Anlässlich des 25. TT-Trainingslehrgangs des LSV-Wien in der Fürstenfelder Stadthalle (17.-23.8.) standen die Teilnehmer im Mittelpunkt einer Ehrung durch die Stadtgemeinde und den Tourismusverein. Vor dem mit Spannung erwarteten Vergleichskampf ATUS Fürstenfeld gegen LSV Wien stellten sich Vizebürgermeister DI Johann RATH und Tourismus-Obmann Josi THALLER mit einer Ehrenurkunde und kleinen Geschenken ein. Bereits in der Vorbereitungsphase dieses Traingscamps, das auch in diesem Jahr unter der Leitung von Werner GSCHANES und des ehemaligen ungarischen Spitzenspielers Zoltan HORVATH stehen sollte, hatte sich Bürgermeister Franz JOST bereit erklärt, den 28 Wiener Sportlern die klimatisierte Festhalle gratis zur Verfügung zu stellen. Werner GSCHANES bedankte sich bei den offiziellen Vertretern der Gemeinde und versicherte, auch im nächsten Sommer die Gastfreundschaft der Fürstenfelder in Anspruch zu nehmen. Seine Gattin Helga hob die Verdienste der  im Vorjahr verstorbenen Heidi KERN hervor, die vor einem Viertel Jahrhundert für die nun bereits so lange anhaltende Kooperation mit dem ATUS Fürstenfeld verantwortlich zeichnete.

Nach dieser Ehrung war das Selbstvertrauen der Wiener TT-Spieler offensichtlich so stark, dass sie mit der ersten Mannschaft des ATUS Fürstenfeld, die mit Toni RADL, Klaus FREITAG und Barbara VOVES antrat, kein Erbarmen hatte! Nachdem unser Team im Vorjahr knapp gewonnen hatte, wollte man natürlich auch dieses Mal  die Halle als Sieger verlassen. Da hatte man die Rechnung leider ohne den Wirt gemacht! Das Team des Lehrersportvereins, das derzeit mit ANZINGER, GSCHANES A. und POSCHER in der sehr staken Wiener Liga agiert, gab nur ein einziges Spiel (gegen Toni RADL) ab und gewann überlegen mit 6:1 !! Auch wenn es nur ein Freundschaftsspiel war, ein Warnschuss für unser soeben in die steirische Oberliga aufgestiegene Mannschaft war es allemal. Obmann Werner VOVES gratulierte den Gegnern zum Sieg und überlegt nun allen Ernstes, für die Revanche im nächsten Jahr einen chinesischen Spitzenspieler zu verpflichten.

Unsere zweite Mannschaft mit Martin BRAUN, Stefan MITAR und Daniela MITAR und Sebastian SOMMERBAUER (Reserve) hat aber doch noch einige Kastanien aus dem Feuer geholt! Sie gewannen gegen ihre Wiener Kontrahenten mit 6:3, wobei der 3:1-Erfolg  von Martin BRAUN gegen den starken R. Adler als positive Überraschung Anerkennung verdient. Stefan Mitar mit zwei Siegen und seine Schwester Daniela mit einem Sieg konnten, obwohl erst kurz vorher aus dem Urlaub zurückgekehrt, das 6:3 fixieren.

Die freundschaftliche Verabschiedung erfolgte wie im Vorjahr durch Werner GSCHANES "Wir freuen uns bereits auf nächstes Jahr!" und Werner VOVES "Wir auch"!  

Schulsporttage werden über das Sportreferat der Gemeinde Fürstenfeld in Zusammenarbeit mit fast allen Sportvereinen der Stadt Fürstenfeld jährlich wechselnd an der Neuen Mittelschule und am Gymnasium abgehalten. In diesem Jahr war wieder das Gymnasium dran, dessen Unterstufenschüler sich pro Tag jeweils zwei Sportarten zum Schnuppern aussuchen konnten. Unser Obmann Mag. Werner Voves, der 40 Jahre am Gymnasium unter anderem auch als Sportlehrer beschäftigt war, hat während seiner gesamten Dienstzeit auch eine Unverbindliche Übung (Neigungsgruppe) Tischtennis betreut. Auch während seines nunmehr siebenjährigen Pensionistendaseins hat er niemals aufgehört, diese Sporttage in Sachen Tischtennis zu betreuen. Es darf an dieser Stelle wohl auch vermerkt werden, dass Mag. Voves bereits zwei Jahre vor dem Aktivwerden der Gemeinde, vor nunmehr 20 Jahren (!), derartige Sporttage am Gymnasium mit 25 teilnehmenden Vereinen quasi im Alleingang organisiert hat.

In diesem Jahr nahmen etwa 70 Schülerinnen und Schüler an den vier angebotenen Einheiten teil. Ihnen wurde nun wieder einmal versucht, den Unterschied zwischen Hobby-Ping-Pong und der Sportart Tischtennis zu erklären und zu demonstrieren. Natürlich ist es unmöglich in eineinhalb Stunden aus einem Hobbyspieler einen Profi zu machen. Man kann aber sehr wohl durch ganz einfache Übungen und entsprechende Informationen eine deutliche Verbesserung herbeiführen. Der Weg führt zunächst über ein bisschen Materialkunde, über die richtige Schlägerhaltung, über einfache RH-Schupfübungen, über das Erlernen eines korrekten und "wirksamen" Aufschlages zum angepeilten Ziel, dem RH-Schupfen mit Unterschnitt. Sobald die Kursteilnehmer in der Lage sind, die Bälle mit Schnitt und vor allen Dingen nieder(!) über das Netz zu spielen, kennt die Begeisterung keine Grenzen mehr. Als Höhepunkt liefern sie sich schließlich spannende Wettkämpfe im Rahmen des beliebten "Kaiserspiels". Der Erfolg bei Wettkämpfen während der anschließenden Ferien zu Hause, beim Freibad-Tischtennis, im Urlaubshotel, in den Jugendherbergen usw. ist garantiert! 

Auf Initiative des Sportreferates der steirischen Landesregierung organisierten die drei Dachverbände ASKÖ, ASVÖ und UNION den 2. WASSERSPORTTAG im Freibad Fürstenfeld. Bei tropischen Temperaturen war das Freibad wie erwartet "überbucht", sodass zunächst mit gutem Besuch der 16 angebotenen Sportstationen im und um das Wasser zu rechnen war. Die ungewöhnlich hohen Temperaturen dürften aber die Lust der Badegäste auf sportliche Bewegung zwischen 10 und 17 Uhr doch einigermaßen gedämpft haben.

Unsere von Paul und Christine Roch und unserem Obmann Werner Voves betreute Tischtennis-Station durfte sich aber über mangelhaften Besuch ganz und gar nicht beklagen. Nachdem sich in Windeseile herumgesprochen hatte, dass man sich an unserer Station durch ein bisschen Geschicklichkeit angeblich recht einfach ein Gratis-Eis im Restaurant verdienen könnte, wurde der Andrang von Stunde zu Stunde immer größer. Unser nun bereits jenseits der 70 agierende Obmann ging folgendes Risiko ein: Wer von den Hobbyspielern in der Lage wäre, einen seiner gefürchteten surprised Aufschläge zurückzuspielen, sollte einen Gutschein für ein Eis erhalten. Das Event-Management ROCH hatte, um das Vereinsbudget nicht allzu stark zu strapazieren, die Anzahl der Gutscheine auf 50 Stück beschränkt. Nach unzähligen Aufschlägen und damit verbundenen lustigen Situationen konnte folgende Bilanz der Aktion gezogen werden: Anzahl der ausgegebenen Gutscheine: 10 (!) plus nachhaltige Werbung für Tischtennis in Fürstenfeld. 

Der geleistete Einsatz der ganzen Familie Roch sei an dieser Stelle besonders hervorgehoben. Paul und Christine haben sich nicht nur im Vorfeld der Veranstaltung (Plakate, Sonnensegel, Druck der Gutscheine etc.), sondern auch vor Ort von 8 bis 18 Uhr große Verdienste erworben. Dass es ihrem Sohn Robin (11) gelungen ist, durch seinen 11:0 - Sieg gegen einen hervorragenden Amateur (19) den Unterschied zwischen Ping-Pong und Vereinssport hervorzuheben, sei nur als positiver Nebeneffekt erwähnt. Ein Danke geht auch an Franziska Pichler (14), die sich den ganzen Vormittag als Instruktorin zur Verfügung gestellt hat.   

 

 

 

Für unseren Verein erbrachte die Jahreshauptversammlung, die in Graz, im neu errichteten Sportpark, Hüttenbrennergasse 31, abgehalten wurde, nichts Relevantes.

Es waren 48 Vereinsvertreter, 10 Vorstandsmitglieder und Präsident Wolfgang Heimrath anwesend. Auch unseren Spielern und Spielerinnen wird es schon aufgefallen sein, dass die RCL-Listen überarbeitet wurden und somit eine allgemeine Punktekorrektur nach oben stattgefunden hat. Da diese Korrekturen noch nicht zur Gänze abgeschlossen sind, könnte sich der letzte Termin für die Nennung der Mannschaften etwas verzögern. Lediglich bei einem Tagesordnungspunkt gab es einige Unstimmigkeiten, da man sich über den Antrag der Deutschlandsberger auf Streichung des obligaten Einsatzes eines Jugendlichen in der Landesliga nicht einigen konnte. Obwohl der Vorschlag von Franz Mandl im Rahmen einer ausführlichen Diskussion offensichtlich durch den  Großteil der Vereinsvertreter gut geheißen wurde, konnte sich Präsident Heimrath und ein großer Teil der Vorstandsmitglieder nicht zur Abstimmung durchringen, was doch bei vielen Teilnehmern auf Unverständnis gestoßen sein dürfte. 

Obmann Voves hat mit Freude die Urkunde für den Sieg unserer ersten Mannschaft in der Unterliga Süd entgegen genommen. Da wir natürlich genau wissen, wie stark die Oberliga-Mannschaften sind, wird auf Grund der Tatsache, dass wir mit einer adäquaten Besetzung der Position 3 noch immer gehörige Probleme haben, über den Aufstieg JA oder NEIN wohl noch zu diskutieren sein.   

Sie ist und bleibt höchstwahrscheinlich bis auf Weiteres unser Aushängeschild in Sachen Tischtennis! Daniela Mitar (13) ist derzeit die einzige Aktive in unserem Klub, die auch auf Bundesebene zu den besten Nachwuchsspielerinnen gehört. Bei ihr passt zurzeit eben alles: Talent, Fleiß, Ehrgeiz, Schule, Elternhaus! Fällt nämlich eine dieser wichtigen Komponenten weg, wird es für Sportler(innen) fast unmöglich, an die Spitze vorzudringen. Nicht zuletzt war es aber doch der enorme Fleiß, mit dem Daniela an die Sache herangegangen war. Ihr bedingungsloser Einsatz, etwa viermal (!) wöchentlich hart zu trainieren, muss ganz einfach Früchte tragen! An dieser Stelle sei noch einmal unserem Cheftrainer David NEMETH (Mo, Di, Fr) und seinem Assistenten Marinko GRBIC (Mi) gedankt!

Für ihre steirischen Meistertitel und ihr ausgezeichnetes Abschneiden bei österreichischen Meisterschaften erhielt Daniela aus den Händen von Bürgermeister Franz Jost die Ehrenurkunde der Stadt Fürstenfeld. Musikalisch umrahmt wurde die Ehrung einerseits vom Bläserkreis der Musikschule Fürstenfeld, andererseits in lukullischer Hinsicht vom wieder einmal ausgezeichneten Buffet von Elisabeth Lippe.

Etwas betroffen, dürfte wohl ein weiteres großes Talent unter den Zusehern gewesen sein. Robin Roch (11), der nach einer Serie von Verletzungen doch einige nennenswerte Erfolge auf steirischer Ebene erringen konnte, wird sich, als er vom Moderator der Veranstaltung immer wieder hören musste, wofür einige Sportler diese Auszeichnung erhalten haben, wohl gewundert haben, dass er nicht dabei sein darf. Unser Verein wird also in Zukunft auch jene Spielerinnen und Spieler für die Ehrung nominieren, die bei jenen Veranstaltungen, die steirischen Meisterschaften durchaus gleich zu setzen sind, entsprechende Platzierungen erreichen konnten.

Durchaus verdient hätte sich diese Ehrung natürlich auch unsere erste Mannschaft mit Toni Radl, Klaus Freitag und Barbara Voves, die zwar keinen steirischen Meistertitel erringen konnte, aber immerhin durch ihren ersten Platz in der Unterliga Süd den Aufstieg in die steirische Oberliga geschafft hatte.

Dass alle unsere 6 Teilnehmer ihr angepeiltes Ziel, den Gruppenerhalt, erreichen würden, hatte wohl niemand erwartet. Dass aber Daniela MITAR ohne Niederlage alle Gegner in Gruppe 2 bezwingt und mit ihrem ersten Platz den Aufstieg in die Gruppe 1 erreicht und dass Robin ROCH nach sehr langer verletzungsbedingter Pause bis ins Finale der Gruppe 3 vorstößt, riss alle anwesenden Vereinsmitglieder, Trainer, Funktionäre und Angehörige jubelnd von den Sitzen der Stadthalle Fürstenfeld. Nach den Siegen gegen ihre härtesten Gegner Emilio und Valentino WILDLING (Langenwang) steht nun fest, dass unser 13jähriges Talent ab Herbst in Gruppe 1, also gegen die besten Nachwuchsspieler(innen) der Steiermark antreten wird! Robin liegt derzeit in Gruppe 3 auf Platz 1, darf aber mit relativ großer Sicherheit darauf hoffen, dass auch er in die nächsthöhere Gruppe aufsteigen wird!

Mit einer Vorstellung der Extraklasse verabschiedete sich Jakob Rath aus Altersgründen (> 18 Jahre) aus der Gruppe 1, in welcher er nahezu Dauergast war. Trotz einiger überraschender großartiger Siege  hatte er das obere Playoff nur ganz knapp verpasst, konnte aber im mittleren den ausgezeichneten sechsten Gesamtrang erringen. Den in greifbare Nähe gerückten 5.Platz musste Jakob aus Mangel an Konzentration an Florian Nickel (Indigo Graz) abtreten - Jakob weilte in Gedanken schon beim Start des Formel 1-Grand Prix in Monaco, den er sich gerade noch im TV ansehen konnte. Die ausgezeichnete Leistung des jungen Grazers soll dadurch aber in keiner Weise geschmälert werden.

Mit seiner ausgezeichneten Leistung hat Markus Matzhold nicht nur seine Gegener(innen), sondern auch seine Betreuer und Fans in Gruppe 2 überrascht. Besonders sehenswert war seine Leistung in der Vorrunde, in der er den UTTV-Graz Spieler Tsai Cho-Ling bezwingen konnte und sein Sieg gegen die steirische Auswahlspielerin Marlene Regner aus Unzmarkt. Im Endklassement belegte er den ausgezeichneten 7.Platz!

Mit dem guten Abschneiden unserer Jüngsten, die erst seit ganz kurzer Zeit TT spielen, hatte niemand gerechnet. Stefan Hafner konnte sich durch seinen 7.Platz den Gruppenerhalt in Gruppe 4 sichern, was auch seinem Kollegen Eldar Slatinšek durch seinen 9. Rang gelang. Da die vor ihnen Platzierten aus Altersgründen die Gruppe verlassen müssen, starten die beiden im Herbst nun in Gruppe 4 am ersten bzw. zweiten Platz (!) liegend in die Herbstsaison.

Neben dem sensationellen Aufstieg unserer ersten Mannschaft mit Radl Toni, Freitag Klaus und Voves Barbara in die steirische Oberliga sind die Erfolge unserer Jugendlichen in der abgelaufenen Saison eine mehr als ausreichende Belohnung für die Anstrengungen, die von Chef-Trainer David NÉMETH, von Assistenztrainer Marinko GRBIC und vom gesamten Mitarbeiterteam des ATUS Fürstenfeld erbracht wurden. Dafür möchte sich Obmann Werner Voves auch auf diesem Wege sehr herzlich bedanken. 

Nicht vergessen: Unser Training endet erst mit Schulschluss!!! 

 

Das gibt es bei steirischen Meisterschaften wohl nur sehr selten! Die Zwillinge Juliana und Bischoy SAROFEM - die Familie stammt aus Ägypten - haben alle nur  möglichen Platzierungen unter sich aufgeteilt. Beide wurden in Kapfenberg, im U15-Bewerb steirischer Meister im Einzel-, im Doppel- und gemeinsam im Mixed-Bewerb! Dazu muss man den beiden Aktiven, den Trainern des Grazer TT-Klubs Don Bosco, aber auch dem Vater, der die schwierige Basisarbeit geleistet hat, sehr herzlich gratulieren. Auch unsere Daniela MITAR (13) hat wieder einmal trotz eines Infektes ausgezeichnet gespielt. Sie gewann gemeinsam mit Juliana das Doppel, belegte im Mixed mit Sebastian Haberl (Langenwang) hinter den TT-Zwillingen den zweiten Platz und unterlag im Finale der österreichischen Doppel- und Mixed-Meisterin Juliana mit knappen Satzergebnissen 0:3. Ein steirischer Meistertitel und zweimal Vizemeisterin, bravo Daniela!!

Immer stärker wird nun auch wieder Robin Roch, der nach dem Jahr 2018, das für ihn durch Verletzungen geprägt war, zielsicher sein Comeback ansteuert. Robin, der Ende Dezember erst sein 12. Lebensjahr vollenden wird, schlug sich im Kreise der Großen hervorragend und holte sich im B-Bewerb den zweiten Platz! Im Mädchen B-Bewerb konnte Franziska Pichler ihren im Training deutlich sichtbaren Leistungsfortschritt nun auch im Wettkampf durch ihren dritten Platz bestätigen. Auch wenn es für Sebastian Sommerbauer dieses Mal für eine Platzierung noch nicht gereicht hat, wird sich der Erfolg durch sein konsequentes Training - er ist erst vor einigen Monaten zum Tischtennis gestoßen - bald bezahlt machen.

Damit hatte eigentlich niemand gerechnet! Gleich bei ihrem ersten Antreten bei steirischen Meisterschaften konnten Valentin PICHLER, Stefan HAFNER und Eldar SLATINŠEK mit ausgezeichneten Platzierungen aufwarten! Mit keinen allzu großen Erwartungen fuhren die drei Fürstenfelder Volksschüler mit ihrer Betreuerin Karin HAFNER nach Kapfenberg. Und siehe da! Valentin Pichler, der schon etwas länger bei ATUS Fürstenfeld trainiert, konnte tatsächlich aus der Vorrunde in die Hauptrunde aufsteigen und hat dort nur durch eine äußerst knappe 2:3-Niederlage gegen den Großlobminger Mateo Steinberger den Einzug in das Semifinale verpasst.

Den Einzug in die Hauptrunde haben Stefan Hafner und Eldar Slatinšek zwar nicht geschafft - es hat nur ein Sieg gefehlt -, dass die beiden aber im B-Finale die beiden dritten Plätze belegen, darf wohl als kleine Sensation betrachtet werden. Gratulation! Bitte so weitermachen!  

Obwohl Daniela wie schon so oft einen perfekten Start hingelegt hatte, konnte sie ihre gute Form nicht speichern und musste daher in der Folge zwei herbe Enttäuschungen hinnehmen. Sie konnte bei den in Freistadt (OÖ) ausgetragenen österreichischen Meisterschaften der nächsthöheren Altersstufe - Daniela ist erst vor ein paar Tagen 13 geworden - im Rahmen des Teambewerbes zunächst zwei äußerst starke Gegnerinnen besiegen. Nach dem recht eindeutigen Sieg gegen Wien wurde die Partie gegen Niederösterreich zwar verloren, aber Daniela konnte nun endlich Lara Taborsky, gegen die sie nun schon einige Male in Folge verloren hatte, besiegen.

Da der deutliche Sieg der Niederösterreicherinnen dadurch nicht verhindert werden konnte, musste das Team Steiermark gegen die starken Salzburgerinnen um Platz drei antreten. Auch in deren Reihen befand sich eine "Angstgegnerin" Danielas. Julia Dür, eine äußerst talentierte Volksschülerin (!), musste dieses Mal nach zwei Siegen hintereinander eine Niederlage gegen Daniela hinnehmen, die offensichtlich ein Rezept gegen das sichere Block- und Konterspiel ihrer sehr jungen und auch noch sehr kleinen "Spanierin" gefunden hatte. Auch in diesem Fall ließ sich aber die knappe 3:4-Niederlage der Mannschaft nicht verhindern und somit musste sich das Dreier-Team der Steiermark mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben.

Jene Niederlage, die Daniela wieder einmal total aus der Bahn warf, wurde durch die Linzerin Marlene Kühberger im Rahmen der Vorrundenspiele verursacht. Sie gewann durch sicheres Konterspiel indem sie nahezu jeden längeren Ballwechsel mit einem knallharten Abschlag abschließen konnte. Daniela wurde zur "Re-aktion" gezwungen, da die aus dem A-Liga Klub Linz Froschberg stammende Aufsteigerin eindeutig die Führungsrolle übernommen hatte. Daniela wusste nun, dass es nun abermals gegen Dür um den Aufstieg ging. Diesem Druck war zwar die "Kleine" gewachsen, leider aber Daniela nicht. Sie war nun einfach nicht mehr in der Lage, jene hochgezogenen rotationsstarken Spins zu spielen, mit denen ihre Gegnerin im ersten Spiel große Probleme hatte. Daniela kämpfte zwar mit letztem Einsatz, musste sich aber schließlich mit 2:3 geschlagen geben und auf den Aufstieg in die Hauptrunde verzichten.

Die Freude am Wettkampf war dadurch für Daniela vorbei, sodass es nicht verwunderlich war, dass sowohl das Mädchen-Doppel als auch der Mixed-Bewerb von ihr nur mehr als Pflichtübungen angesehen wurden und daher auch keine nennenswerten Erfolge bringen konnten. Schade Dani, aber WIR geben nicht auf! Nächster Termin: die steirischen U15-Meisterschaften in Kapfenberg am kommenden Wochenende.

 

Dafür hat sie hart gearbeitet, unsere große Nachwuchshoffnung Daniela Mitar! Zwei Tage nach ihrem 13. Geburtstag hat sie sich selbst auch noch ein Geschenk gemacht. Sie gewinnt in der Fürstenfelder Stadthalle alle ihre Vorrundenspiele der Altersgruppe U 13 und schließlich auch das Finale gegen ihre Gegnerin und Freundin Marlene Regner aus Unzmarkt mit 3:0. Mit dem steirischen Meistertitel bedankt sich Daniela auch für die finanzielle Unterstützung bei Bürgermeister Franz Jost, dem  Sportausschuss der Stadt Fürstenfeld und bei ihren beiden Trainern David Nemeth (Szombathely) und Marinko Grbic (Maribor). Dass sich alle Vereinskolleginnen und Funktionäre des ATUS Fürstenfeld mit ihr freuen, liegt auf der Hand. Als Draufgabe konnte sich Daniela aber auch gemeinsam mit ihrem Partner Sebastian Haberl, dem Sieger im Einzel männlich, aus Langenwang, den Titel im Mixed-Bewerb sichern und außerdem noch den zweiten Platz im Doppel mit ihrer erst acht(!) Jahre alten Partnerin Mariia Lytvyn (Indigo Graz) belegen. Am nächsten Tag hat sie versucht, auch bei den "Großen", in der Altersgruppe U18 Fuß zu fassen...  und es gelang! Hinter den beiden österreichischen Spitzenspielerinnen Rosa Sauer (Kapfenberg) und Larissa Regner (Unzmarkt) landete sie im Einzelbewerb gemeinsam mit Juliana Sarofem (Don Bosco-Graz) auf Platz drei! Im Doppel belegte sie mit Tugsjargal Dashzeveg (Indigo-Graz) etwas überraschend den zweiten Rang und mit ihrem U13-Doppelpartner Sebastian Haberl konnte sie aus den Händen von Finanzstadtrat und Obmann des Sportausschusses Christian Sommerbauer ihren sechsten Pokal an diesem Wochenende in Empfang nehmen. Pause gibt es für sie keine, denn bereits am kommenden Wochenende startet sie bei den österreichischen U15-Meisterschaften in Freistadt (OÖ).

Wie ist es unseren übrigen Teilnehmern ergangen? Bei den männlichen Nachwuchsspielern konnten sich zwar Jakob Rath (U18) und Robin Roch (U13) im jeweiligen A-Bewerb behaupten, für eine Platzierung hat es dieses Mal aber nicht gereicht. In den B-Bewerben, das sind jene Spieler und Spielerinnen, die in ihren Altersgruppen im A-Bewerb nicht mehr spielberechtigt waren, konnten Martin Braun (U18) für seinen dritten und Lana Pregartner (U13) für ihren zweiten Platz die entsprechenden Pokale in Empfang nehmen.

Für jene Spieler, die diese Wettkämpfe als Probegalopp bzw. als Standortbestimmung betrachteten, ganz einfach um Erfahrungen zu sammeln, waren die zum Teil wesentlich älteren Gegner noch um eine Nummer zu groß. Trotzdem sah man auch bei ihren Wettkämpfen sehenswerte Ballwechsel und in manchen Fällen nur ganz knapp vergebene Siege. Valentin Pichler, Stefan Hafner, Eldar Slatinsek und Sebastian Schuster werden bei entsprechendem Training sehr bald ihre ersten Siege einfahren! Für Valentin, Stefan und Eldar könnte sich dafür bereits am Samstag, den 11.5., ab 14:00, bei den steirischen U11-Meisterschaften, in Kapfenberg eine Gelegenheit ergeben.    

Auch wenn unsere Nachwuchshoffnung mit sich selbst nicht ganz zufrieden war, gehört Daniela doch zur absoluten Spitze ihrer Altersklasse! Ja sie hat recht, wenn sie meint, dass mehr drinnen gewesen wäre. Mit ihrem technischen Fortschritt, den sie in der 50 Tische fassenden Tips-Arena Linz sehr wohl demonstrieren konnte, darf sie sich aber allemal sicher sein, sehr bald den Durchbruch zu schaffen. Mit nur einer Niederlage konnte sie in die Hauptrunde aufsteigen, verlor dort allerdings gegen Aolin Panholzer, die sie beim letzten Zusammentreffen noch besiegen konnte, und kam dadurch außer Tritt. Ihr Handicap, hohe Führungen auch tatsächlich in Siege zu verwandeln, wird wohl über kurz oder lang zu beseitigen sein. Die Betreuung hatte dieses Mal Marinko Grbic übernommen, der von den ständigen Sekundanten Papa Danijel und Bruder Stefan unterstützt wurde.

Beim letzten Durchgang der Gebietsliga-SO, der in der Stadthalle Fürstenfeld durchgeführt wurde, waren "Heimkehrer" Daniel Turrer, Jakob Rath und Daniela Mitar am Start. Gegen Weiz 2 konnte ein glatter 7:0-Sieg eingefahren werden und gegen FC Donald (= St.Ruprecht an der Raab) gewann unser Team ebenfalls überlegen mit 6:1. Nur die Oldboys vom ATUS Graz waren (noch immer) um eine Nummer zu groß. Lediglich Jakob Rath, NSL-Spieler der Gruppe 1, konnte groß aufspielen und gegen Maric Jozo, Scharlach Robert und auch gegen Friedrich Michael überlegen gewinnen. Etwas unglücklich verlor Daniela gegen Maric Jozo, indem sie eine 10:5-Führung im fünften Satz noch aus der Hand gab. Unser Team, dem auch Martin Braun und der verletzte Stefan Schnecker angehören, belegte in der Endabrechnung den 5. Platz und musste somit vier Mannschaften den Vortritt lassen, konnte aber auch vier Mannschaften hinter sich lassen. Ein Aufsteigen unseres jungen Teams in die Unterliga aus eigener Kraft, das heißt ohne die Unterstützung der Routiniers, scheint nun doch wieder in weite Ferne gerückt zu sein.

Das mit Spannung erwartete Spiel gegen ATUS Voitsberg brachte uns in der letzten Runde der steirischen Unterliga-Süd einen unerwartet hohen Sieg gegen den bereits feststehenden Dritten der Endrangliste. Unser Team  m u s s t e  dieses Spiel gewinnen! Ein 5:5 wäre zu wenig gewesen, denn damit wäre Deutschlandsberg als sicherer Aufsteiger in die Oberliga festgestanden. 

Das für diese Begegnung überaus wichtige Doppel begann für unser Team mit einem 0:2-Rückstand nicht gerade vielversprechend. Unter dem Beifall der zahlreichen Fans konnten sich Toni Radl und Klaus Feitag aber "darappeln" und mit 3:2 als Sieger die Box verlassen. Im ersten Einzel war Klaus mit 3:0 gegen Alexander Taucher erfolgreich und danach schlitterte Barbara Voves an einer mittleren Sensation vorbei. Sie ging mit 2:1 gegen Roland Moises, den Spielmacher der Voitsberger, in Führung, verlor aber doch noch 2:3, als sie nicht mehr in der Lage war, ihr aggressives Spiel beizubehalten. Toni hatte in der folgenden Partie mit dem "Material" von Andreas Frohmann keine Probleme und stellte mit seinem 3:0-Sieg eine zunächst beruhigende 3:1-Gesamtführung her. Dass es nach dem vierten Einzel aber 4:1 stehen sollte, konnte wohl niemand im Saal ahnen. Klaus wuchs in einem sehenswerten TT-Krimi über sich hinaus und konnte Roland Moises knapp mit 3:2 besiegen. Damit hatte er wohl einen Grundstein für den späteren Erfolg gelegt! Toni Radl, der mit nur zwei Niederlagen als Ranglistenerster der UL bereits feststand, hatte auch mit Taucher im fünften Einzel dieser spannenden Partie keine Probleme und gewann mit 3:0! Alle Spieler und Fans rechneten nun mit der Niederlage von Barbara gegen das Material von Andreas Frohmann, der dieses aber auch in seltener Manier beherrschen kann, und mit einem einigermaßen klaren Erfolg von Toni gegen Moises. Barbara hakte das durch ihre Materialphobie geprägte Spiel gegen Frohmann mit 0:3 ab und nun, beim Stand von 4:2 für ATUS FF, jenes Spiel, dass die Fans von ihren Sitzen riss, besonders den Obmann... Zunächst ein Schock und "Ruhe im Saal": Toni verliert den ersten Satz und liegt im zweiten mit 7:10 hinten! Unter dem stürmischen Beifall der Fans - neben dem Fürstenfelder Nachwuchs waren auch die Angehörigen unserer Spieler fast vollzählig vertreten - kämpft sich Toni ins Nachspiel und kann dieses auch tatsächlich gewinnen. Es folgen knapper 3. Satz, knapper 4. Satz und bei 2:2 die Möglichkeit für Toni, durch einen Sieg im fünften den Meistertitel bereits vorzeitig zu fixieren. Die Stimmung im Saal entlud sich explosionsartig in Form von Applaus und Jubel, als es Toni tatsächlich gelungen war, den entscheidenden Satz zu gewinnen: 6:2 und Meister!

Fairerweise müssen wir zugeben, dass dieser Titel auch dadurch ermöglicht wurde, dass im Laufe der gesamten Saison der programmierte Aufsteiger Deutschlandsberg genau dann, als unser Team eine Niederlage oder ein nicht notwendiges Unentschieden kassierte, ebenfalls aus ihrer Sicht eine negative Überraschung lieferte. Um so mehr hat es unsere Spieler und den Obmann gefreut, als der Deutschlandsberger Obmann Franz Mandl am nächsten Tag in der Früh zum Meistertitel gratulierte. 

So schön das Gefühl nun aber auch ist, Meister zu sein, die Spielstärke in der Oberliga, die wir als Absteiger des Vorjahres ja kennengelernt haben, zwingt uns natürlich dazu, in den nächsten Wochen über alle Möglichkeiten nachzudenken. 

Jetzt heißt es aber Feiern und CARPE DIEM ! 

Gleich vorweg ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön an das gesamte Mitarbeiter-Team! Die Halle und das Buffet (danke Heinz!) waren bestens vorbereitet, sodass es wieder viel Lob von den Betreuern und den zahlreichen Angehörigen gab. 

Zum Sportlichen: Nach der langen Trainingspause von Robin Roch, der seit Saisonbeginn drei Mal (!) wochenlang mit Gipsfuß unterwegs war, hat nun wieder den Anschluss gefunden! In seiner Altersgruppe U13 blieb er als Einziger ungeschlagen! Insbesondere gegen Jonas Hansche, ein großes Talent aus Liezen, und gegen den hervorragenden Konterspieler Wiliam Hlade (ATSE-Graz) konnte er zu seiner Form zurückfinden und durch seinen sicheren und rotationsstarken VH-Spin auch die Finalrunde ohne Niederlage beenden. Besonders spannend verlief das Finale gegen Hlade, der den Rückstand von 0:1 nicht nur egalisieren konnte, sondern mit 2:1 sogar in Führung ging. Robin kam aber in der Folge immer besser ins Spiel und stellte schließlich den für die Fürstenfelder erfreulichen Endstand von 3:2 her. Er, aber auch Hlade steigen damit in die dritte Gruppe der steirischen Nachwuchsliga auf. Vielleicht gelingt es den beiden, sich am 26. 5., beim letzten Durchgang in Fürstenfeld in dieser schwierigen Gruppe zu halten.  

In der Gruppe U18 waren durch drei verletzungsbedingte bzw. privat begründbare ATUS-Ausfälle nur fünf Spieler am Start. Darunter war auch Julian Hirtenfelder (ATUS Fürstenfeld), der sich zwar wacker schlug, einige Sätze gewinnen konnte, in Summe aber doch zu unsicher war, um die übrigen Teilnehmer zu gefährden. Sein Vereinskollege Jakob Rath hatte sich viel vorgenommen und daher sehr gut und fleißig trainiert. Unser Absteiger wollte unbedingt wieder in die Gruppe 1 zurück! Leider kam er gegen die beiden harten Brocken aus Graz, den späteren Sieger Martin Kern (UTTV) und David Pölzl (Indigo Graz) mit 0:3 bzw. 1:3 unter die Räder, sodass er trotz des Sieges gegen Simon Nickel (Indigo Graz) nicht mehr als den bezüglich Aufstieg undankbaren dritten Platz belegen konnte. Durch unvorhergesehene Ausfälle beim letzten Durchgang in Fürstenfeld könnte er es aber doch noch mit ein bisschen Glück auch als Dritter schaffen, wieder dabei zu sein.

Da eine genaue Analyse aller übrigen 10 (!) ATUS-Spieler und -Spielerinnen den Rahmen dieses Berichtes sprengen würde, soll an dieser Stelle nur eine kurze Kritik versucht werden. Überraschend stark: Valentin Pichler (Platz 4 in Gruppe U11), Mateo Pregartner (Platz 4 in Gruppe U15) und Eldar Slatinšek (Platz 6 im oberen Playoff der Gruppe U11). Die Erwartungen erfüllt: Sebastian Schuster, der das untere Playoff im Bewerb U13 gewinnen konnte und somit den Gesamtrang 7 erreichen konnte. Auch Stefan Hafner, der nun seinen VH-Topspin einzusetzen weiß, präsentierte sich stark verbessert und gewann das untere Playoff in Gruppe U11! Eine zu starke Gruppe erwischten: Sebastian Sommerbauer und Franziska Pichler, die aber doch mit Satzgewinnen gegen Morteza Panahi (Indigo Graz) und Jona Richter (Kapfenberg, 2:3!) aufhorchen ließ.  Auch Lana Pregartner war mit ihrer Gruppe etwas überfordert, konnte aber ihren Leistungsanstieg deutlich demonstrieren. Ganz am Anfang ihrer Karriere stehen noch unsere jüngsten Teilnehmer Tigran (8) und Razmik Atabekyan (9), die das erste Mal an einem Turnier teilnahmen, sich aber keineswegs entmutigen ließen und bereits wieder voll im Training sind.

 

Das war knapp! Durch das 5:5 im Auswärtsspiel gegen Straß hätte normalerweise unser Team die Führungsposition an die Deutschlandsberger abgegeben. Auch der Meistertitel wäre dadurch so gut wie unerreichbar gewesen. Da aber auch die Titelaspiranten aus der Weststeiermark über ein 5:5 gegen Feldkirchen/Puch nicht hinauskamen, bleibt weiterhin alles beim Alten und das letzte Spiel gegen Voitsberg, am Dienstag, 9. April, 18:30 wird in der Stadhalle Fürstenfeld die Entscheidung bringen. Die Voitsberger haben im Herbst zuhause bereits gegen www.atusff.at gewonnen und gehen daher als Favoriten in das Rennen. Gewinnt Voitsberg, steigt Deutschlandsberg in die Oberliga auf - gewinnen Toni, Klaus und Barbara steht unser Team als Meister fest. Ob wir tatsächlich in die sehr starke Oberliga aufsteigen sollen, wird derzeit noch heftig diskutiert, denn in der vorigen Saison sind wir in ähnlicher Aufstellung abgestiegen. Zunächst fiebert aber alles dem entscheidenden Spiel am kommenden Dienstag entgegen. Das Spiel gegen Straß im Stenogramm: Toni 3, Klaus 1 und Barbara 1. Schade um das Doppel Toni/Klaus und um den Punkteverlust von Klaus gegen Gartsch. 

Einerseits darf sich Daniela Mitar  gemeinsam mit ihrem Betreuer Werner Voves und ihrer in voller Stärke anwesenden Familie über die beiden Platzierungen sehr freuen (Mannschaft Platz 2 und Doppel Platz 3), andererseits aber wird sie sich doch auch ein bisschen ärgern müssen über ihre Schwächephase am zweiten Spieltag.

Es beginnt sehr viel versprechend am Freitag im Mannschaftsbewerb mit einem sicheren Sieg gegen Wien und einem überraschenden Sieg gegen die starken Oberösterreicherinnen, die von der derzeit regierenden Staatsmeisterin LIU Yuan betreut wurden. Daniela spielt in Topform und gewinnt ihre beiden Einzelpartien gegen Aolin Panholzer und Elena Schinko. Im alles entscheidenden Doppel wächst aber auch ihre Partnerin Marlene Regner (Unzmarkt) über sich hinaus und kann sehr wichtige Punkte beisteuern.

Am zweiten Spieltag kann man bereits im nun ausgetragenen Finale des Teambewerbes gegen Niederösterreich erkennen, dass Daniela nicht so perfekt spielt wie am Vortag. Sie verliert das erste Spiel recht eindeutig gegen Lara Taborsky, die es hervorragend versteht, die gefährlichste Waffe Danielas, ihren VH Topspin, nicht durch Blocken, sondern durch Gegenziehen zu entschärfen. Die weiteren Spiele waren nur mehr Formsache, denn Marlene war gegen Jennifer Henning auf verlorenem Posten und auch das Doppel ging ziemlich sicher und daher auch verdient an die neuen österreichischen Mannschaftsmeisterinnen aus Niederösterreich. Für Daniela ging es leider in dieser Tonart weiter, denn sie hatte in den folgenden Spielen der Vorrunde erhebliche Probleme gegen Gegnerinnen, die sie in Normalform "locker" bezwingen hätte können. Sie gewinnt aber doch alle ihre Vorrundenspiele und steigt in die Hauptrunde auf. Die anschließende Auslosung für den Eintritt in die Hauptrunde beschert Daniela gleich zu Beginn einen harten Brocken: Elena Schinko, die talentierte U11-Spielerin von VOEST Linz, die bereits  als Fixstarterin im ÖTTV-Kader aufscheint. Da Daniela sie im Mannschaftsbewerb des Vortages bereits schlagen konnte, war sie selbst und ihre zahlreichen Fans von der Möglichkeit, diese Hürde zu bewältigen, überzeugt. Leider kam es anders! Sie war nicht in der Verfassung und auch technisch nicht in der Lage, das ihr aufgezwungene RH-Konterspiel ihrer Gegnerin zu durchkreuzen. Dass Daniela nach ihren hervorragenden Leistungen im aggressiven RH-Spiel, die sie im Training und auch in der steirischen Gebietsliga-Süd der Männer vielfach unter Beweis gestellt hatte, einfach nicht in der Lage war, z. B. das "ewig" gleiche RH-Service Schinkos zu entschärfen, hat bei Betreuer und Zusehern Verwunderung und bei ihr selbst mit zunehmender Dauer des Spiels allzu große Unsicherheit ausgelöst. Zu wissen, dass man bei etwas mehr Losglück "leichtere" Gegnerinnen gehabt hätte , tut natürlich besonders weh, wenn man sich bereits im Achtelfinale verabschieden muss.

Trotz dieses Wermuthstropfens darf man zusammenfassend aber mit den Leistungen Danielas zufrieden sein. Immerhin zählt sie zu jenen wenigen Spielerinnen des Turniers, die mit zwei Topplatzierungen nach Hause fahren durften.

Nur ganz knapp ist es sich gegen Feldkirchen/Puch ausgegangen! Leider hat uns zunächst wieder die Doppelschwäche von Klaus Feitag und Toni Radl deprimiert: 1:3 verloren! Wie gehabt gewinnt schließlich Toni gegen Thomas Novak, Robert Temmer und Gertraud Heigl seine Partien mit 3:0. Der Sieg von Gertraud Heigl über Klaus Freitag mit 3:1 macht das Spiel aber doch noch sehr spannend: Bei 5:4 kann aber Barbara Voves in einer "Zitterpartie" gegen das junge Talent Thomas Novak mit ihrem 3:2-Erfolg doch noch den Sieg fixieren. Jetzt geht es noch auswärts, am 5.4. gegen Straß und sollte nicht ein Ausrutscher passieren, wird es in Fürstenfeld, am Dienstag, den 9.4., in der Stadthalle so richtig spannend. Sollte Fürstenfeld gewinnen, bedeutet das den Meistertitel, sollte Voitsberg gewinnen oder ein Unentschieden erreichen, ist Deutschlandsberg Meister und steigt in die Oberliga auf!

 

Nach hartem Training, wöchentlich  mindestens viermal (!), hat es unser nun bald 13jähriges Aushängeschild Daniela MITAR geschafft, auch in der allgemeinen Klasse, also unter Erwachsenen auf sich aufmerksam zu machen. Immer wieder wurde ihr Betreuer, dieses Mal ihr an der Bande stehende Vater Danijel, bereits während der Vorrundenspiele gefragt, wer die Kleine sei und wie alt sie sei. Bei Nachwuchsturnieren ist sie ja längst keine Unbekannte mehr, bei den "Steirischen", dieses Mal in Kapfenberg, war sie aber das erste Mal dabei! Und mit großem Erfolg!

Dani belegte im Damen-Einzel bis 1250 Punkte sensationell den 3.Platz und konnte durch ihre Siege gegen Spielerinnen mit weitaus höherer Anzahl von RCL-Punkten ihr eigenes Punktekonto erheblich ausbauen. Gegen die routinierte Kapfenbergerin Bettina Ladinik verlor sie das Match äußerst knapp mit 2:3, verpasste dadurch zwar das Finale gegen Juliana Sarofem (Don Bosco Graz), durfte sich aber durchaus berechtigt über den 3.Platz uneingeschränkt freuen!

Im Bewerb Juniorinnen-Einzel dürfen junge Damen bis zum Alter von 21 Jahren mitspielen. Auch in diesem Bewerb übertraf Daniela alle in sie gesetzten  Erwartungen, stieg durch ihren 2.Platz in der Vorrunde in den Hauptbewerb auf und so musste sie ebenfalls erst im Semifinale gegen Rosa Sauer (Bruck) die erste  Niederlage hinnehmen. Daniela darf mit ihren zwei dritten Plätzen bei den Steirischen sehr zufrieden sein und wird daher mit viel Selbstvertrauen, das sie am kommenden Wochenende bei den Österreichischen U13-Meisterschaften gut brauchen kann, wiederum nach Kapfenberg fahren. Aber vorher heißt es natürlich noch eine Woche mit Vollgas zu trainieren. BRAVO DANI !!! 

Auf Steirisch würde man sagen, es war "a gmahte Wiesn"! Die Grazer Robert Fessler, Bernd Kahler und Helmut Gujahr zeigten kaum Gegenwehr und verloren gegen unser Team mit 0:7. Für Toni Radl, Klaus Freitag und Barbara Voves war es, bedingt durch Spielverlegungen aus Krankheitsgründen, das dritte Spiel in dieser Woche in Folge und der dritte Erfolg! Viel Pause gibt es nicht, denn in Kürze folgen noch zwei Auswärtspartien gegen Feldkirchen/Puch und Straß und schließlich das letzte Spiel in Fürstenfeld, am Dienstag, den 9. April, um 18:30, in der Stadthalle Fürstenfeld, bei dem es wohl um den Titel und damit um die Möglichkeit geht, nach einjähriger Absenz wieder in die steirische Oberliga zurückzukehren. 

Damit hat wohl niemand ernstlich gerechnet! Gehofft schon, aber dass sich diese Hoffnungen erfüllen, war für uns dann doch eine Sensation. Beim Doppel hat man beiden Mannschaften angemerkt, dass es sich doch um ein Schlüsselspiel im Kampf um den Meistertitel handelt. Die Nervosität hat beide Teams zu etlichen leichten Fehlern gezwungen. Schließlich bleiben Toni und Klaus die erfolgreicheren: 3:2 ! In der ersten Begegnung kann sich Christian Strametz gegen Barbara Voves vom Ergebnis her klar mit 3:1 durchsetzen, hat aber mit dem drehfreudigen Topspin seiner Gegnerin so seine Not, sodass mancher Satz nur sehr knapp auf das Konto des Deutschlandsbergers geht. In der Folge greift nun ATUS vehement an und geht mit Siegen von Toni Radl über Horst Brauchart (3:0), von einem in Überform spielenden Klaus Freitag gegen den Zweiten der UL-Einzelrangliste Stefan Rauscher (3:1) und durch einen weiteren sicheren Sieg von Toni Radl über Christian Strametz (3:0) mit dem Gesamtstand von 4:1 in Führung! Die Weststeirer geben aber nun noch einmal Gas und kommen durch Rauscher, der auf Barbara trifft (3:1) und Brauchart, der auf den zu passiv spielenden Hausherren stößt (3:1), auf 4:3 heran. Unser Mann der Saison, der sein Alter ignorierende HAK-Professor Toni Radl, schafft wieder einmal den Hattrick: 3:1 gegen Stefan Rauscher! Beim dem nunmehrigen Stand von 5:3 für ATUS kann sich Klaus Freitag leider nicht gegen Strametz durchsetzen, sodass es nun bei 5:4 von Barbara abhängt, ob wir mit einem Sieg oder einem Unentschieden nach Hause fahren werden. Ein Sieg würde bedeuten, dass wir nun doch noch die Chance auf den 1. Platz wahren können, falls wir die noch ausstehenden vier Spiele gewinnen. Für unsere Gegner würde ein Sieg bereits jetzt den ziemlich sicheren Aufstieg in die Oberliga bedeuten. Dass es unter dieser nervlichen Belastung zu so manch verbalem Ausrutscher auf beiden Seiten kommen kann, wissen und tolerieren die meisten mit allen Wassern gewaschenen Wettkampfspieler. Dieses Mal, das muss leider an dieser Stelle betont werden, sind doch einige Ausdrücke von Spielerseite gefallen, die nicht nur bei den zahlreichen Zusehern auf der Galerie mit Verwunderung und zum Teil auch mit Empörung wahrgenommen wurden. Sowohl Barbara, die in ihrer Zeit in der Damen-Bundesliga B allerhand an Spannung und Stress miterlebt hat, als auch  Routinier Brauchart, der nunmehr aus jahrzehntelanger Erfahrung weiß, wie man mit solch aufgeladenen Situationen umgeht, lieferten sich nun als Abschluss einen fairen Kampf auf Biegen und Brechen, den Barbara mit 3:0 für sich entscheiden konnte. Wie üblich spendierte Bäcker Klaus im VIP-Bereich seiner schönen TT-Halle Bier und Topfentascherl, sodass dieser stressige Abend einen versöhnlichen Ausklang fand. 

Der Sieg geht zwar in Ordnung, fällt aber durch einige Überraschungen doch etwas zu eindeutig aus. Das Spiel beginnt für die Heimmannschaft nicht gerade erfreulich, denn die Gäste gehen durch das ausgeglichene Spiel des bulgarischen Legionärs Nikolay Stoyanchev und Maximilian Ederegger im Doppel mit 12:10 im Fünften denkbar knapp in Führung. Sehr häufig dienen die Leistungen im Doppel als Indikator für den weiteren Spielverlauf - keine schönen Aussichten also für unser Team! Dass dieser Sieg aber der Einzige für die Grazer bleiben sollte, hätte sich zu diesem Zeitpunkt wohl niemand gedacht. Es beginnt gleich mit einer saftigen Überraschung. Barbara schlägt den favorisierten Ederegger mit 3:1. Toni holt sich seinen Pflichtsieg gegen Panahi Ali Reza mit 3:0 und danach der erste richtige Paukenschlag. Klaus gewinnt gegen Nikolay Stoyanchev, also jenen Spieler, dem es gelang unserem Spielmacher und derzeitigen Ranglisten-Ersten Toni Radl im Herbst eine seiner beiden Niederlagen zuzufügen, ganz glatt mit 3:0! Danach alle im Flow! Toni holt mit 3:0 gegen Ederegger einen weiteren Punkt, Barbara wächst über sich hinaus und bezwingt nun ihrerseits den Bulgaren mit 3:2 und Klaus macht gegen Panahi mit seinem klaren 3:0-Sieg den Deckel zu. Genau dieses Plus an Selbstvertrauen könnte dazu führen, dass sich unser Team im vorentscheidenden Spiel um den Meistertitel gegen die führenden Deutschlandsberger, am Mittwoch, den 20. 3., um 18:30 in der wunderschönen TT-Halle unseres Bäckermeisters Klaus Freitag, Blaindorf 71, zumindest heftig gegen eine Niederlage wehren wird. Da die Deutschlandsberger wie angekündigt von Schlachtenbummlern begleitet werden, sollten unsere Vereinsmitglieder, wenn es ihre Zeit erlaubt, auch recht zahlreich nach Blaindorf kommen. Wir werden sehen! Spannend wird es auf jeden Fall! 

Die 9 Mannschaften aus der Oststeiermark und aus dem Raum Graz lieferten sich auch dieses Mal spannende Kämpfe um Platz 2, denn der Sieger steht wie jedes Jahr bereits fest. Raika WEIZ tritt mit Herman Wiesenhofer und den beiden ungarischen Spitzenspielern Tibor Szarka und Barnabas Soos an, die wohl noch einige Jahre nicht zu schlagen sein werden. Aufsteigen ist schon mehrere Jahre lang nicht ihr Ziel, somit ist der 2. Platz, der ein eventuelles Antreten in der Unterliga ermöglichen könnte, hart umkämpft. 

Unsere U18-Mannschaft schlägt sich zwar recht gut, hat aber gegen die routinierten Senioren noch (immer) Probleme, ihre guten Trainingsleistungen im Wettkampf umzusetzen. Gegen Weiz gab es die erwartete hohe Niederlage, wobei nur Stefan Schnecker gegen Wiesenhofer den Ehrenpunkt holen konnte. Bemerkenswert war allerdings die gute Leistung unseres Doppels Jakob Rath/Stefan Schnecker, die gegen die beiden ungarischen Legionäre sensationell gut mithalten konnten. Am Ende stand es aber doch 3:2 für Weiz. Gesamt: 1:6. Erheblichen Widerstand leisteten die Feldbacher in gewohnter Aufstellung. Der Feldbacher Oldboy Karl-Heinz Maitz kann immer noch auf Reserven aus seiner großen Vergangenheit zurückgreifen, gewinnt gegen Martin Braun und Stefan Schnecker mit jeweils 3:1,  muss sich schließlich aber unserem derzeit intensiv trainierenden Jakob Rath mit 0:3 geschlagen geben. Stefan gewinnt gegen Christian Schneider denkbar knapp im Fünften, den auch Martin Braun mit 3:1 bezwingen kann. Alfred Kerschenbauer bleibt allerdings gegen unser Team sieglos. Gesamt 6:3 für Fürstenfeld! Gegen Hartberg wehren sich unsere jungen Spieler zwar heftig, können aber deren enormen Vorteil, sich nämlich in so gut wie jedem Match auf die drei Siege ihres ungarischen Legionärs Gaspar Kalman verlassen zu können, nicht ausgleichen. Die Punkte für ATUS holen Jakob recht eindeutig gegen Christopher Posch und Thomas Pölzler  sowie Martin Braun knapp mit 3:2 gegen Pölzler. Vor dem letzten Durchgang der GLSO liegt unser Team genau in der Mitte auf Platz 5

Unser "Silberrücken" Toni Radl, aber auch seine Assistenten Klaus Freitag und Barbara Voves waren wohl etwas unterfordert, denn die Grazer traten mit ihrer Gebietsligamannschaft an und setzten damit ihren programmierten Abstieg aus der Unterliga fort. Die genauen Gründe, warum die Grazer, die mit ihrer ersten Mannschaft sogar in der Landesliga (Andreas Unterweger !) vertreten sind, ihre Spiele in der Unterliga in dieser Saison nur als Pflichtübung absolvieren (müssen), sind uns nicht bekannt. Wir wünschen den "Postlern" aber ein baldiges erfolgreiches Comeback!

Der Tag begann mit einer unvergesslichen Premiere! Zum ersten Mal gelang es unserem Obmann mit seinem Team am selben Tag zweimal von Fürstenfeld zum Wettkampfort nach Feldkirchen, also hin und zurück zu fahren! Nachdem um halb 10 Uhr die Halle zum Erstaunen aller Beteiligten noch immer nicht geöffnet wurde, konnte nur ein Anruf beim U13-Referenten des STTTV helfen. Und siehe da, unser gestresster Obmann hatte ein bisschen die Übersicht verloren: Beginn 14 Uhr! Also zurück nach Fürstenfeld, den Vormittag genießen, gemütlich Mittagessen und schließlich die ganze Reise noch einmal! Auch auf diesem Wege möchte sich daher Obmann Voves bei allen "Geschädigten" entschuldigen.

Den jungen Spielerinnen und Spielern hatte dieses Malheur offensichtlich nicht geschadet, denn sie konnten durchwegs gute Leistungen abliefern. Mateo Pregartner verlor in Gruppe 2 nur das Spiel gegen Robin Felber (Post Graz) und erreichte durch fünf 3:0-Siege denn ausgezeichneten 2.Platz! Das erste Mal konnte bei diesem Turnier Valentin Pichler seine im Training gezeigten Leistungen auch in eine sehr gute Platzierung umsetzen. Er belegte in Gruppe 3 den dritten Platz und erhielt wie Mateo eine von Veranstalter Raimund Heigl sehr schön gestaltete Urkunde. Aber auch die anderen vier Teilnehmer des ATUS Fürstenfeld konnten durch starke Leistungen überzeugen. Allen voran Robin Roch, der als einziger Fürstenfelder in schwierigen Gruppe 1 starten musste, dort aber deutlich aufzeigen konnte, dass in Zukunft wieder mit ihm zu rechnen sein wird. Etwas unglücklich landete er trotz des 3:0-Sieges gegen den späteren Gesamtsieger Panahi Morteza (Indigo Graz) und einer hochklassigen Partie gegen Jakob Siebenhofer (Weiz) auf Platz 4. Bravo Robin, wenn man bedenkt, dass er im Vorjahr nur selten seine Gipsmanschetten am Knöchel ablegen konnte! Franziska Pichler trat so wie Sebastian Schuster in Gruppe 2 an und zeigte sich im Vergleich zum letzten Durchgang deutlich mutiger im Angriff, spielte nun bereits mit mehr Routine, war weniger nervös und konnte mit dem Verhältnis von 3:3 recht zufrieden sein. Eine äußerst positive Überraschung war das stark verbesserte Spiel von Lana Pregartner, der nun, wie man so schön sagt, der Knopf aufgegangen sein dürfte! Sie konnte durch ihr stark verbessertes Angriffsspiel in Gruppe 3 das Sieg - Niederlagen-Verhältnis von 3:3 erreichen. Was ihr auch in Zukunft helfen könnte, erfolgreich zu sein: Sie scheat sie nix! Sebastian Schuster hätte sich eine bessere Platzierung als Platz 6 verdient, denn gegen Valentin Oberlach (Indigo Graz) hat er nur sehr knapp mit 2:3 verloren. Unsere sympathische "Plaudertasche" aus St. Kind hätte das Zeug, ein guter Topspin-Spieler zu werden, wenn er sich in Zukunft mit etwas mehr Ernst in ein konsequentes Systemtraining stürzen würde. Durchaus zufrieden darf auch unser jüngster Teilnehmer Stefan Hafner sein, denn er hat zwar nicht alle seine Ziele erreicht, konnte aber enorm viel Erfahrung sammeln und weiß nun natürlich genau, welche Schwerpunkte er in Zukunft im Training setzen muss. Dieses Mal konnte er die im Training erlernte Technik noch nicht umsetzen, hat aber sicher gespürt, dass er das nächste Mal voll dabei sein wird.

  

Ungewöhnlich starken Zulauf an Nachwuchsspielern verzeichnet derzeit unser Tischtennisverein! Das bedeutet natürlich auch mehr Arbeit für die Trainer und für die Funktionäre, die natürlich alles versuchen werden, um möglichst viele Spielerinnen und Spieler auf längere Zeit zu halten. Das ist deswegen nicht einfach, weil den jungen Neuen noch nicht so richtig bewusst ist, dass der Weg zum Erfolg so wie in anderen Sportarten auch sehr steinig sein kann. Derzeit ist jedenfalls alles bestens, die Begeisterung kennt keine Grenzen, der Zusammenhalt im Team ist vorbildlich, man nimmt bereits an Wettkämpfen teil, freut sich über die ersten Siege und die jungen Sportler sind auch in der Lage so manche bittere Pille einer Niederlage zu verkraften und dies als notwendiges Übel auf dem Weg zum Erfolg zu akzeptieren.

In dieser Saison sind drei unserer Aktiven in der steirischen Nachwuchssuperliga, in der die besten Jugendlichen zwischen 8 und 18 Jahren in vier Gruppen jeweils jeder gegen jeden um die Ranglistenplätze kämpfen, vertreten. Alle anderen versuchen erste Erfolge in der steirischen Nachwuchsliga, die eher für Anfänger und Breitensportler installiert wurde, zu erringen. Ein Höhepunkt im Fürstenfelder Nachwuchsbereich wird wohl die Steirische Meisterschaft der U 18 - und der U 13 - Spieler(innen) sein, die in diesem Jahr am 4. und 5. Mai in Fürstenfeld über die Bühne geht.

Eines sollten sich alle Neulinge aber merken: Talent allein ist zu wenig! Nur durch sehr viel Fleiß und regelmäßiges Training sowie durch die Unterstützung der Eltern, die für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Schule und Sport zu sorgen haben, sind Erfolge möglich!

In diesem Sinne: Auf geht´s !!!   

Auch in diesem Jahr fand gleichzeitig mit der im Nebensaal stattfinden UL-Begegnung gegen ATSE Graz ein nicht allzu hartes Training unseres Nachwuchses unter der bewährten Führung unseres ungarischen Trainers David NÉMETH statt. Dieser musste allerdings einsehen, dass es gar nicht so einfach ist, die teilweise verkleideten und nicht verkleideten Narren bei der Stange zu halten. Grund zur Freude hat derzeit die Vereinsführung, die sich über einen ungewöhnlich starken Zulauf an jungen Talenten wundern darf. Vom jüngsten Nachwuchsspieler  - er ist erst 8 Jahre alt - bis zu den arrivierteren Youngsters, die sich bereits in "Führerscheinnähe" und darüber befinden, lieferte man sich einen beinharten Schlagabtausch. Als Belohnung wurde gemeinsam mit dem Trainer die übliche Analyse der Leistungen mit Faschingskrapfen aus dem Hause Freitag (Blaindorf) gemacht. Auf diesem Wege soll unserem "vereinseigenen" Bäckermeister Klaus Freitag herzlich gedankt werden. Am kommenden Wochenende ist der Spaß allerdings vorüber, denn dann geht es nach Feldkirchen bei Graz, zum 3. Durchgang der steirischen Nachwuchsliga, bei der sieben Nachwuchstalente des ATUS Fürstenfeld in das Wettkampfgeschehen eingreifen werden (einige das erste Mal!).  

 

Es war wieder einmal Toni RADL, der die Kastanien aus dem Feuer holte! Sein intensiver Trainingseinsatz macht sich bezahlt. Er konnte gegen die Grazer sowohl im Doppel, gemeinsam mit Klaus FREITAG, als auch in allen Einzelpartien reüssieren. Toni konnte gegen den als Nr.1 spielenden Lukas Heidorn 3:0, gegen den Koreaner Chang Woonghyun ebenfalls mit 3:0 und gegen den nicht gerade sportlich fair agierenden Marinko Dragulijic mit 3:1 die Oberhand behalten. Letzterer lässt seinen Emotionen mittels zahlreicher unflätiger Ausrufe sowohl in deutscher Sprache als auch in seiner Muttersprache freien Lauf, spielt mit Gummihandschuh und trägt während des Spiels Baseballkappe mit aufgesteckten Brillen. Leider lagen bei Klaus in der ersten Partie gegen den koreanischen Verteidiger die Nerven blank, da er sich ganz und gar nicht auf die Spielweise und die Beläge seines Gegners einstellen konnte: 2:3. Im vierten Spiel konnte er allerdings den in der Einzelrangliste auf Platz 6 liegenden Heidorn mit 3:2 bezwingen und damit den Grundstein für die 5:3-Führung seiner Mannschaft legen. Leider verlor er im achten Spiel gegen den TT-Clown Dragulijic unglücklich durch einen Netzball im fünften Satz mit dem Gesamtscore von 2:3, sodass es nun an Barbara lag, in der letzten Begegnung gegen den sportlich und fair agierenden Pastor der koreanisch-evangelischen Gemeinde in Graz Chang Woonghyun auf Sieg oder Unentschieden zu spielen. Aufgrund der unglücklichen Niederlagen gegen Heidorn 2:3 und gegen Dragulijic 1:3, wobei sie in dieser Partie die Chance auf das 2:2 trotz einer 7:2-Führung nicht nutzen konnte, trat sie nun als Außenseiterin gegen den durchtrainierten Koreaner an. Doch Barbara wuchs in einem äußerst spannenden Spiel über sich hinaus und konnte schließlich einen fünften Satz erzwingen. Auch in diesem Satz blieb das Kräfteverhältnis ausgewogen. Erst bei 9:9 war Barbara dem nervlichen Druck nicht mehr gewachsen: 9:11!

Da aber einen Tag zuvor die in Führung liegenden Deutschlandsberger gegen Voitsberg mit 6:3 doch einigermaßen überraschend verloren hatten, werden nun wohl unsere Heimspiele Fürstenfeld-Deutschlandsberg, 20.3., in Blaindorf und Fürstenfeld - Voitsberg, am 9. 4., in der Stadthalle den Aufsteiger in die Oberliga fixieren.