Die ausgeglichene Mannschaft der Weststeirer mit Christian STRAMETZ, Horst BRAUCHART und Stefan RAUSCHER gab sich keine Blöße und siegte mit 6:3. Ein kurzes Aufbäumen im Doppel, das zwar verloren ging, ließ in unserem Team zunächst noch Hoffnung aufkeimen, musste aber in den folgenden Partien die Überlegenheit der Gastgeber akzeptieren. Durch einen verdienten Sieg von Klaus Freitag gegen Horst Brauchart und durch die beiden Siege von Toni gegen Rauscher und Strametz konnte das Match zunächst offen gehalten werden, bis schließlich beim Stande von 3:5 Klaus und der für seine erkrankte Gattin Barbara eingesprungene Obmann Werner Voves simultan zu den beiden letzten Spielen antraten. Da Klaus gegen Rauscher nicht unbedingt in seiner Bestform agierte, die Partie daher verlor, musste das Match Voves gegen Brauchart abgebrochen werden. Es hieß nun bereits 3:6.  

 

Bei der nunmehr auf 4 Gruppen reduzierten NSL waren für ATUS Ffd nur mehr Jakob Rath in der Spitzengruppe und Daniela Mitar in der 2. Gruppe spielberechtigt. Aufgrund der allgemeinen Spielstärke der 11 (Gruppe 1) bzw. 12 (Gruppe 2) Teilnehmer haben sich unsere beiden Aktiven lediglich den Gruppenerhalt zum Ziel gesetzt. Beide haben ihr Ziel erreicht und werden damit auch weiterhin in der stärksten steirischen Nachwuchs-Liga vertreten sein.

Für Jakob sollte das Spiel in der Vorrunde gegen Maximilian Heyn (Indigo Graz) bereits die Entscheidung bringen. Durch seinen knappen 3:2-Erfolg in der Vorrunde war zunächst einmal der Grundstock für das "Obenbleiben" gelegt. Leider musste sich Jakob dieses Mal den beiden österreichischen Spitzenspielerinnen Larissa Regner (Unzmarkt) und Rosa Sauer (Bruck) äußerst knapp mit 2:3 geschlagen geben, sodass ihm ein Platz an der Sonne, im oberen Play off verwehrt blieb. Im Kampf um die Plätze 5 bis 8 im mittleren Playoff belegte er nur den letzten Platz, bleibt aber als Gesamtachter in Gruppe 1!

Eine große Überraschung lieferte Daniela Mitar gleich in ihrem ersten Spiel gegen den haushohen Favoriten Remling (Feldkirchen/Puch Graz), den sie unter dem Applaus ihrer vielen Fans mit 3:1 besiegen konnte. Ihre gute Form versetzte sie in die Lage, noch weitere zwei Spiele zu gewinnen. Mit einem Gesamtscore von 3:2 erreichte sie schließlich wie Frehsner (Liezen) und Remling dasselbe Ergebnis. Durch das schlechtere Satzverhältnis musste sie sich aber recht unglücklich mit dem 4. Gesamtrang der Vorrunde begnügen. Damit war auch sie für das mittlere Playoff qualifiziert, in dem sie schließlich den 7. Gesamtrang belegte. Ihre Betreuerin Barbara Voves konnte mit der deutlich sichtbaren Leistungssteigerung ihres erst 12 Jahre alten Schützlings sehr zufrieden sein, weiß aber nun genau, wo noch Verbesserungspotential besteht und wo man den Hobel, pardon, den Hebel ansetzen muss.

Zur gelungenen Organisation wurde dem ganzen ATUS-Team von zahlreichen Trainern und Zusehern gratuliert. Obmann Voves: „Mit solchen Spielern und Funktionären ist man ganz einfach gerne Obmann! Danke für die Unterstützung!“  

Das war an Spannung nicht mehr zu überbieten! Bis zum Stand von 4:4 wogte das Unterliga-Spiel ausgeglichen hin und her. Man wusste natürlich, dass der Sieger punktegleich mit den führenden Deutschlandsbergern auf Platz 2 der Tabelle gleichziehen würde. Die Spiele 8 und 9 mussten also die Entscheidung bringen. Laut Papierform waren natürlich die „indigonen“ Grazer, die mit Dominik Schmid (Mathematik-Student aus OÖ), Nikolay Stoyanchev (Student aus Bulgarien) und Tobias Holter (AHS-Professor in Graz) eine sehr starke Mannschaft nach Fürstenfeld entsandten, die Favoriten. Doch zur Freude des angespannten und heftig applaudierenden heimischen Publikums spielten sowohl Klaus Freitag (Spiel 8) und Barbara Voves (Spiel 9) gleichzeitig auf nebeneinander liegenden Tischen groß auf und fixierten den 6:4-Erfolg. Klaus konnte doch etwas überraschend den bulgarischen Studenten Stoyanchef, der bereits gegen Toni Radl gewonnen hatte, durch seinen gewaltigen Vorhand-Spin in Verlegenheit bringen und 3:2 gewinnen. Barbara wuchs unter Beifallstürmen des Publikums über sich hinaus und gewann mit ihrem rotationsstarken Spin gegen Tobias Holter mit 3:0. Das offenbar eindeutige Ergebnis sollte aber nicht über die in den Sätzen lange anhaltende Gleichwertigkeit der beiden Aktiven hinwegtäuschen. Die souveräne Spielweise unseres Spielmachers Toni Radl trug natürlich wie schon so oft dazu bei, seinen beiden Assistenten den nötigen Rückhalt zu verleihen. Toni 2, Klaus 2, Barbara 1, Doppel Toni/Klaus.

Sie haben schon wieder zugeschlagen, in Fischbach, beim dortigen TT-Turnier, das bekannt ist für Sport UND Spaß! Jakob Rath holte sich den Sieg im Bewerb A (bis 1200 Punkte) indem er Gerhard Grasser aus St.Peter i. S. mit 3:1 bezwingen konnte. Stefan hatte davor gegen Grasser im Semifinale mit 2:3 verloren, darf aber mit seinem 3.Platz sehr zufrieden sein, da er diesen gegen Werner Höfler (Weiz) erst ausspielen musste (3:0). Im Doppel, bei dem Partner zugelost wurden (!), gelang Stefan und seinem nunmehrigen Partner Werner Höfler gegen Mario Winter (SUF) und Rene Gusterer im Finale das Kunststück, den 5. Satz beim Stand von 6:10 doch noch zu gewinnen. Stefan strapaziert nun bereits des Öfteren die Nerven der Fans (siehe 1.Dg., GL-SO, in Fürstenfeld) durch äußerst knappe Siege im fünften Satz. Jakob konnte mit seinem Weizer Partner Peter Kalcher Platz 3 belegen. Beide freuen sich jetzt schon darauf, ihre Titel im nächsten Jahr in Fischbach zu verteidigen. 

Nach den deprimierenden Ergebnissen in der steirischen Oberliga, die unser Team schließlich zum Absteigen zwangen, tun die beiden erfreulichen Siege in der Unterliga natürlich besonders gut. Nach dem 6:1-Heimerfolg gegen Münzgraben-Graz musste unser Team mit Toni Radl, Klaus Freitag und Barbara Voves am Montag nach Graz zu einem wesentlich schwierigeren Gegner, dem UTTV. Nach einem gelungenen Einstand im Doppel - Toni trat mit Barbara an - hieß es 1:0. In der Folge spielte Toni Radl in gewohnter Manier groß auf und holte drei Siege. Der wieder genesene Klaus Freitag tat es ihm gleich und gewann ebenfalls seine beiden Spiele glatt mit 3:0! Dass Barbara ihre sehr guten Trainingsleistungen nicht auch in den Einzelspielen umsetzen konnte, war für den überraschend sicheren Sieg nicht mehr relevant. Sie verlor gegen "Onkel" Ewald Puhr (1:3) und seinen Neffen Hans Puhr, die beide das Tischtennisspielen bei ihrem Vater bzw. Großvater "Jonny" Puhr in Fürstenfeld erlernten.  

Ganz und gar nicht nach Wunsch verlief das Turnier in der Grazer Union-Halle für unsere drei Qualifikanten Robin Roch (U13), Mateo Pregartner (U15) und unseren Novizen Markus Matzhold (U15). Obmann Werner Voves, der einmal mehr als Betreuer und Fahrer fungierte, hatte schon bei der Anreise ein mulmiges Gefühl, denn alle drei Kandidaten husteten um die Wette, direkt in ihre auf Dauerbetrieb eingestellten Handys. Besonders Robin machte einen sehr müden und kränklichen Eindruck, sodass an einen Überraschungssieg, den er in einem sehr starken Starterfeld unbedingt gebraucht hätte, nicht zu denken war. Sehr deutlich waren seine Schwächen in den Bereichen Konzentration und Technik erkennbar, sodass unter sieben Spielern für ihn nur der fünfte Rang drinnen war. Ähnlich erging es auch Mateo Pregartner, der große Defizite im Bereich Sicherheit und Taktik aufwies und unter acht Teilnehmern nur den vorletzten Platz belegte. Etwas besser schlug sich Markus Matzhold bei seinem ersten Antreten bei einer TT-Meisterschaft und das gleich in der schwierigen Gruppe der U15-Spieler. Er verlor zwar gegen seinen Vereinskollegen Mateo überraschend eindeutig mit 0:3, konnte sich aber in der Folge, Schritt für Schritt seine Taktik verbessernd, auf den vierten Gesamtrang nach vorne arbeiten. Sein Glanzstück: Der Sieg gegen den afghanischen Indigo-Spieler Morteza Panahi, wobei es ihm gelang, bei 1:2 in Sätzen, beim Stande von 6:10 durch äußerst kluges Umstellen seiner Taktik, den vierten Satz noch zu gewinnen, um schließlich auch den fünften Satz überlegen mit 10:2 für sich zu buchen. Die drei Qualifikanten werden daher am 21. Oktober gemeinsam mit einigen anderen ATUS-Neulingen die Gelegnheit erhalten, abermals in der Union-TT-Halle, im Rahmen der steirischen Nachwuchsliga ihr Können unter Beweis zu stellen.

Unsere drei Jugendspieler wurden den Erwartungen gerecht. Jakob Rath, Stefan Schnecker und Martin Braun erkämpften sich ein 5:5 gegen die Spielgemeinschaft von Don Bosco und Übelbach. Jakob 2, Stefan 1, Martin 1 und Doppel Jakob/Stefan. Herausragend die Leistung der jungen Julia Zeya, die alle drei Spiele für sich entscheiden konnte. Juliana Sarofem holte sich je einen Sieg gegen Martin und Stefan, musste sich nur Jakob geschlagen geben. Ihr Vater Karem Sarofem blieb allerdings ohne Sieg, sodass dieses Unentschieden aus der Sicht der Grazer ein rein weibliches war.

Der 6:1-Erfolg unserer Nachwuchsspieler gegen das Team von Kaindorf (Michael Krugleitner, Herbert Klaindl, Johann Poller) musste härter erkämpft werden, als es im Ergebnis zum Ausdruck kommt. Ganz besonders strapazierte Stefan die Nerven der Zuseher in beiden Lagern. In einem wahren THRILLER wuchs Johann Poller, der erst seit Kurzem in den Meisterschaftsbetrieb integriert ist, über sich hinaus und brachte Stefan, der immerhin bereits in der zweitbesten Gruppe der steirischen Nachwuchssuperliga einen Stammplatz hatte, an den Rand einer Niederlage. Mit viel Zittern und ein bisschen Glück konnte der junge ATUS-Spieler mit 15:13 den fünften Satz für sich entscheiden. Spannend bis zum Schluss blieb auch die Partie Herbert Klaindl gegen Martin Braun. Der junge HTL-Schüler aus Deutschkaltenbrunn konnte gegen den ehemaligen ATUS-Spieler Klaindl, einem exzellenten Passivspieler aus Kroisbach, nur sehr schwer ein zum Erfolg führendes Rezept finden. Schließlich reichte es aber doch für einen knappen 5-Satz-Erfolg. Jakob agierte in all seinen Spielen souverän überlegen.

Obwohl Münzgraben-Graz einen Spieler vorgab (zwei Partien w.o.), dürfen die "ersatzgeschwächten" Fürstenfelder zufrieden sein. Jakob Rath (U18) sprang für den erkrankten Klaus Freitag ein und holte sich seinen ersten Sieg in der Ersten. Nachdem er doch etwas unglücklich sein erstes Spiel gegen Prasch mit 9:11 im fünften Satz verloren hatte, konnte er gegen Schooltink relativ sicher mit 3:1 gewinnen. Barbara Voves musste sich gegen Schooltink sehr anstrengen, blieb aber schließlich doch mit 3:2 erfolgreich. Toni Radl, der von allen UL-Spielern die höchste RCL-Punkteanzahl aufweist, hatte keine Probleme und holte sich mit 3:1 gegen Prasch seinen Pflichtsieg. Das Doppel ging mit 3:0 klar an Radl/Voves B. Nächster Gegener ist UTTV-Graz, am Montag, 1. Oktober, 19:00, in der Union-Halle.

Schade! Daniela hat sich mittels Trainingscamp in Slowenien zwar gut auf die Saison vorbereitet, konnte aber leider ihr technisches Können aufgrund großer Defizite im taktischen Bereich nicht umsetzen. In der Vorrunde der Leistungsgruppe 3 (von 4) nahm das Unheil seinen Lauf, als sie ihre erste Partie gegen die Indigo-Graz-Spielerin Tugsjargal Dashzeveg (sie stammt aus der Mongolei) nach einer 2:0-Führung in Sätzen im entscheidenden fünften Satz bei 9:7-Führung praktisch w.o. gab. Das zweite Match gegen ihre Freundin Marlene Regner aus Unzmarkt war für die Obersteirerin nur mehr Formsache, denn von der niedergeschlagenen Dani war kaum mehr Gegenwehr zu verspüren. Durch zwei Pflichtsiege gegen Einsteigerinnen aus Tirol bzw. Niederösterreich konnte sie sich unter sechs Teilnehmerinnen zwar noch auf Platz 3 postieren und damit die Berechtigung für das mittlere Playoff erlangen, ihre Leistungen im Kampf um die Platzierungen zwischen Platz 7 und 12 zeigten aber auch am zweiten Spieltag, mit einer Ausnahme (gegen Pfeifer, NÖ), dass sie derzeit nicht mehr in der Lage ist, mit der österreichischen Spitze mitzuhalten. Der enttäuschende 11. Gruppenrang, der ziemlich sicher den Abstieg in die Gruppe 4 bedeutet, resultiert aus fehlerhaftem und einseitigem Training, aus allzu lockerer Einstellung der Spielerin während des Trainings und aus der Nachlässigkeit des Obmanns, der diese beiden Mankos zu lange nicht ernst genommen hat. Trotzdem bleibt Dani auch weiterhin die einzige Spielerin des Vereins, der es derzeit noch gelingt, auf Bundesebene mitzuhalten. Sollte es in naher Zukunft möglich sein, die erwähnten Schwachstellen zu beseitigen, wird Daniela MITAR bald wieder mit Vollgas unterwegs sein.  

Für unsere beiden U-18-Spieler gab es bei der Stiga-Trophy, am 15. 9., in der Grazer Union-Halle leider keine Podestplätze. Sie versuchten sich in den Gebietsliga-Bewerben Einzel und Doppel. Jakob konnte sich über die Vorrunde für den Hauptbewerb im Einzel qualifizieren, musste dort aber im Viertelfinale eine bittere Niederlage einstecken und war damit aus dem Rennen. Stefan hatte nicht seinen besten Tag erwischt, denn es gelang ihm nicht, die Vorrunde im Einzel zu überstehen. Somit lagen alle Hoffnungen der beiden Nachwuchsspieler im Doppelbewerb. Aber auch in dieser Disziplin blieben die beiden hinter den Erwartungen zurück und mussten sich im Viertelfinale verabschieden. Da sich die beiden bei der vereinsinternen Berichterstattung an keinen Namen ihrer Gegner erinnern konnten, kann an dieser Stelle auch keine exakte Bewertung ihrer Leistungen vorgenommen werden... 

Am Freitag, den 7. September 2018, konnte Obmann Werner Voves im Stadthallenrestaurant Fürstenfeld 30 Gäste begrüßen. Nach einer kurzen Einleitung wurde sogleich das ausgezeichnete Buffet gestürmt, um sich schließlich kulinarisch gestärkt ernsteren Themen widmen zu können. Hauptthemen waren dieses Mal die Datenschutz-Grundverordnung sowie die Trainerfrage. Alle Spielerinnen, Spieler und Funktionäre mussten/konnten mit ihrer Unterschrift beglaubigen, dass sie mit der Speicherung ihrer Daten sowohl im STTTV als auch im Vereinsverzeichnis sowie mit einer eventuellen Veröffentlichung von Bildern in den entsprechenden Medien einverstanden sind.

Obwohl die Frage, ob sich der Verein auch weiterhin einen bislang so erfolgreichen Spitzentrainer wie David Nemeth leisten kann, nicht leicht zu beantworten war, hat man sich schließlich doch einstimmig für die Fortführung dieser Zusammenarbeit entschlossen. Nach einem Blick in die finanzielle Gebarung, den uns Kassierin Andrea Schnecker gewährt hatte, wurden die bis jetzt agierenden Vorstandsmitglieder in ihren Funktionen einstimmig bestätigt. Das offizielle Ende um ca. 20:30 wurde durch die gute Unterhaltung unserer Mitglieder und deren Angehörigen um einige Stunden überschritten... Das erste offizielle Training wird am Montag, den 10. 9., ab 16:00 in der Stadthalle stattfinden.