber durch das von den Männern praktizierte bedingungslose Angriffsspiel, welches sie in ihren Jugend- und Damenbewerben kopiert und damit in dieser noch jungen Saison bemerkenswerte Erfolge erzielen konnte. Die natürlich als Nr.3, das heißt als schwächstes Mitglied unseres Teams, in die Spielformulare eingetragene Daniela Mitar, hat allerdings den "Nachteil" zu bewältigen, dass sie sehr selten gegen den/die Jugendspieler/in der anderen Mannschaft antreten kann, da diese als letzte Begegnung vorgesehene Partie meist nicht mehr benötigt wird. Dieses "Handicap" wird sie bei diesen Ergebnissen wohl leicht verkraften können. Möge es noch lange so weitergehen!

Die drei überlegenen Siege gegen Voitsberg, Oberes Triestingtal/Guntramsdorf und Kremsmünster mit jeweils 6:0 brachten unser Team mit Barbara Voves, Daniela Mitar und Veronika Tušlová wieder zurück an die Spitze der Tabelle. Zu verfrühtem Jubel besteht aber kein Anlass, denn erstens ist uns das "Drei Schwestern-Team" (wo gibt´s denn sowas´?) aus der Spielgemeinschaft St.Veit/Hainfeld (NÖ) äußerst knapp auf den Fersen und zweitens bleiben nach Papierform die Wiener  Neudorfer Mädels die Favoriten für den Aufstieg in die A-Liga (unteres Playoff), da sie zurzeit ein Spiel weniger ausgetragen haben und sich bei einem weiteren Sieg mit einem Abstand von 2 Punkten auf Platz 1 hieven könnten.

Mit der Leistung unserer Damen dürfen wir aber trotzdem mehr als zufrieden sein, denn ohne den krankheitsbedingten Ausfall von Barbara beim letzten Durchgang wären wir nun unangefochten auf Platz eins. Beinahe hätte es aber bereits dieses Mal für den eindeutig ersten Platz gereicht, denn durch die ganz groß aufspielende Taiwanesin Chiu-Ying Yang, eine UTTV-Leihspielerin in den Reihen von Indigo Graz, wäre ein Sieg gegen die Wiener Neudorferinnen mehr als nur in Reichweite gewesen. Beim Gesamtstand von 2:1 für Indigo hatte Yang gegen die bisher ungeschlagene (!) Viktoria Truzsinszki, mit 2:1 in Führung liegend, die Chance, durch einen von mehreren Matchbällen einen Sensationssieg für Indigo und für uns die Tabellenführung zu erreichen. Es muss aber auf jeden Fall (nicht nur) in diesem Spiel die Leistung der 11jährigen Grazerin Mariia Lytvyn hervorgehoben werden, ohne deren nahezu unglaublichen Erfolge, wie etwa jener gegen Jenniffer Henning, die Erfolge Indigos nicht denkbar gewesen wären. 

Für unsere Damen gab es in den oben erwähnten Begegnungen nur hin und wieder einige kleinere Stolpersteine zu überwinden, sodass die drei 6:0-Erfolge  durchaus als verdient zu bezeichnen sind. Der Wermutstropfen bleibt aber nach wie vor unsere ausländische "Verstärkung" Veronika Tušlová, die zwar ihre Pflichtsiege mit viel Bauchweh beisteuert, einen Sieg gegen Spitzenspielerinnen aber wohl kaum erreichen wird. Diagnose: extremer Trainingsmangel!

Die beiden letzten Begegnungen gegen Bruck und Baden stehen am 4. Dezember in Wiener Neudorf auf dem Programm!

 

 

Als Kaderspieler war Adam Torbics bereits automatisch für den Styria-Cup qualifiziert. Nun versuchten auch Robin Roch und unser Neuzugang Yannick Grabner (sein erstes Turnier!) sich für die höchste steirische Nachwuchsklasse zu qualifizieren. Auch wenn Robin Roch auf Grund seiner hohen RCL-Punkteanzahl als Favorit in Feldkirchen bei Graz zur Vorrunde antrat, so weiß man aus Erfahrung, dass es nicht immer leicht ist, diesen Vorschusslorbeeren gerecht zu werden. Robin gab sich keine Blöße, dominierte das Geschehen und gewann unter der Betreuung von Stefan Mitar alles, was es zu gewinnen gab! Weder in der Vorrunde noch in den Finalspielen stieß er auf  nennenswerten Widerstand und ist somit als Sieger seiner Altersstufe für den Styria-Cup, den Nachfolgebewerb der steirischen Nachwuchs-Superliga qualifiziert.

Sehr erfreulich war auch das Abschneiden unseres Novizen Yannick Grabner. Mit seinem dritten Platz in der Vorrunde lieferte er eine große Überraschung. Im Spiel um Platz 5 gegen Bat-Enkh Chinguun (UTTV Graz) blieb er mit 3:1 erfolgreich und darf sich über einen äußerst gelungenen Einstand in das steirische Wettkampfgeschehen freuen.

Robin und Adam werden unsere Vereinsfarben somit bei den beiden Durchgängen am Sonntag, den 14. November, ab 10:00, in Kapfenberg und am Mittwoch, den 8. Dezember, in Fürstenfeld, ab 10:00 vertreten.

Yannick muss sich für die steirische Nachwuchsliga am Sonntag, den 21. November, ab 10:00, in Kapfenberg und am Samstag, den 11. Dezember, ab 14:00, in der Union-Halle in Graz bereit halten.

Unsere Halle durch eine Ballveranstaltung blockiert - daher Platztausch und somit auswärts gegen die Spielgemeinschaft Zeltweg/Unzmarkt. Das war keine leichte Aufgabe, da uns in den Reihen der Obersteirer die beiden Spitzenspieler Christian Cirrar und Gernot Egger sowie die ausgezeichnete Unzmarkter Jugendspielerin Larissa Katharina Regner erwarteten. Nachdem Cirrar und Németh den beiden Nachwuchsspielerinnen Regner und unserer immer besser in Form kommenden Daniela Mitar keine Chance ließen und mit jeweils 3:0 gewonnen hatten, sollte es bereits zu einer überraschenden Vorentscheidung kommen. In der dritten Begegnung gelang es Toni Radl gegen Christian Cirrar einen 0:2-Rückstand durch eine sensationelle Aufholjagd in einen 3:2-Sieg zu verwandeln. Eine Klasse für sich war wieder unser Spielertrainer David Németh, der wieder einmal seine drei Spiele gewinnen konnte und unangefochten die Gesamtrangliste der Liga anführt. Da Toni gegen Regner klar mit 3:0 gewinnen konnte und das Doppel wenn auch knapp mit 3:2 an unser Team gegangen war, konnten Németh & Co mit einem weiteren Sieg nach Hause fahren. Bemerkenswert die heftige Gegenwehr Danielas, die mit zwei Satz-Niederlagen im Nachspiel (!) gegen Gernot Egger auf ihre steigende Form verwies. Unser Team liegt nun gemeinsam mit der Spielgemeinschaft Übelbach/Don Bosco Graz an der Spitze der Tabelle! 

Jetzt hat Daniela Mitar wohl endgültig den Durchbruch geschafft! Damit hat wohl niemand gerechnet! Von Haus aus war die 15jährige Dani gar nicht als Teilnehmerin des Top-Ten U 19 in Maria Alm vorgesehen. Sie wurde aufgrund von Ausfällen nachnominiert und hat ihre Chance optimal verwertet.

Es begann gleich mit einem überraschenden 3:2-Sieg gegen Juliana Sarofem (Don Bosco-Graz), die sie bisher noch nie bezwingen konnte. Ausgestattet mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen ließ sie die erwartete 0:3-Niederlage gegen den neuen Superstar aus Linz (mit ukrainischen Wurzeln) Radzinava Anastasia an ihr vorüberziehen und konzentrierte sich nun auf die folgenden Partien: eine schwieriger als die andere! Auch im dritten Spiel gegen Michelle Kases (OÖ) war sie krasse Außenseiterin - im Verlauf der Begegnung drehte sie aber die Rollenverteilung um und landete ihren ersten Sieg gegen die österreichische Spitzenspielerin. Im nächsten Spiel gegen die Tirolerin Nicola Salzburger war nun Daniela die Favoritin und wurde ihrer Rolle auch gerecht. Das letzte Spiel am Samstag sollte nun abermals eine kleine Sensation bringen. Gegen die Niederösterreicherin Jennifer Henning hatte Daniela noch nie gewonnen. Jetzt war es endlich soweit! Christian Cirar, selbst noch aktiver und sehr starker LL-Spieler bei Zeltweg, der in seiner besten Zeit die 2000 RCL-Punkte-Schallmauer einige Male durchbrochen hatte, war von seinem entfesselten Schützling begeistert. Sie gewinnt ebenfalls das erste Mal gegen ihre Bundesliga-Gegnerin aus Wiener Neudorf und beendet damit den ersten Spieltag mit einem Verhältnis von 4:1 auf dem vorläufigen 2. Platz der Gesamtrangliste.

Das erste Spiel am Sonntag war für die begeisterte "Nachtplauderin" erfahrungsgemäß immer eine große Hürde. Schon am Vorabend hatte daher ihr langjähriger Betreuer, unser Obmann Werner Voves, sie telefonisch beschworen, dieses Mal auch den Schlaf vor Mitternacht zu genießen, denn sie sollte um 9:00 in der Früh gegen Lena Matitz, ihre ehemalige Angstgegnerin, antreten. Ob es nun tatsächlich der gesunde Schlaf vor Mitternacht gewesen ist, kann heute nicht mehr nachgewiesen werden. Tatsache ist, Daniela behielt zwar mit 3:2 äußerst knapp, aber immerhin das dritte Mal in Folge die Oberhand. 

Daniela wird nun sicher gewusst haben, dass ihr der 2. Platz in der Gesamtwertung nicht mehr zu nehmen war, auch wenn sie  ihr letztes Spiel gegen Lucia Östergard Frank, eine Austro-Dänin, verlieren sollte. Doch Daniela zog nun abermals alle ihre technischen Register und verließ mit 3:1 auch in ihrem letzten Spiel dieses für sie so erfolgreichen Wochenendes die Box als Siegerin.

Liebe Dani, alle Vereinsmitglieder gratulieren dir sehr herzlich zu diesem sensationellen Ergebnis, bedanken uns aber auch gleichzeitig bei deinem ungarischen Trainer David Németh, der dich an die österreichische Nachwuchs-Spitze herangeführt hat.

 

 

Wenn man bedenkt, dass unser Spielertrainer David NÉMETH nun bereits jahrelang kein anspruchsvolles Training in eigener Sache absolviert hat, so muss man sich fragen, WIE GUT muss er während seiner aktiven Zeit in der ungarischen A-Liga gewesen sein? Gegen Deutschlandsberg spielte er wieder einmal groß auf und gewinnt alle seine Spiele ohne Satzverlust. Mindestens ebenso unglaublich erscheinen die Leistungen unseres Herrn HTL/HAK-Professors Mag. Anton RADL, der, das darf man nicht vergessen, meist doppelt so alt ist wie seine jungen Gegner, mit Leistungen aufwartet, die man ganz einfach als hochklassig bezeichnen muss. Auch er bleibt ungeschlagen! Nur unsere Jugendspielerin Daniela Mitar - jeder Verein hat übrigens im LL-Team eine(n) Nachwuchsspieler(in) einzusetzen- muss trotz hervorragender Erfolge in österreichweiten Nachwuchsturnieren und in der 2.Bundesliga der Damen noch auf ihren ersten Sieg in der höchsten steirischen Herrenklasse warten. Für die Niederlage im Doppel ist sie natürlich nicht verantwortlich... Das haben die großartig aufspielenden Weststeirer Jochen Heinzig und Michael Strauss gegen Németh/Radl mit 3:2 für sich entschieden.

Unser Team liegt nun nach diesem 6:3-Erfolg mit 2 Siegen und einem Unentschieden abermals an der Tabellenspitze! 

In Kremsmünster trafen sich die 12 Damenmannschaften, um sich mittels weiterer drei Begegnungen die Ranglistenplätze auszuspielen. Unser Team trat als Spitzenreiter in der Tabelle in dem Bewusstsein an, dieses Mal durch den krankheitsbedingten Ausfall von Barbara Voves keine Chance zu haben. Und so kam es auch! Daniela Mitar war am Samstag in Hochform, konnte dieses Mal ihr ganzes technisches Können präsentieren und gleich in ihrem ersten Spiel gegen Wiener Neudorf die Ungarin Gabriella Kezai mit 3:0 besiegen. Gegen Veronika Truzsinszki, die absolute Nummer 1 der 2. Bundeliga hatte weder unsere Legionärin Veronika Tuslova noch Daniela eine Chance.  Veronika konnte zwar noch einen 3:1-Sieg gegen Jennifer Henning einfahren, dann war aber wegen der Partien von Barbara, die ja quasi w.o. gegeben werden mussten, Endstation: 2:4 hieß es am Schluss.

Das zweite Spiel am Samstag gegen die Vorarlbergerinnen aus Feldkirch wurde überraschend hoch gewonnen. In erster Linie verantwortlich für den hohen 5:1-Erfolg war Daniela. Es gelang ihr in wohl einem ihrer besten Spiele in der Damen-Bundesliga sensationell die Chinesin aus Shanghai Lian Jin mit 3:0 durch ihr druckvolles Angriffsspiel mit 3:0 (!) zu bezwingen. Veronika Tušlová holte sich ebenfalls zwei Siege und gewann mit Daniela auch das Doppel. Eine Partie musste wieder w.o. gegeben werden und somit hieß es am Ende 5:1 für ATUS Fürstenfeld. 

Am Sonntag hätten Dani und Veronika es beinahe zu zweit geschafft gegen die ausgeglichen starke 2. Mannschaft aus Kirchbichl in Tirol einen Erfolg zu landen. Durch die w.o.-Partien gehandicapt kämpften sich die beiden bis zum Stand von 3:3 durch. Das entscheidende Doppel begann mit einer viel versprechenden 5:1-Führung und zwei Satzbällen bei 10:8. Leider ging der Satz verloren und damit war die Luft bei beiden draußen. Am Ende stand es also 4:3 für die Tirolerinnen, wobei die starke Leistung von Martina Kapfinger (geb. Vorauer) ausschlaggebend gewesen ist.

Die vier Verlustpunkte an diesem Wochenende ließen uns in der Tabelle vom ersten auf den vierten Platz zurückfallen, wobei aber zu beachten ist, dass wir nur 2 Punkte hinter dem niederösterreichischen Führungsduo Wiener Neudorf und Baden platziert sind. Mit ein bisschen Glück könnten wir also in der Frühlingssaison noch um den Aufstieg in die A-Liga ein Wörtchen mitreden.

Mit dem Sieg in unserem ersten Heimspiel gegen Tibor GALOSI, den ungarischen Top-Legionär in den Reihen der Grazer, hat unser ungarischer Spielertrainer David NÉMETH den Grundstein für das überraschende Unentschieden gelegt. Es gelang ihm, einen 0:2-Rückstand aufzuholen und den entscheidenden 5.Satz relativ sicher für sich zu entscheiden. Um es auf den Punkt zu bringen: Das war Tischtennis vom Feinsten, das uns die beiden ehemaligen A-Ligaspieler aus Ungarn präsentierten.

Wie gewohnt lieferte auch Toni Radl perfektes Tischtennis. Zunächst ließ er dem talentierten Jugendlichen Bischoy Sarofem - er spielt unter 14 Gruppen des österreichischen Nachwuchses in Gruppe 2 - mit 3:1 keine Chance und forderte im Anschluss auch dem B-Ligaspieler Alexander Nöst alles ab. Dieser musste sein ganzes Können aufbieten, um gegen Toni ganz knapp mit 3:2 zu gewinnen. Gegen Tibor Galosi war immerhin ein Satzgewinn drinnen.

Ohne nervliche Belastung trat Daniela Mitar als Jugendspielerin gegen die arrivierten Herren aus Graz an die Platte. Nicht zuletzt auch deswegen spielte die junge Fürstenfelderin groß auf, riss die Zuseher insbesondere in der Partie gegen Tibor Galosi (!) mit sensationellen Ballwechseln zu heftigem Beifall hin, war aber schließlich doch noch nicht in der Lage mitzuhalten.

Da Toni und David das Doppel klar mit 3:0 für sich entscheiden konnten, wurde es unserem Team durch das sehr erfreuliche 5:5 ermöglicht, weiterhin ganz vorne dabei zu sein: 2. Platz in der Gesamtrangliste!

  

Total runderneuert traf unser Team mit Spielertrainer David NÉMETH, Toni RADL und der Jugendspielerin Daniela MITAR in Graz, in der Union-Halle auf Indigo. Das Spiel hätte sehr sehr spannend werden können. Da aber Indigo Aufstellungsprobleme hatte - sie traten ohne dritten Mann an - stand das Ergebnis eigentlich schon vorher fest. Ganz so leicht wurde der 6:3 - Erfolg aber auch nicht errungen. Daniela verliert knapp im 5. Satz gegen den Grazer Jugendspieler Florian Nickl mit 2:3 und Toni vergibt bei einer 2:1-Führung gegen Niki Kalegeropoulos zwei Satzbälle und verliert das Match ebenfalls im 5. Satz. Gegen den griechisch "klingenden" Grazer konnte Daniela tatsächlich einen Achtungserfolg erzielen, indem sie ihm einen Satz abnehmen konnte, aber mehr als 1:3 war natürlich auch nicht drinnen. Alle anderen Spiele gingen auf das Konto unseres Teams, wobei die souveräne Punkteausbeute von David (3:0, ohne Satzverlust!) und seine Leistung im Doppel mit Toni (3:0) besonders hervorgehoben werden soll.

Der Start ist also auswärts gelungen - die erste Bewährungsprobe muss nun im ersten Heimspiel am Freitag gegen die Grazer Mannschaft von Don Bosco 2 - sie sind auch mit einem weiteren Team, Don Bosco 3, in der höchsten steirischen Liga vertreten - absolviert werden. 

Zuseher/innen aufgepasst: Die 3G-Regel muss beim Betreten der Halle dokumentiert werden. 

Beim ersten WIN-Turnier (= Wettkampf im Nachwuchs), das in Zukunft die ehemalige österreichweite Nachwuchssuperliga ablösen soll, waren Daniela Mitar, Franziska Pichler, Robin Roch und Adam Torbics am Start.

Bei ihrem ersten Antreten bei einem Österreich-Turnier lieferte Franziska in Gruppe 4 eine äußerst positive Überraschung. Damit hatte wohl niemand gerechnet, dass sich ausgerechnet jene junge ATUS-Spielerin, die zwar fleißig trainiert, aber immer wieder betont, dass sie nicht unbedingt "hoch hinaus " will, nahezu ungeschlagen bis ins Gruppenfinale vorkämpfen wird. Dort traf sie auf Stella Schultschik, ein Ausnahmetalent aus NÖ mit chinesischen Genen im Blut, und hatte keine Chance: 0:3.  Der zweite Platz ist mehr als alle Beteiligten vor Ort und zu Hause erwartet hatten. Für die 16jährige Gymnasiastin bedeutet das Aufstieg in die Gruppe 3! Da kann man nur sagen: "Hut ab und Gratulation!"

Die drei anderen schon turniererprobten Spieler und eine Spielerin entsprachen durchaus den Erwartungen des Trainers und haben diese fallweise auch übertroffen. Trainer Werner Voves konnte dieses Mal zwar nicht dabei sein, hatte aber sehr wohl die Möglichkeit, viele Spiele über Livestream mitzuverfolgen. Man darf bei der Beurteilung ihrer Leistungen keinesfalls übersehen, dass sich in Bruck (Mädchen in 4 Gruppen) und in Kapfenberg (Burschen in 12 Gruppen) die besten Nachwuchsspieler/innen Österreichs um die Ranglistenplätze im System Jeder gegen Jeden duellierten.

Adam Torbics konnte sich in Gruppe 12 elegant aus der Affäre ziehen und mit 2:4 (2 Siege / 4 Niederlagen) in der Vorrunde ein passables Ergebnis vorlegen. Im Gesamtklassement belegte er unter 19 Teilnehmern Platz 13. Der Weg in eine höhere Gruppe bleibt ihm aber bis auf Weiteres versperrt.

Leider hat auch Robin Roch allerhand aufzuholen, da sowohl für ihn als auch für Adam die Trainingsbedingungen während der letzten Wochen nicht unbedingt ideal waren. Der ungarische "Privattrainer" Balács wird demnächst wieder zur Verfügung stehen. Robin konnte sich aber, wie Adam in Gruppe 12, beinahe eine mittlere Platzierung in seiner Gruppe 10 mit 4 Siegen und 5 Niederlagen erkämpfen. Gesamtrang: Unter 10 Teilnehmern Platz 7.

Der ausgezeichnete 5. Platz, den Daniela im Gesamtklassement der Gruppe 1 (!) erreichen konnte, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass wesentlich mehr drinnen gewesen wäre. Ihre Leistungssteigerung, die in der Bundesliga der Damen deutlich zu erkennen ist, findet leider bei wichtigen Turnieren wie etwa Top-Ten und WIN in Bruck noch keinen Niederschlag. Es sind jedes Mal dieselben Gegnerinnen, die ihr ein Vordringen unter die besten drei Nachwuchsspielerinnen Österreichs verwehren: Jennifer Henning (NÖ), Julia Dür (Salzburg), Michelle Kases (Oberösterreich) und dieses Mal auch die aus Dänemark stammende Tirolerin Lucia Östergaard Frank. Sie kann mit diesen Spielerinnen, auch mit der dominierenden Favoritin Fang Molei, phasenweise zwar mithalten, schließlich fehlt es aber meist an Sicherheit und an Mut zum konsequenten Angriff. Ein positives Signal lieferte Daniela allerdings durch ihren nun bereits zweiten Sieg in Folge gegen ihre ehemalige Angstgegnerin Lena Matitz aus Kärnten und durch ihren überlegenen Sieg gegen die 11(!)jährige Mariia Lytvyn (Indigo Graz), die so manche Favoritin das Fürchten lehrte. Als Konsequenz der letzten Turnierresultate ergibt sich für Daniela Folgendes: Der Schwerpunkt der zukünftigen Trainingsarbeit muss auf SICHERHEIT (rotationsstarker VH- und RH-Spin, Aufschlagvarianten und Aufschlagannahme, Ballhalten über längere Distanz und Steuern) und TAKTIK gelegt werden und zwar nicht nur während des intensiven Trainings mit David Németh, sondern auch während des restlichen Trainings mit anderen Partnern. Ein Nachteil ergibt sich leider für Daniela, dass sich unser gut bezahlter Trainer, aus welchen Gründen auch immer, so gut wie nie die Zeit nimmt, ihr und ihren Gegnerinnen während der Wettkämpfe auf die Finger zu schauen. Die dagegen immer anwesenden Trainer ihrer überlegenen Gegnerinnen kennen andererseits die Stärken und Schwächen Danielas in - und auswendig! Das zu ändern, liegt aber in der Verantwortung des Obmanns.

Ein ganz besonderes Comeback feierte Florian Voves, der von Präsident Heimrath gebeten wurde, die Turnierleitung der Gruppen 1 bis 7, in der Walfersamhalle zu übernehmen. Somit traf er wieder seine ehemaligen Gegner, die ihm bis vor einigen Jahren noch an der Platte gegenüber gestanden waren. 

Ein besonderer Dank gebührt den Betreuern und Fahrern Toni RADL und Stefan MITAR, die am Samstag am Steuer saßen bzw. an der Bande standen und schließlich auch Danijel MITAR, der am Sonntag in Bruck als Betreuer fungierte. Vorbildhaft war auch das Verhalten der beiden jungen Burschen Adam und Robin, die am Sonntag Vormittag ihre Spiele in einer Ausnahmesituation auch ohne Betreuer meistern konnten.

Schade! Daniela konnte ihre Hochform der letzten zwei Wochen nur phasenweise prolongieren. Unter den besten zehn U 17-Spielerinnen Österreichs war leider nicht mehr drinnen als der vorletzte Platz. Der Samstag verlief zwar noch akzeptabel, der Sonntag leider nicht mehr. Daniela hatte bereits in der ersten Partie gegen Dorothea Alexandru (Bruck/Mur) Probleme, über das zwei Jahre jüngere Talent mit 3:0 hinwegzukommen. Die zweite Begegnung gegen die ebenfalls um zwei Jahre jüngere Celine Panholzer (OÖ) wurde zum Fiasko! Die angriffslustige U 13-Spielerin hatte mit dem passiven Spiel von Daniela ihre Freude und konnte locker 3:0 gewinnen. Auch gegen die spätere Siegerin des Turniers Michelle Kases (OÖ) hatte Daniela keine Chance und verlor ebenfalls mit 0:3. Das nächste Spiel gegen ihre Angstgegnerin Lena Matitz (Ktn) brachte den längst fälligen Sieg unserer nun technisch gut und taktisch klug agierenden Daniela. Sie gewinnt knapp, aber doch im fünften Satz mit 3:2. Mit gestärktem Selbstvertrauen ging sie daher in das letzte Spiel am Samstag gegen die aus China stammende haushohe Favoritin Fang Molei und siehe da, ohne Angst vor sich selbst spielt Dani nun auf einmal groß auf. Sie verlor zwar mit äußerst knappen Satzergebnissen mit 0:3, durfte mit dieser Leistung aber endlich zufrieden sein und hatte nun allen Grund, sich auf die Partie gegen Jennifer Henning (NÖ) am Sonntagmorgen zu freuen. Leider konnte man bereits im ersten Satz erkennen, dass Dani ganz einfach nicht bei der Sache war. Obwohl ihr "Jeff" ständig durch Schupfen auf die Vorhand die Gelegenheit gab, doch nun endlich ihren gefährlichen Spin zum Einsatz zu bringen, wartete Daniela auf den ersten Spin ihrer Gegnerin und blockte fast alle über den Tisch hinaus. Das war ganz und gar nicht die Daniela, die eine Woche davor, im Bundeliga-Duell gegen Sandra Fuchs, gezeigt hatte, was sie drauf hat. Da sich Lara Taborsky (NÖ) im letzten Spiel des Tages gegen Dani insbesondere beim RH-Topspin in Hochform befand, ergab sich unsere große Hoffnung nahezu ohne Gegenwehr in ihr Schicksal und verabschiedete sich von diesem Turnier mit einer weiteren 0:3-Niederlage. 

Trotzdem heißt es aber im Leistungssport auch nach schmerzlichen Niederlagen: Don´t worry - be happy! Schon am nächsten Wochenende könnte sich Daniela revanchieren, denn in Bruck trifft sie beim ersten österreichischen WIN-Turnier auf nahezu dieselben Gegnerinnen. Allerdings muss Daniela davor noch, am Freitag Abend,  bei Indigo Graz, als Mannschaftskollegin ihre Trainers David Németh und unserer Nummer 1 Toni Radl ihre Feuertaufe in der steirischen Landesliga der Herren überstehen. Alles Gute Dani!  

 

Am Samstag, den 24. 9., um 14:00 trafen sich die Spieler der auf fünf Mannschaften zusammengeschrumpften Gebietsliga Südost in der Fürstenfelder Stadthalle, um ihren ersten Durchgang im System Jeder gegen Jeden zu absolvieren.

Schade, dass der Tischtennissport in der Oststeiermark nun offensichtlich „den Bach hinunter geht“. Die beiden Traditionsvereine Hartberg und Feldbach haben quasi aufgegeben und ihre Mannschaften zurückgezogen. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich wieder Idealisten finden, die sich um den Nachwuchs kümmern werden.

Somit sind nur mehr drei Vereine mit insgesamt fünf Mannschaften in der GLSO vertreten: Mit je zwei Dreiermannschaften Fürstenfeld und Kaindorf und das Team der Dauerfavoriten Weiz.

Die Ergebnisse des 1.Durchganges:

Weiz 1 – AFUE 3 (6:2)

AFUE 3 – Kaindorf 2 (6:3)

Kaindorf 1 – AFUE 2 (1:6)

AFUE 2 – Kaindorf 2 (7:0)

Tabelle: 1. Weiz, 2. AFUE 2, 3. AFUE 3, 4 Kaindorf 2, 5. Kaindorf 1

AFUE 2: Jakob RATH, Stefan SCHNECKER, Martin BRAUN

AFUE 3: Markus SCHWARZ, Heinz KÖNIG, Robin ROCH/Günther RATH

Die Leistungen unserer 15jährigen Spitzenspielerin wurden durch ausgiebigen Punktegewinn in der RCL-Punkteliste belohnt. Daniela schiebt sich nach ihren großartigen Leistungen beim BL-Opening in Salzburg und nun beim 1. Durchgang der 2. BL-Damen in den offiziellen Ranglisten weit nach vorne!

Sie belegt in der steirischen U 16-Rangliste Platz 1 und in der österreichischen U 17-Rangliste Platz 4. Damit ist ATUS Fürstenfeld nach mehr als 30 Jahren wieder in der absoluten Spitze der österreichischen Nachwuchsspielerinnen vertreten. Bravo Dani!! Fleiß und Durchhaltevermögen haben sich ausgezahlt!!

Am kommenden Wochenende wird es für sie, nun als "Gejagte", nicht ganz einfach sein, beim Top-Ten-Turnier in Kapfenberg diese Position zu halten.  Die besten zehn TT-Spielerinnen in der Altersklasse U17 (Dani ist 15) spielen innerhalb von zwei Tagen jede gegen jede. Wir wünschen ihr alles Gute!

Äußerst erfreulich verlief unser erstes Antreten nach mehr als 30 Jahren in der 2. Damen-Bundesliga. Es war nicht nur der Heimvorteil, der unser Team beflügelte. Barbara Voves, Daniela Mitar und Veronika Tušlová, unsere Verstärkung aus Tschechien, mussten zunächst aber einen Schock wegstecken. Gegen Indigo Graz kassierten sowohl Barbara als auch Veronika eine Niederlage gegen die aus Taiwan stammende Materialspielerin Chiu-Ying Yang, die unsere beiden Spielerinnen mit ihren langen Noppen (Dr. Neumann, Nummer 1) zur Verzweiflung brachten. Bei diesen beiden Niederlagen blieb es allerdings, sodass wir mit 4:2 die Box verlassen konnten.

Das zweite Samstag-Spiel gegen  St.Veit/Hainfeld NÖ entwickelte sich zu einem Krimi. Insider hatten uns schon vorher vor den drei schnellen und ballsicheren Fuchs-Schwestern gewarnt. Zu recht, denn nach dem vierten Spiel stand es bereits 1:3! Veronika gewinnt gegen Sylvia Fuchs, Daniela verliert gegen Lisa Fuchs, Barbara verliert gegen Sandra Fuchs und Veronika verliert überraschend mit 0:3 gegen Lisa Fuchs. die Chancen auf einen Sieg waren damit auf Null gesunken. Barbara  konnte aber nun Sylvia mit 3:1 besiegen und verkürzte dadurch auf 2:3. Daniela stieg nun als krasse Außenseiterin gegen Sandra Fuchs in die Box.... und sorgt für eine Sensation. Es war wohl eines ihrer besten Spiele in ihrer kurzen Karriere. Unglaubliche und oft sehr lange Ballwechsel auf sehr hohem technischen Niveau rissen die Zuseher/innen förmlich von den Sitzen. Nachspiel 5. Satz: 10:10. Es knistert! Daniela behält die Nerven und gewinnt mit 13:11 und stellt auf 3:3! Das bei diesem Stand zu spielende, entscheidende Doppel ließen sich nun Barbara und Veronika, gestärkt durch den unerwarteten Ausgleich, nicht mehr nehmen, gewinnen mit 3:0 und fixieren den knappen 4:3-Erfolg!

Am Sonntag waren die Nachwuchsspielerinnen aus Oberpullendorf (Bgld) chancenlos. Am Ende hieß es 6:0 für ATUS Fürstenfeld. Damit liegt nun unser Team an der Spitze der Tabelle.

Eine entscheidendes Spiel steht uns am 9. Oktober, bei der 2. Sammelrunde in Kremsmünster bevor. Es geht gleich im ersten Spiel gegen die Favoriten für den Aufstieg Wiener Neudorf. Man wird sehen, ob Veronika Tušlová, unsere sympathische Legionärin aus Tschechien, ihren offensichtlichen Trainingsrückstand aufholen kann. Da sie "nebenbei" als Model, als IT-Expertin und als TV-Moderatorin arbeitet, dürfte eine gewissenhafte Vorbereitung auf die 2. Bundesliga der Damen kaum möglich gewesen sein. Bis jetzt war sie leider für uns eine große Enttäuschung! Schade!

 

Unter diesem Titel kommentierte Tobias NEUHOLD die ersten Kämpfe der beiden steirischen Damen-Teams beim Bundeliga-Opening in Salzburg-Liefering ATUS Fürstenfeld und Böhler Bruck/Mur auf der Homepage des ÖTTV. Sein Einverständnis vorausgesetzt werde ich als Obmann seine Schilderungen  unserer Premiere im Originalwortlaut inklusive der Titelzeile (s.o.) in die ATUS-Homepage aufnehmen.

       "Neueinsteiger AFUE1 zeigt auf

ATUS Fürstenfeld ist, wie vier weitere Teams, in der nun gestarteten Saison 2021/22 Neueinsteiger in der 2. Damen-Bundesliga. Schon beim Auftakt zeigte die Mannschaft rund um Nachwuchshoffnung Daniela Mitar, dass man heuer nicht nur einfach mitspielen wird. Gemeinsam mit Vereinskollegin Barbara Voves und der tschechischen Legionärin Veronika Tušlová ging es gegen SG Mariahilf/Langenzersdorf 1 in der ersten Runde des ÖTTV-Cups gleich zur Sache. Die Steirerinnen agierten beim Bundesliga-Erstauftritt ihres Stammvereines mehr als souverän und konnten sich mit 3:2 gegen SGML1, die heuer wieder im UPO der 1. Damen-Bundesliga mit von der Partie sind, durchsetzen. Dabei konnte ausgerechnet die 15-jährige Mitar ein Ausrufezeichen setzen. Nachdem S50-Spielerin Voves zuvor nach knapp gewonnenem ersten Satz gegen Anna Pfeffer eine klare Niederlage einstecken musste, holte die U19-Nationalteam-Spielerin die Kohlen aus dem Feuer: Sie besiegte die ehemalige Spitzenspielerin und „Evergreen“ Brigitte Gropper klar mit 3:0. Nachfolgend musste sich auch Tušlová überraschend klar mit 0:3 gegen Pfeffer geschlagen geben, jedoch machte im Anschluss Voves im alles entscheidenden fünften Einzel – 3:1 gegen Milena Erak – den Sieg perfekt. Der gelungene Einstand des oststeirischen Teams ist umso beachtlicher, da die Wienerinnen seit vielen Jahren fester Bestandteil der Damen-Bundesligalandschaft sind und zuletzt durch konstant gute Leistungen abermals den Klassenerhalt schafften. In Runde 2 ging es dann gegen das bärenstarke Trio Galitschitsch, Juric und Tomazic von BEBU1, dem man sich trotz Satzgewinn in jedem Match schlussendlich deutlich mit einem Gesamtscore von 0:3 beugen musste. Jedenfalls darf man nach dieser ersten Vorstellung annehmen, dass Fürstenfeld im Titelkampf ein Wörtchen mitreden wird, obwohl gesagt werden muss, dass auch andere Teams in der 12er-Liga mit starken Besetzungen aufwarten können."

Die Premiere wäre gelungen und zwei Punkte sind im Trockenen - so richtig los geht es in der 2.Damen-Bundesliga aber erst am kommenden Wochenende, an dem sich die 12 Damen-Teams aus ganz Österreich in der Fürstenfelder Stadthalle das erste Mal in dieser Saison gegenüberstehen. Barbara Voves, Daniela Mitar und Neuzugang Veronika Tušlová, aus der Tschechischen Republik, treffen in der ersten Runde auf Indigo Graz am Samstag, um 13:00, auf die Spielgemeinschaft St. Veit/Hainfeld, anschließend um 16:00, und am Sonntag, um 9:00, auf das Team Oberpullendorf 2. Man darf gespannt sein!